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Was ist das Besondere an der Zucchini-Sorte „Karina“? Pflanztipps

Die Sorte Karina ist ein herausragendes Beispiel für die Zucchinifamilie und wird von Zucchini-Liebhabern wegen ihres außergewöhnlich weichen und zarten Fruchtfleisches geschätzt. Diese Sorte besticht durch ihre ungewöhnlich langen Früchte, die wahrlich beeindruckende Größen erreichen.

Wie sieht die Karina-Sorte aus?

Diese Zucchini-Sorte ist buschig und daher eine sehr kompakte Pflanze, die nicht viel Platz benötigt. Sie hat mittelgroße, dunkelgrüne, mäßig eingeschnittene Blätter. Die Früchte sind länglich-zylindrisch und können bis zu 80 cm lang werden.

Karina

Einzigartige Merkmale der Karina-Sorte
  • ✓ Die Früchte können eine Länge von bis zu 80 cm erreichen, weshalb zusätzlicher Platz zum Wachsen benötigt wird.
  • ✓ Die dünne Rinde der Früchte macht sie anfälliger für mechanische Beschädigungen.

Die Früchte wiegen 3–5 kg und haben einen Durchmesser von bis zu 5 cm. Ihr Fruchtfleisch ist weiß, fest, zart und süß. Gestreifte Zucchini sind dunkelgrün mit hellgrünen Streifen. Sie sind leicht gerippt und haben eine dünne Schale. Die mittelgroßen Kerne sind elliptisch und cremefarben.

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Schöpfungsgeschichte

Karina Zucchini ist eine von russischen Züchtern entwickelte Zucchini-Sorte. Seine Autoren sind S. V. Dubinin, I. N. Dubinina und A. N. Lukyanenko. Urheber: Agrofirma SEDEK LLC. Die Sorte wurde 2009 in das staatliche Register eingetragen.

 

Geschmack und Anwendung

Die Zucchini-Sorte Karina ist vielseitig und eignet sich für eine Vielzahl von Gerichten und Verarbeitungsarten. Sie wird auch für verschiedene Konserven verwendet. Karina zeichnet sich durch einen guten Geschmack und einen Trockenmassegehalt von 4,6–5,2 % aus.

Anwendung

Reifezeit und Ertrag

Die Sorte Karina ist frühreif; von der Keimung bis zur Ernte vergehen etwa 45 Tage. Dieser Kürbis ist für seinen reichen Ertrag bekannt. Der Ertrag liegt bei 6,5 kg pro Quadratmeter. Im kommerziellen Anbau werden 400–615 Zentner pro Hektar geerntet.

Zucchini Karina

Für und Wider

Bevor Sie die Zucchini-Sorte Karina in Ihrem Garten anpflanzen, sollten Sie alle Vor- und Nachteile abwägen. Möglicherweise ist diese Sorte aus verschiedenen Gründen nicht für Sie geeignet.

Vorteile:

angenehmer Geschmack;
Anspruchslosigkeit;
Kompaktheit;
sind leicht zu transportieren;
hervorragende Präsentation;
Resistenz gegen Echten Mehltau und Anthraknose;
ausgezeichnete Haltbarkeit;
Anspruchslosigkeit

Diese Sorte hat keine besonderen Nachteile, außer dass ihr Ertrag nicht der höchste ist.

Wie pflanzt man richtig?

Für eine reiche Zucchini-Ernte ist die richtige Pflanzung entscheidend. Wichtig ist die Wahl eines geeigneten Standorts und die Anwendung der empfohlenen Pflanzmethode.

Wie man pflanzt

Kritische Bodenparameter für die Sorte Karina
  • ✓ Für optimales Wachstum sollte der pH-Wert des Bodens zwischen 6,0 und 6,8 ​​liegen.
  • ✓ Der Boden muss gut durchlässig sein, um Wasserstau zu vermeiden.

Landeeigenschaften:

  • Die Sorte Karina bevorzugt, wie es sich für Zucchini gehört, helle Standorte mit diffusem Sonnenlicht.
  • Diese Sorte bevorzugt lockere, sandige Lehmböden mit normalem Säuregehalt. Im Herbst empfiehlt es sich, den Boden umzugraben und gut verrotteten Mist, Superphosphat und Holzasche einzuarbeiten.
  • Als beste Vorläufer der Zucchini gelten Hülsenfrüchte, verschiedene Kohlsorten, Tomaten, Kartoffeln und andere Nachtschattengewächse.
  • Im Frühjahr, kurz vor der Pflanzung, wird der Boden mit einem Rechen eingeebnet und mit Ammoniumnitrat bewässert. Zusätzlich wird empfohlen, den Boden mit einer Kaliumpermanganatlösung zu wässern.
  • In den südlichen und zentralen Regionen kann die Aussaat direkt ins Freiland erfolgen. Die Pflanzung beginnt etwa Mitte Mai, der genaue Zeitpunkt variiert jedoch je nach lokalem Klima und Wetterbedingungen.
  • Vor der Aussaat werden die Samen in Wasser eingeweicht – dazu werden sie zwei Tage lang in einem feuchten Tuch aufbewahrt und anschließend noch etwa einen Tag. Die gequollenen Samen werden durch Abkühlen auf 0 °C und anschließendes zweitägiges Lagern bei dieser Temperatur gehärtet.
  • Der Abstand zwischen den gegrabenen Löchern sollte etwa 50 cm betragen. Eine Handvoll Humus, vermischt mit fruchtbarer Erde und Holzasche, wird hineingeworfen.
  • Die Löcher werden gewässert, dann werden die Samen – jeweils zwei auf einmal – hineingelegt, um die Keimung zu gewährleisten. Die Saattiefe beträgt 2–3 cm. In schweren Böden ist die Saattiefe geringer – etwa 1–2 cm. Die Pflanzen können mit einer dünnen Schicht Humus oder Torf abgedeckt werden.
Landewarnungen
  • × Vermeiden Sie das Anpflanzen in schweren Lehmböden, ohne vorher die Bodenstruktur zu verbessern.
  • × Zucchini sollten nicht nach verwandten Kulturen (Gurken, Kürbissen) gepflanzt werden, um Krankheiten vorzubeugen.

