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Die lange Aubergine – König des Nordens: Anbau- und Pflanzhinweise

Auberginen sind eine Kulturpflanze, die Wärme und regelmäßige Bewässerung bevorzugt. Es gibt jedoch Sorten, die diese allgemein anerkannten Kriterien nicht erfüllen. Agronomen heben die beliebte Hybride „King of the North“ hervor, die winterhart ist und wenig Pflege benötigt.

Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?

Der Züchter dieser Hybride wird in keiner der verfügbaren Quellen genannt. Die Sorte ist relativ jung und noch nicht im staatlichen Sortenregister eingetragen, was bedeutet, dass sie keine offizielle Zoneneinteilung besitzt.

Beschreibung der Aubergine

King of the North ist eine bedeutende Züchtungsleistung, die von Tausenden von Gärtnern geschätzt wird. Die Sorte zeichnet sich durch zahlreiche einzigartige Merkmale aus:

  • Erfreut mit einer großen Anzahl schöner, glänzender Früchte mit zartem Fruchtfleisch.
  • Aufgrund ihrer hybriden Herkunft ist sie resistenter gegen Krankheiten als ihre sortenverwandten Verwandten.
  • Sie gilt als eine der frühesten Arten.
  • Sie gedeiht sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus und liefert gleichermaßen gute Erträge.
  • Sie benötigt keine übermäßige Aufmerksamkeit und Pflege, sodass man sich auch anspruchsvolleren Pflanzen widmen kann.

Beschreibung

Beim Anbau sollten Sie nur zwei negative Aspekte beachten: Die Gemüse haben eine längliche Form, wodurch sie manchmal zu Boden fallen und verunreinigt werden, und aufgrund ihrer Hybridherkunft ist es unmöglich, Samen zu ernten.

Besondere Merkmale

Sie wurde speziell für den Anbau in Regionen mit unvorhersehbaren landwirtschaftlichen Bedingungen entwickelt. Sie wird erfolgreich in verschiedenen Regionen des Landes angebaut. Sie ist sehr kälteresistent. Üppige Hitze beeinträchtigt die Ernte. Trockenheit und hohe Temperaturen erschweren den Anbau erheblich.

Besondere Merkmale

Sie bevorzugt kühles Klima und eignet sich ideal für den Anbau in Zentralrussland und im Norden. Sie wird erfolgreich im Ural, in Sibirien, Zentralrussland und im Nordwesten Russlands kultiviert.

Aufgrund seines hohen Ertrags wird es nicht nur auf kleinen landwirtschaftlichen Parzellen, sondern auch in großen agroindustriellen Komplexen angebaut.

Eigenschaften

Der König des Nordens erregt Aufmerksamkeit durch sein äußeres Erscheinungsbild. Er besitzt folgende Eigenschaften:

  • Die Sträucher erreichen eine durchschnittliche Höhe von etwa 50 cm. Ihre Äste und Stämme sind kräftig und dick. Im Freiland benötigen sie keine Stütze oder besondere Pflege, im Gewächshaus hingegen können sie in Breite und Höhe wachsen. Daher empfiehlt es sich, sie anzubinden, um Verformungen durch schwere Lasten zu vermeiden.
  • Die Früchte haben eine violette Schale und sind recht lang (bis zu 30–40 cm), aber schmal. Da die Sträucher nicht sehr groß sind, berühren die „blauen Früchte“ oft den Boden. Das Durchschnittsgewicht beträgt etwa 300 g.
  • Das Fruchtfleisch ist weiß und saftig mit einem milden, nicht bitteren Geschmack. Das Gemüse muss nicht eingeweicht werden.

Aubergine

Der Ertrag ist hoch und kann 10–12 kg pro Quadratmeter erreichen. Im Freiland reifen die Pflanzen bis zum Spätsommer, im Gewächshaus bis September.

Wie kann man es selbst anbauen?

Die richtige Saatgutaufbereitung, fachgerechte Aussaat, Düngung und Krankheitsvorbeugung sind entscheidend für qualitativ hochwertige Setzlinge und eine reiche Ernte. Die Beratung erfahrener Agronomen hilft Ihnen dabei, Ihre Kulturpflanzen erfolgreich anzubauen.

