Die Gurkensorte „Gnome“ ist eine köstliche Hybridsorte mit extrem früher Reifezeit. Sie produziert kleine, gurkenförmige Früchte mit hervorragenden kommerziellen Eigenschaften und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Diese Hybride ist eine ausgezeichnete Wahl für Hobbygärtner und Landwirte gleichermaßen.
Beschreibung der Gnome-Varietät
Die Pflanze ist unbegrenzt wachsend und mäßig verzweigt. Die Blätter sind mittelgroß und grün. Die Früchte sind kurz, zylindrisch mit einer fein warzigen Oberfläche und erreichen eine Länge von 8–10 cm. Jede Gurke wiegt 75–90 g.
Wer hat die Gnome-Gurke gezüchtet?
Die Gnomiq-Hybride wurde von russischen Züchtern entwickelt. Zu ihren Autoren zählen S.F. Gavrish, A.V. Shamshina, V.N. Shevkunov, K.O. Chaikin und D.D. Dorogina. Die neue Sorte wurde 2021 für den Anbau zugelassen.
Geschmack und Zweck
Die Früchte haben einen ausgezeichneten Geschmack und ein intensives Gurkenaroma; sie sind saftig und knackig und eignen sich ideal zum Frischverzehr.
Sie eignen sich hervorragend für Salate, sehen in Scheiben geschnitten wunderschön aus und lassen sich auch einlegen und konservieren. Ihr Geschmack zeichnet sich durch eine unverwechselbare Gurkenfrische und eine leicht süße Note aus.
Produktivität und andere Merkmale
Die Hybride Gnomiq gehört zu den ultrafrühen Gurkensorten. Von der Keimung bis zur Ernte der ersten Gurken vergehen 37 bis 42 Tage. Diese selbstbefruchtende, parthenokarpe Sorte ist äußerst resistent gegen Echten und Falschen Mehltau. Pro Quadratmeter können 11–12 kg Gurken geerntet werden.
Für und Wider
Die neue Sorte „Gnome“ bietet viele Vorteile, die es sich lohnt, im Vorfeld zu erkunden. Dies hilft Ihnen festzustellen, ob diese Hybride für Ihren Garten und Ihre Ziele geeignet ist.
Vorteile:
Bei dieser Sorte wurden keine Nachteile festgestellt.
Landemerkmale
Die Hybridgurke „Gnome“ kann sowohl drinnen als auch draußen angebaut werden. Pflanzen Sie sie an einem hellen Standort ohne Staunässe. „Gnome“-Gurken können direkt ausgesät oder für eine frühere Ernte aus Setzlingen gezogen werden.
Landeeigenschaften:
- Die Samen für die Anzucht der Setzlinge werden von Ende April bis Mitte Mai ausgesät. Einen Monat später werden sie ins Freiland, ins Gewächshaus oder unter Plastikfolie gepflanzt.
- Die Pflanzung erfolgt, sobald der Boden 12–14 °C erreicht hat und keine Frostgefahr mehr besteht. Es wird jedoch empfohlen, die gepflanzten Gurken über Nacht mit Plastikfolie abzudecken.
- Der Boden für die Pflanzung wird im Herbst vorbereitet. Er wird umgegraben und anschließend mit organischem Material und Granulatdünger angereichert. Im Frühjahr werden Samen oder Setzlinge nach gängigen landwirtschaftlichen Verfahren ausgesät. Der optimale Pflanzabstand beträgt 40 x 40 cm.
Wie pflegt man?
Um eine große Anzahl hochwertiger Gurken zu produzieren, benötigt die Sorte „Gnome“ sorgfältige Pflege – Bewässerung, Unkrautbekämpfung, Düngung und Formgebung. Jede Anbautechnik erfordert Aufmerksamkeit und die Einhaltung spezifischer Pflegehinweise.
So pflegen Sie Gurken richtig:
- Um bittere Früchte zu vermeiden, ist es wichtig, während der Wachstumsperiode, insbesondere während der Fruchtbildung, ausreichend Wasser zu gießen. Gleichzeitig sollte man Staunässe vermeiden, da diese zu Pilzkrankheiten führen kann. Verwenden Sie warmes Wasser (25–28 °C), das 24 Stunden gestanden hat. Gießen Sie alle 2–3 Tage. Die empfohlene Wassermenge beträgt 4–5 Liter pro Quadratmeter.
