Die Gurke „Chinese Emperor“ ist eine gute Wahl für Gärtner, die Wert auf hohe Erträge und Robustheit legen. Diese Hybride zeichnet sich durch exzellenten Geschmack aus, ist anpassungsfähig an verschiedene Klimazonen und zeigt sich trockenheitsresistent. Standardmäßige Anbaumethoden garantieren reiche Ernten.
Zuchtgeschichte
Die Hybride wurde von einheimischen Züchtern entwickelt. Nachdem sie alle Tests bestanden hatte, beantragte das Landwirtschaftsunternehmen Poisk 2014 die Aufnahme in das staatliche Register. Im Jahr 2015 wurden Anstrengungen unternommen S. V. Maksimova, N. N. Klimenko, O. V. Baklanova und L. A. Chistyakova wurden freigesprochen.
Beschreibung der Sorte
Von der Keimung bis zur Fruchtbildung vergehen je nach Anbaumethode, Standort und Klima 42 bis 45 Tage. Besondere Merkmale der Sorte:
- Unbestimmtes Wachstum, lange Triebe, die eine Länge von mehr als 3 m erreichen.
- Kurze Reifezeit und hoher Ertrag.
- Lange Früchte mit angenehmem Geschmack und anhaltendem Nachgeschmack.
- Selbstbestäubung und starke Immunität.
Merkmale des Erscheinungsbildes
Die Pflanze hat kräftige Stängel, die schnell eine beträchtliche Höhe erreichen und daher, insbesondere in der frühen Fruchtphase, gestützt werden müssen. Wird dies nicht rechtzeitig getan, kann der Strauch unter dem Gewicht der reifenden Früchte abbrechen.
Diese parthenokarpe Pflanze benötigt keine Insektenbestäubung und wird daher häufiger in Gewächshäusern als im Freiland angebaut. Dank folgender Merkmale ist sie schwer mit anderen Sorten zu verwechseln:
- Die langen Stängel sind mit großen, dunkelgrünen Blättern bedeckt.
- Die Blüten sind gemischt, leuchtend gelb, und es gibt praktisch keine leeren Blüten.
- Während der Fruchtzeit ist sie reichlich mit dünnen und langen Gurken bedeckt.
Die Gemüse sind länglich, mit festem, glattem Fruchtfleisch, das saftig ist, grob knorrig und mit Stacheln bedeckt ist. Solange sie noch hell sind, dunkeln sie bei voller Reife nach und sind zwischen dem Laub kaum noch zu erkennen.
Sorteneigenschaften
Die Ära der chinesischen Kaiser gehört der Vergangenheit an und machte Platz für ein produktiveres republikanisches System, das nun seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellt. Doch eine Gurkensorte, die nach ehemaligen Herrschern benannt ist, existiert weiterhin und erfreut sich bei Hobbygärtnern wachsender Beliebtheit.
Zweck und Geschmack von Früchten
Aufgrund ihrer Länge (37-40 cm) lassen die Gurken vermuten, dass sie sich nicht zum Einmachen für den Winter eignen. Sobald sich die Stacheln jedoch dunkel verfärben, werden sie eingelegt und in Stücke geschnitten in Gemüsemischungen verwendet.
Reifung
Vom Austrieb bis zur Ernte der reifen Früchte vergehen etwa anderthalb Monate. Diese Sorte trägt sowohl im Schatten als auch in der Sonne Früchte, die, sofern sie keinen Bodenkontakt haben, aufrecht wachsen. Das Fruchtgewicht liegt zwischen 340 und 400 g.
Produktivität
Der durchschnittliche Ertrag liegt bei 15,6 kg pro Quadratmeter, ist aber nicht das absolute Maximum. Dieser Wert hängt von der Länge der Gurkenpflanzen und den richtigen Anbaumethoden ab. Unter Standardbedingungen, bei denen die Bewässerung durch regelmäßiges Auflockern des Bodens anstatt durch tägliche Bodenbearbeitung ersetzt wird, sind diese Erträge erreichbar.
Anbau und Pflege
Die hohe Trockenheitstoleranz erleichtert die Pflege der Chinesischen Kaisergurke erheblich. Die Anpflanzung von Setzlingen ist die bevorzugte Methode, insbesondere in nördlichen Regionen, wo die Wurzelbildung schwierig sein kann.
- ✓ Optimale Bodentemperatur für das Umpflanzen von Sämlingen: nicht unter +10°C.
- ✓ Abstand zwischen den Sämlingen: 20-25 cm, zwischen den Reihen – ab 65 cm.
Hilfreiche Tipps:
- Unabhängig von der Pflanzmethode sollten die Samen sorgfältig sortiert werden. Nach dem Sortieren werden sie in einem feuchten Tuch aufbewahrt, damit sie keimen können.
- Bei Verwendung von Setzlingen sollte die Aussaat zwischen dem 15. und 30. März erfolgen. Das Pflanzgut muss desinfiziert werden. Es kann sich um Universalerde oder um Erde aus dem eigenen Garten handeln; im letzteren Fall sollte diese mit Superphosphat, Harnstoff und Asche angereichert werden.
- Säen Sie die Samen 1–2 cm tief in die Erde, um Keimprobleme zu vermeiden. Befeuchten Sie die Erde und stellen Sie die Töpfe an einen dunklen Ort bei 23–25 °C. Sobald die Sämlinge erscheinen, stellen Sie die Töpfe an einen hellen Ort mit einer Temperatur von 18–20 °C.
- Pflanzen Sie die Setzlinge ins Freiland, sobald sie 4–5 echte Blätter haben. Achten Sie beim Umpflanzen darauf, die Wurzeln nicht zu beschädigen. Der Boden sollte mindestens 10 °C warm sein. Setzen Sie die Setzlinge in einem Abstand von 20–25 cm und halten Sie den Reihenabstand mindestens 65 cm. Wählen Sie einen sonnigen Standort.
Während der Wachstumsperiode zwei- bis dreimal düngen, dabei organische und mineralische Dünger abwechselnd verwenden. Alle drei bis vier Tage mit warmem Wasser gießen, am besten abends. Bei Temperaturen über 25 °C häufiger gießen. Zu Beginn des Wachstums benötigt jede Pflanze 1 Liter Wasser, in der Wachstumsphase mindestens 1,5 Liter.
Rezensionen
Die Gurkensorte „Chinese Emperor“ zählt zu den modernen Sorten. Dank ihres hohen Ertrags und ihres hervorragenden Geschmacks erfreut sie sich schnell großer Beliebtheit bei Hobbygärtnern. Diese relativ neue Hybride eignet sich ideal für den Anbau sowohl im Gewächshaus unter Folie als auch im Freiland. Die richtige Pflege ist unerlässlich.



