Lauch ist auch als Perlzwiebel bekannt. Diese Sorte ist für ihren unverwechselbaren Geschmack und ihre Nährstoffe berühmt. Der Anbau ist einfach, wenn die notwendigen Bedingungen, einschließlich der richtigen Pflege, gegeben sind.
Merkmale der Sorte
| Name | Dauer der Vegetationsperiode | Beinhöhe | Schenkeldurchmesser |
|---|---|---|---|
| Frühe Varianten | 130-150 Tage | 12-45 cm | 3-8 cm |
| Mittlere Noten | 150-170 Tage | 12-45 cm | 3-8 cm |
| Späte Sorten | 180-200 Tage | 12-45 cm | 3-8 cm |
Lauch ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sich ein Stängel mit Blättern, im zweiten Jahr blüht er und bildet einen weiteren Stängel. Dieser kann bis zu anderthalb Meter hoch werden. Sobald sich der Stängel gebildet hat, ist er nicht mehr zum Verzehr geeignet, daher wird Lauch in Gärten üblicherweise als einjährige Kulturpflanze angebaut.
Lauch wurde erst vor wenigen Jahrzehnten allgemein populär, obwohl er im Alten Ägypten, Rom und Griechenland bereits bekannt war. Die Römer betrachteten ihn als Speise für die Reichen.
Es gibt verschiedene Lauchsorten. Man kann sie anhand ihrer Wachstumsperiode in drei Gruppen einteilen: Frühe Sorten reifen in etwa 130–150 Tagen, mittelfrühe Sorten in 150–170 Tagen und späte Sorten in 180–200 Tagen. Das bedeutet, dass die Ernte sechs Monate oder länger dauern kann.
Ein besonderes Merkmal des Lauchs ist das Fehlen einer Zwiebel – stattdessen besitzt er einen weißen Stängel, dessen Farbe der Pflanze den Spitznamen „Perlzwiebel“ eingebracht hat. Dieser Stängel ist ein verdickter, scheinbarer Stängel. Der biegsame Stängel mit seinen langen Blättern wird als Nahrungsmittel verwendet.
Die Eigenschaften von Lauch hängen von der jeweiligen Sorte ab:
- Beinhöhe – 12-45 cm, Durchmesser – 3-8 cm;
- Die Blätter ähneln Knoblauch, sind aber länger und breiter;
- Die Blätter sind dunkelgrün und mit einer leichten Wachsschicht überzogen;
- Die Blätter haben eine durchschnittliche Höhe von 90 cm, können aber auch einen Meter oder mehr erreichen;
- durchschnittliches Pflanzengewicht – 0,2-0,3 kg;
- Im ersten Jahr bilden sich mindestens 12 Blätter;
- Die Blütezeit ist von Juli bis September, die Samenernte beginnt Mitte Oktober - die Keimfähigkeit bleibt bis zu 3 Jahre erhalten;
- Die Stängel junger Blätter haben einen angenehmen, leicht würzigen Geschmack, der subtiler ist als der der verwandten Zwiebelpflanze.
Der Reiz des Lauchanbaus liegt nicht nur in seinem Geschmack, sondern auch in seinen gesundheitlichen Vorteilen. Er ist hilfreich bei Gelenkproblemen, Anämie, hohem Cholesterinspiegel, Magen-Darm-Erkrankungen und Lungenerkrankungen. Lauch kann außerdem bei Sehschwäche, Darmkrebs und Prostatakrebs Linderung verschaffen.
Optimale Wachstumsbedingungen und Bodenanforderungen
Beim Anbau von Lauch ist das regionale Klima zu berücksichtigen. In nördlichen Breiten sollten frühreife Sorten verwendet werden, während im Süden spätreife Sorten angebaut werden können.
- ✓ Die Bodentemperatur für die Keimung der Samen sollte mindestens 2-5 Grad betragen, optimalerweise 20 Grad, um den Prozess zu beschleunigen.
- ✓ Um Krankheiten vorzubeugen, sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation um die Pflanzen herum und vermeiden Sie dichte Pflanzungen.
Im Anfangsstadium ihrer Entwicklung benötigen Lauchpflanzen lange Tageslichtstunden und intensive Beleuchtung. Daher ist es notwendig, für die Anpflanzung gut beleuchtete Standorte zu wählen, an denen den ganzen Tag Sonne herrscht.
