Die Zucchini-Sorte „Apelsinka“ ist eine köstliche und ungewöhnliche Sorte. Sie ähnelt beliebten Zitrusfrüchten – ihre Früchte sind rund, klein und sonnengelb. Diese vielseitige Sorte kann sowohl im Garten als auch im Gewächshaus angebaut werden.
Beschreibung der Sorte
Die Zucchini-Sorte Apelsinka F1 ist eine schnell reifende Buschhybride. Die ersten Früchte können bereits 60 Tage nach der Aussaat geerntet werden. Sie bildet kräftige, kompakte Pflanzen mit zahlreichen Fruchtknoten. Die gefleckten Blätter sind kein Krankheitssymptom, sondern ein charakteristisches Merkmal dieser Sorte.
Die Früchte sind rund, 15–18 cm im Durchmesser und tiefgelb. Ihre Oberfläche ist glatt, die Schale dünn und das Fruchtfleisch zart, saftig und cremefarben. Das maximale Fruchtgewicht beträgt 1 kg.
Ursprungs- und Anbaugebiete
Die Hybridsorte „Apelsinka“ wurde von russischen Züchtern entwickelt. Ihr Ziel war es, einen Kürbis zu schaffen, der sich in Farbe und Form von allen bekannten Sorten unterscheidet. Diese Sorte ist an die russischen Klimabedingungen angepasst und eignet sich für den Anbau in den meisten Regionen, einschließlich des Urals und Sibiriens.
Anwendung
Orangefarbene Zucchini können roh verzehrt werden. Ihr Fruchtfleisch ist leicht süßlich und hat einen angenehm nussigen Nachgeschmack. Diese runden Zucchini werden auch in verschiedenen Gerichten und Konserven verwendet. Kleinere Zucchini können im Ganzen aufbewahrt, größere gefüllt werden.
Reifezeit und Ertrag
Die Zucchini-Sorte Apelsinka ist eine frühreife Hybrid-Sorte, die 45–60 Tage nach der Aussaat Früchte trägt. Diese Sorte ist sehr ertragreich: Eine einzelne Pflanze liefert im Freiland 2–2,5 kg Zucchini, im Gewächshaus sind es 7,5–8,5 kg.
Für und Wider
Der Orange Kürbis ist leicht erkennbar und praktisch unmöglich mit anderen Sorten zu verwechseln. Neben seinem unverwechselbaren Aussehen bietet dieser Kürbis weitere Vorteile, über die man sich im Vorfeld informieren sollte.
Bei der Sorte Orange wurden keine besonderen Nachteile festgestellt.
Landemerkmale
Orangefarbene Kürbisse können entweder aus Setzlingen oder direkt aus Sämlingen gezogen werden. Die Direktsaat ins Freiland ist in südlichen Regionen aufgrund ihrer Schnelligkeit, Einfachheit und Effektivität beliebt. In Regionen mit kurzen Sommern und gemäßigtem Klima kann die Setzlingsmethode angewendet werden, da sie eine Ernte garantiert.
Auf offenes Gelände
Säen Sie die Samen aus, sobald die Temperatur 14 °C erreicht hat und sich der Boden auf 10–12 °C erwärmt hat. Es wird empfohlen, den Boden vor der Aussaat mit Kaliumpermanganat zu tränken und die Samen damit zu desinfizieren. Alternativ kann auch Wasserstoffperoxid zur Desinfektion verwendet werden.
- ✓ Für optimales Zucchiniwachstum sollte der pH-Wert des Bodens zwischen 6,0 und 7,5 liegen.
- ✓ Der Boden muss gut durchlässig sein, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden.
Bereiten Sie den Boden im Herbst für die Pflanzung vor, indem Sie ihn umgraben und organisches Material einarbeiten. Grober Sand oder Sägemehl sorgt für eine lockere Bodenstruktur. Zucchini gedeihen am besten in fruchtbarem Lehmboden. Wählen Sie einen sonnigen Standort und pflanzen Sie die Zucchini im Abstand von 60 x 60 cm.
