Diese in den Niederlanden gezüchtete Sorte gedeiht prächtig in Russland und der GUS. Sie ist pflegeleicht und äußerst krankheitsresistent, was sie zu einem Gewinn für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen macht. Weitere Details zu ihren Eigenschaften finden Sie weiter unten.
Beschreibung der Sorte
Corrado F1 (Carrodo) ist eine moderne Hybride der ersten Generation aus den Niederlanden. Sie wurde 2015 in das staatliche Zuchtregister für den Anbau in sechs Regionen Russlands aufgenommen. Trotz ihrer relativ jungen Einführung hat sich diese Sorte bereits zu einem Favoriten vieler Gärtner entwickelt. Dies ist auf ihre Eigenschaften zurückzuführen, die in der folgenden Tabelle dargestellt sind:
| Parameter | Beschreibung |
| Reifezeit | Corrado ist eine frühreife Sorte. Die Ernte kann 80–95 oder 100–105 Tage nach der Keimung erfolgen. Die Erntezeiten können je nach Klimazone variieren, da das Gemüse in wärmeren Klimazonen schneller an Festigkeit gewinnt als in kälteren. |
| Merkmale der Blätter | Die Pflanze bildet hohle Blätter aus, die in zwei Reihen angeordnet sind, wobei jede Reihe aus der Blattachsel der vorherigen wächst. Die Blätter erreichen eine Länge von etwa 30 cm und sind blaugrün. |
| Aussehen der Glühbirnen | Eine Gemüsesorte mit einem kräftigen Wurzelsystem bildet dichte Früchte mit folgenden Eigenschaften:
|
| Samen | Die Sämlinge dieser Hybride bilden einen großen (bis zu 15 mm) hohlen Stängel, an dessen Spitze sich später ein Blütenstand entwickelt. Nach der Blüte bilden sich in den Kapseln dreieckige schwarze Samen. |
| Anwendungsbereich | Zwiebeln mit einem angenehm leicht scharfen Geschmack können frisch Salaten beigefügt, bei der Zubereitung verschiedener Gerichte wärmebehandelt, eingefroren oder getrocknet werden. |
| Ertrag und Keimung | Im Durchschnitt liefert ein Quadratmeter Anbaufläche etwa 8 kg Früchte. Bei Winteraussaat können bis zu 350 kg Ertrag pro 100 Quadratmeter erzielt werden, da die Sorte ein hohes Wachstumstempo und eine Keimrate von bis zu 96–100 % aufweist. |
| Wachstumsmerkmale | Diese Hybride ist äußerst resistent gegen verschiedene Krankheiten und schießt nicht. Sie verträgt Temperaturschwankungen und ist gut an unterschiedliche Klimazonen angepasst. Es handelt sich um eine mittelgroße Sorte, die sich für die Federzucht eignet. |
Zwiebelstecklinge sind die Bezeichnung für das Pflanzgut, nicht für die Zwiebelsorte. Zwiebelstecklinge lassen sich aus jeder Zwiebelsorte ziehen; man lässt den Zwiebelstängel einfach stehen, bis sich die Samenkapseln (Schwarzkümmel) bilden. Diese werden dann geerntet und eingepflanzt. Aus jeder Schwarzkümmelkapsel wächst ein Zwiebelsteckling, und aus jedem Steckling entwickelt sich eine ausgewachsene Zwiebelknolle.
Pflanztermine
Sie können je nach der Region, in der das Gemüse angebaut wird, bestimmt werden:
- südliche und zentrale Regionen – Zwiebeln können im Oktober/November für den Winter gepflanzt werden, wenn die Temperaturen auf +5°C steigen (die Pflanzen überwintern gut und treiben mit dem Einsetzen der Wärme wieder aus);
- Norden Die Pflanzung sollte im Frühjahr beginnen, wenn sich das Wetter auf +10…+12°C erwärmt.
Die optimale Temperatur für die Zwiebelreifung liegt zwischen 18 und 20 °C. Höhere Temperaturen und Trockenheit beeinträchtigen den Geschmack des Gemüses. Erfolgt die Reifung bei Temperaturen unter 18 °C, verkümmern die Zwiebeln und bleiben kleiner.
