Die Mayak-Kartoffel ist eine relativ junge Speisekartoffelsorte, die sich problemlos an jedes Klima anpasst. Sie zeichnet sich durch einfachen Anbau, hohe Erträge und einen hervorragenden Geschmack aus. Ein wesentliches Merkmal ist ihre mehrknollenige Struktur, die zu den hohen Erträgen beiträgt.
Geschichte des Erscheinungsbildes
Einzelheiten zu den Elternsorten, die zur Entwicklung der Mayak-Kartoffel verwendet wurden, werden nicht offengelegt. Das Hauptziel der Entwickler war die Entwicklung einer Sorte mit guter Resistenz gegen Temperaturschwankungen und Krankheiten sowie konstant hohen Erträgen.
Das Uraler Forschungsinstitut für Landwirtschaft war unter aktiver Beteiligung von V.P. Koksharov, E.M. Klyukina und E.P. Shanina für die Entwicklung der Sorte verantwortlich. Ende 2009 wurde ein Antrag auf Eintragung von Mayak in das staatliche Sortenregister gestellt, die 2013 erfolgte.
Aussehen der Büsche
Die Sträucher haben aufrechte Stängel, ihre Höhe kann jedoch variieren. Dies wird durch Witterungsbedingungen, Bodenfruchtbarkeit und geeignete Anbaumethoden beeinflusst. Niedrige Sträucher sind sie jedoch nie.
Weitere Merkmale:
- Blätter - klassischer Grünton, aber manchmal werden sie dunkler;
- Abmessungen des Blechs – Durchschnitt;
- Blattränder – leicht gewellt;
- Blumen – groß, hellviolett;
- Wurzelsystem – Mittelgroß, aber mit einer starken Absorptionsfähigkeit.
Wie sehen die Knollen aus?
Diese Sorte zeichnet sich durch ihre ungewöhnliche Färbung aus: Die Kartoffelschale ist rosarot, das Fruchtfleisch hellgelb mit einem angenehmen kulinarischen Geschmack und Aroma, das für dieses Gemüse charakteristisch ist.
Weitere charakteristische Merkmale:
- bilden - glatt, oval;
- Anzahl der Augen – unbedeutend;
- Tiefe der Augen – klein;
- Gewicht der Kartoffeln – variiert zwischen 95 und 155 g;
- die Anzahl der Wurzelgemüse in einem Strauch – von 12 bis 20 Stück;
- Hautoberfläche – glatt;
- Zellstoffstruktur – zeichnet sich durch Homogenität und Dichte aus.
Sortenmerkmale der Mayak-Kartoffel
Mayak erfreute sich schnell großer Beliebtheit sowohl bei Sommergästen als auch bei großen Agrarproduzenten. Besonders geschätzt wird es wegen seines angenehmen Geschmacks und seiner geringen Pflegeansprüche.
- ✓ Hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturschwankungen, wodurch sich die Sorte für den Anbau in Regionen mit instabilem Klima eignet.
- ✓ Fähigkeit, auch unter ungünstigen Bedingungen eine große Anzahl von Knollen zu bilden.
Marktfähigkeit und Geschmackseigenschaften von Knollen
Das Fruchtfleisch enthält 14,5–17,5 % Stärke. Die Kartoffel eignet sich ideal für eine Vielzahl von Gerichten, außer für Kartoffelpüree, da sie nicht sehr knusprig ist. Das Produkt zeichnet sich durch eine hohe Marktgängigkeit von bis zu 92–93 % und eine ausgezeichnete Haltbarkeit von bis zu 94–96 % aus.
Mayak wird zum Kochen von Gemüse mit und ohne Schale, zum Braten, Backen, Füllen, für Salate und verschiedene Gerichte verwendet.
Reifezeit, Ertrag
Die Reifezeit und der Ertrag der Kartoffel bestimmen ihre Beliebtheit bei Hobbygärtnern. Diese mittelfrühe Sorte benötigt 70 bis 80 Tage nach der Pflanzung, um marktfähige Qualität zu erreichen.
