Die Zucchini-Sorte Zolotoy (nicht zu verwechseln mit Zolotinka) zeichnet sich durch ihre leuchtend goldene Schale aus. Es handelt sich um eine Hybrid-Zucchini, die sich für den Anbau in fast allen Regionen des Landes eignet. Ausschließlich im Freiland angebaut, erzielt sie hohe Erträge.
Beschreibung der Sorte
Die Zucchini-Sorte Zolotoj verträgt sowohl am Ende der Wachstumsperiode, wenn die Pflanze bereits ausgewachsen ist, als auch ganz zu Beginn, wenn die Sträucher noch jung sind, problemlos plötzliche Kälteeinbrüche. Sie vertragen Lufttemperaturen bis zu 4 Grad Celsius.
Eigenschaften von Früchten und Pflanzen
Die Sträucher sind kompakt und benötigen daher in Beeten nicht viel Platz. Weitere Merkmale:
- Die Blätter haben eine stark gegliederte Form;
- Ein Busch bringt höchstens 4 Kürbisse hervor;
- Die Frucht hat eine länglich-zylindrische Form;
- Die Längenmaße variieren zwischen 15 und 20-25 cm;
- Die Schale hat eine leuchtend goldene Farbe;
- Die Oberfläche der Kürbisse hat eine glatte Textur und einen Glanz;
- Der Zellstoff wird verdichtet;
- Das Fruchtfleisch ist weiß.
- ✓ Die Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturabfälle bis zu +4 Grad ist bei anderen Zucchinisorten selten.
- ✓ Begrenzte Anzahl von Früchten pro Strauch (nicht mehr als 4), was eine genaue Berechnung der Pflanzenanzahl erfordert, um den gewünschten Ertrag zu erzielen.
Anwendung
Zucchini duftet und schmeckt vorwiegend nach Kürbis – zart und leicht süßlich. Sie eignet sich hervorragend für Vorspeisen und Hauptgerichte, zum Einkochen für den Winter und sogar zur Herstellung von Kürbiskaviar. Die Frucht lässt sich auch einfrieren. Dank ihrer Süße verwenden erfahrene Köche das Fruchtfleisch gerne als Füllung für süße Kuchen.
Aussaat und Anbau – Merkmale der Sorte
Für eine erfolgreiche Anzucht eignet sich ein neutraler, vorzugsweise leicht alkalischer Boden. Die Saatgutmischung sollte 45–55 % Torf, 20 % organische Substanz in Form von Kompost oder verrottetem Mist, 20 % Rasensoden und 10 % Holzspäne enthalten. Zur Reduzierung des Säuregehalts können Kalk, Dolomit oder Kreide hinzugefügt werden.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme unbedingt zwischen 6,5 und 7,5 liegen.
- ✓ Der Gehalt an organischer Substanz im Boden sollte mindestens 3-4 % betragen, um eine ausreichende Belüftung und Feuchtigkeitsspeicherung zu gewährleisten.
Bei der Auswahl eines Standorts sollte man besonders auf dessen Vorgänger achten:
- positiv – Tomaten, Steckrüben, Kartoffeln, Radieschen, Erbsen und Bohnen, Meerrettich, Zwiebeln, Petersilie, Gründüngung;
- negativ – Kürbisse und Zucchini, Patisson-Kürbis, Gurken.
Empfehlungen:
- Vor der Aussaat sollte das Pflanzmaterial in warmem Wasser eingeweicht und bis zum Keimstadium vorgekeimt werden.
- Füllen Sie die vorbereitete Erdmischung in Behälter mit einem Durchmesser von 8-10 cm.
- Die Samen in jeden Topf bis zu einer Tiefe von maximal 4 cm einfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken.
Pflanzen Sie Zucchini-Setzlinge einen Monat vor dem geplanten Auspflanzen ins Freiland. Bis zum Keimen sollte die Zimmertemperatur zwischen 25 und 30 Grad Celsius liegen. Sobald die Setzlinge gekeimt sind, entfernen Sie die Abdeckung und stellen Sie die Töpfe an einen hellen, aber nicht direkt besonnten Ort mit etwas kühleren Temperaturen, damit die Setzlinge nicht zu lang werden.
Beim Umpflanzen von Pflanzen in den Garten müssen folgende Regeln beachtet werden:
- Zucchini gedeiht nicht in sauren Böden mit hohem Grundwasserspiegel. Leichter sandiger Lehmboden oder lehmiger Boden gilt als optimal.
- Vor dem Umpflanzen der Setzlinge Asche und Humus in jedes Pflanzloch geben und mit der Erde vermischen.
- Pflanzen Sie die Setzlinge zusammen mit einem Erdklumpen ein und drücken Sie sie bis zur Höhe der Keimblätter tief in die Erde.
- Nach dem Einpflanzen die Erde im Pflanzloch festdrücken und gut wässern.
- Am besten pflanzt man bei warmem und vorzugsweise bewölktem Wetter.
Die weitere Pflege der Pflanzen umfasst einfache Schritte:
- Topping. Diese Sorte eignet sich hervorragend für Kräuteraufgüsse. Füllen Sie dazu ein großes Gefäß fast bis zum Rand mit frischen Kräutern, geben Sie Wasser hinzu und lassen Sie die Mischung eine Woche lang ziehen, dabei gelegentlich umrühren. Anschließend die Flüssigkeit abseihen und im Verhältnis 1:7–8 mit Wasser verdünnen.
Gießen Sie die Zucchini zwei Wochen nach dem Umpflanzen mit dieser Lösung, wobei Sie den Kontakt mit Blättern und Stängeln vermeiden sollten. Wechseln Sie die Düngung mit dieser Lösung und Gülle oder Kompost ab. Düngen Sie den Boden um die Wurzeln herum mit dieser Lösung und achten Sie darauf, die Pflanzen nicht zu übergießen.
Während der Eierstockbildungsphase sollten Sie 10 Liter Dünger mit Doppelsuperphosphat (1 EL genügt) und gesiebter Holzkohle (ca. 150 g) vermischen. - Bewässerung. Abends mit sonnenwarmem Wasser gießen. Bei heißem Wetter täglich gießen, damit sich die Blätter nicht einrollen. Sobald die grüne Masse den Boden bedeckt, bei kühlem Wetter einmal wöchentlich, bei heißem Wetter alle zwei bis drei Tage gießen und dabei gezielt die Wurzeln wässern.
Vor- und Nachteile der Sorte
Die Zolotoy-Sorte ist vielseitig in Verwendung und Anpflanzung, da sie sich ideal für den Anbau in einem Mini-Garten auf dem Balkon eignet. Sie hat außerdem weitere Vorteile:
Die Gärtner stellen keine gravierenden Mängel fest.
Rezensionen
Die Goldene Zucchini eignet sich sowohl für den Anbau in großen Mengen als auch für kleine Gärten. Sie ist kälte- und krankheitsresistent, hat einen ausgezeichneten Geschmack und reift früh – die Ernte ist bereits nach 50 Tagen möglich. Dank ihrer Pflegeleichtigkeit ist diese Hybridsorte besonders für Gartenanfänger geeignet.




