Zwiebelernte ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick scheint. Tatsächlich kommt es vor allem bei ungünstigen Wetterbedingungen darauf an, den genauen Reifezeitpunkt, die Erntetechnik und die Vorbereitungsschritte zu kennen. Davon hängt die Haltbarkeit der Zwiebeln ab.
Wie bestimmt man den richtigen Zeitpunkt für die Zwiebelernte?
Die Zwiebelernte beginnt, sobald die Zwiebeln vollständig ausgereift sind. Der Zeitpunkt hängt maßgeblich von der Sorte ab – früh-, mittel- oder spätreif. Faktoren wie Wetterbedingungen, Klima, richtige Pflege usw. spielen dabei ebenfalls eine Rolle.
Dieses Video erklärt, wie man erkennt, wann die Zwiebelernte reif ist, und gibt außerdem praktische Tipps für die Zwiebelernte:
An äußeren Zeichen
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Zwiebelsorte Sie gepflanzt haben, oder aus irgendeinem Grund den Erntezeitpunkt nicht bestimmen können, untersuchen Sie die Pflanze sorgfältig, denn ihre äußeren Merkmale sprechen für sich:
- Die Farbe der Zwiebelfedern verändert sich und wird gelb. Dies ist jedoch nicht immer der Fall; einige Zwiebelsorten bleiben grün.
- Der oberirdische Teil fällt zu Boden. Bei manchen Arten ist er zu kräftig und liegt möglicherweise nicht flach.
- Das Wurzelsystem wird geschwächt – die Wurzeln verkürzen sich, werden dünner und trocknen aus.
- Der Hals des Kopfes wird dünn, weich und trocken.
- Die Hülle nimmt einen goldenen Farbton oder eine Farbe an, die den sortentypischen Merkmalen entspricht.
- Die Hautschuppen lösen sich ab.
Dem Mondkalender zufolge
Viele Gärtner nutzen den Mondkalender, um die Haltbarkeit ihrer Blumenzwiebeln zu verlängern. Die Berechnung ist einfach: Wurzelgemüse wird bei abnehmendem Mond geerntet. Eine Ernte bei Vollmond und Neumond sollte unbedingt vermieden werden.
Dem Mondkalender für 2019 zufolge werden Zwiebeln an folgenden Tagen ausgegraben:
- August – 19.-26., 29.-31.;
- September – 16.-22., 25.-27.
Mathematisch
Wenn Sie den genauen Reifezeitpunkt von Wurzelgemüse nicht bestimmen können, führen Sie Berechnungen durch. Dazu benötigen Sie das genaue Pflanzdatum und die Sorte (und somit die Reifezeit). Frühe Sorten benötigen 3 Monate zum Reifen, mittelfrühe Sorten 120 Tage, späte Sorten 140 Tage und späte Sorten 150 Tage. Addieren Sie die Reifezeit zum Pflanzdatum, um den Erntetermin zu erhalten.
Beispiel:
- Die Zwiebeln wurden am 15. April gepflanzt;
- Vegetationsperiode – 120 Tage;
- 15+120=135;
- Zählt man vom 15. April an 135 Tage im Kalender, kommt man auf den 13. August.
Bitte beachten Sie, dass die Reifezeit je nach Witterungsbedingungen variieren kann. Bei regnerischen Sommern verlängert sich die Reifezeit.
Je nach Region
Russland ist in Regionen unterteilt, von denen jede ihre eigenen klimatischen Bedingungen aufweist, die den Reifezeitpunkt von Gemüsepflanzen beeinflussen. Je nach Region werden Zwiebeln zu folgenden Zeiten geerntet:
- südlicher Streifen – Ende Juli;
- mittlere Zone – Anfang August;
- Nördliche Regionen – Mitte bis Ende August.
Wie bereitet man Zwiebeln für die Ernte vor?
Die Vorbereitung von Zwiebelpflanzen ist notwendig, wenn die Reifung der Zwiebeln beschleunigt werden soll (beispielsweise aufgrund bevorstehender Unwetter). Was kann man tun?