Die Pflanze kann im Freien angebaut werden. Ein Gewächshaus ist nur dann sinnvoll, wenn man das Grünzeug im Frühling und Herbst ernten möchte.
Verarbeitung von Pflanzmaterial
Corrado kann aus Steckzwiebeln oder Samen gezogen werden. In beiden Fällen sind bei der Ernte einige Regeln zu beachten, die wir im Folgenden erläutern werden.
Zwiebelsätze
Nach Größe klassifiziert und für verschiedene Pflanzzeiten geeignet:
| Fraktion | Abmessungen | Pflanztermine |
| Klein | 8-14 mm | Eine ideale Option für die Winterpflanzung. |
| Durchschnitt | 14-21 mm | Geeignet für die Pflanzung im Winter und Frühjahr. |
| Überdurchschnittlich | 21-24 mm | Bei Winterpflanzung bildet die Pflanze eine Feder, bei Frühjahrspflanzung hingegen eine reiche Ernte an Köpfen – allerdings nur, wenn die günstigen Pflanztermine eingehalten werden. |
| Groß | 24-30 mm | Sie hat die gleiche Pflanzzeit wie 21-24 mm große Steckzwiebeln, ist aber kostengünstiger. |
| Probe | 30-40 mm | Wird zur Bepflanzung von Grünflächen verwendet. |
Blumenzwiebeln jeglicher Größe sollten nicht im Freien gekauft werden, insbesondere nicht bei kaltem Wetter. Solches Pflanzgut ist wahrscheinlich gefroren, was seine Keimfähigkeit beeinträchtigt. Außerdem ist es wichtig, dass die Blumenzwiebeln folgende Eigenschaften aufweisen:
- eine glatte Oberfläche haben, frei von jeglichen Mängeln;
- sind trocken (ohne überschüssige Feuchtigkeit);
- besitzen eine dichte Struktur.
Wenn sich das Produkt in der Originalverpackung befindet, müssen das Verpackungsdatum und das Verfallsdatum darauf angegeben sein.
Alle Saatzwiebeln sollten sachgemäß in einem gut belüfteten Raum bei einer Temperatur von 10 bis 15 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 70–75 % gelagert werden. Extreme Schwankungen des Mikroklimas sind unbedingt zu vermeiden, da dies zum Schossen der Saatzwiebeln führt.
Samen
Kaufen Sie die Samen am besten in einem seriösen Geschäft und bevorzugen Sie dabei bekannte Hersteller. Achten Sie unbedingt auf das Verfallsdatum auf dem Etikett. Nach dem Kauf empfiehlt es sich, die Keimfähigkeit der Samen anhand folgender Hinweise zu testen:
- Nehmen Sie 10-15 Samen und geben Sie sie in ein Glas- oder Anzuchtgefäß mit einem Fassungsvermögen von 50-100 ml. Legen Sie den Boden mit Filterpapier oder Gaze aus.
- Übergießen Sie die Samen mit Wasser, sodass sie leicht feucht werden.
- Stellen Sie den Behälter an einen warmen Ort und lassen Sie ihn 7-10 Tage stehen.
- Nach Ablauf der angegebenen Zeit wird die Anzahl der gekeimten Samen gezählt. Diese sollte mindestens die Hälfte der Gesamtzahl der eingeweichten Samen betragen (Keimrate mindestens 50 %).
Auswahl und Aufbereitung des Bodens
Für Zwiebeln benötigen Sie einen Standort mit folgenden Eigenschaften:
- liegt auf einem kleinen Hügel;
- geschützt vor kalten Winden und Zugluft;
- erwärmt sich gut in den Sonnenstrahlen.
Hydride gedeiht in allen Bodenarten gut, bevorzugt aber lockere Lehmböden mit neutralem pH-Wert. Bei Bedarf kann der pH-Wert mit Kalk gesenkt werden, idealerweise jedoch 2–3 Jahre vor der Pflanzung. Der Boden kann außerdem 1,5–2 Jahre vorher mit Humus angereichert werden.
- ✓ Optimale Pflanztiefe, um ein Einfrieren oder Austrocknen der Zwiebeln zu verhindern.
- ✓ Präzise Zusammensetzung der Erdmischung für Sämlinge, um optimales Wachstum zu gewährleisten.