In Regionen mit risikoreichen Anbaubedingungen wird empfohlen, die Pflanzen bei wiederkehrendem Frost mit Plastikfolie abzudecken. Die Abdeckung wird entfernt, sobald es wärmer wird.
Nach der Sämlingsmethode
Zucchini-Setzlinge werden in Torftöpfen oder normalen Bechern mit nährstoffreicher Blumenerde, in Anzuchttöpfen oder ähnlichen Gefäßen vorgezogen. Die Gefäße werden vor dem Einpflanzen mit Wasserstoffperoxid behandelt. Als Anzuchtmedium eignet sich beispielsweise die Sorte „Krepysh“ oder ein vergleichbares Produkt.
Die Sämlinge werden an einem warmen, hellen Standort vorgezogen und nach Bedarf mit warmem Wasser gegossen. Das Substrat sollte leicht feucht gehalten werden; Austrocknung und Staunässe sind zu vermeiden, da beides zu Schwarzbeinigkeit führen kann.
Zucchini-Setzlinge können mit Vogelkot, Harnstoff und Ammoniumnitrat gedüngt werden. Das Wachstumsstimulans „Kornevin“ kann zur zusätzlichen Nährstoffversorgung eingesetzt werden.
Merkmale der Sämlingsverpflanzung:
- Das Einpflanzen der Setzlinge in die Erde erfolgt an einem bewölkten Tag oder am Abend.
- Die Sämlinge werden angegossen, um sie leichter aus den Pflanzgefäßen entnehmen zu können. Torftöpfe können zusammen mit den Sämlingen in die Erde gesetzt werden.
- Setzen Sie die Sämlinge mitsamt dem Erdballen in die vorbereiteten Pflanzlöcher (nach dem gleichen Pflanzmuster wie bei der Aussaat). Bedecken Sie die Wurzeln mit Erde, drücken Sie diese fest und gießen Sie die Pflanzen an. Die Sämlinge sollten bis zu den Keimblättern gepflanzt werden, längliche Exemplare etwas tiefer.
In der rauen Klimazone besteht bis zum 10. Juni die Gefahr von wiederkehrendem Frost. Daher sollten Setzlinge, die vor diesem Datum gepflanzt wurden, nachts mit Plastikfolie abgedeckt werden. Alternativ können die Pflanzen auch mit Plastikflaschen abgedeckt werden.
Pflegehinweise
Die Sorte Apelsinka ist, wie die meisten Zucchini-Sorten, pflegeleicht und trägt unter fast allen Bedingungen Früchte. Regelmäßige Pflege ist jedoch erforderlich, um eine reiche und qualitativ hochwertige Ernte zu gewährleisten.
So pflegen Sie Ihren Orangenkürbis richtig:
- Diese Sorte benötigt viel Feuchtigkeit und muss daher regelmäßig gegossen werden. Um Wurzelfäule und andere Krankheiten zu vermeiden, sollte nur warmes Wasser verwendet werden. Die Häufigkeit des Gießens hängt von der Bodenbeschaffenheit ab; im Durchschnitt sollten Zucchini einmal pro Woche gegossen werden. In Trockenperioden empfiehlt es sich, Stroh zwischen die Reihen zu legen, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten.
- Die Zucchinibeete werden regelmäßig aufgelockert, damit die Wurzeln ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dabei werden auch Unkräuter entfernt, da diese nach Regenfällen besonders stark wachsen.
- Zucchinipflanzen werden mit mineralischen und organischen Düngemitteln versorgt. Eine Mischung aus Mist und Nitrophoska stärkt Stängel und Blätter. Für einen guten Fruchtansatz empfiehlt sich die Zugabe von Holzasche.