- Befinden sich die Stängel unterhalb der obersten Erdschicht, ziehen Sie die Erde zurück, wodurch sich das Laub gelb färbt. Kürzen Sie die Wurzeln leicht (um 5 cm), um die Reifung der Zwiebeln zu beschleunigen.
- Etwa einen Monat vor der Ernte sollten die Stängel künstlich zum Boden gebogen werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Nährstoffe ausschließlich in die Köpfe gelangen, die daraufhin rasch an Größe zunehmen.
- Die Bodenbefeuchtung sollte 15 Tage vor der Ernte eingestellt werden.
Erntetechnologie
Es gibt zwei Möglichkeiten, Zwiebeln aus dem Garten zu ernten:
- Manuelle Methode Es eignet sich für die Ernte auf kleinen Flächen (wie z. B. in einem Sommerhaus oder Hausgarten). In lockerem Boden genügt es, den Stängel einfach von Hand herauszuziehen. Bei festem Boden verwendet man ein Werkzeug (z. B. eine Mistgabel oder einen Spaten). Die Knollen werden ausgegraben und dann herausgezogen.
- Mechanisierte Technologie Dabei werden Zwiebeln mit speziellen Erntemaschinen geerntet. Dieses Verfahren kommt auf Feldern zum Einsatz, auf denen große Mengen geerntet werden.
Regeln für die Zwiebelernte
Durch die Einhaltung der richtigen Richtlinien für die Zwiebelernte können Sie die Haltbarkeit Ihrer Zwiebeln verlängern und ihren Nährwert und Geschmack erhalten. Wichtige Voraussetzungen:
- Die Stängel sollten nicht vollständig, sondern nur zu 70–80 % abfallen – dies bestimmt Geschmack und Schärfe der Ernte. Dieser Prozentsatz wird 7–10 Tage vor dem genauen Erntezeitpunkt ermittelt.
- Die Wetterbedingungen müssen günstig sein.
- Die Zwiebeln werden am Morgen geerntet. Unmittelbar nach dem Ausgraben sollten sie zum Trocknen im Garten ausgebreitet werden. Falls das Grün bis zum Abend noch nicht trocken ist, decken Sie die Zwiebeln mit Frischhaltefolie ab, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen.
- Ziehen Sie nicht 2-3 Zwiebeln auf einmal heraus, auch wenn die Erde sehr locker ist.
- Achten Sie darauf, die Hülle nicht zu beschädigen, und gehen Sie vorsichtig vor.
- Es ist nicht akzeptabel, die restliche Erde von den Köpfen abzuklopfen (auf irgendwelchen Gegenständen, Händen, der Bodenoberfläche usw.) - warten Sie, bis die Erde auf natürliche Weise austrocknet und zerbröselt.
Schneiden Sie die Stängel nicht sofort nach der Ernte ab – dies führt zu einer schnellen Infektion der Zwiebeln mit Krankheitserregern.
Regeln für das Sammeln von Zwiebelsätzen
Zwiebelstecklinge sind Zwiebeln, die aus im ersten Jahr aus Samen gezogen werden. Diese pflanzt man am besten im Folgejahr, um ausgewachsene Zwiebeln zu erhalten. Zwiebelstecklinge sind in der Regel nicht größer als 2,5 cm, daher sollte man dies besonders beachten.
Die Ernterichtlinien entsprechen denen für Zwiebeln, allerdings wird in diesem Fall dringend davon abgeraten, das Pflanzgut bei Regenwetter auszugraben. Der Grund dafür ist, dass sich die Wurzeln neu verwurzeln können, wodurch die Zwiebeln bis zum Frühjahr unbrauchbar werden. Daher ist es unbedenklich, die Steckzwiebeln früher auszugraben.
Wie erntet man unter widrigen Wetterbedingungen?
Bei regnerischen Sommern ist der Erntetag nicht so wichtig (warten Sie einfach auf sonniges, warmes Wetter), obwohl das Ausgraben der Zwiebeln unter solchen Bedingungen nicht empfehlenswert ist. Dasselbe gilt für Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Welche Folgen könnte das für die Kultur haben?