Die Erträge liegen zwischen 115 und 395 Zentnern pro Hektar, wobei der untere Wert dem Standard entspricht und der obere Wert die ertragreichen Sorten (z. B. Newsky) um 150 Zentner pro Hektar deutlich übertrifft. Der Rekordertrag auf kommerziellen Plantagen in Perm betrug 401 Zentner pro Hektar.
Die Sorte Mayak zeichnet sich durch ein hohes Ertragspotenzial aus und produziert eine große Anzahl von Knollen. Optimale Bedingungen sind jedoch für hohe Erträge unerlässlich:
- Wählen Sie geeignete Bodentypen, wie z. B. leichte sandige Lehmböden, tonige Lehmböden oder Schwarzerden mit guter Struktur. Schwere, tonige oder verdichtete Böden sind ungeeignet.
- Sicherstellung einer ausreichenden Bodenfeuchtigkeit durch Niederschlag oder Bewässerung.
- Vorhandensein von Nährstoffen im Boden.
Wo wird es angebaut?
Diese Sorte wird für den Anbau in der Wolga-Wjatka-Region empfohlen, obwohl sie laut Erfahrungsberichten auch in der Zentralregion gut gedeiht. Aufgrund ihres hohen Wasserbedarfs und ihrer geringen Trockenheitstoleranz ist sie für den Anbau in den südlichen Regionen nicht geeignet.
Krankheitsresistenz
Sie weist eine hohe Resistenz gegen wichtige Krankheiten und Schädlinge auf, darunter Kartoffelkrebs und den Goldenen Kartoffelzystennematoden. Sie ist mäßig tolerant gegenüber Krautfäule. Die Sorte ist resistent gegen Viren, die die Runzel- und Streifenmosaikkrankheit verursachen.
Vor- und Nachteile
Trotz ihres jungen Alters hat die Sorte es geschafft, all ihre positiven Eigenschaften unter Beweis zu stellen.
Mayak-Kartoffeln pflanzen
Pflanzen können eine beträchtliche Anzahl von Knollen bilden, benötigen dafür aber hochwertige Nährstoffe. Jede Bodenart ist geeignet, solange der Boden locker und gut durchlässig ist. Dies sollte bei der Vorbereitung des Standorts im Herbst berücksichtigt werden. So gehen Sie vor:
- Bei dichten Lehmböden Sand hinzufügen (15-25 kg pro 1 m²);
- Positive Ergebnisse werden durch die Zugabe von Torf erzielt, der die Bodenstruktur verbessert und den Boden mit Nährstoffen anreichert;
- Zur Normalisierung des pH-Werts werden gelöschter Kalk und Dolomitmehl verwendet;
- Außerdem wird Holzasche hinzugefügt, die die Lockerung des Bodens verbessert und als Quelle für Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium dient und zudem das Wachstum nützlicher Bodenbakterien fördert.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme zwischen 5,5 und 6,5 liegen.
- ✓ Der Gehalt an organischer Substanz im Boden sollte mindestens 3 % betragen, um eine ausreichende Nährstoffversorgung zu gewährleisten.
Organische Substanz – Mist, Kompost, Gründüngung und Torf – gilt als beste Nährstoffquelle für die Herbstdüngung. Mineraldünger sind für leichte Böden geeignet. Beide Düngemittelarten werden durch Umgraben eingearbeitet und anschließend mit Stroh, verrottetem Sägemehl oder Laub abgedeckt, um den Boden vor dem Austrocknen zu schützen und Krustenbildung zu verhindern.
Nächste Schritte:
- Nach der Schneeschmelze sollte der Boden umgegraben und weiter aufgelockert werden.
- Einen Monat vor dem Pflanzen sollten die Wurzelgemüse in einen hellen Raum mit Zimmertemperatur gestellt werden.
- Sobald die Knospen erwacht sind, senken Sie die Temperatur auf 12–15 Grad Celsius. Keimende Samen fördern eine gleichmäßige Keimung, stärken die Pflanzenimmunität und steigern den Ertrag um 30–50 %.
Weitere Merkmale:
- Die empfohlene Pflanzreihenfolge beträgt 25-35 cm innerhalb einer Reihe und 75-85 cm zwischen den Reihen.