Die Regeln der Fruchtfolge sollten unbedingt beachtet werden. Zwiebeln pflanzt man am besten nach frühen Kohlsorten, Gurken, Zucchini und Kartoffeln. Erst nach drei Jahren sollte man sie wieder am selben Standort anbauen. Auch der Anbau nach Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen) ist nicht empfehlenswert.
Erfahrene Gärtner pflanzen Zwiebeln neben Karotten, da diese Pflanzen sich gut ergänzen und die Ausbreitung von Schädlingen verhindern. Um Zwiebelmehl fernzuhalten, können Ringelblumen und Studentenblumen am Rand des Beetes gepflanzt werden.
Die vorgesehene Fläche muss ordnungsgemäß vorbereitet werden. Die konkreten Schritte hängen von der Pflanzmethode ab:
- HerbstDer Boden sollte mit Laub, Torf und Humus in einer 8–10 cm dicken Schicht gemulcht werden. Dies schützt ihn vor Frost. Vierzehn Tage vor dem ersten Frost die Mulchschicht entfernen, die Steckzwiebeln in die Erde setzen und anschließend wieder mulchen.
- FrühlingEntfernen Sie die im Herbst aufgebrachte Mulchschicht, lockern Sie den Boden mit einem Rechen auf und ziehen Sie Furchen zum Aussäen der Blumenzwiebeln.
Corrado-Zwiebelstecklinge in die Erde pflanzen
Eine populäre Technologie, die sich grob in zwei Phasen unterteilen lässt.
Verarbeitung
Beginnen Sie damit etwa einen Monat vor der Pflanzung:
- Sortieren Sie die Zwiebeln – entfernen Sie vertrocknete und beschädigte Exemplare und sortieren Sie die verbleibenden nach Größe.
- Trocknen Sie die Zwiebeln an einem warmen, trockenen und zugfreien Ort. Erwärmen Sie sie anschließend, um vorzeitiges Schossen zu verhindern. Dies kann in der Nähe einer Heizung oder im Freien (in direkter Sonneneinstrahlung) erfolgen. Lagern Sie die Zwiebeln 14 Tage lang bei 20 °C und anschließend 8–10 Stunden lang bei 40 °C.
- Vor dem Einpflanzen die Zwiebeln desinfizieren, indem man sie 2 Stunden lang in einer Kupfersulfatlösung (30 g pro 10 l Wasser) einweicht und anschließend unter warmem, fließendem Wasser abspült.
Einpflanzen in den Boden
Die Setzlinge sollten in zuvor gefurchte Beete gepflanzt werden. Das Pflanzmuster ist wie folgt:
- Lochabstand – 8-10 cm;
- Reihenabstand – 20-30 cm;
- Die Pflanztiefe beträgt 3-4 cm bei Frühjahrspflanzung und 6-10 cm bei Winterpflanzung.
Die Zwiebeln dürfen vor dem Pflanzen nicht eingeweicht werden. Sie sollten in vorbereitete Furchen gepflanzt werden, sodass der Wurzelhals 1,5–2 cm unter der Erdoberfläche liegt.
Sämlingszuchtmethode
Diese Technologie ermöglicht nicht nur frühere, sondern auch ertragreichere Ernten. Ihre Implementierung lässt sich in mehrere Phasen unterteilen, die jeweils separat erläutert werden.
Saatgutbehandlung
Im ersten Schritt wird die Keimfähigkeit des Saatguts anhand des oben beschriebenen Verfahrens geprüft. Wird dieses Verfahren befolgt, sollte die Saatgutbehandlung 2–3 Tage vor der Aussaat beginnen. Wird dieser Schritt übersprungen, dauert es etwa 14 Tage, da das Saatgut möglicherweise nicht den Qualitätsstandards entspricht und ersetzt werden muss.
Die getesteten Samen müssen wie folgt verarbeitet werden:
- Füllen Sie einen kleinen Behälter mit warmem Wasser (50 °C) und weichen Sie die Samen darin 20-30 Minuten ein.
- Das erhitzte Material kühlt man leicht ab, indem man es 2-3 Minuten unter fließendes Wasser hält.
- Falls Sie die Samen selbst desinfizieren müssen, weichen Sie sie 24 Stunden lang in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung ein und legen Sie sie anschließend für etwa 3 Stunden in einen Wachstumsstimulator wie Ecopin.