- Zwiebeln vertragen keine übermäßige Feuchtigkeit, da das Wurzelsystem aufgrund von Fäulnis abstirbt.
- Bei anhaltenden Regenfällen verlängert sich die Reifezeit, und die Köpfe bleiben unterentwickelt. Dies liegt daran, dass das Wasser das Wachstum der grünen Masse, nicht aber das Wurzelwachstum fördert.
- Zu viel Wasser schwächt die Abwehrkräfte der Pflanze und macht sie anfällig für Pilzkrankheiten. Zu den häufigsten gehören Echter Mehltau, Falscher Mehltau und Wurzelfäule.
- Die Haltbarkeit wird verkürzt.
Sie können Risiken minimieren und Ihre Ernte im Voraus für die Langzeitlagerung konservieren (wenn Sie wissen, dass der Sommer regnerisch sein wird), indem Sie die Empfehlungen von Experten und Gärtnern befolgen:
- Wählen Sie die richtige Sorte (es gibt Arten, die resistent gegen Fäulniskrankheiten und Feuchtigkeit sind).
- Pflanzen Sie die Kulturpflanze am richtigen Standort – gut belüftet, mit Gefälle zum Abfließen des Regenwassers.
- Häufiger mit Antimykotika behandeln.
- ✓ Resistenz gegen Pilzkrankheiten: Wählen Sie Sorten mit hoher Resistenz gegen Mehltau und Wurzelfäule.
- ✓ Reifezeit: Frühreife Sorten werden bevorzugt, um das Risiko einer Unterreife aufgrund von Regen zu minimieren.
Wie man sich bei widrigen Wetterbedingungen richtig verhält:
- Etwa 20–30 Tage vor der Ernte sollte die Düngung eingestellt werden. Bei zu erwartendem Regen während der Erntezeit ist die Bewässerung vollständig einzustellen.
- Einige Tage vor der Ernte decken Sie die Beete mit Plastikfolie ab. Dazu stecken Sie Holzpfähle am Rand in die Erde und spannen Vliesstoff darüber. So verhindern Sie, dass Regentropfen direkt auf die Zwiebeln spritzen, und sorgen gleichzeitig für Belüftung.
- Bei Regen sollten die Köpfe ausgegraben werden, ohne die Erdklumpen abzuschütteln.
- Nach der Ernte sollte das Gemüse an einem gut belüfteten Ort getrocknet werden (gegebenenfalls Ventilatoren aufstellen). Die Trocknungszeit hängt vom Feuchtigkeitsgehalt der Knollen ab.
- Beim Trocknen die Köpfe mehrmals täglich wenden.
- Sobald die Erde getrocknet ist, reinigen Sie die Wurzeln, aber verwenden Sie keine scharfen Gegenstände, um die Schuppen nicht zu beschädigen.
Lagerung
Die Haltbarkeit von Zwiebeln hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Wetterbedingungen, Anbaumethoden, Pflege und die richtige Ernte. Ebenso wichtig ist jedoch die sorgfältige Vorbereitung der Zwiebeln für die Lagerung und die Einhaltung der richtigen Bedingungen. Kontrollieren Sie die Zwiebeln während der Lagerung einmal im Monat auf Beschädigungen, da sie anfällig für Schimmel und Fäulnis sind.
Wie bereitet man Zwiebeln für die Lagerung vor?
Zu den vorbereitenden Aktivitäten gehören die folgenden Hauptschritte:
- Das Trocknen von Wurzelgemüse unmittelbar nach der Ernte der Zwiebeln aus den Beeten.
- Reinigung der Köpfe von Schmutzresten.
- Federn und Hals abschneiden (die Halshöhe sollte 4-6 cm betragen).
- Anschließend werden die Zwiebeln bei einer Temperatur von +25 Grad getrocknet (bei Sonnenschein werden die Zwiebeln im Freien ausgelegt).
- Wurzeln um 2 cm kürzen.