Erfahrene Gärtner empfehlen den Wachstumsstimulator „Energen“. Er wird mit Wasser verdünnt – 10 Liter auf 2 Kapseln – und mit 2 Litern pro Pflanze gegossen. Dieses Produkt ist besonders während der Fruchtbildungsphase hilfreich.
Mögliche Schwierigkeiten
Trotz der einfachen Anbaumethoden für Zucchini können Gärtner auf verschiedene Schwierigkeiten stoßen. Eine der häufigsten ist ein Stickstoffüberschuss. Dieser entsteht meist durch die Zugabe großer Mengen organischen Materials, welches das Wachstum von Blattwerk fördert. Dadurch wird die Entwicklung und das Wachstum der Früchte verlangsamt.
Ein Stickstoffüberschuss lässt sich am Aussehen der Pflanze erkennen – ihre Blätter rollen sich ein und verfärben sich dunkel. Stickstoff wird genau in den vorgeschriebenen Mengen und nur im Frühjahr ausgebracht. Im Sommer ist der Bedarf deutlich geringer.
Krankheiten und Schädlinge
Werden landwirtschaftliche Praktiken gravierend missachtet und ungünstige Faktoren zusammentreffen, können Zucchini von verschiedenen Krankheiten befallen werden. Es ist wichtig, diese frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Zucchini leiden typischerweise unter Pilzkrankheiten, die durch starke Staunässe und Nährstoffmangel verursacht werden.
Am häufigsten ist die Orangensorte betroffen durch:
- Weißfäule. Die Krankheit verursacht einen weißen Belag auf der gesamten Pflanze, wodurch die Stängel weich werden und ein schleimiger Belag entsteht. Saatgutdesinfektion und die Verwendung von Holzasche als Dünger beugen der Krankheit vor.
- Weißes Mosaik. Es bilden sich gelbe und grüne Flecken. Die Blätter werden warzenartig und trocknen aus. Diese Viruserkrankung ist praktisch unheilbar. Die strikte Einhaltung der landwirtschaftlichen Praktiken beugt ihr vor.
- Fusarium-Welke. Diese Krankheit befällt Wurzeln und Stängel der Pflanze, ist hoch ansteckend und breitet sich schnell auf benachbarte Pflanzen aus. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, Senf und Radieschen in der Nähe von Zucchinibeeten anzubauen.
- Echter Mehltau. Sie befällt alle Pflanzenteile und geht mit dem Auftreten eines weißen Belags einher. Fungizide wie Skor, Quadris, Hom, Fundazol und deren Analoga helfen, die Krankheit zu bekämpfen.
Kürbispflanzen können auch von Insektenschädlingen wie Melonenblattläusen, Blütenkäfern und Spinnmilben befallen werden. All diese Schädlinge können Ernteausfälle und sogar das Absterben der Pflanzen verursachen. Daher ist es wichtig, sie so schnell wie möglich mit Insektiziden zu behandeln.
Ernte und Lagerung
Der Reifegrad runder Zucchini lässt sich durch Abtasten feststellen. Klopft man leicht auf die Zucchini, ist sie reif und kann geerntet werden. Rechtzeitig geerntete Zucchini lassen sich gut lagern und schmecken besser als unreife oder überreife.
Der Kürbis wird alle fünf Tage geerntet. Bei längerer Lagerung sollte er nicht gewaschen, sondern nur mit einem Tuch abgewischt werden. Am besten lagert man ihn in einem trockenen, gut belüfteten Keller.
Rezensionen
Die Zucchini-Sorte „Apelsinka“ unterscheidet sich deutlich von der herkömmlichen Sorte und wird Liebhaber ungewöhnlicher Sorten begeistern. Ihre runden, gelben Früchte sind köstlich und vielseitig verwendbar, was sie zu einem absoluten Favoriten für Hobbygärtner und Selbstversorger macht, die diese erstaunliche Sorte noch nicht entdeckt haben.










