Die Kartoffelsorte „Grand“ erfreute sich schnell großer Beliebtheit bei Agronomen. Sie vereint hohen Ertrag, exzellenten Geschmack und Resistenz gegen zahlreiche Krankheiten und ist daher für den Anbau in verschiedenen Klimazonen geeignet. Die richtigen Anbaumethoden sind wichtig für eine starke Widerstandsfähigkeit und eine verbesserte Knollenqualität.
Herkunft
Die Kultur wurde 2016 zur Verwendung zugelassen. Die Autoren dieser Sorte sind E.A. Simakov, G.V. Grigoriev, A.V. Mityushkin, S.S. Salyukov, A.A. Zhuravlev, S.V. Ovechkin, D.V. Kravchenko und A.V. Mitjuschkin.
Merkmale des Aussehens von Busch- und Wurzelgemüse
Die Sträucher sind hoch und halbaufrecht. Die Blätter sind mittelgroß und grün bis dunkelgrün. Die Knollen sind länglich-oval und haben eine teilweise rötliche Schale. Jede Knolle wiegt zwischen 92 und 104 g. Das Fruchtfleisch ist hellgelb und weist kleine, kaum sichtbare Augen auf.
Zweck und Geschmack der Knollen
Kartoffeln dieser Sorte finden breite Anwendung in der Lebensmittelindustrie, beispielsweise zur Herstellung von Chips, Kartoffelsnacks, Tiefkühlprodukten, Kartoffelpüree und anderen kulinarischen Erzeugnissen. Der Stärkegehalt der Knollen liegt zwischen 13,4 % und 18 %.
Es eignet sich zur Zubereitung alltäglicher Gerichte wie Kartoffelpüree, Kartoffelecken, Ofenkartoffeln mit Gemüse und vielem mehr.
Produktivität, Reifung
Die Kartoffelsorte „Grand“ ist mittelfrüh. Die Ernte kann 90–100 Tage nach der Keimung beginnen. Der durchschnittliche Ertrag liegt zwischen 114 und 387 Zentnern pro Hektar, mit einem Maximalertrag von 506 Zentnern pro Hektar.
Vor- und Nachteile
Gärtner weisen auf einen Nachteil hin: die Notwendigkeit, die Pflanzen vor dem Kartoffelkäfer zu schützen.
Landung
Diese Sorte hat sich durch ihre hohe agronomische Leistung und ihren ausgezeichneten Geschmack einen Namen gemacht. Beim Anbau der Kartoffelsorte Grand sind einige Schlüsselfaktoren zu beachten, um einen guten Ertrag und eine gute Knollenqualität zu gewährleisten:
- Grand-Kartoffeln bevorzugen leichte, gut durchlässige Böden mit einem neutralen oder leicht sauren pH-Wert (5,5-7,0).
- Im Herbst sollte die Fläche tief gepflügt oder umgegraben und organische Düngemittel wie Humus oder Kompost eingearbeitet werden.
- Im Frühjahr, vor dem Pflanzen, sollte der Boden aufgelockert und Unkraut entfernt werden.
- Wählen Sie zum Pflanzen gesunde, mittelgroße Knollen ohne Anzeichen von Krankheiten oder Beschädigungen. Lassen Sie diese vor dem Pflanzen an einem hellen, kühlen Ort keimen, bis sie eine grüne Färbung annehmen. Dies beschleunigt die Keimung und erhöht die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Krankheiten.
- ✓ Überprüfen Sie den pH-Wert des Bodens nicht nur vor der Pflanzung, sondern auch während der gesamten Vegetationsperiode, da er sich durch Regen und Düngung verändern kann.
- ✓ Bitte beachten Sie, dass die Pflugtiefe im Herbst mindestens 25-30 cm betragen sollte, um eine optimale Drainage und Bodenbelüftung zu gewährleisten.
Pflanzen Sie die Knollen 8–10 cm tief, mit einem Reihenabstand von 60–70 cm und einem Abstand von 25–30 cm zwischen den Pflanzen innerhalb einer Reihe. Diese Anordnung bietet optimale Bedingungen für das Wachstum und die Entwicklung der Sträucher und erleichtert die Pflege.
Anbau und Pflege
Gewährleisten Sie eine umfassende Pflege der Pflanzen, um eine reiche Ernte zu erzielen. Beachten Sie folgende landwirtschaftliche Praktiken:
- Bewässerung. Mäßig gießen, Staunässe und Austrocknung des Bodens vermeiden. In Trockenperioden häufiger gießen.
- Topping. Die erste Düngung mit einem Stickstoffdünger erfolgt 2–3 Wochen nach der Keimung. Die zweite Düngung mit einem Phosphor- und Kaliumdünger erfolgt während der Knospenbildung.
- Lockerung und Anhäufung. Lockern Sie den Boden nach der Keimung, um die Belüftung zu verbessern. Häufeln Sie die Pflanzen zum ersten Mal an, sobald sie eine Höhe von 15–20 cm erreicht haben. Das zweite Anhäufeln sollte 2–3 Wochen nach dem ersten erfolgen.
Die Kartoffeln werden 3 bis 3,5 Monate nach der Keimung geerntet: Die Kartoffelpflanzen werden vorsichtig ausgegraben, wobei darauf geachtet werden muss, die Knollen nicht zu beschädigen. Bei gutem Wetter lässt man das Gemüse einige Stunden auf dem Feld trocknen.
| Krankheit | Nachhaltigkeitsniveau | Empfohlene Präventivmaßnahmen |
|---|---|---|
| Krautfäule | Mäßig anfällig | Behandlung mit Fungiziden vor Beginn der Regenzeit |
| Alternaria | Durchschnittliche Stabilität | Regelmäßige Entfernung der betroffenen Blätter |
Krankheiten und Schädlinge
Diese Sorte ist resistent gegen den Goldzystennematoden und die Kartoffelwarzenkrankheit. Ihr Laub und ihre Knollen sind mäßig anfällig für Krautfäule. Sie ist leicht anfällig für Streifen- und Runzelmosaikkrankheit, Ringfäule, Schorf und Rhizoctonia. Sie weist eine mittlere Resistenz gegen Alternaria-Blattfleckenkrankheit auf.
Rezensionen von Gärtnern
Die Kartoffelsorte Grand hat sich als zuverlässige und ertragreiche Sorte bewährt, die sowohl den Anforderungen großer Betriebe als auch kleiner Parzellen gerecht wird. Ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Bedingungen und ihr starkes Immunsystem gewährleisten eine beständige Ernte mit hervorragendem Geschmack.