Saatgut vorbereiten und Sämlinge aufziehen

Die Samen zeichnen sich durch hohe Keimungsraten von durchschnittlich 70 % aus. Um diese Rate weiter zu erhöhen, sollte eine spezielle Saatgutbehandlung durchgeführt werden:

  1. Die Zubereitung beginnt damit, die Zutaten vorzuwärmen, indem man sie in ein Käsetuch legt und in warmes Wasser (bis zu +40°C) taucht, um ein Überhitzen zu vermeiden.
  2. Desinfizieren Sie die Gegenstände mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung, spülen Sie sie anschließend unter fließendem Wasser ab und lassen Sie sie bei Raumtemperatur auf Papierservietten oder Handtüchern trocknen.
  3. Um das Pflanzmaterial zu härten, legen Sie es über Nacht in den Kühlschrank.
  4. Ziehen Sie für eine Woche an einen warmen Ort.
  5. Wickeln Sie das vorbereitete Material in ein feuchtes, warmes Tuch und warten Sie, bis die Körner keimen. Legen Sie das Tuch dazu auf einen Unterteller neben die Heizung.
  6. Säen Sie die Samen in Torftöpfe oder -kästen mit spezieller Erde, entweder selbst hergestellt oder gekauft. Mischen Sie 2 Teile Kompost, 2 Teile Torf, 1 Teil Sand und 1 Teil Erde. Zur Vorbeugung von Krankheiten geben Sie zerkleinerte Aktivkohle, Asche und Kreide hinzu.
  7. Die Erdmischung im Backofen erwärmen, einfrieren oder dämpfen. Vor der Aussaat die Erde mäßig befeuchten.
  8. Verteilen Sie die Samen auf der Erdoberfläche, ohne sie tief einzugraben, und bedecken Sie sie mit Erde. Decken Sie die Anzuchtschalen mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort, am besten mit einer Heizung.
Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, die Temperatur auf 16–18 °C senken (anschließend bei 23–25 °C halten) und die Lichtintensität mit Pflanzenlampen erhöhen. Die Sämlinge werden mäßig gegossen, mit Volldünger versorgt und vor dem Auspflanzen abgehärtet.

Überweisen

Führen Sie die Maßnahme im Alter von 60–65 Tagen durch, wenn sich der Boden auf 15 °C erwärmt hat. Lockern Sie den Boden vorher auf. In nördlichen Regionen können die Beete zur Verbesserung der Wachstumsbedingungen durch Zugabe von Humus oder durch eine zusätzliche Schicht aus Sägemehl oder Stroh isoliert werden.

Kritische Parameter für eine erfolgreiche Kultivierung
  • ✓ Die optimale Bodentemperatur für das Umpflanzen von Sämlingen sollte nicht unter +15°C liegen, da dies entscheidend ist, um Stress bei den Pflanzen zu vermeiden.
  • ✓ Beim Pflanzen der Sträucher sollte ein Abstand von mindestens 50 cm eingehalten werden, um ausreichend Platz für Wachstum und Entwicklung zu gewährleisten.

überweisen

Wählen Sie für die Pflanzung einen windgeschützten Standort, da diese Pflanze weder Staunässe noch Zugluft verträgt. Aufgrund ihres kompakten Wuchses sollten die Pflanzen etwa 50 cm Abstand zueinander haben. So können sie optimal gedeihen und erhalten ausreichend Licht und Nährstoffe für ein erfolgreiches Wachstum und eine reiche Ernte.

