Die Diamant-Zucchini eröffnet Hobbygärtnern in unserem Land eine Welt voller Möglichkeiten und kulinarischer Genüsse. Sie zeichnet sich durch ihr attraktives Aussehen und ihren hervorragenden Geschmack aus. Um ihr volles Potenzial auszuschöpfen und eine reiche Ernte zu erzielen, ist die rechtzeitige Einhaltung der Anbaumethoden wichtig.
Beschreibung
Diamant wurde 2010 in Deutschland entwickelt. Die Hybride zeichnet sich durch hohe Erträge aus und wird für den Anbau im Gewächshaus oder im Freilandbeet empfohlen.
Charakteristische Merkmale der Sorte:
- Die Pflanze hat einen halbkletternden Wuchs und kräftige, dunkelgrüne Blätter ohne ausgeprägte Flecken.
- Die Blattspreiten zeichnen sich durch starke Einschnitte an den Seiten aus.
- Die Früchte haben eine gebogen-zylindrische Form und eine durchschnittliche Länge von etwa 18-20 cm, können aber unter günstigen Bedingungen bis zu 30 cm lang werden.
- Der Durchmesser der Zucchini beträgt ungefähr 6-8 cm, und das Gewicht liegt zwischen 600 und 900 g.
- Die Haut ist dunkelgrün mit weißen Flecken und Punkten, die Oberfläche gerippt und das Fleisch weiß und fest.
Zweck und Geschmack
Zucchini eignen sich ideal zum Frischverzehr, selbst wenn sie noch nicht vollreif sind. Dieses zartfleischige Gemüse wird häufig in der Küche für eine Vielzahl von Gerichten verwendet.
Sie eignen sich hervorragend zum Braten, Schmoren, Backen, für Salate, Suppen und andere kulinarische Köstlichkeiten. Die Früchte sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und somit eine gesunde und nahrhafte Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung.
Eigenschaften
Die Diamant-Zucchini ist in unserem Land eine weit verbreitete Sorte. Ihre Beliebtheit verdankt sie ihrer hohen Toleranz gegenüber sowohl zu viel als auch zu wenig Bodenfeuchtigkeit und ihren hervorragenden kommerziellen Eigenschaften.
Reifezeit
Es handelt sich um eine frühreifende Sorte. In vielen Regionen beginnen sich die Früchte bereits 40 Tage nach der Keimung zu bilden.
Produktivität
Diese Sorte ist für ihren hohen Ertrag bekannt: Im Durchschnitt kann eine Pflanze bis zu 20 Zucchini pro Saison produzieren, und im industriellen Maßstab liegt dieser Wert zwischen 650 und 716 Zentnern pro Hektar. Dieses Gemüse ist gut für den Transport über lange Strecken geeignet.
Anwachsende Sämlinge
Viele Gärtner empfehlen, Setzlinge vor dem Auspflanzen ins Freiland vorzuziehen. Das spart Zeit und Mühe. Beachten Sie beim Anziehen der Pflanzen folgende Hinweise:
- Beleuchtung. Bevor die Samen keimen, sollte die Raumtemperatur zwischen 25 und 30 °C liegen. Sobald die ersten Triebe erscheinen, entfernen Sie vorsichtig die Abdeckungen von den Töpfen und stellen Sie diese an einen hellen Ort mit indirektem Licht und kühleren Temperaturen, beispielsweise auf einen verglasten Balkon oder eine Loggia.
Dies verhindert, dass die Sämlinge in die Länge wachsen. Sorgen Sie für ausreichend Licht im Raum, in dem die Zucchini wachsen, damit sie gesund und kräftig gedeihen. - Erde zum Aussäen. Für Sämlinge eignet sich ein neutraler oder leicht alkalischer Boden. Die Erdmischung kann aus 50 % Torf, 20 % Humus, 20 % Rasenerde und 10 % Sägemehl bestehen. Um den Säuregehalt des Bodens zu senken, kann Asche oder Kalk hinzugefügt werden.
- Aussaat. Wer eine frühe Ernte anstrebt, sollte die Anzucht aus Sämlingen wählen. Die Vorbehandlung besteht darin, die Samen in warmem Wasser einzuweichen und sie dann keimen zu lassen, bis die Keimlinge erscheinen.