- Angewendete Pflanzmethoden: Dammkultur, Hochbeet oder alternative Pflanzmethoden, z. B. in Säcken oder unter Stroh.
- Bei anhaltender Kälte wird die Verwendung von Abdeckmaterial oder Folie empfohlen.
Pflegehinweise
Die Pflege der Kartoffelsorte Mayak erfordert die Einhaltung grundlegender landwirtschaftlicher Praktiken:
- Es ist wichtig, den Boden einige Tage nach dem Pflanzen bis zu einer Tiefe von 1,5-20 cm aufzulockern, um die Sauerstoffversorgung der Wurzelgemüse sicherzustellen.
- Nach der Spülung das Auflockern so lange wiederholen, bis sich die Eierstöcke gebildet haben.
- Jäten Sie die Beete regelmäßig, um Unkraut während der Anfangsphase des Kartoffelwachstums zu entfernen.
- Diese Sorte verträgt extreme Trockenheit nicht gut, daher ist bei ausbleibendem Niederschlag eine tiefe Bewässerung notwendig, wobei der Boden bis in eine Tiefe von 10 cm durchfeuchtet werden muss.
- Um den Ertrag zu steigern, sollten Mayak-Kartoffeln dreimal pro Saison gedüngt werden:
- Die erste Düngung sollte während des Triebwachstums mit organischen Düngemitteln erfolgen: Vogelkot im Verhältnis 1:20 zu Wasser, Ammoniumnitrat in einer Dosierung von 30-35 g pro 10 Liter Wasser.
- Vor und nach der Knospen-/Blütephase sollten Sie zwei weitere Düngemittel ausbringen, und zwar eine Phosphat- und eine Kaliummischung.
- Ab Juni sollte die Anwendung von Stickstoffdüngern eingestellt werden, um ein übermäßiges Wachstum der oberirdischen Pflanzenteile durch die Knollenbildung zu vermeiden.
- Düngen sollte nur erfolgen, wenn der Boden mäßig feucht ist.
- Häufeln Sie die Sträucher zum ersten Mal an, sobald die Triebe 15–20 cm hoch sind. Wiederholen Sie den Vorgang 10 Tage später, sodass ein Hügel entsteht, der etwa zwei Drittel der Triebhöhe erreicht. Verwenden Sie dazu die Erde zwischen den Reihen und pflügen Sie die Sträucher, häufeln Sie sie an oder nutzen Sie einen Einachsschlepper.
Sammel- und Aufbewahrungsregeln
Beginnen Sie mit der Ernte, sobald der oberirdische Teil der Pflanze zu trocknen beginnt. Ein paar Wochen vor der Ernte können Sie den Reifeprozess beschleunigen, indem Sie die Stängel zurückschneiden. Kartoffeln erntet man am besten morgens an einem trockenen Tag und lässt die Knollen vor der Lagerung 2–4 Stunden im Beet liegen.
Schutz vor Schädlingen und Krankheiten
Zur Vorbeugung von Krautfäule bereiten Sie eine spezielle Lösung aus je 5 g Borsäure, Kupfersulfat und Kaliumpermanganat in 10 Litern Wasser zu. Gießen Sie diese Lösung vorsichtig um die Wurzeln jeder Pflanze. Sollte sich die Krautfäule dennoch ausbreiten, werden Fungizide wie Ridomil und Oxyhom empfohlen.
Zum Schutz von Kartoffeln vor dem Kartoffelkäfer sind folgende Präparate wirksam: Iskra oder Komandor (1 ml des Präparats wird in 4-5 Litern Wasser aufgelöst).
Gärtnerrezensionen zur Mayak-Sorte
Die Kartoffelsorte Mayak ist eine vielversprechende Neuzüchtung, die sich für den Anbau in anspruchsvollen Klimazonen eignet und hohe Erträge sowie Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Witterungsbedingungen aufweist. Sie zeichnet sich durch gute Lagerfähigkeit und Transportierbarkeit, Vielseitigkeit und perfekt gleichmäßige Knollen aus.




















