Die Zwiebelsorte „Farmer“ ist großfrüchtig und kann bereits in einer Saison aus Samen geerntet werden. Dadurch eignet sie sich sowohl für den Anbau im Hausgarten als auch auf großen Feldern. Anwender schätzen diese Zwiebelsorte wegen ihrer beeindruckenden Zwiebelgröße und ihres saftigen Geschmacks. Um jedoch qualitativ hochwertige Zwiebeln zu erhalten, ist die strikte Einhaltung der Anbaurichtlinien unerlässlich.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
In der ersten Hälfte des Jahres 2009 brachten einheimische Züchter die Zwiebelsorte „Farmer“ auf den Markt, die durch die Arbeit so renommierter Experten wie A.N. Lukyanenko, S.V. Dubinin und I.N. Dubinina entwickelt wurde.
Einführung in die Vielfalt
Die Sorte zeigt Anpassungsfähigkeit an verschiedene Klimazonen, obwohl sie ursprünglich für die Zentralregion bestimmt war. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, deren Reifezeit von den lokalen Wetterbedingungen und dem Klima abhängt. Merkmale der Pflanze und des Zwiebelaussehens
Die Zwiebeln der Sorte „Farmer“ lassen sich anhand ihrer äußeren Merkmale recht einfach erkennen:
- Das Durchschnittsgewicht liegt zwischen 80 und 110 g, es gibt aber auch Exemplare mit einem Gewicht von bis zu 200 und sogar 300 g;
- Die Hülle ist typisch und gelblich-braun gefärbt;
- Das Fleisch ist weiß;
- Die Federn weisen keine ausgeprägte Wachsschicht auf und sind grün.
Geschmack und Zweck
Diese Zwiebelsorte ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitaminen und Phytonziden und eignet sich daher ideal zur Unterstützung der Gesundheit bei saisonalen Erkrankungen. Die Früchte haben eine weiche Konsistenz und einen reichhaltigen Saft mit einem angenehm würzigen, für Zwiebeln typischen Geschmack.
Im reifen Zustand beträgt der Ertrag
Diese Sorte gehört zu den frühreifenden Sorten und benötigt in der Regel etwa drei Monate bis zur vollen Reife. Aufgrund möglicher Witterungsschwankungen kann sich dieser Zeitraum jedoch leicht verschieben. Landwirte unterteilen die Reifezeit in folgende Kategorien:
- früh - Reift 80-90 Tage nach der Aussaat;
- Durchschnitt - 90-120 Tage nach der Aussaat einsatzbereit;
- spät - Reift in 140-150 Tagen nach der Aussaat.
Der Ertrag dieser Sorte ist recht hoch, kann aber je nach Anbaumethoden und klimatischen Bedingungen stark schwanken. Der durchschnittliche Ertrag liegt zwischen 180 und 264 kg pro Hektar.
Bodenanforderungen
Die besten Ergebnisse erzielt der Bauer auf sandigen und lehmigen Böden, da die Zwiebeln dort kräftiger wachsen und der Geschmack der Ernte besser ist. Vermeiden Sie den Anbau auf Lehmböden, da diese das Wachstum negativ beeinflussen können.
Parameter der Krankheits- und Schädlingsresistenz
Diese Zwiebel ist resistent gegen verschiedene Krankheiten, aber wenn die Pflegestandards nicht eingehalten werden, kann es zu Problemen kommen:
- Echter Mehltau - Es handelt sich um eine Pilzkrankheit, die meist durch Staunässe oder ein feuchtes Klima verursacht wird. Sie zeigt sich als graugelber Belag auf den Blättern. Um dieses Problem zu bekämpfen, behandeln Sie die Pflanze mit einem Fungizid und befolgen Sie dabei genau die Anweisungen.
Während der Behandlung sollten Bewässerung und Düngung eingestellt und betroffene Früchte vom Feld entfernt werden. - Graufäule - Eine weitere Pilzkrankheit, die meist kurz vor der Ernte auftritt. Sie befällt Hals und Schuppen und verkürzt so die Haltbarkeit der Zwiebeln. Um das Fäulnisrisiko zu minimieren, sollten Fungizide ab Mitte der Saison eingesetzt werden.