Es ist wichtig, die Regeln der Fruchtfolge zu beachten. Lauch pflanzt man am besten nach Kürbis, Hülsenfrüchten, Wintergemüse, Kartoffeln oder anderen Nachtschattengewächsen. Zwischen dem Anbau von Zwiebeln, einschließlich Lauch, im selben Gebiet sollten mindestens drei Jahre liegen.
Für die Keimung ist eine Temperatur von 2–5 Grad Celsius erforderlich. Die Keimungsgeschwindigkeit hängt von der Temperatur ab, steigt aber bei 20 Grad Celsius deutlich an. Das Laub wächst und entwickelt sich optimal bei 15–20 Grad Celsius.
Lauch bevorzugt neutralen Boden. Ist der Boden sauer, wird Kalk oder Dolomit verwendet. Dies sollte im Herbst erfolgen. Bei alkalischem Boden sollte Torfmoos hinzugefügt werden.
Lauch gedeiht am besten in Schwarzerde, leichtem Sandlehm oder lehmigem Ton. Der Boden sollte ausreichend fruchtbar sein. Zur Verbesserung können Sie Kompost oder verrotteten Mist verwenden. Pro Quadratmeter werden 7 kg organisches Material benötigt. Mist kann auch im Frühjahr ausgebracht werden, in diesem Fall sollte die Menge jedoch auf 2–3 kg pro Quadratmeter reduziert werden.
Neben Stallmist sollten im Frühjahr weitere Düngemittel ausgebracht werden. Folgende Mengen sind pro Quadratmeter erforderlich:
- Ammoniumnitrat – 15 g;
- Kaliumsalz – 15 g;
- Superphosphat – 35 g.
Lauch pflanzen
Lauch kann im Freien aus Samen oder Setzlingen gezogen werden. Die letztere Methode wird meist bevorzugt, obwohl sie arbeitsintensiver ist.
Samen
Diese Anbaumethode eignet sich nur für südliche Regionen, da die Pflanze eine sehr lange Wachstumsperiode hat. Lauch sollte erst nach den letzten Frösten ausgesät werden, da Frost den Sämlingen schadet.
Die optimale Pflanzzeit für südliche Regionen ist März/April. Es ist wichtig, die Wetterbedingungen am jeweiligen Standort sowie die Eigenschaften der gewählten Sorte zu berücksichtigen. Bei Verwendung eines Gewächshauses oder Frühbeets sollte die Pflanzung Mitte April beginnen. Beim Pflanzen im Freiland unter Folie wartet man am besten bis Ende des Monats.
Die Anzucht von Lauch aus Samen umfasst folgende Schritte:
- Vorbereitung des PflanzmaterialsLegen Sie die Samen für einige Sekunden in 45 Grad Celsius warmes Wasser und tauchen Sie sie anschließend sofort in kaltes Wasser. Bewahren Sie das Pflanzgut danach einige Tage lang in einem feuchten Gazebeutel auf und befeuchten Sie es regelmäßig. Wählen Sie einen warmen Standort mit einer Temperatur von etwa 25 Grad Celsius. Die Samen keimen innerhalb weniger Tage.
- BodenvorbereitungWenn alle Arbeiten im Herbst ordnungsgemäß ausgeführt wurden, muss nur noch die vorbereitete Fläche aufgelockert und eingeebnet werden.
- Bildung von RillenLassen Sie 65 cm Abstand zwischen den Reihen. Passen Sie die Saattiefe den Bodeneigenschaften an: 2,5 cm bei leichten Böden und 1,5 cm bei schwereren Böden. Pro Quadratmeter sollten 1 g Saatgut ausgesät werden.
- lichten Sie die Beete ausDas Ausdünnen erfolgt in zwei Schritten: zuerst beim Erscheinen von 1–2 Blättern, dann beim Erscheinen von 3–4 Blättern. Nach dem zweiten Ausdünnen sollten 10–15 cm Abstand zwischen benachbarten Pflanzen verbleiben.
Lauch kann als zweijährige Kulturpflanze im Freien aus Samen gezogen werden. In diesem Fall erfolgt die Aussaat Ende Juni. Im Oktober müssen die Pflanzen angehäufelt und für den Winter abgedeckt werden. Alternativ kann die Aussaat auch im Oktober erfolgen. Dadurch keimen die Sämlinge im Frühjahr. Beide Methoden eignen sich nur für südliche Regionen.
