Bevor Sie Zwiebeln flechten, sollten Sie sich mit den grundlegenden Flechttechniken vertraut machen, da die Qualität des Zopfes, seine Haltbarkeit und die Lagerfähigkeit der Zwiebeln davon abhängen. So stellen Sie sicher, dass die Zwiebeln ihren Nährwert behalten, nicht faulen und ihr Aroma bewahren. Auch die einfache Entnahme der einzelnen Zwiebeln ist wichtig.

Warum flechten Menschen Haare aus Zwiebeln?
Man kann die Knollen zwar in einer Kiste aufbewahren, aber so lassen sich die Zwiebeln nur schwer konservieren. Warum sie also flechten? Die Gründe dafür sind folgende:
- Eine freie Luftzirkulation wird gewährleistet, was die Haltbarkeit verlängert. Ohne ausreichende Belüftung sind die Glühbirnen aufgrund der Feuchtigkeitseinwirkung anfällig für Schimmel und Fäulnis.
- Spart Platz im Abstellraum (die Zöpfe werden aufgehängt).
- Krankheitsanzeichen werden frühzeitig erkannt, da jede Wurzelpflanze zugänglich ist. Dies trägt dazu bei, die Ausbreitung der Infektion auf andere Einheiten zu verhindern.
- Für Nagetiere und Insekten, die sich im Bodenbereich aufhalten, ist es unmöglich, das Gemüse zu fressen.
- Möglichkeit, die Sense an einen anderen Ort zu verlegen.
- Erhaltung von Aroma, Geschmack und Nährstoffen.
- Eine antiseptische Behandlung des Raumes ist nicht erforderlich, da Zwiebeln Phytonzide freisetzen, die pathogene Mikroorganismen unterdrücken.
- Sie können eine einzigartige Inneneinrichtung im rustikalen Stil gestalten.
- Schneller Zugriff auf das Produkt.
- Geld sparen – die Ernte bleibt vollständig erhalten, es müssen keine zusätzlichen Behälter gekauft werden.
Optimaler Zeitpunkt zum Weben
Zwiebeln werden im Juli und August geerntet, daher kann man sie in diesem Zeitraum flechten, allerdings erst, nachdem die Wurzeln vollständig getrocknet sind. Das dauert etwa zwei Wochen. Da die Zwiebeln aber auch in den Zöpfen trocknen, kann man je nach gewählter Methode schon drei Tage nach der Ernte mit dem Flechten beginnen.
Der optimale Zeitpunkt lässt sich anhand des Reifegrades der Knollen genau bestimmen, wie die folgenden Indikatoren belegen:
- Die Blätter verfärben sich gelb und trocknen aus;
- Die bauchigen Hälse werden dünner und weicher;
- Die Hülle verfärbt sich gelb;
- Die Schuppen lassen sich leicht von der Zwiebel entfernen;
- Die Früchte gewinnen an Saftigkeit, Knackigkeit, Aroma und Geschmack.
Manchmal lässt sich der Erntezeitpunkt und damit auch der Zeitpunkt zum Flechten nicht bestimmen, da die Zwiebeln ungleichmäßig gelb werden. Ein wichtiges Anzeichen ist jedoch, dass die Stängel umknicken, selbst wenn sie noch grün sind.
Vorbereitung der Blumenzwiebeln
Damit die Blumenzwiebeln in den Zöpfen möglichst lange halten, müssen sie nicht nur fachgerecht geflochten, sondern auch sorgfältig gesammelt und vorbereitet werden. Dazu gehören folgende Schritte:
- Die Ernte sollte am Morgen erfolgen, sobald die Sonne aufgegangen ist.
- Ziehen Sie die Knollen nicht heraus, da sie dadurch innen beschädigt werden. Um sie aus der Erde zu holen: Stechen Sie mit einem Spaten in die Erde und ziehen Sie die Zwiebel vorsichtig heraus.
- Schütteln Sie die restliche Erde von den Wurzeln ab, aber vermeiden Sie es, die Zwiebeln aneinander zu drücken. Andernfalls faulen sie.
- Legen Sie die Knollen zum Trocknen in den Garten oder ins Haus. Die erste Option ist vorzuziehen, da Zwiebeln direktes Sonnenlicht zum Trocknen benötigen. Legen Sie ein atmungsaktives Tuch unter das Gemüse – so bleiben die Zwiebeln sauber und können von allen Seiten atmen. Warum in der Sonne? Ganz einfach: Die Wärme der Sonnenstrahlen fördert die Desinfektion und beschleunigt das natürliche Trocknen.
- Schneiden Sie die Federn nicht sofort ab, da die Schwänze zum Flechten benötigt werden. Sie sollten mindestens 15–20 cm lang sein.
- Wurzelgemüse sollte nicht über Nacht im Freien liegen gelassen werden – es ist besser, es ins Haus zu holen oder mit Plastikfolie abzudecken. So wird verhindert, dass es vom Morgentau durchnässt wird.