- Mosaik – Es wird durch ein Virus verursacht, das die oberirdischen Pflanzenteile befällt. Tritt es auf, ist die Ernte nicht mehr zu retten – alle Pflanzen müssen ausgerissen und vernichtet werden.
- Zwiebelfliege und -motte – Diese Schädlinge lassen sich mit in Wasser verdünntem Ammoniak bekämpfen. Wichtig ist, den Boden vorsichtig zu gießen und dabei den Kontakt mit den Blättern zu vermeiden.
notwendige klimatische Bedingungen
Die Pflanze ist an die zentralen Regionen unseres Landes angepasst, gedeiht aber auch im Süden, wo die Reifezeit für die Ernte als kurz gilt, sowie in der zentralen Zone. Hauptanforderung ist viel Sonne, obwohl die Sorte auch unter ungünstigen Wetterbedingungen gut wächst.
Landemerkmale
In milden Klimazonen können Pflanzen direkt ins Freiland gepflanzt werden, sobald die Temperaturen dauerhaft über dem Gefrierpunkt liegen. In kälteren Klimazonen ist es ratsam, die Setzlinge drinnen vorzuziehen und sie dann bei wärmerem Wetter ins Freiland zu pflanzen.
Merkmale des Werkes:
- Bereiten Sie das Beet rechtzeitig für die Bepflanzung vor: Heben Sie den Boden um und entfernen Sie alle verbliebenen Pflanzenreste und Abfälle, falls dies nicht bereits im Herbst geschehen ist.
- Die Beete sollten mit organischen und mineralischen Verbindungen wie Kompost, Humus, Holzasche sowie Kalium und Phosphor angereichert werden.
- Bevor die Samen in die Erde gepflanzt werden, sollten sie 1-2 Tage lang in warmem Wasser eingeweicht werden.
- Zum Schutz vor Krankheiten und zur Förderung des Pflanzenwachstums können Sie die Pflanzen mit Aloe-Saft behandeln, der antiseptische Eigenschaften besitzt.
- Die Samen werden in einer Tiefe von 12-15 cm mit einem Abstand von 2,5-3,5 cm zueinander gepflanzt.
Feinheiten der Agrartechnologie
In der Anfangsphase des Anbaus ist regelmäßiges und reichliches Gießen unerlässlich. Anschließend sollte der Boden aufgelockert werden. Drei Wochen vor der Ernte sollte die Bewässerung reduziert und zwei Wochen vor der Ernte vollständig eingestellt werden, um Fäulnis vorzubeugen.
Um den natürlichen Geschmack der Zwiebeln nach der Ernte zu erhalten, sollte man höchstens alle zwei Wochen düngen. Geeignete Düngemittel:
- Als Düngemittel werden Hühnermist, Superphosphat und Kaliumsulfat verwendet.
- In der zweiten Hälfte der Saison wird kein Stickstoff ausgebracht, da dieser das Blattwachstum fördert, was sich negativ auf die Größe der Zwiebel selbst auswirken und sie klein halten kann.
- Zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit wird die Verwendung von Kaliumhumat empfohlen.
- Zwiebeln reagieren besonders gut auf eine Behandlung mit Schwefel, was dazu beiträgt, ihre Haltbarkeit zu verlängern.
Schneiden Sie die Blätter nicht ab, da dies die normale Zwiebelentwicklung beeinträchtigen kann. Die optimale Wachstumstemperatur liegt bei 20–25 °C, wobei die Höchsttemperaturen 30–35 °C erreichen können. Die Ernte beginnt, sobald die Blätter abgefallen und trocken sind.
Was sind die Vor- und Nachteile?
Bislang wurden keine kritischen Mängel festgestellt.
Rezensionen
Die Zwiebelsorte „Farmer“ reift früh, benötigt in kühleren Klimazonen aber deutlich länger zum Reifen. Sie zeichnet sich durch exzellenten Geschmack und Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Bedingungen, einschließlich Schädlingen und Krankheiten, aus. Bei sachgemäßer Anbauweise liefert sie reichlich Früchte.