Sämlinge
Diese Methode eignet sich am besten für gemäßigte Klimazonen. Sie ist auch für südliche Regionen geeignet, wenn man möglichst früh ernten möchte. Bei der Anzucht im Freien beginnt die Aussaat für die Setzlinge Mitte Februar. Der Prozess folgt diesem Schema:
- Vorbereitung des PflanzmaterialsDie Samen werden kurz in heißes Wasser (bis zu 45 Grad Celsius) und anschließend in kaltes Wasser getaucht. Danach werden sie in ein feuchtes Mulltuch gewickelt und an einem warmen Ort zum Keimen gebracht. Die Temperatur sollte bei 25 Grad Celsius gehalten und das Tuch regelmäßig befeuchtet werden.
- Vorbereitung von Behältern für SämlingeSie können Töpfe, Kisten, Behälter oder Kassetten verwenden. Füllen Sie die ausgewählten Behälter mit Erde – Sie können diese selbst herstellen oder eine fertige, für diese Kulturpflanze geeignete Erde kaufen. Im ersten Fall benötigen Sie Rasensoden, Kompost und Humus. Alternativ können Sie auch eine Torfsubstratmischung verwenden und Zusätze wie Dolomitmehl, Kaliumsulfat, Doppelsuperphosphat und Harnstoff hinzufügen.
- Furchen für die Samen bildenZwischen den Pflanzen sollte ein Abstand von 4-5 cm eingehalten werden. Die Samen sollten 1-1,5 cm tief gepflanzt werden.
- AussaatDie Erde in den vorbereiteten Behältern sollte feucht sein. Die Samen sollten mit Erde bedeckt werden.
- Keimung der SamenBis die Keimlinge erscheinen, die Behälter mit den ausgesäten Samen mit Plastikfolie abdecken. Die Temperatur sollte 23–24 Grad Celsius betragen. Der Standort der Behälter sollte gut beleuchtet sein.
- Senkung der TemperaturDies sollte erfolgen, sobald die ersten Keimlinge erscheinen. Entfernen Sie zunächst die Plastikfolie – die Sämlinge müssen nicht mehr abgedeckt werden. Die optimale Temperatur liegt tagsüber bei 15–17 Grad Celsius und nachts bei 10–12 Grad Celsius. Diese Temperaturen sollten eine Woche lang beibehalten werden.
- Erhöhung der TemperaturDie Tagestemperaturen sollten 17–21 Grad Celsius und die Nachttemperaturen 12–14 Grad Celsius betragen. Diese Temperaturen sollten bis zum Auspflanzen der Setzlinge beibehalten werden.
- VerdünnungDiese Arbeiten sollten einen Monat nach der Pflanzung durchgeführt werden. Lassen Sie 2–3 cm Abstand zwischen benachbarten Pflanzen.
- PflückenIn diesem Stadium werden die Sämlinge in Töpfe oder Becher umgepflanzt. Der Durchmesser der Gefäße sollte maximal 4 cm betragen. Dieser Schritt ist optional. Manche Gärtner verzichten darauf, da sie mit schlechtem Anwachsen und verzögertem Wachstum rechnen müssen. Pikieren ist nicht notwendig, wenn die Samen in Torfquelltöpfen oder Töpfen ausgesät werden.
- Verkürzung der BlätterDieser Schritt wird üblicherweise mit dem Pikieren kombiniert. Die Pflanze sollte um ein Drittel gekürzt werden. Die Meinungen darüber, ob das Kürzen der Blätter notwendig ist, gehen auseinander. Einige Experten sind der Ansicht, dass diese Maßnahme nur bei Wurzelschäden und bei Sommerpflanzung erforderlich ist. Im letzteren Fall werden die Blätter gekürzt, um die Verdunstungsfläche zu verringern.
Lauchsetzlinge sollten alle zwei Wochen gedüngt werden. Komposttee eignet sich hierfür gut. Lauch benötigt 10–12 Stunden Tageslicht, daher sollte den Setzlingen zusätzliches Licht zugeführt werden.
Das Anwachsen von Lauchsetzlingen dauert etwa 1,5 Monate. Sie können ins Freiland gepflanzt werden, sobald sie 3–4 echte Blätter gebildet haben. Zu diesem Zeitpunkt sollte der Stängel einen Durchmesser von 0,8 cm und die Blätter eine Länge von 15–17 cm erreicht haben.