- Wickeln Sie die Samen in ein feuchtes Tuch und stellen Sie sie an einen warmen Ort. Kontrollieren Sie sie täglich auf Keimung. Sobald 3–5 % der Samen keimen, sollten sie in Erde gepflanzt werden.
Aussaat
Die Sämlinge können in maximal 6–9 cm tiefen Kisten oder Bechern mit Abflusslöchern im Boden vorgezogen werden. Als Erde eignet sich entweder ein handelsübliches Substrat oder eine selbstgemischte Mischung aus folgenden Zutaten:
- Blattboden (1);
- Rasen (1);
- Humus (1,5);
- Flusssand (0,5).
Die vorbereitete Mischung sollte in Anzuchtbehälter gefüllt werden. Etwa 50-60 Tage vor dem Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland (im April-Mai) sollte mit der Aussaat begonnen werden, und zwar in folgender Reihenfolge:
- Setzen Sie die Samen mithilfe einer Pinzette vorsichtig in kleine Rillen im Abstand von 1,5 cm zueinander.
- Die Samen mit Erde bestreuen und mit Folie abdecken.
Anwachsende Sämlinge
Um kräftige Sämlinge zu erhalten, müssen diese richtig gepflegt werden. Beachten Sie dazu folgende Maßnahmen:
- Schaffung eines optimalen MikroklimasNach der Aussaat die Sämlinge an einen warmen Ort stellen und bei 18 bis 25 °C im Haus halten, bis die ersten Triebe erscheinen. Anschließend die Temperatur auf 14 bis 16 °C senken, die Plastikfolie entfernen und die Anzuchttöpfe an einen sonnigen Platz stellen. So verhindern Sie, dass die Sämlinge zu hoch wachsen.
- BewässerungSobald sich auf der obersten Bodenschicht eine Kruste gebildet hat, befeuchten Sie den Boden mit abgestandenem, zimmerwarmem Wasser. Vermeiden Sie Staunässe, da diese zu Wurzelfäule führt.
- TopdressingDüngen Sie die Sämlinge alle 14 Tage mit einer Lösung aus 20 g Superphosphat, 5 g Kaliumchlorid und 10 g Harnstoff pro 10 Liter Wasser. Alternativ kann man Hühnermist in Wasser verdünnen (1:10).
- HärtenZwei Wochen vor dem Auspflanzen sollten die Sämlinge ins Freie gebracht werden. Die erste Behandlung sollte nicht länger als 10–15 Minuten dauern. Die Behandlungsdauer sollte täglich allmählich erhöht werden.
Pflanzen in die Erde
Sobald keine Frostgefahr mehr besteht, können Sämlinge mit 3–4 Laubblättern an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden. Dies geschieht am besten nachmittags. Befeuchten Sie das Anzuchtbeet, entnehmen Sie die Sämlinge und kürzen Sie zu lange Wurzeln um ein Drittel. Beachten Sie folgendes Pflanzschema:
- Lochabstand – 5 cm;
- Reihenabstand – 30 cm;
- Pflanztiefe – 1 cm.
Nach dem Pflanzen das Beet gut wässern und Laubdecke (zum Beispiel Torf).
Pflanzenpflege
Unabhängig von der Pflanzmethode benötigt die Vegetation die richtige Pflege. Schauen wir uns genauer an, wie das gelingt.
Bewässerung
Nach der Aussaat sollte die Pflanze sofort bewässert und anschließend zwei Monate lang ein- bis zweimal wöchentlich gegossen werden. Dieser Bewässerungsplan ist an die jeweiligen Wetterbedingungen anzupassen. In Trockenperioden sollte beispielsweise häufiger gegossen werden, da sich sonst Glykoside in den Zwiebeln anreichern, die einen bitteren Geschmack verursachen. Verwenden Sie hierfür in jedem Fall abgestandenes Wasser mit Zimmertemperatur.
Ab der Mitte der Wachstumsperiode sollte die Bewässerungshäufigkeit reduziert und 2-3 Wochen vor der Ernte vollständig eingestellt werden.