Weitere Pflege

Nach dem Einpflanzen ist die richtige Pflege der Pflanzen wichtig. Dazu gehört Folgendes:

  • Bewässerung. Regelmäßiges, mäßiges Gießen ist unerlässlich. Sträucher benötigen Feuchtigkeit, besonders in Trockenperioden. Gießen Sie sie morgens oder abends und vermeiden Sie dabei den Kontakt mit den Blättern, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.
    Überwachen Sie die Bodenfeuchtigkeit und reagieren Sie auf Veränderungen, indem Sie Ihren Bewässerungsplan an die Wetterbedingungen anpassen.
  • Mulchen. Dieses Verfahren hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, das Unkrautwachstum zu reduzieren und die Pflanzenwurzeln vor Überhitzung zu schützen. Verwenden Sie Stroh, Sägemehl, Torf, Kompost oder spezielle organische Materialien als Mulch.
  • Topping. Regelmäßiges Düngen fördert das Wachstum der Pflanzen und sorgt für eine reiche Ernte. Düngen Sie während der gesamten Wachstumsperiode, beginnend mit dem Einpflanzen. Verwenden Sie komplexe mineralische oder organische Düngemittel wie Humus oder Kompost.
Fütterungstipps
  • • Um die Wirkung der Düngung zu verstärken, sollten organische und mineralische Düngemittel abwechselnd verwendet werden, wodurch die Pflanzen mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden.
  • • Dünger sollte morgens ausgebracht werden, um die Verdunstung der Nährstoffe zu vermeiden und deren bessere Aufnahme durch die Pflanzen zu gewährleisten.

Durch die Befolgung der Pflegeempfehlungen nach der Pflanzung können Sie optimale Bedingungen für eine starke Immunität und regelmäßige Fruchtbildung gewährleisten.

Besonderheiten des Anbaus und mögliche Schwierigkeiten

Lange, blaue Stängel reichen oft bis zum Boden, was zu Verunreinigungen und Fäulnis führen kann. Um dies zu verhindern, sollten die Beete gemulcht und mit Brettern abgedeckt werden. Für eine reiche Ernte in nährstoffarmen Gebieten empfiehlt sich eine Düngung mit Phosphaten und Kaliumsulfaten alle zwei Wochen.

König des Nordens

Nach dem Düngen sollten die Sträucher gewässert werden, um Wurzelschäden zu vermeiden. Anstelle von Mehrnährstoffdüngern können Sie Kuhmist oder Vogelkot, verdünnt in Wasser, verwenden.

Typische Krankheiten und Schädlinge

Dank seiner Hybrideigenschaften und der Saatgutbehandlung vor der Aussaat ist es resistent gegen die wichtigsten Pflanzenkrankheiten. Bei häufigen Regenfällen sollten die Pflanzen zusätzlich mit Holzasche und Kreidemehl behandelt und Fungizide zum Schutz vor Krankheiten eingesetzt werden.

Bei übermäßiger Feuchtigkeit und extremer Hitze werden die Sträucher anfällig für folgende Krankheiten:

  • schwarzer Bakterienfleck;
  • Tabakmosaik;
  • Krautfäule;
  • Graufäule.
Zur Bekämpfung von Krankheiten sollten Biofungizide wie Fitosporin oder Bordeauxbrühe eingesetzt werden.

Auberginen können von verschiedenen Schädlingen befallen werden, darunter Blattläuse, Schnecken, Maulwurfsgrillen und Spinnmilben. Bei starkem Insektenbefall sollten die Pflanzen mit Insektiziden wie Malathion, Strela oder Fitoverm behandelt werden.

Ernte und Verwendung der Ernte

Auberginen sind schmackhafte und kalorienarme Gemüsesorten. Dank der hohen Erträge von Hybridsorten können schon wenige Pflanzen die ganze Familie den ganzen Sommer über mit nahrhaften Früchten versorgen und auch im Winter einen Vorrat anlegen.

Ernte und Verwendung der Ernte

Im Sommer werden Gemüse geschmort oder gebraten. Sie werden als eigenständiges Gericht mit Kräutern und Soßen oder mit Beilagen aus Getreide und anderem Gemüse serviert. Besonders lecker schmecken sie zu gegrilltem Fleisch oder in Salaten. Aus diätetischen Gründen wird blauer Blumenkohl oft gekocht.

Im Winter werden Gemüse eingelegt und geschmort. Man verwendet es für Kaviar, Pfannengerichte, Salate und gibt es Adjika und anderen Konfitüren bei. Frische Auberginen halten sich bis zu einem Monat an einem kühlen Ort. Geschnittenes Gemüse wird eingefroren und über den Winter im Gefrierschrank aufbewahrt.