Die Fläche für die Pflanzung von Lauchsetzlingen sollte im Herbst vorbereitet werden. Im Frühjahr ist kein Umgraben nötig; lockern Sie einfach den Boden und ebnen Sie die Beete. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Ziehen Sie Furchen und Rillen und vertiefen Sie diese auf 15 cm.
- Streuen Sie Asche auf den Boden und gießen Sie dann großzügig.
- Die Wurzeln um ein Drittel ihrer Länge kürzen und mit einer Mischung aus Lehm und Kuhdung behandeln – die Zutaten werden zu gleichen Teilen gemischt.
- Setzen Sie die Setzlinge in die vorbereiteten Furchen und bedecken Sie sie mit Erde. Füllen Sie die Furchen nur bis zur Hälfte mit Erde – der entstehende Graben bietet guten Windschutz.
- Bewässern Sie das Beet. Die Furchen wurden bereits bewässert, verwenden Sie daher nicht zu viel Flüssigkeit.
- Sorgen Sie für einen Unterstand. Dies ist notwendig, solange das Wetter noch kühl ist. Jedes beliebige Abdeckmaterial kann verwendet werden.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Lauch aus Setzlingen zu ziehen: Doppelreihen und Mehrreihen. Bei der Doppelreihenpflanzung sollten Sie 15–20 cm Abstand zwischen den Setzlingen und 30–35 cm zwischen den Reihen lassen. Bei der Mehrreihenpflanzung beträgt der Abstand zwischen benachbarten Pflanzen 10–15 cm und der Reihenabstand 25 cm.
Der Reihenabstand kann vergrößert werden, um Platz für andere Nutzpflanzen zu schaffen. Dazu gehören beispielsweise Zwiebeln, Karotten, Rote Bete, Kohl, Sellerie oder Erdbeeren – diese eignen sich alle als Nachbarpflanzen.
Lauch hat eine lange Wachstumsperiode, daher dauert es nach dem Einpflanzen in die Erde 2-3 Monate, bis der Stängel an Durchmesser zunimmt.
Pflege einer Pflanze im Freiland
Der Erfolg des Pflanzenanbaus, also die qualitativen und quantitativen Merkmale der Ernte, hängt maßgeblich von der richtigen Pflege ab. Diese Pflege muss umfassend sein.
Bewässerung
Lauch benötigt regelmäßige Bewässerung. Gießen Sie großzügig, aber nicht zu viel. Verwenden Sie warmes Wasser. Nach dem Auspflanzen ins Freie sollten Sie die ersten drei Tage nicht gießen, danach nur noch alle fünf Tage.
In heißen, trockenen Perioden sollte häufiger gegossen werden. Im Durchschnitt werden 12 Liter Wasser pro Quadratmeter Pflanzfläche benötigt.
Topdressing
Düngen ist für den Lauchanbau nicht unbedingt notwendig, aber wichtig für eine reiche Ernte. Neben der Bodenvorbereitung im Frühjahr wird 2-3 Mal pro Saison gedüngt. Es werden organische und mineralische Dünger verwendet, und der Wechsel zwischen ihnen ist effektiv.
Die erste Düngung erfolgt drei Wochen nach dem Auspflanzen im Freien. Kuhmist oder Geflügelmist eignen sich gut. Bei Kuhmist verwendet man 8 Teile Wasser auf 1 Teil Dünger, bei Geflügelmist 20 Teile Wasser.
Unkraut jäten und auflockern
Unkraut muss unbedingt entfernt werden. Dies sollte manuell erfolgen, da chemische Unkrautbekämpfungsmittel schädlich sind und die Umweltverträglichkeit des Produkts beeinträchtigen.
Das Auflockern des Bodens ist wichtig für das Pflanzenwachstum, da es den Boden belüftet und so sicherstellt, dass die Pflanzen ausreichend Sauerstoff und Feuchtigkeit erhalten. Das Auflockern sollte alle ein bis zwei Wochen erfolgen, am besten nach dem Gießen.