- Eine Schuppenschicht entfernen.
- Prüfung jedes Zylinderkopfes auf Beschädigungen – Aussortierung.
Heute wird ein intensives Trocknungsverfahren für Wurzelgemüse angewendet, um dessen Haltbarkeit zu verlängern. Dazu werden die Knollen 12 Stunden lang bei einer Temperatur von 38–40 Grad Celsius getrocknet. Dieses Verfahren zerstört gleichzeitig krankheitserregende Mikroorganismen.
Anforderungen an den Trocknungsprozess:
- Direkt nach der Ernte sollten die Zwiebeln am besten im Freien in der Sonne getrocknet werden. Legen Sie die Zwiebeln dazu flach auf den Boden (oder auf ein Tuch, damit sie atmen können). Ist dies nicht möglich, bringen Sie die Zwiebeln an einen warmen, gut belüfteten Ort. Die Trocknungszeit beträgt einige Stunden bis zu zwei Tage.
- Der zweite Trocknungsprozess dauert länger – 15–20 Tage. Hierfür können die Zwiebeln auf dem Dachboden oder in einem anderen Raum mit Frischluftzufuhr gelagert werden.
- Biegen Sie den Hals unbedingt so, dass das Grün nicht den Saft aus den Köpfen zieht.
- Wurzelgemüse wird auf Holzoberflächen ausgelegt oder mit den Spitzen nach oben aufgehängt.
- Wenn die Zwiebeln während des Regens geerntet werden, sollten 1-2 Schichten der Hülse entfernt werden, damit die Köpfe schneller trocknen können.
- Woran man erkennt, dass das Gefieder vollständig getrocknet ist: Die Federn werden gelb und dünn, Hals, Oberkopf und Ansatz sind vollständig trocken.
Wie lagert man Gemüse?
Zur Lagerung von Zwiebeln muss ein geeigneter Raum ausgewählt werden, der folgende Anforderungen erfüllt:
- Es kann sich um einen Keller handeln, der folgende Anforderungen erfüllt: Lufttemperatur von 0 bis +4 °C, Luftfeuchtigkeit von 75–85 %. Ein Belüftungssystem ist erforderlich. Die Köpfe werden aufgehängt oder in Behälter gestellt. Das Gemüse kann mit trockenem Sägemehl, Sand, Kreide, getrocknetem Gras oder Zwiebelschalen bestreut werden.
- Ein Zimmer in einem Haus/einer Wohnung: Lufttemperatur bis zu 20–22 °C, Luftfeuchtigkeit bis zu 70 %. In einem warmen Raum sollten die Lampen an einem dunklen Ort angebracht werden. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
Methoden zur Lagerung von Zwiebeln:
- Holzkisten mit Löchern in den WändenDas heißt, es handelt sich um Konstruktionen aus einzelnen Brettern. Ist der Behälter massiv, können Löcher mit Werkzeugen eingebracht oder mit Sägemehl oder Sand gefüllt werden.
- Plastikboxen Sie haben üblicherweise keine Löcher und können daher gebohrt werden (3 cm Durchmesser). Mittlerweile sind spezielle Modelle für Gemüse erhältlich. Ihr Vorteil liegt in der Platzersparnis, da die Behälter übereinander gestapelt werden können.
- Kartons (Bananenkisten, Behälter von Haushaltsgeräten, Lebensmittelverpackungen usw.). Das Material gilt als natürlich und atmungsaktiv, da Zwiebeln jedoch viel Belüftung benötigen, müssen Sie einige kleine Löcher hineinmachen.
- Körbe aus Naturweide Die beste Option sind flexible Holz- und Weidenkörbe, da diese Materialien für optimale Belüftung sorgen. Beachten Sie, dass die Körbe klein sein sollten, da die Zwiebeln sonst nicht ausreichend Luft bekommen. Das optimale Volumen beträgt 3–5 Liter.