junger Busch

Wie pflegt man?

Die Karina-Zucchini benötigt nur grundlegende Pflege, wie Unkraut jäten, den Boden auflockern und regelmäßiges Gießen, was dafür sorgt, dass die Früchte schmackhaft und saftig werden.

Bewässerung

Pflegemerkmale:

  • Bewässerung. Sie sollten mäßig, aber nicht zu viel gegossen werden, da Staunässe zu Pilzkrankheiten und Fäulnis führt. Die optimale Wassertemperatur für die Bewässerung beträgt 22 °C.
  • TopdressingVor der Blüte empfiehlt es sich, die Pflanzen mit flüssigem Königskerzen-Dünger zu bewässern, und während der Fruchtbildung sollten sie mit flüssigen Phosphor-Kalium-Verbindungen gedüngt werden.
Pflegetipps
  • • Um Pilzkrankheiten vorzubeugen, sollten Pflanzen morgens gegossen werden, damit die Blätter bis zum Abend Zeit zum Trocknen haben.
  • • Verwenden Sie Mulch, um die Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu reduzieren.

Kalziummangel ist häufig die Ursache für Fäulnis bei Zucchini. Um dem vorzubeugen, gießen Sie die Beete mit einer Kalziumnitratlösung (1 Teelöffel pro 10 Liter Wasser). Die Pflanzen benötigen außerdem Bor, das mit Bor-Active (1/2 Teelöffel pro 10 Liter Wasser) zugeführt wird.

Krankheiten und Schädlinge

Unter ungünstigen Bedingungen kann die Zucchini-Sorte Karina von Mehltau, Weißfäule und Mosaikkrankheit befallen werden. Kolloidaler Schwefel oder eine Kupferseifenlösung, hergestellt aus 100 g Flüssigseife und 7 g Kupfersulfat in 10 Litern Wasser, können gegen diese Krankheiten eingesetzt werden. Bei starkem Befall sollten Fungizide wie Kratan oder Figon verwendet werden.

Krankheiten und Schädlinge

Zucchini können von verschiedenen Schädlingen befallen werden, darunter Spinnmilben, Triebfliegen, Maulwurfsgrillen und Blattläuse. Am gefährlichsten sind jedoch die Raupen der Erdraupe, die sich durch die Stängel bohren und den Pflanzensaft saugen. Die Schädlinge werden mit verschiedenen biologischen und chemischen Pflanzenschutzmitteln bekämpft, wobei der Erntezeitpunkt zu berücksichtigen ist – Gifte sollten frühestens einige Wochen vor der Ernte ausgebracht werden.

Ernte

Zucchini werden im milchig-reifen Zustand geerntet. Das optimale Erntegewicht liegt bei 0,5 kg. Auch unreife Zucchini, die bereits ein beachtliches Gewicht erreicht haben, können geerntet werden – diese reifen während der Lagerung gut nach. Es wird empfohlen, Zucchini mindestens alle zwei Tage zu ernten.

Ernte

Die Sorte Karina verdient zweifellos die größte Aufmerksamkeit aller Zucchini-Liebhaber. Sie vereint alles, was diese Zucchini so beliebt macht: Ertrag, Pflegeleichtigkeit und darüber hinaus kompakte Sträucher mit beeindruckend langen Früchten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der optimale Bewässerungsabstand für diese Sorte?

Müssen lange Früchte zusammengebunden werden, um Beschädigungen zu vermeiden?

Welche Begleitpflanzen verbessern den Ertrag?

Welche Bodenart maximiert das Potenzial der Sorte?

Wie kann ich dünne Rinde behandeln, um sie vor Schnecken zu schützen?

Kann ich in Containern anbauen und welches Mindestvolumen ist erforderlich?

Wie lässt sich die Haltbarkeit von geernteten Früchten verlängern?

Welche Fehler bei der Fütterung verringern die Süße des Fruchtfleisches?

Wie lassen sich unfruchtbare Blüten (männliche Blüten ohne Fruchtknoten) vermeiden?

Ist diese Sorte zum Einfrieren in Scheibenform geeignet?

Welche Schädlinge befallen diese Sorte am häufigsten?

Welches Pflanzmuster sollte für kompakte Sträucher befolgt werden?

Warum können Früchte bitter schmecken und wie lässt sich das beheben?

Können die Blüten für kulinarische Zwecke geerntet werden?

Wie lange dauert es mindestens von der Aussaat bis zur ersten Ernte im Gewächshaus?

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