Eine Kohlsorte mit dem interessanten Namen „Wunder des Rekords“ wurde speziell für den Anbau in Regionen mit ungünstigem Klima entwickelt und eignet sich daher auch für nördliche Gebiete. Sie liefert reiche Ernten, benötigt aber unbedingt fruchtbaren, vorzugsweise lehmigen Boden. „Wunder des Rekords“ ist eine wüchsige Hybride.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Diese Hybride entstand relativ spät, im Jahr 2016, dank der Arbeit niederländischer Züchter. Sie trägt die Bezeichnung F1, was darauf hinweist, dass es sich um eine Hybride der ersten Generation handelt.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme zwischen 6,0 und 7,5 liegen.
- ✓ Der Gehalt an organischer Substanz im Boden sollte mindestens 4 % betragen, um die notwendige Struktur und Wasserspeicherfähigkeit zu gewährleisten.
Besonderheiten
Diese Sorte ist weiß und großfrüchtig – so sehr, dass sie alle Erwartungen übertrifft. Sie besitzt außerdem weitere unerwartete Eigenschaften, weshalb sie bei Hobbygärtnern und Großbauern gleichermaßen beliebt ist.
Beschreibung der Pflanze
Kohl zeichnet sich durch seine enorme Größe aus – der Kopf hat einen Durchmesser von etwa 1 m und wiegt zwischen 10 und 17 kg. Gärtner berichten, dass sie ein Gewicht von 20–21 kg erreicht haben. Weitere charakteristische Merkmale sind:
- Blattform – verlängert;
- Beschichtungsfarbe – gräulich-grün;
- Schatten im Abschnitt – hellcremefarben;
- Aderung – unbedeutend;
- Oberfläche - mit einer wachsartigen Beschichtung;
- Kanten – leicht gewellt;
- bilden - rund und flach, sieht ordentlich aus;
- Struktur – verdichtet;
- Textur – saftig und knusprig;
- Kohlstümpfe – Sie ist zwar kräftig, aber die äußere Schicht kann aufgrund der großen Masse des Kopfes abbrechen;
- Wassergehalt und Faserigkeit der Blätter – abwesend.
- ✓ Das Vorhandensein einer wachsartigen Schicht auf den Blättern, die ein charakteristisches Merkmal dieser Sorte ist.
- ✓ Längliche Blattform mit leicht gewellten Rändern, untypisch für andere Kohlsorten.
Zweck des großfrüchtigen Kohls und sein Geschmack
Die Kohlsorte Chudo na Rescor besticht sowohl durch ihre imposante Größe als auch durch ihren Geschmack. Dieser zeichnet sich durch eine leichte Süße, Zartheit und ein reichhaltiges, typisches Kohlaroma aus. Die Blätter behalten auch nach längerer Lagerung ihre Knackigkeit.
Diese Sorte findet breite Verwendung in der Küche: Sie wird eingelegt, fermentiert, warmen und kalten Gerichten beigefügt und für den Winter konserviert. Dank ihres hervorragenden Geschmacks eignet sie sich für Suppen, Vorspeisen, Sauerkraut, Hauptgerichte, Salate sowie als Füllung für Pasteten und Knödel.
Reifung und Ertrag
Der Kohl „Miracle on Record“ ist eine mittelfrühe Hybride. Von der Aussaat bis zur vollen Reife der Köpfe vergehen 80–85 Tage. Die Wachstumsperiode dauert durchschnittlich 122–123 Tage, und die Ernte kann vom 20. August bis Ende Oktober erfolgen. Bei optimaler Pflege lassen sich bis zu 15–20 kg knackige Köpfe pro Quadratmeter ernten.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Die Hybride ist sehr resistent gegen die wichtigsten Kohlkrankheiten, kann aber bei Überwässerung oder anhaltendem Regen an Schwarzbeinigkeit und Graufäule erkranken. Um dies zu verhindern, sollten Sie die üblichen Anbaumethoden anwenden und Staunässe vermeiden.
Landemerkmale
In nördlichen Regionen empfiehlt sich die Anzucht dieser Hybride aus Jungpflanzen. Die Saatgutaufbereitung beginnt im März, und die Jungpflanzen werden Ende Mai ins Freiland verpflanzt. In wärmeren Regionen können die Samen im zeitigen Frühjahr direkt ins Freiland gesät werden.
Der Pflanzabstand sollte je nach erwarteter Blütenkopfgröße mindestens 60–65 cm betragen. Die ersten Triebe erscheinen etwa eine Woche nach der Pflanzung.
Feinheiten der Agrartechnologie
Zu den Anbaumaßnahmen gehören rechtzeitiges Bewässern und Düngen. Unregelmäßiges Gießen führt zu schlechtem Wachstum. Diese Hybride verträgt kurzfristige Trockenheit, jedoch ist beim Gießen Vorsicht geboten – zu viel Wasser auf einmal kann zu Rissen im Blütenkopf führen. Verschiedene Wachstumsstadien der Pflanze benötigen unterschiedliche Wassermengen.
- Die Setzlinge benötigen 5-7 Liter Wasser pro Strauch;
- im Stadium der Bildung der oberen Knospe am Stängel - 9-10;
- während der aktiven Wachstumsphase des Kohlkopfes - 14-17 Liter Flüssigkeit;
- 14 Tage vor Erreichen der technischen Reife wird die Bewässerung eingestellt.
Beachten Sie stets die Wetterbedingungen. Bei normaler Bodenfeuchtigkeit sollten Sämlinge alle 6–8 Tage gegossen werden, während ausgewachsene Pflanzen in diesem Zeitraum zwei Wassergaben benötigen.
Während der Kopfbildungsphase ist die Düngung wichtig. Verschiedene Düngemittelarten werden verwendet:
- Infusion von Leuchtmitteln und mineralischem Phosphordünger - 35-45 g pro 9-12 l Wasser;
- ein Teil Kuhdung, acht Teile Wasser, 20 g Kalium (vorzugsweise Sulfat);
- ein Teil Vogelkot, 10 Teile Wasser, 45-55 g Monokaliumphosphat.
Für die letzte Bewässerung empfiehlt sich eine Unkrautmischung mit Hefezusatz: 1 kg Frischhefe oder 150 g Trockenhefe pro 10 Liter Wasser, wobei 1 Liter pro Pflanze gegossen wird. Um die Haltbarkeit der Kohlköpfe zu verlängern, kann dem Dünger eine Orthoborsäurelösung beigemischt werden, die als Konservierungsmittel wirkt.
Vor- und Nachteile
Der größte Vorteil dieser Sorte sind ihre riesigen Früchte, doch für andere Gärtner ist dies ein erheblicher Nachteil, da ein so großer Kohlkopf in Innenräumen kaum Verwendung findet. Um ein zu starkes Wachstum zu verhindern, pflanzen Gärtner die Setzlinge daher enger als empfohlen.
Rezensionen
Der Kohl „Wunder der Rekordzeit“ überrascht mit seiner Größe, seinem hohen Ertrag und seiner Robustheit. Er ist mittelfrüh und resistent gegen die wichtigsten Kohlkrankheiten. Für einen erfolgreichen Anbau benötigt er jedoch Mineralstoffzusätze.