- Vor dem Flechten werden die Zwiebeln von der Hülle befreit, die sich leicht entfernen lässt; die Schuppen dürfen jedoch nicht vollständig entfernt werden.
- Wischen Sie jedes Gemüse unbedingt mit einem weichen, trockenen Tuch ab.
- Kalibrieren Sie die Zwiebeln (wählen Sie ganze, unbeschädigte, vollreife Früchte).
- Für Zöpfe sollten Sie gleich große Rüben auswählen.
- Die Oberteile dürfen nicht austrocknen – sie müssen elastisch bleiben.
Webmethoden
Es gibt viele Methoden, Zwiebelpflanzen zu flechten, sodass Gärtner die bequemste und beste auswählen können. Die gängigste und am weitesten verbreitete Flechtmethode ist auf dem Foto dargestellt:
Methode Nr. 1:
- Nehmen Sie Zwiebeln mit langen Spitzen;
- Wähle das größte Gemüse aus, das die Basis bilden soll;
- Befestigen Sie links davon ein weiteres Wurzelgemüse, indem Sie die Triebe kreuzen (das untere Ende der Basis liegt gerade, die Spitze der Zwiebel auf der linken Seite zeigt in die entgegengesetzte Richtung);
- Führen Sie das Gleiche auf der rechten Seite durch;
- Weben Sie weiter bis zur gewünschten Länge (nicht mehr als 2 m) und fügen Sie dabei jedes Mal neue Zwiebeln hinzu;
- Am unteren Ende die Enden mit einem Seil sichern, wobei ein beliebiger Knoten angebracht werden kann.
Sind die Zwiebeln nicht lang genug, verwenden Sie eine Schnur, die Sie auf das Grün legen und mit den Spitzen verweben. Achten Sie darauf, dass die Enden der Schnur gleich lang und gleichmäßig sind und flechten Sie so fest wie möglich. Binden Sie am Ende eine Schlaufe zum Aufhängen der Zwiebeln. Das geht folgendermaßen:
- Sie benötigen drei gleich lange Stücke Bindfaden. Binden Sie diese oben zusammen.
- Legen Sie eine Zwiebel auf eines der Seile oben und machen Sie einen festen Knoten.
- Befestigen Sie die Knollen auch an den beiden anderen Enden, aber binden Sie sie nicht an das Seil. Beginnen Sie stattdessen, wie bei der vorherigen Methode, ein dreisträngiges Flechtwerk zu bilden. Dadurch entsteht ein dicht gepacktes Bündel.
Methode Nr. 2:
- Ein langes Seil in der Mitte falten. An der Faltstelle eine Schlaufe bilden und die Enden unten verknoten.
- Stecken Sie einen Trieb einer großen Zwiebel in die Schlaufe und ziehen Sie sie fest zu.
- Befestigen Sie nun die Enden der Glühbirnen abwechselnd an einem Seil, sodass eine horizontale Acht entsteht. Halten Sie die Spitze des oberen Teils mit den Fingern fest und führen Sie sie durch den Seilring.
- Flechten Sie die restlichen Zwiebeln auf diese Weise weiter. Die Spitzen der Blütenköpfe bleiben im Zopf und können mit einer normalen Schere abgeschnitten werden.
Methode Nr. 3:
- Falten Sie ein langes Stück Schnur in der Mitte, sodass eine Schlaufe entsteht, und fädeln Sie die Zwiebelköpfe durch diese Schlaufe. Sie sollten nun drei Stränge haben – einen aus den Zwiebelköpfen (in der Mitte) und zwei aus der Schnur.
- Bei jedem Webschritt wird jeweils ein Wurzelgemüse hinzugefügt und in die Seitenstränge (Seil und Zwiebel) eingeflochten.
- Wenn Sie das Ende erreicht haben (die Schnur ist 10 cm lang), machen Sie einen Knoten.
Methode Nr. 4:
- Befestigen Sie 2-3 Glühbirnen auf beliebige Weise miteinander, die Stabilität der Kolben darf dabei jedoch nicht beeinträchtigt werden.
- Das Seil in der Mitte falten, eine Schlaufe formen und die Federn des ersten Gemüsepaares hindurchfädeln.
- Platzieren Sie die restlichen Paare auf gegenüberliegenden Seiten der Schnur, so dass sich die Zwiebeln beim Weben in diametral entgegengesetzte Richtungen drehen.
- Nachdem Sie jedes Paar auf das Seil geflochten haben, machen Sie einen Knoten, um das Geflecht zu sichern.
- Befestigen Sie die Struktur am Boden.
Das Endergebnis ist ein sehr fester Zopf. Überstehende Haarspitzen mit einer Schere abschneiden.