Bereiten Sie Töpfe mit einem Durchmesser von 8–10 cm vor, verteilen Sie die Erdmischung darin, säen Sie die Samen 3–4 cm tief aus und decken Sie die Töpfe mit Frischhaltefolie oder Glas ab. Pflanzen Sie die Setzlinge 3–4 Wochen vor dem Auspflanzen ins Freiland. - Härten. Um eine erfolgreiche Anpassung zu gewährleisten, sollten die Sämlinge zwei Wochen vor dem Auspflanzen abgehärtet werden. Dies kann durch eine schrittweise Verlängerung der Verweildauer auf dem Balkon oder der Terrasse erreicht werden.
- ✓ Der Boden sollte leicht und atmungsaktiv sein und einen neutralen oder leicht alkalischen pH-Wert von 6,5-7,5 aufweisen.
- ✓ Die Zusammensetzung muss Wurmkompost oder Humus (mindestens 20%) enthalten, um den Nährwert zu gewährleisten.
Agrartechnologie
Für eine reiche Ernte müssen die Pflanzen regelmäßig gegossen, der Boden im Beet aufgelockert, Unkraut umgehend entfernt und gedüngt werden. Diese Sorte benötigt einen nährstoffreichen Boden und verträgt keine Düngemittel mit hohem Chlorgehalt.
Setzlinge pflanzen: Merkmale
Bereiten Sie vor dem Pflanzen jedes Pflanzloch vor, indem Sie etwas Asche und Kompost unter die Erde mischen. Setzen Sie die Zucchini-Setzlinge mit einem Erdklumpen ein und drücken Sie diesen so tief an, dass die Keimblätter bedeckt sind. Füllen Sie das Pflanzloch anschließend mit Erde auf, drücken Sie diese fest und gießen Sie die Setzlinge an.
Zucchini-Setzlinge pflanzt man am besten bei warmem, bewölktem Wetter im Freien. Bei Frostgefahr kann man die Setzlinge mit Plastikflaschen oder mit Plastikfolie bespannten Metallbögen abdecken. Am Tag nach dem Pflanzen sollte der Boden aufgelockert werden.
Abends mit warmem Wasser gießen. Bei heißem Wetter täglich gießen. Sobald die Blätter den Boden bedecken, bei kühlem und bewölktem Wetter alle 5–6 Tage und bei heißem Wetter alle 2–3 Tage gießen. Direkt an den Wurzeln gießen und ein Brett unter die reifenden Zucchini legen, um Fäulnis zu vermeiden.
Düngemittel und Pflanzenschutzmittel
Zucchini gedeihen gut mit biologischer Düngung. Bereiten Sie einen Kräuteraufguss für die Sämlinge zu:
- Nach dem Jäten oder Mähen füllen Sie das Fass fast bis zum Rand mit Unkraut.
- Täglich Wasser hinzufügen und den Inhalt umrühren, dann eine Woche lang ziehen lassen.
- Den Aufguss abseihen, mit Wasser im Verhältnis 1:8 verdünnen und die Zucchini zwei Wochen nach dem Auspflanzen ins Freiland damit gießen.
- Vermeiden Sie es, den Aufguss auf Blätter und Stängel von Pflanzen zu geben.
- Nach einer weiteren Woche die Sämlinge erneut mit Kräuteraufguss düngen.
- ✓ Der Aufguss nimmt eine dunkle Farbe an und entwickelt den charakteristischen Geruch von fermentiertem Gras.
- ✓ Das Aufsteigen von Gasblasen beim Aufhören des Rührens zeigt das Ende der Gärung an.
Man kann Gründüngung und Gülle abwechselnd verwenden. Dazu verdünnt man den Mist mit Wasser im Verhältnis 1:10, lässt ihn drei Tage in der Sonne stehen und gießt dann den Boden um die Wurzeln der Pflanze mit dieser Mischung. Dabei sollte man darauf achten, dass Blätter und Stängel nicht damit in Berührung kommen.
Die dritte Düngung erfolgt, sobald die Fruchtknoten sichtbar werden: Geben Sie 20 g Doppelsuperphosphat und 200 g gesiebte Holzasche zu 10 Litern Gras- oder Stallmistdünger. Wässern Sie die Pflanzen vor der Düngung gründlich.
Rezensionen
Die Diamant-Zucchini ist eine beliebte Sorte, die sowohl von Anfängern als auch von erfahrenen Gärtnern geschätzt wird. Sie ist trockenheitsresistent, selten von Krankheiten und Schädlingen befallen und lässt sich leicht transportieren. Bei richtiger Anbauweise sind reiche Ernten während der gesamten Saison garantiert.






