Die Solnechny (Sonnenzucchini) ist eine frühreife Zucchini-Sorte, die erst 2020 für den Anbau zugelassen wurde. Ein Züchterteam um O. A. Karmanova, M. N. Gulkin und V. G. Kachainik entwickelte diese Sorte (keine Hybride). Sie wird speziell im Gewächshaus angebaut.
Beschreibung von Aussehen, Geschmack und Verwendung
Diese Sorte zeichnet sich durch einen kompakten Strauch mit großen Blättern aus. Weitere Merkmale:
- Laub – stark;
- Blattspreite – mit stark zerteilten Formen, weiß in der Farbe und mit weißen Flecken auf der Oberfläche;
- Kürbisform – ähnelt einem Zylinder;
- Hautfarbe – Dunkelgelb mit erhöhter Helligkeit;
- Zellstofffarbe – Creme;
- Gewicht - 800-1000 g;
- Haut - glänzend, glatt;
- Zellstoffart – zart, fest, aber saftig von mittlerer Intensität;
- Samen - cremefarben, mittelgroß, elliptische Form.
- ✓ Die Fähigkeit, vorübergehende Kälteperioden zu überstehen, macht sie geeignet für den Anbau im Freiland in Regionen mit instabilem Klima.
- ✓ Hohe Keimungsrate (nahezu 99%), die es Ihnen ermöglicht, Ihr eigenes Saatgut für nachfolgende Anpflanzungen zu sammeln.
Eigenschaften
Die Zucchini-Sorte Solnechny ist für ihren hohen Ertrag von durchschnittlich 7 bis 7,5 kg pro Quadratmeter bekannt. Sie ist gut resistent gegen Krankheiten, insbesondere gegen Mehltau. Die Reifezeit variiert je nach Region und Witterung und beträgt 45 bis 55 Tage ab dem Austrieb.
Vor- und Nachteile
Die positiven Eigenschaften der Solnechny-Zucchini beruhen auf ihrer Sorte, die es ermöglicht, eigenes Saatgut für die Aussaat in der nächsten Saison zu gewinnen. Die Sorte hat aber auch noch andere Vorteile:
Der einzige Nachteil besteht darin, dass es sehr hohe Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit stellt.
Landung
Die Pflanzung erfolgt, sobald keine Frostgefahr mehr besteht und die Bodentemperatur tagsüber mindestens 12–14 Grad Celsius und nachts mindestens 8–10 Grad Celsius erreicht. Diese Sorte ist zwar für den Anbau im Gewächshaus vorgesehen, verträgt aber auch kurzzeitige Kälteperioden problemlos und kann daher direkt ins Freiland gepflanzt werden.
- ✓ Die Bodentemperatur für die Pflanzung sollte tagsüber mindestens +12-14°C und nachts +8-10°C betragen.
- ✓ Obligatorische Ausbringung von organischem Material im Herbst und mineralischen Komplexen während der Pflanzung.
Kalender für die Aussaat von Samen im Freiland im Frühjahr, je nach Region:
- Südliches Teil des Landes – vom 15. bis 20. April bis zum 15. bis 20. Mai;
- Zentralrussland – Mitte Mai;
- Sibirien, Ural – vom 20. bis 25. Mai bis zum 5. bis 10. Juni.
Pflanzzeitpunkt für Saatgut zur Anzucht von Setzlingen in verschiedenen Regionen:
- Südteil des Landes – die letzten Märztage;
- Zentralrussland – Mitte April;
- Sibirien, Ural – erste Maitage.
Die Aussaat erfolgt nach üblicher Art. Die Setzlinge werden 3–4 Wochen nach der Aussaat ins Freiland gepflanzt. Je nach Klima der jeweiligen Region kann jeder Gärtner den geeigneten Zeitpunkt für die Aussaat und das Auspflanzen der Zucchini ins Beet selbst bestimmen.
Anbau und Pflege
Die Pflegeverfahren sind einfach und umfassen folgende Schritte:
- Bewässerung. Zucchini benötigen reichlich Wasser, vor allem warmes Wasser. Sie können ein Fass mit Wasser in den Garten stellen, damit es sich tagsüber in der Sonne erwärmt. Vor der Blüte sollten Sie die Zucchini einmal wöchentlich gießen, während der Fruchtzeit zwei- bis dreimal pro Woche.
- Auflockern und Unkraut jäten. Nach Bewässerung oder Niederschlägen muss der Boden aufgelockert werden, um Krustenbildung zu verhindern und gleichzeitig Unkraut zu entfernen. Dies sollte am besten von Hand geschehen, um das Wurzelsystem nicht mit einer Hacke zu beschädigen.
- Topping. Diese Maßnahmen sind für eine gute Ernte unerlässlich. Vor dem Austrieb kann ein Aufguss aus verrottetem Mist mit Nitrophoska verwendet werden. Während der Blüte eignet sich eine Effekton-Lösung mit Holzkohle. Während der Fruchtbildung kommen verschiedene Komplexdüngermischungen zum Einsatz. Bei Bedarf wird eine Blattdüngung durchgeführt.
Rezensionen
Die Zucchini-Sorte Solnechny (Sonnenzucchini) ist eine erfolgreiche Neuzüchtung, die sich großer Beliebtheit bei Hobbygärtnern und Sommergästen erfreut. Sie ist pflegeleicht, liefert gute Erträge und die Früchte erreichen eine vielseitige Größe. Sie zeichnet sich durch eine hervorragende Keimrate von fast 99 % aus, und die Samen können selbst aus Samen gewonnen werden, anstatt sie jedes Jahr im Handel zu kaufen.





