Die Slastena-Karotte zeichnet sich durch große Wurzeln und hochwertiges Fruchtfleisch aus. Sie gehört zur Berlikum-Sorte und ist bekannt für ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge, darunter die Möhrenfliege, die viele Sorten befällt. Die Wurzeln sind besonders robust und behalten selbst nach einem langen Winter 76–90 % ihres marktfähigen Aussehens.
Herkunft
Die ertragreiche Slastena ist das Ergebnis der Arbeit eines Teams von wissenschaftlichen Spezialisten, darunter Experten wie Nastenko N.V., Kachainik V.G. und Kandoba A.V.
Diese Karottensorte hat sich als vielversprechend und ertragreich erwiesen. Die Slastena-Karotte hat alle Standard-Sortenprüfungen erfolgreich bestanden und wurde in das offizielle staatliche Sortenregister aufgenommen und 2009 für den Anbau zugelassen.
Äußere Merkmale der Pflanzen und Wurzelgemüse
Die Slastena-Karotte ist eine halbsprossige Sorte mit Blättern unterschiedlicher Länge – von mittellang bis länglich –, die sich durch ihre grüne Farbe und einen kleinen Mittelschnitt auszeichnen.
Es gibt auch weitere sortenspezifische Merkmale:
- Wurzelgemüse erreicht eine durchschnittliche Länge von 15-18 cm, kann aber auch größer sein (über 20 cm).
- Sie haben eine zylindrische Form mit abgerundeten Spitzen.
- Sie wiegen zwischen 85 und 150 g, obwohl es gelegentlich auch Exemplare mit einem Gewicht von bis zu 155-170 g gibt.
- Die Rinde der Wurzelgemüse hat einen dichten und satten Orangeton, während das Fruchtfleisch selbst farblich nicht besonders hervorsticht.
- Das Innere des Gemüses hat eine kräftige orange Farbe, was auf einen hohen Carotingehalt hinweist, und ist weder grob noch übermäßig hart.
- Die Bedeckung der Wurzelgemüse ist glatt und gleichmäßig.
Zweck und Geschmack der Knollen
Diese süße Köstlichkeit besticht durch ihren exquisiten Geschmack, der sich durch feine Süße und intensives Aroma auszeichnet. Diese Wurzelgemüse sind vielseitig: Sie können frisch verzehrt oder als Basis für eine Vielzahl kulinarischer Meisterwerke verwendet werden – von Salaten über außergewöhnliche Vorspeisen bis hin zu einzigartigen Desserts.
Im reifen Zustand beträgt der Ertrag
Eine mittel- bis spätreifende Sorte – süße Wurzelgemüse erreichen ihre Reife etwa 100-110 Tage nach der Aussaat.
Die Fruchtbildung der Slastena ist bemerkenswert. Die Sorte wird häufig kommerziell in der Landwirtschaft angebaut und erzielt dort beeindruckende Ergebnisse. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei 290–500 Zentnern pro Hektar, und die Qualität der Ernte, also ihre Marktfähigkeit, beträgt 76–90 %.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Diese Sorte zeichnet sich durch eine gute Resistenz gegenüber den häufigsten Krankheiten und Problemen aus, wie z. B. Blütenbildung und Wurzelrissen.
Sie ist praktisch nicht anfällig für Schädlingsbefall, was ihren Anbau ohne zusätzliche chemische Behandlungen ermöglicht.
Anbau und Pflege
Die beste Aussaatzeit ist nach dem 20. April. Eine Pflanzung in der Vorwinterzeit ist zwar möglich, in diesem Fall ist es jedoch wichtig, für eine ausreichende Schneedecke zum Schutz vor Frost zu sorgen.
Süßwurzeln gedeihen besonders gut an sonnigen Standorten und bevorzugen leichte, lehmige oder sandige Böden. Mit einigen Hinweisen gelingt der Anbau:
- Bereiten Sie den Pflanzplatz im Herbst vor. Ist der Boden nährstoffarm, mischen Sie organisches Material unter. Kalk oder Kreide können verwendet werden, um den Säuregehalt zu reduzieren. Torf, Sand und Sägemehl helfen, schwere Böden aufzulockern.
- Im Frühjahr die Oberfläche der Fläche mit einem Rechen ebnen, gründlich wässern und mit Plastikfolie abdecken, um die Erwärmung des Bodens zu beschleunigen.
- Um die Keimrate zu verbessern, sollten Sie Saatgut aus dem Vorjahr verwenden. Da die Keimrate dieser Sorte niedrig ist, behandeln Sie das Saatgut vorab mit Wachstumsförderern (Heteroauxin, Epin usw.).
- Säen Sie die Samen in Furchen mit einer Tiefe von 20-25 mm. Der Abstand zwischen den Samen sollte etwa 15-17 cm und zwischen den Reihen 18-22 cm betragen.
- Für eine gute Karottenernte sollten die Pflanzen regelmäßig gegossen und Unkraut gejätet werden. Die erste Bewässerung sollte innerhalb einer Woche nach dem Erscheinen des ersten Triebs erfolgen.
- Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen. Zu Beginn des Wachstums sollten die Pflanzen einmal wöchentlich gegossen werden, die Häufigkeit dann allmählich reduziert und zwei Wochen vor der Ernte ganz eingestellt werden. Der genaue Bewässerungsplan hängt jedoch von den lokalen Klimabedingungen ab. Stehen die Pflanzen zu dicht, sollten sie beim Jäten ausgedünnt werden. Gärtner empfehlen, dies in zwei Schritten zu tun: Zuerst sollte der Abstand zwischen den Pflanzen auf 2–3 cm reduziert und anschließend auf 4–6 cm erhöht werden.
- Den ersten Dünger geben Sie einen Monat nach dem Auflaufen der Sämlinge. Als Nährstoffe eignen sich Königskerzenaufguss, Hühnermist oder eine flüssige Aschelösung. Mehrere Düngergaben sind notwendig, aber wenn das Beet bei der Pflanzung ausreichend gedüngt wurde, ist eine zusätzliche Düngung nicht erforderlich.
Für und Wider
Rezensionen
Slastena ist die ideale Wahl für Hobbygärtner und Landwirte, die Karotten zum Verkauf anbauen. Mit dieser Sorte können Gärtner mühelos eine reiche Ernte an Wurzelgemüse erzielen, das durch seinen hervorragenden Geschmack, seine optimale Größe und seinen geringen Pflegeaufwand überzeugt. Wichtig ist dabei die Einhaltung allgemeiner Anbaumethoden.