Lockern und Jäten
Für ein gesundes Gemüsewachstum sollte das Beet etwa einmal wöchentlich gejätet werden. Dies geschieht am besten abends oder morgens (bevor es heiß wird) bei trockenem Wetter. Zusätzlich zum Jäten sollte der Boden leicht aufgelockert werden. Anhäufeln ist nicht notwendig.
Topdressing
Bei richtiger Vorbereitung während der Wachstumsperiode benötigt die Pflanze keine zusätzliche Düngung. Es können jedoch Anzeichen auftreten, die auf einen zusätzlichen Nährstoffbedarf hinweisen:
- Wenn das Gemüse im Wachstum gehemmt ist und die Blätter gelb werden, deutet dies auf einen Nährstoffmangel im Boden hin. Um dem entgegenzuwirken, geben Sie pro Eimer Wasser eine Nährstoffmischung aus 10 Gramm Ammoniumnitrat und 15 Gramm Kaliumsalz hinzu. Diese Menge reicht für einen Quadratmeter Beet.
- Wenn das Laub verblasst, deutet dies auf Stickstoffmangel im Boden hin. Um diesen zu beheben, gießen Sie den Boden mit einer Harnstofflösung (10–15 g Harnstoff pro 10 Liter Wasser).
- Wenn sich die Federn kräuseln, liegt ein Kaliummangel vor. Dieser lässt sich durch Zugabe einer Kaliumsalzlösung (5–7 g pro 5 Liter Wasser) beheben.
- Vor jedem Gießen die Bodenfeuchtigkeit prüfen.
- Regelmäßiges Auflockern des Bodens, um die Sauerstoffzufuhr zu den Wurzeln zu gewährleisten.
- Düngung nach Pflanzensignalen.
Ernte und Lagerung
Es gibt eine Reihe von Anzeichen, die Ihnen helfen können, eine reife Ernte zu erkennen. Sie sehen folgendermaßen aus:
- Die Blätter verfärbten sich gelb und fielen zu Boden;
- Die Bildung neuer Blätter hat aufgehört;
- Der Zwiebelhals ist dünn und weich geworden;
- Die Zwiebeln waren mit trockenen Schuppen bedeckt.
Werden diese Anzeichen beobachtet, sollte die Ernte bei trockenem Wetter beginnen. Dies sollte von Hand erfolgen, indem man die Zwiebeln vorsichtig an den Spitzen aus dem Boden zieht.
Geerntete Zwiebeln sollten vom Boden abgeschüttelt und im Beet leicht angetrocknet werden. Dies dauert etwa 2–3 Tage. Bei bewölktem oder regnerischem Wetter müssen die Zwiebeln unter einem Vordach oder auf dem Dachboden getrocknet werden; dieser Vorgang dauert jedoch mindestens 1–2 Wochen. Während dieser Zeit sollten die Zwiebeln regelmäßig kontrolliert und gewendet werden. Das Abschneiden der Stängel wird nicht empfohlen, da dies zu Fäulnis führen kann.
Getrocknete Zwiebeln sollten in Holzkisten an einem gut belüfteten Ort bei einer Temperatur von 15 bis 20 °C gelagert werden. Bei Einhaltung aller Lagerhinweise behalten die Zwiebeln bis zur nächsten Ernte ihr marktfähiges Aussehen und ihren Geschmack.
Vor- und Nachteile eines Hybrids
Die niederländische Sorte wird von Gärtnern wegen ihrer folgenden Eigenschaften geschätzt:
- hohe Erträge (bei guter Überwinterung können 350 kg Früchte auf einhundert Quadratmetern geerntet werden);
- Widerstand gegen Verschraubung;
- gute Immunität gegen verschiedene pathogene Mikroorganismen;
- starkes Wurzelsystem;
- nahezu 100% Keimung;
- ausgezeichnete Haltbarkeit.

Corrado-Zwiebeln
Zu den Schwächen dieses Gemüses zählt seine geringe Anpassungsfähigkeit an niedrige Temperaturen. Daher gedeiht es am besten in südlichen und zentralen Regionen, weniger im Norden.
Rezensionen der verschiedenen Sorten
Eine der beliebtesten Zwiebelsorten ist die Corrado F1-Hybride. Sie erfreut sich bei Gärtnern großer Beliebtheit aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit, schnellen Keimung, hohen Erträge und ihres hervorragenden Geschmacks.