- Stofftaschen (Baumwolle, Leinen, Jute). Die Behälter sollten klein sein – maximal 5 kg Gemüse. Falls Sie keinen so großen Behälter haben, legen Sie die Zwiebeln in große Säcke, aber füllen Sie diese nicht zu voll, und legen Sie die Säcke auf die Seite. So können die Zwiebeln atmen.
- Alte Nylonstrumpfhose Jede Frau hat so ein Netz. Die Blumenzwiebeln werden hoch aufgestapelt und das Ganze aufgehängt. Für eine bessere Aufbewahrung kann man auch eine andere Methode anwenden: Man legt eine Zwiebel in einen Strumpf, verknotet ihn, legt die nächste hinein und verknotet ihn wieder. Diesen Vorgang wiederholt man, bis das Netz voll ist.
- Papiertüten Im Supermarkt gekaufte Produkte sind gut belüftet, wodurch das Risiko von Fäulniskrankheiten ausgeschlossen wird.
- Polypropylengewebe – ist eine weitere der besten Optionen, da sie für maximalen Luftzugang sorgt.
- Flechten Mit Federn, die nicht zugeschnitten werden müssen, und Seil. Es gibt mehrere universelle Methoden, die nicht nur die Glühbirnen schonen, sondern auch Platz sparen und Ihrer Inneneinrichtung eine besondere Note verleihen. Die einfachste Methode Flechten Die Technik basiert auf einem dreisträngigen Blumenzwiebelgeflecht, ähnlich einem normalen Zopf. Man nimmt ein langes Stück Schnur, faltet es in der Mitte und formt eine Schlaufe, in die man die erste Blumenzwiebel federartig einfügt. Dann flechtet man abwechselnd die restlichen Blumenzwiebeln von einer Seite zur anderen ein. Die unterste Reihe wird mit Schnur (durch einen Knoten) fixiert.
Unabhängig von der gewählten Methode können Sie Zwiebeln überall in Ihrem Zimmer aufbewahren, in der Speisekammer, unter Ihrem Bett, in Regalen oder sogar im Kühlschrank, ganz oder in Ringe geschnitten:
- Legen Sie eine kleine Menge Zwiebeln auf das unterste Gemüsefach des Kühlschranks, um sie im Laufe des Monats zu verwenden.
- Gemüse lässt sich lange im Gefrierschrank aufbewahren. Schälen und schneiden Sie die Zwiebeln nach Belieben. Geben Sie sie portionsweise in Gefrierbeutel und frieren Sie sie ein.
- Pulver: Die geschälten und gewaschenen Kappen in bis zu 4 mm dicke Ringe schneiden. Anschließend die Ringe vierteln und in eine Salzlösung (50 g Speisesalz auf 1 Liter Wasser) geben. 5 Minuten ziehen lassen, dann vollständig trocknen lassen und anschließend zu Pulver mahlen. Als Gewürz verwenden und in einem Glas aufbewahren.
- Ringe – in dünne Ringe schneiden, trocknen.
So trocknen Sie Zwiebeln für Pulver und Ringe:
- Bei direkter Sonneneinstrahlung.
- Am Heizgerät.
- Heizen Sie den Backofen (elektrisch oder gasbetrieben) auf 50 Grad Celsius vor, geben Sie die gehackte Zwiebel hinzu und lassen Sie sie 6 Stunden lang trocknen.
- Im Backofen. Zuerst die Zwiebelringe 2–3 Minuten in kochendes Wasser geben. Den Backofen auf 70 °C (158 °F) vorheizen und die Zwiebelringe 2 Stunden trocknen lassen. Anschließend die Temperatur auf 40 °C (104 °F) reduzieren und weiter trocknen lassen, bis sie vollständig durchgetrocknet sind.
Wie lagert man Steckzwiebeln?
Die im Frühjahr zu pflanzenden Setzlinge werden nach der üblichen Methode vorbereitet, wobei die Wildhaferpflanzen (kleine Wurzelgemüse bis zu 10 mm) aussortiert werden. Diese Pflanzen sind bis zur Frühjahrspflanzung nicht vollständig konserviert und werden daher über den Winter oder als Grünpflanze auf der Fensterbank vorgezogen.
