Rosenkohl gehört zu den mittelfrühen Rosenkohlsorten mit hohem Fruchtertrag. Er ist für den Anbau im Freien geeignet und eine Hybride der Knollenkohl-Sorte. Die Ernte erfolgt 130–150 Tage nach der Pflanzung.
Beschreibung und Merkmale der Sorte
Brussels F1 reift gleichmäßig und ermöglicht so eine gleichzeitige Ernte. Die Sorte gilt als winterhart und ist daher resistent gegen Spätfröste und frühe Herbstkälte. Aussehen und physikalische Eigenschaften:
- Die Köpfe sind rund und klein;
- Das Gewicht der Köpfe beträgt maximal 15 bis 25 g;
- Die Blätter sind oben dunkelgrün und innen etwas heller;
- Die Struktur der Köpfe ist verdichtet;
- Die Anzahl der Windungen an einem langen Stiel beträgt 20 bis 55 Stück;
- Die Blätter sind leicht gewellt, aber stark nach innen konkav;
- Fruchtfestigkeit – erhöht;
- Die Stängel sind stabil und brechen nicht.
Spezifikationen:
- Nährwerteigenschaften – diätetisch;
- Krankheitsresistenz – normal, die Sorte ist besonders resistent gegen Fusarium;
- Geschmack – zart, saftig;
- Präsentation – ausgezeichnet;
- Der Vitamingehalt ist höher als bei Weißkohlsorten.
Vor- und Nachteile
Brüssel ist noch relativ jung, hat aber bereits die Herzen von Gärtnern und Konsumenten erobert.
Es gibt jedoch einen Nachteil – erhöhte Anforderungen an die Beleuchtung.
Produktivität
Die Brüsseler F1-Sorte ist recht ertragreich – je nach Anzahl der Kohlköpfe am Stängel und deren Gewicht/Größe können 4 bis 6 kg pro Quadratmeter geerntet werden.
- ✓ Für eine optimale Wurzelentwicklung sollte ein Abstand von mindestens 60 cm zwischen den Pflanzen eingehalten werden.
- ✓ Den Boden mulchen, um die Feuchtigkeit zu speichern und Unkrautwuchs zu verhindern.
Anbau und Pflege
Rosenkohl bevorzugt sonnige Standorte, daher ist ein offener Platz ohne Schatten ideal. Die Pflanzung erfolgt nach der üblichen Setzlingsmethode. Der beste Zeitpunkt zum Auspflanzen ins Freiland ist April/Mai (im Süden früher, in der Mitte des Landes später).
- ✓ Um die Entstehung von Pilzkrankheiten zu vermeiden, sollte morgens gegossen werden.
- ✓ Verwenden Sie Wasser mit einer Temperatur von mindestens 18°C, um Stress für die Pflanzen zu vermeiden.
Hybridmerkmale und Empfehlungen für die Kultivierung nach der Pflanzung:
- Rosenkohl kann dank seines robusten Wurzelsystems längere Trockenperioden überstehen. Qualität und Menge der Köpfe, ihre Textur und ihr Geschmack hängen jedoch maßgeblich von der Bodenfeuchtigkeit ab. In Trockenperioden empfiehlt es sich, die Rosenkohlpflanzen wöchentlich mit 3–5 Litern Wasser zu gießen und dabei darauf zu achten, dass der Boden bis in eine Tiefe von 20–30 cm nicht vollständig austrocknet.
- Auch Rosenkohl sollte gedüngt werden, allerdings ist Vorsicht geboten, da er dazu neigt, Nitrate anzureichern und empfindlich auf Überdüngung reagiert. Auf fruchtbaren Böden genügt eine minimale Düngung. Während der Wachstumsphase eignen sich organische Düngemittel, einschließlich Gründüngung, während der Fruchtbildung sind Aufgüsse aus Bananenschalen oder Holzasche vorteilhaft. Wer keine Düngermischungen selbst herstellen möchte, kann mineralische Komplexe kaufen.
- nach der Pflanzung – eine schwache Lösung von Stickstoffpräparaten;
- Im Anfangsstadium der Kopfbildung - Phosphor-Kalium-Verbindungen, Reduzierung der empfohlenen Dosen um die Hälfte.
- Bei dieser Hybride wird kein Anhäufeln vorgenommen, da sich die unteren Kohlköpfe an der Basis des Stängels bilden.
- Um zu verhindern, dass sich die Pflanzen zu stark neigen, sollten Stützen angebracht werden, sobald erste Anzeichen von Instabilität auftreten.
- Einen Monat vor der Ernte sollte das Wachstum der Pflanze durch Auskneifen der Triebspitzen und Stutzen der Blätter eingeschränkt werden. Dadurch konzentriert die Pflanze ihre gesamte Energie auf die Produktion großer, qualitativ hochwertiger Kohlköpfe.
Rezensionen
Rosenkohl ist vielseitig, einfach anzubauen und schmeckt hervorragend. Die Pflanzung ist unkompliziert, wichtig ist jedoch ein sonniger Standort. Achten Sie auf die Bodenfeuchtigkeit rund um den Stamm.





