Die Zucchini-Sorte Tintoretto ist bei Anfängern wie erfahrenen Gärtnern gleichermaßen beliebt, die eine schnelle Ernte erzielen möchten. Aufgrund ihres hervorragenden Geschmacks, der großen Früchte und des geringen Pflegeaufwands ist sie in unserem Land weit verbreitet. Für eine reiche Ernte ist jedoch eine sorgfältige Beachtung der Anbaumethoden erforderlich.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Die Pflanze wurde im Jahr 2001 zur Verwendung zugelassen. Es liegen keine Informationen über ihre Autoren vor.
Beschreibung der Pflanze
Tintoretto ist ein buschiger Strauch mit kompaktem Wuchs, der im Garten wenig Platz benötigt. Die Blätter sind handförmig, leicht eingeschnitten und spärlich flaumig behaart, aber ungefleckt. Der Hauptstamm des Strauchs ist von mittlerer Dicke.
Früchte, ihr Geschmack und ihre Bedeutung
Die Früchte zeichnen sich durch eine gleichmäßige, runde Form aus. Sie weisen folgende charakteristische Merkmale auf:
- Das Durchschnittsgewicht liegt zwischen 1,5 und 2,2 kg.
- Die Schale ist hellgrün, verfärbt sich aber mit zunehmender Reife gelb und ist mit kleinen Sprenkeln und dunklen Streifen bedeckt.
- Die Oberfläche ist gerippt, die Rinde dünn.
- Das Fruchtfleisch ist leicht und zart und enthält große Kerne.
- Zucchini besitzt hervorragende Geschmackseigenschaften und eignet sich ideal zum Braten, Schmoren, Backen und Einmachen.
- Der Trockenmassegehalt des Gemüses beträgt 3,7%.
Reifung und Ertrag
Diese frühreife Sorte reift bereits 48–51 Tage nach der Aussaat. Bei richtiger Pflege können auf einem Quadratmeter Boden 6,6 bis 9,9 kg Früchte geerntet werden.
Anbaugebiete
Tintoretto eignet sich ideal für den Anbau in der Zentralregion der Russischen Föderation.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Früchte können gelegentlich von verschiedenen Krankheiten wie Mehltau, Anthraknose, Weißfäule, Grauschimmel oder Mosaikpilz befallen werden. Zur Behandlung dieser Krankheiten werden häufig biologische Mittel wie Fitosporin oder Fitocide eingesetzt. Auch Bordeauxbrühe ist wirksam. Diese Sorte wird selten von Schädlingen befallen.
Landemerkmale
Die Zucchini-Sorte Tintoretto gedeiht nur an sonnigen Standorten; im Schatten reift sie deutlich langsamer. Um Krankheiten vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Pflanzen nach Nachtschattengewächsen und Hülsenfrüchten, aber nicht nach Kürbissen anzubauen.
Hilfreiche Tipps:
- Bereiten Sie den Boden im Herbst für die Pflanzung vor, indem Sie Superphosphat und Kaliumsulfat im Verhältnis 2:1 (20 g pro 1 m²) hinzufügen.
- Gemüse wird ohne Setzlinge direkt ins Freiland Ende April oder Anfang Mai gesät. Die Samen werden 24 Stunden auf einer Heizung vorgewärmt, anschließend 3 Stunden in warmes Wasser gelegt und dann 48 Stunden im Kühlschrank gelagert, um sie zu härten. Danach können sie keimen.
- Säen Sie die Samen im Freiland in einem 60 x 60 cm großen Raster aus und vergraben Sie sie 3–4 cm tief. Legen Sie mehrere Samen in jedes Loch. Gießen Sie die Samen an und decken Sie sie mit Frischhaltefolie ab.
Wenn Regen vorhergesagt ist, verwenden Sie die Anzuchtmethode. Säen Sie die Samen einen Monat vor dem Auspflanzen ins Freiland aus. Pikieren ist nicht nötig, regelmäßiges Gießen und Düngen sind jedoch unerlässlich. Pflanzen Sie die Jungpflanzen mit Wurzelballen und achten Sie auf ausreichend Licht und Schutz vor Schädlingen.
Feinheiten der Agrartechnologie
Zucchini benötigen regelmäßige und rechtzeitige Bewässerung, insbesondere während der Blüte- und Fruchtzeit. Beachten Sie diese grundlegenden Pflegehinweise:
- Zu Beginn des Wachstums sollten die Pflanzen ein- bis zweimal wöchentlich mit etwa 3 Litern Wasser pro Pflanze gegossen werden. Später genügt es, einmal wöchentlich zu gießen, dafür aber die Wassermenge zu erhöhen. Das Wasser sollte direkt unter die Wurzeln gegossen werden. Führen Sie diese Prozedur abends durch.
- Um ein häufiges Auflockern des Bodens zu vermeiden, sollten Sie Ihre Beete mulchen. Decken Sie den Boden mit schwarzer Plastikfolie ab, um Unkrautwuchs zu verhindern und die Wärme bei kaltem Wetter zu speichern. Alternativ können Sie auch Stroh, Sägemehl oder Gras zum Mulchen verwenden.
- Wenn Zucchini in Kompost oder organischer Erde wachsen, ist kein zusätzlicher Dünger nötig. Andernfalls sollte man vor der Blüte stickstoffreiche Dünger wie Hühnermist oder Stallmist ausbringen, um das Wachstum anzuregen.
- Während der Blütezeit mit Borsäure besprühen und während der Fruchtbildungsphase komplexe Düngemittel verwenden.
In Gewächshäusern sollten Zucchini regelmäßig belüftet werden, um übermäßige Luftfeuchtigkeit und damit einhergehendes Blattwachstum zu vermeiden. Wird ein Blatt zu groß und beschattet den Boden und die Frucht, sollte es entfernt werden, um Fäulnis vorzubeugen.
Für und Wider
Gärtner schätzen die Tintoretto-Sorte sehr und heben ihre vielen positiven Eigenschaften hervor. Zu ihren Vorteilen zählen sie unter anderem folgende:
Übersicht der Rezensionen
Der Tintoretto-Kürbis zeichnet sich durch hohe Erträge, kompakten Wuchs und attraktive Früchte aus. Seine Krankheitsresistenz und der geringe Pflegeaufwand machen ihn zur idealen Wahl für kleine Gärten und den kommerziellen Anbau. Bei richtiger Pflege belohnt Sie diese Sorte mit einer reichen Ernte.






