Die Kartoffelsorte Izyuminka gilt als relativ junge Züchtung (entwickelt am Allrussischen Forschungsinstitut für Gemüsebau in Lorkh). Da sie sich derzeit in der Erprobungsphase befindet, ist sie noch nicht im nationalen Sortenregister eingetragen. Trotzdem hat sie sich dank ihrer hervorragenden Eigenschaften bereits einen guten Ruf erworben.
Beschreibung der Kartoffelsorte Izuminka
Einer der Hauptgründe für die Beliebtheit dieser Sorte ist ihre hervorragende Handelsqualität. Der Kartoffelanteil liegt zwischen 85 und 93 %, was sie besonders für große Agrarbetriebe interessant macht. Diese Speisekartoffelsorte zeichnet sich nicht nur durch ihren Geschmack, sondern auch durch ihren hohen Ertrag aus.
Wie sehen die Pflanzen und Knollen aus?
Kartoffelsträucher zeichnen sich durch aufrechte Triebe und eine kompakte Krone aus, erreichen aber eine maximale Höhe von 70 cm. Die durchschnittliche Höhe beträgt 50–55 cm. Weitere Sortenmerkmale:
- Blätter - Mittelgroß, mit einer glänzenden, haarlosen Platte von leuchtend grüner Farbe;
- Blütenstiele – bestehen aus großen, violetten Blüten mit einem rötlichen Schimmer;
- Beginn der Blüte – erfolgt einen Monat nach der Bildung der Primärtriebe;
- Die Anzahl der Kartoffeln unter einem Busch beträgt 10-15 Stück, manchmal auch mehr, je nach Wachstumsbedingungen;
- Knollen – oval-länglich, groß (100-120 g), mit rötlicher Haut;
- Oberfläche - Glatt, wenn die technische Reife erreicht ist, und rau nach der biologischen Reife;
- Augen - oberflächlich gelegen;
- Zellstoff – Gelb.
Geschmacksmerkmale und Zweck
Der Geschmack dieser Kartoffel wird maßgeblich von ihrem Stärkegehalt bestimmt. Diese Sorte weist einen Stärkegehalt von maximal 15–19 % auf und ist somit besonders stärkehaltig. Sie eignet sich ideal zum Braten, Kochen und Pürieren und ist eine hervorragende Zutat für Suppen, Aufläufe und Beilagen. Das Fruchtfleisch verfärbt sich beim Kochen nicht. Die Kartoffeln zerfallen nicht und erhalten für ihren Geschmack 4,5 von 5 Punkten.
Kartoffelertrag und Reifezeit
Sie gehört zu den mittelfrühen Sorten, da die Zeit von der Keimung bis zur vollen Reife etwa 110 Tage beträgt. Allerdings können die Knollen bereits nach 80–90 Tagen jung geerntet und verzehrt werden.
Der Ertrag dieser Sorte hängt direkt von der Saatgutqualität und der Einhaltung der Anbaumethoden ab. Laut Rückmeldungen von Gemüseanbauern aus Sortenversuchen kann jede Pflanze etwa 15 Kartoffeln unterschiedlicher Größe tragen, mit einem Mindestertrag von etwa 50 Zentnern pro Hektar.
Vor- und Nachteile der Vielfalt
Wie pflanzt man Kartoffeln?
Um den Kartoffelertrag zu steigern, ist es wichtig, die Besonderheiten des Kartoffelanbaus zu verstehen und anzuwenden. Kartoffeln reifen in etwa drei Monaten, daher sollte ein sonniger Standort gewählt werden. Der Boden sollte reich an Wurmkompost, aber nicht staunass sein, da Staunässe Pilzbefall begünstigen kann.
- ✓ Für optimales Kartoffelwachstum sollte der pH-Wert des Bodens zwischen 5,5 und 6,5 liegen.
- ✓ Der Gehalt an organischer Substanz im Boden sollte mindestens 3 % betragen, um eine ausreichende Nährstoffversorgung der Pflanzen zu gewährleisten.