Während der Fruchtbildungsphase und der aktiven Fruchtphase wird häufiger gegossen – die Beete werden alle ein bis zwei Tage bewässert. Die Wassermenge erhöht sich dabei auf acht bis zwölf Liter pro Quadratmeter. Gegossen wird morgens oder abends. Gegen Ende der Saison werden Häufigkeit und Menge der Bewässerung reduziert. - Nach jedem Gießen empfiehlt es sich, die Erde vorsichtig aufzulockern, ohne dabei die oberflächlichen Wurzeln zu beschädigen. Ohne Auflockerung bildet sich eine Kruste, die die Luftzufuhr zu den Wurzeln behindert. Alternativ können Sie die Beete mulchen, wodurch sich der Gieß- und Auflockerungsbedarf reduziert. Als Mulchmaterial eignen sich Torf oder Stroh in einer 3–4 cm dicken Schicht.
- Zwerggurken benötigen etwa vier Düngergaben pro Saison. Hier ist ein grober Düngeplan:
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- Die erste Düngung erfolgt zwei Wochen nach der Keimung. Gurken benötigen in diesem Stadium Stickstoff (für die Entwicklung der grünen Masse). Daher werden 20 g Ammoniumnitrat, 10–15 g Kaliumsulfat und Superphosphat hinzugegeben (die Dosierung bezieht sich auf 10 Liter Wasser). Alternativ können auch verdünnte Königskerzen- oder Vogelkotmischungen im Verhältnis 1:10 bzw. 1:20 mit Wasser verdünnt werden.
- Während der Knospenphase wird ein zweites Mal Dünger ausgebracht. Es werden die gleichen Zusammensetzungen verwendet, jedoch in doppelter Dosierung.
- Beim dritten Mal werden Düngemittel – Kalium und Kalzium – zur Förderung des Fruchtansatzes ausgebracht. Dazu wird mit Holzasche angereicherte Substanz unter die Wurzeln der Pflanze gegeben. Alternativ kann Superphosphat über die Blätter gedüngt werden.
- Die letzte Düngung dient der Entwicklung der Gurken. Dazu werden die Beete mit Kräuteraufgüssen bewässert (gehackte Kräuter werden drei Tage lang in kochendem Wasser eingeweicht).
Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen
Die Gurkensorte „Gnome“ ist sehr resistent gegen Braunfleckenkrankheit und durchschnittlich resistent gegen Falschen und Echten Mehltau. Regen und kühles Wetter können Wurzelfäule verursachen. Im Frühstadium einer Infektion werden die Gurken mit Previkur oder Alirin besprüht. Vorbeugend werden die Sträucher mit Holzasche bestäubt.
Bei Einhaltung sachgemäßer Anbaumethoden wird die Hybridpflanze selten von Schädlingen befallen. Blattläuse sind die häufigsten Schädlinge. Bei frühzeitigem Befall und geringem Ausmaß kann eine Lösung aus Waschmittel oder Holzasche verwendet werden. Bei Spinnmilbenbefall empfiehlt sich ein Wermutaufguss. Bei starkem Befall und zahlreichen Insekten kommen Insektizide zum Einsatz.
Reinigungsregeln
Die ersten Gurken werden bereits im dritten Junidekade geerntet, und die Fruchtbildung setzt sich bis Ende August fort, wenn die Gurken im Freiland angebaut werden. Im Gewächshaus trägt die Sorte „Gnome“ länger Früchte, bis Ende September.
Gurken sollten kühl und trocken gelagert werden. Dort halten sie sich problemlos 10 Tage, ohne an Geschmack oder Aussehen zu verlieren. Im unteren Fach des Kühlschranks sind Gurken etwa zwei Wochen haltbar.
Rezensionen
Die Gurkensorte „Gnome“ ist die ideale Wahl für alle, die frisches, schmackhaftes Gemüse lieben und eine vielseitige Sorte suchen. Diese Hybride schmeckt sowohl frisch als auch eingelegt hervorragend, ist relativ einfach anzubauen, liefert einen hohen Ertrag und ist bei richtiger Pflege nahezu krankheitsresistent.