Neben dem Auflockern des Bodens ist auch das Anhäufeln notwendig. Da beim Pflanzen der Setzlinge die Hälfte der Gräben nicht mit Erde gefüllt wurde, muss diese nach und nach aufgefüllt werden. Diese Arbeit sollte durchgeführt werden, sobald die Pflanzen zu wachsen beginnen.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Beim Anbau von Lauch ist es wie bei jeder anderen Kulturpflanze wichtig, die Pflanzen regelmäßig auf Krankheiten und Schädlinge zu untersuchen. Mögliche Probleme sind:
- ZwiebelfliegeEin bedeutender Schädling, der ab Mitte Mai auftritt. Die Fliege legt ihre Eier auf Blättern und in der Erde ab, und die schlüpfenden Larven fressen den inneren Teil der Pflanze, wodurch diese abstirbt und verfault. Zur Bekämpfung des Schädlings werden Insektizide oder Tabakstaub, vermischt mit schwarzem Pfeffer und Asche, eingesetzt. Ein Hausmittel wird als Stäubemittel oder Sprühlösung verwendet.
- Falscher MehltauEs handelt sich um eine Pilzkrankheit, auch bekannt als Falscher Mehltau. Auf den Blättern bilden sich ovale Flecken, die sich schnell ausbreiten. Die Krankheit lässt sich mit Fungiziden bekämpfen.
- MosaikDie Krankheit ist viral und wird von Blattläusen übertragen. Es bilden sich gelbe, längliche Flecken auf den Blättern, und das Pflanzenwachstum verlangsamt sich. Befallene Pflanzen sollten entfernt und verbrannt werden.
- RostEine Pilzkrankheit. Auf den Blättern sind leuchtend gelbe, polsterartige Sporen zu sehen. Diese verfärben sich allmählich dunkel und werden schließlich schwarz, wodurch die Blätter der Pflanze austrocknen. Zur Bekämpfung der Krankheit werden Fungizide, meist Fitosporin, eingesetzt.
Ernte und Lagerung
Die Lauchernte sollte etappenweise erfolgen. Die erste Ernte erfolgt in der ersten Septemberhälfte. Es empfiehlt sich, nur einige Pflanzen zu ernten, anstatt alle, damit die verbleibenden Pflanzen genügend Platz haben. Die letzte Ernte kann auch bei Frost erfolgen – die ausgewachsenen Pflanzen sind frostunempfindlich.
Wenn Sie die geernteten Zwiebeln länger lagern möchten, graben Sie sie vorsichtig aus, um sie nicht zu beschädigen. Entfernen Sie nach dem Ausgraben die Erde und schneiden Sie die Wurzeln teilweise ab – der untere Teil der Zwiebel sollte dabei nicht beschädigt werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihre Ernte zu lagern. Wenn Sie Ihre Pflanzen frisch halten möchten, finden Sie hier einige Optionen:
- KühlschrankNur feste Lauchstangen eignen sich für diese Aufbewahrungsmethode. Sie sollten geschält, die Wurzeln abgeschnitten und bei Gefriertemperaturen abgekühlt werden. Anschließend werden die Lauchstangen sofort in perforierte Plastikbeutel gegeben und im Kühlschrank aufbewahrt. So halten sie sich bis zu 5 Monate.
- FlusssandIn diesem Fall sollte die Ernte unmittelbar nach dem Einlagern erfolgen. Der Boden der Kiste sollte mindestens 5 cm hoch mit Sand gefüllt werden. Die Lauchstangen werden senkrecht hineingestellt und mit 15 cm feuchtem Sand bedeckt. Bei Minustemperaturen kann die Ernte bis zu sechs Monate im Sand gelagert werden.
Bei der Lagerung von frischen Lebensmitteln ist es wichtig, diese regelmäßig zu kontrollieren und verdorbene Produkte auszusortieren. Ohne diese Vorsichtsmaßnahme verkürzt sich die Haltbarkeit erheblich, und die Verluste steigen.
Es gibt weitere Möglichkeiten, Lauch zu konservieren: Trocknen und Einfrieren. In beiden Fällen sollten die Pflanzen gründlich gewaschen, auf einem Drahtgitter getrocknet und in dünne Scheiben geschnitten werden. Getrockneter Lauch wird in verschlossene Gläser gefüllt. Zum Einfrieren wird der vorbereitete Lauch in dicht verschlossene Beutel oder Behälter gegeben; er muss vor dem Kochen nicht aufgetaut werden.
Dieses Video erklärt, wie man Lauch anbaut, erntet und lagert:
Lauch kann in jeder Region angebaut werden, sofern die richtige Anbaumethode gewählt wird. Qualität und Quantität der Ernte hängen von der Einhaltung der richtigen Pflegehinweise ab, die allesamt recht einfach und standardisiert sind.