Es wird empfohlen, die Knollen erst zu pflanzen, wenn die Bodentemperatur 10-13 Grad Celsius erreicht hat. Vor dem Pflanzen werden die Knollen vorgekeimt und mit verschiedenen Präparaten behandelt:
- Um die Keimlingsentwicklung zu beschleunigen, können Produkte wie Poteytin verwendet werden. Zum Besprühen von 25 kg Pflanzen genügen 500 ml Wasser und eine halbe Ampulle.
- Produkte, die für normales Pflanzenwachstum wichtige Mikroelemente enthalten. Beispielsweise enthält Mikom, das zur Bewässerung von Wurzelgemüse verwendet wird, Bor, Zink, Kupfer, Mangan und Molybdän.
- Zum Schutz der Kartoffeln vor Schädlingen und Krankheiten, die im Boden vorhanden sein können, werden Insektizide wie Prestige und Maxim eingesetzt.
Die Pflanztiefe von Kartoffeln hängt auch von der Bodenart ab:
- Bei leichten Böden beträgt die Tiefe bis zu 10-12 cm;
- auf lehmigen Böden – bis zu 8-10 cm;
- Bei lehmigen Böden wird empfohlen, nicht tiefer als 5 cm zu graben.
Pflege der Izuminka-Sorte
Die Pflege dieser Sorte erfordert nicht viel Aufwand, aber ohne die Einhaltung einiger grundlegender Regeln wird man keine nennenswerte Ernte erzielen können:
- Am besten gießt man Pflanzen abends. Wasser sollte erst nachgegossen werden, wenn die Erde anfängt auszutrocknen, um Fäulnis zu vermeiden. Jede Pflanze benötigt etwa 205–305 Liter Wasser.
- Um die Bildung einer trockenen Kruste zu verhindern und die Wurzeln mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, ist es notwendig, den Boden aufzulockern, nachdem das Wasser vollständig aufgenommen wurde.
- Es wird empfohlen, Unkraut zu entfernen, damit es das normale Wachstum der Kartoffeln nicht beeinträchtigt.
- Während der Wachstumsperiode sollte mehrmals gedüngt werden. Im zeitigen Frühjahr empfiehlt sich die Anwendung einer Harnstofflösung, etwa 500 ml pro Strauch. Zur Blütezeit kann eine Lösung aus Königskerzenextrakt oder fermentiertem Vogelkot verwendet werden.
Mineralische Düngemittel sind ebenfalls hilfreich; sie sollten gemäß den Anweisungen angewendet werden, jedoch nicht mehr als dreimal pro Saison.
Krankheiten und Schädlinge
Die besondere Eigenschaft dieser Sorte ist ihre Resistenz gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Allerdings sind auch widerstandsfähige Pflanzen manchmal anfällig dafür (beispielsweise aufgrund von Unwettern oder mangelhaften Anbaumethoden).
Die Krankheitsvorbeugung beginnt mit der Behandlung der Knollen vor dem Pflanzen. Zum Schutz der Kartoffeln vor Schädlingen werden chemische Insektizide eingesetzt. Eine strikte Fruchtfolge und das Pflügen im Herbst werden empfohlen.
Ernte und Lagerung
Die Wurzelgemüse erntet man am besten bei sonnigem, trockenem Wetter. Jede Pflanze wird vorsichtig mit einer Mistgabel oder einem Spaten ausgegraben. Vor der längeren Lagerung werden die Kartoffeln zum Lüften an einen schattigen Ort gestellt. Anschließend werden sie verlesen und sortiert.
Optimale Lagerbedingungen sind ein Keller bei einer Temperatur von 2–4 °C an einem dunklen und trockenen Ort. Um die Haltbarkeit zu verlängern, behandeln Sie die Wurzeln mit einer Kupfersulfatlösung. Pro 20 Liter Wasser werden 4 g Trockenmasse benötigt. Die Lösung wird auf die Wurzeln gesprüht.
Rezensionen zur Izuminka-Kartoffel
Die Kartoffelsorte Izyuminka zeichnet sich durch ihre hervorragende Trockenheitstoleranz aus und lässt sich daher selbst in den heißesten Regionen problemlos anbauen. Diese stärkehaltige Sorte bildet gleichmäßige, attraktive Knollen, die vielseitig verwendbar sind. Die geerntete Kartoffel ist lange haltbar und lässt sich problemlos über weite Strecken transportieren.