Sie sollten die Zwiebelringe genauso lagern wie normale Zwiebeln, aber die folgenden Regeln müssen unbedingt eingehalten werden:
- Zur warmen Lagerung werden Zwiebeln in einem Raum mit einer Temperatur von bis zu +25°C aufbewahrt.
- Bei der Kältemethode – im Keller, Temperatur – von 0 bis +3°C.
- Zwiebeln lassen sich am besten im Dunkeln aufbewahren.
- Vor dem Pflanzen werden die Zwiebeln 10-12 Tage lang in einem warmen Raum aufbewahrt.
Was passiert, wenn man nicht rechtzeitig erntet?
Zwiebeln erfordern, wie andere Nutzpflanzen auch, die strikte Einhaltung des Erntezeitpunkts. Dies ist auf folgende potenzielle Risiken zurückzuführen:
- Die Geschmacksqualität verschlechtert sich.
- Der Gehalt an nützlichen Substanzen nimmt ab.
- Werden die Zwiebeln zu früh geerntet, haben die Hüllblätter nicht genügend Zeit, sich vollständig auszubilden, wodurch sie anfällig für Krankheiten werden. Außerdem können die Hälse nicht ausreichend trocknen, bleiben daher dick und saftig, was die Haltbarkeit verkürzt.
- Wenn die Köpfe zu lange im Boden bleiben, erhöht sich durch die feuchte Herbstwitterung das Risiko von Fäulnis und Krankheiten. Auch übermäßiges Wurzelwachstum (ebenfalls bedingt durch hohe Luftfeuchtigkeit) verkürzt die Lagerfähigkeit.
Mögliche Fehler und nützliche Empfehlungen
Manchmal verdirbt die Ernte während der Lagerung aufgrund bestimmter Fehler. Hier sind einige hilfreiche Tipps, um dies zu verhindern:
- Die Bedingungen hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie der Ernte und Trocknung der Zwiebeln werden nicht erfüllt.
- Zwiebeln vertragen keine plötzlichen Temperaturänderungen. Daher sollte man die Temperatur beim Umstellen von Zwiebeln an einen anderen Ort allmählich senken oder erhöhen.
- Die Köpfe lassen sich nicht gut lagern, wenn sich unreife unter der Ernte befinden (diese sollten zuerst verbraucht werden). Unreife Köpfe erkennt man an der Dicke und Saftigkeit des Halses.
- Vor dem Einlagern unter den Schultern der Zwiebeln darf der Hals nicht abgeschnitten werden – es müssen mindestens 4 cm stehen bleiben.
- Wenn die Köpfe zu stark getrocknet werden, reißen die Spelzen auf und legen die Köpfe frei. Dies führt zu einer verkürzten Haltbarkeit und begünstigt die Entstehung von Krankheiten.
- Viele Anfänger schneiden die Knollenspitzen vollständig ab, anstatt sie abzubrechen, um die Reifung zu beschleunigen. Dies ist jedoch verboten, da die Knollen auch über die Stängel Nährstoffe erhalten.
- Die Glühbirnen dürfen nicht mechanisch beschädigt werden – weder durch Werfen, noch durch Abklopfen zum Entfernen von Schmutz oder durch die Verwendung scharfer Gegenstände.
- Wird die Trocknungszeit verkürzt, wird das Gemüse von Pilzen befallen.
- Es ist nicht ratsam, die Köpfe in mehreren Lagen zu trocknen, da die inneren Schuppenschichten nicht austrocknen.
- Zwiebelpflanzen sollten getrennt von anderem Gemüse gelagert werden.
Die Regeln für die Lagerung von Zwiebeln erfahren Sie auch im folgenden Video:
Wenn Sie die Regeln für die Zwiebelernte und -lagerung genau befolgt haben, die Ernte aber nicht lange haltbar war, keine Sorge – Erfahrung kommt mit den Jahren und der Übung. Achten Sie unbedingt auf die regionalen Klimabedingungen, die Bedürfnisse der jeweiligen Sorte und die Pflanztermine.