Wenn Sie Zwiebelzöpfe als Dekorationselement verwenden möchten, flechten Sie getrocknete Blumen, Ährchen und andere "Accessoires" ein, die zu Ihrer Inneneinrichtung passen.
Eine der Möglichkeiten, eine Schleife zu flechten, wird im folgenden Video anschaulich demonstriert:
Wichtige Nuancen
Unabhängig von der gewählten Flechtmethode für Zwiebelhaare ist es notwendig, allgemeine Regeln einzuhalten, damit das Bündel nicht auseinanderfällt und die Zwiebeln fest sitzen.
8 nützliche Tipps:
- Beachten Sie die Regeln für die Vorbereitung der Blumenzwiebeln vor dem Flechten – davon hängt die Haltbarkeit ab.
- Versuchen Sie, die Federn so lange wie möglich im Gewebe zu lassen, da sie sich dann leichter verarbeiten lassen und das Geflecht dadurch fester wird.
- Für Zöpfe können Sie nicht nur die Federn, sondern auch Pfeile verwenden, obwohl diese als weniger flexibel gelten.
- Zum einfacheren Flechten kann man den Zopf an einen Nagel oder Haken hängen. Um die „Struktur“ jedoch stabiler zu machen, ist es besser, die Glühbirnen auf einem Tisch auszulegen.
- Wenn Sie ohne Seil flechten, achten Sie darauf, die Bündel nicht zu lang zu machen, da die Blumenzwiebeln schwer sind. Andernfalls reißt der Zopf unter seinem eigenen Gewicht.
- Bei der Auswahl von Seilen sollten Sie auf verstärkende Fasern achten – solche, die rutschfest sind und die Bündel daher sicher zusammenhalten. Beispiele hierfür sind Bindfaden, Bandagen und Kordeln.
- Wenn Sie einen Zopf geflochten haben, der aber nicht sehr fest ist, flechten Sie ihn sofort neu, bevor die Spitzen austrocknen.
- Scheuen Sie sich nicht, ein paar grüne Federn mit einzuflechten – sie trocknen zwar im Zopf, aber das Bündel wird dadurch stabiler.
Wie bewahrt man Zwiebelzöpfe auf?
Damit die Blumenzwiebeln mindestens sechs Monate lang im Geflecht bleiben, sollten optimale Lagerbedingungen geschaffen werden. Experten und erfahrene Gärtner empfehlen Folgendes:
- Der Raum muss trocken sein, die Luftfeuchtigkeit darf maximal 70 % betragen. Wird diese Vorgabe nicht eingehalten, faulen die Wurzelgemüse.
- Die Lufttemperatur spielt eine entscheidende Rolle. Idealerweise sollte sie zwischen 18 und 22 Grad Celsius liegen, also Raumtemperatur entsprechen. Verwenden Sie daher am besten eine Küche, einen Flur oder einen Abstellraum. Vermeiden Sie es, die Lampen in Kellern oder Souterrains anzubringen.
- Geflochtene Zöpfe brauchen regelmäßige Belüftung. Wenn du deine Zöpfe im Schrank aufbewahrst, nimm sie regelmäßig heraus und lass sie über Nacht in einem gut belüfteten Raum trocknen.
- Vermeiden Sie es, Zwiebeln über Heizgeräten aufzuhängen, da sie dadurch übermäßig austrocknen.
- Kontrollieren Sie Ihre Zwiebeln alle zwei bis drei Wochen auf Fäulnis. Sollten Sie Schimmel oder Fäulnis feststellen, schneiden Sie die betroffenen Zwiebeln ab, um eine Ausbreitung auf anderes Gemüse zu verhindern.
- Bei hoher Luftfeuchtigkeit keimen die Zwiebeln, daher sollten die Blütenköpfe sorgfältig untersucht werden.
- Vor der Lagerung empfiehlt es sich, das Wurzelsystem etwas zu kürzen – dadurch sieht das Bündel ästhetisch ansprechender aus.
- Es herrscht die Ansicht vor, dass Zwiebelbündel im Herbst und Frühling wärmere Lagerbedingungen benötigen und im Winter die Temperatur um 5 bis 7 Grad sinkt.
- ✓ Halten Sie die Luftfeuchtigkeit im Raum bei 60-70%, um ein Austrocknen der Glühbirnen zu verhindern.
- ✓ Sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation um das Geflecht herum, um Kondensation und Schimmelbildung zu vermeiden.
Mit etwas Geschick beim Zwiebelflechten können Sie nicht nur Gemüse lange haltbar machen, sondern auch eine gemütliche Atmosphäre in Ihrem Zuhause schaffen. Das Flechten von Zwiebelbündeln ist gar nicht schwer – Sie müssen nur die Grundprinzipien des Zwiebelflechtens kennen. Befolgen Sie die Anleitung, beachten Sie die Hinweise zur Zubereitung und Aufbewahrung und lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, um eigene Flechtideen zu entwickeln.