Vor- und Nachteile

Bevor Sie eine neue Sorte in Ihrem Garten anpflanzen, sollten Sie deren Vor- und Nachteile abwägen. Die Sorte „King of the North“ hat viele Vorteile:

hohe Kältebeständigkeit;
gute Keimfähigkeit des Saatguts;
Anspruchslosigkeit;
Resistenz gegen wichtige Krankheiten;
Klassischer Geschmack ohne Bitterkeit und vielseitig in der Küche einsetzbar;
kommerzielle Eigenschaften;
hoher Ertrag.
Zu den Nachteilen der Hybride zählen Gärtner die Unmöglichkeit, die gesammelten Samen zu verwenden, die längliche Größe des Gemüses und dessen einfachen Geschmack.

Rezensionen

Lydia, 32 Jahre alt, Orenburg.
Ich habe die Setzlinge problemlos selbst gezogen. Dank der guten Keimrate der Samen verlief die Aussaat erfolgreich. Die Pflanzen sind pflegeleicht und benötigen nicht viel Aufmerksamkeit. Ich freue mich über die gute Ernte; ich konnte von jeder Pflanze viele Früchte ernten. Die Auberginen haben einen wunderbaren Geschmack – ganz ohne Bitterkeit – und eignen sich hervorragend für verschiedene kulinarische Experimente.
Vladislav, 52 Jahre alt, St. Petersburg.
Meine Erfahrungen mit dem Anbau der Auberginensorte „King of the North“ waren interessant. Die Sorte macht ihrem Namen alle Ehre. Die Pflege der Pflanzen ist unkompliziert und erfordert wenig Zeit und Aufwand. Der Ertrag war beeindruckend – jede Frucht war saftig und köstlich. Ich habe viele leckere Gerichte für die Familie zubereitet, und meine Frau hat Marmelade für den Winter eingekocht.
Alexey, 44 Jahre alt, Krasnodar.
Eine Freundin, die diese Sorte seit fünf Jahren in ihrer Datscha anbaut, empfahl mir, diese Hybride zu pflanzen. Ich habe die Samen selbst im Gewächshaus ausgesät und sie, nachdem die Sämlinge gewachsen und das Wetter stabil war, ins Freiland umgepflanzt. Die Pflanzen sind sehr pflegeleicht – sie benötigen kaum Aufmerksamkeit. Ich werde diese Sorte auch in Zukunft anbauen, da der Ertrag hervorragend ist.

Der Anbau von Auberginen in Zentralrussland kann eine Herausforderung sein. Die Pflanzen benötigen optimale Temperaturen, fruchtbaren Boden und sorgfältige Pflege, um zu reifen. Dank gezielter Züchtung wurde die Sorte „König des Nordens“ entwickelt, die selbst unter zuvor schwierigen Bedingungen eine gute Ernte ermöglicht.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Bodentyp ist für diese Hybride optimal?

Ist es notwendig, die Sträucher auszugeizen, um den Ertrag zu steigern?

Welche Vorfrüchte eignen sich für die Fruchtfolge?

Wie oft sollte man in kühleren Klimazonen gießen?

Welche Düngemittel sollten beim Pflanzen verwendet werden?

Kann man Sämlinge auch ohne Pflücken ziehen?

Wie kann man Früchte vor Verunreinigungen schützen, wenn sie mit Erde in Berührung kommen?

Welche Temperaturen sind für einen Hybrid kritisch?

Welcher Abstand zwischen den Pflanzen in einem Gewächshaus ist erforderlich?

Welche Insektenschädlinge sind die gefährlichsten?

Können Wachstumsstimulanzien zur Beschleunigung der Reifung eingesetzt werden?

Wie lässt sich die Fruchtbildung am Ende der Saison verlängern?

Welche Bestäuberarten sind mit dieser Hybride kompatibel?

Wie lässt sich Fruchtverformung im Gewächshaus vermeiden?

Wie lange kann das Erntegut nach der Ernte gelagert werden?

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