Die Auberginensorte „König des Marktes“ ist eine pflegeleichte Hybride, die resistent gegen Krankheiten und Temperaturschwankungen ist. Sie ist beliebt bei Hobbygärtnern, die Wert auf harte Arbeit legen und eine hochwertige Ernte anstreben. Mit der richtigen Pflege gelingt der Anbau mit Freude und Erfolg.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Diese Hybride, entstanden aus der Kreuzung der Sorten Mechta und Prince, erbt die besten Eigenschaften ihrer Eltern: Krankheitsresistenz und gute Kältetoleranz. Entwickelt wurde die Hybride von Spezialisten des Agrarunternehmens „NK Russkiy Gorod“.
Wo wird es angebaut?
Sie ist leicht anzubauen und daher eine ideale Wahl für Gärtner in ganz Russland. Sie eignet sich sowohl für den Anbau im Gewächshaus als auch im Freiland.
Beschreibung der Pflanze
Viele Agronomen haben die Vorzüge dieser Sorte bereits erkannt und bauen sie regelmäßig auf ihren Parzellen an. Die Hybride zeichnet sich durch große, vollreife Früchte aus.
Wie sieht der Busch aus?
Sie wächst als niedriger, robuster Strauch mit kräftigen Stämmen. Im Gewächshaus erreicht sie eine Höhe von 65–75 cm, im Freiland werden die Triebe bis zu 50 cm lang. Die Krone ist halbausladend und kompakt, sodass die Pflanzen dicht beieinander stehen können.
Die mittelgroßen Blätter weisen entlang der Blattadern einen violetten Schimmer auf. Die Stängel sind behaart, aber dornenlos, sodass sie sich leicht mit einem Messer ernten lassen.
- ✓ Das Vorhandensein eines violetten Schimmers in den Blattadern ist ein einzigartiges Merkmal dieser Sorte.
- ✓ Das Fehlen von Dornen an den Stängeln erleichtert die Ernte.
Früchte, ihr Geschmack und ihre Bedeutung
Diese Sorte zeichnet sich durch ihre großen, zylindrischen Früchte aus, die dunkelviolett gefärbt sind und eine glatte, glänzende Oberfläche aufweisen. Das Durchschnittsgewicht beträgt 200 g, das Maximalgewicht 500 g. Die Länge variiert zwischen 20 und 24 cm.
Das Fruchtfleisch ist fest, hat aber einen ausgezeichneten Geschmack. Market King Gemüse behält bei richtiger Lagerung lange seine Frische.
Reifung und Ertrag
Es handelt sich um eine frühe Sorte, die 100–110 Tage nach der Pflanzung reift. Der durchschnittliche Ertrag beträgt bis zu 10 kg pro Quadratmeter.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Die Sorte ist gegen die meisten Krankheiten gut resistent, jedoch werden Auberginen häufig von Blattläusen und dem Kartoffelkäfer befallen. Daher ist es wichtig, den Gesundheitszustand der Pflanzen regelmäßig zu überprüfen.
Sortenspezifische Vor- und Nachteile
Die Hybride ist aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile bei Gärtnern beliebt. Zu ihren positiven Eigenschaften zählen:
Merkmale des Anbaus
Der Anbau von blauen Erbsen umfasst zwei Hauptphasen: die Aussaat der Samen und das Auspflanzen der Jungpflanzen ins Freiland oder ins Gewächshaus. In südlichen Regionen können die Samen direkt ins Freiland gesät werden. In anderen Regionen muss die Anzucht der Jungpflanzen ab Ende Februar beginnen.
Anwachsende Sämlinge
Am besten sät man die Samen in einzelnen Töpfchen aus, da dies das spätere Umpflanzen der Sämlinge ins Freiland deutlich vereinfacht. Torfquelltöpfe sind ebenfalls geeignet. Bereiten Sie die Erde im folgenden Verhältnis vor: ein Teil Kompost zu zwei Teilen Rasensoden, ergänzt durch etwas Torf.
- ✓ Für ein optimales Sämlingswachstum sollte der pH-Wert des Bodens zwischen 6,0 und 6,5 liegen.
- ✓ Die Bodentemperatur für die Aussaat sollte nicht unter +22°C liegen.
Die Pflanze bevorzugt lockeren Boden, daher ist die Verwendung von Torf unerlässlich. Vor der Aussaat sollten die Samen auf Keimfähigkeit geprüft werden, indem man sie in ein Gefäß mit warmem Wasser legt – gesunde Samen sinken auf den Boden. Zur Desinfektion können sie mit einem speziellen Wachstumsförderer behandelt werden.
Danach folgen Sie dem Standardschema:
- Bei unzureichendem Licht zusätzliche Beleuchtung verwenden.
- Sorgen Sie tagsüber für warme und nachts für kühlere Temperaturen.
- Regelmäßig mit warmem Wasser wässern, kaltes Wasser vermeiden.
Legen Sie die Samen 1 cm tief in die Erde und decken Sie sie mit Frischhaltefolie oder Glas ab, um die erforderliche Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten. Die ersten Keimlinge sollten innerhalb einer Woche erscheinen.
Wechsel auf freies Gelände
Blauer Jasmin ist extrem hitzeempfindlich, daher sollte er erst im Juni ins Freie gepflanzt werden, wenn der Boden ausreichend erwärmt ist. Bei der Wahl des Standorts für ein zukünftiges Gartenbeet sollten mehrere Kriterien berücksichtigt werden:
- In den letzten 1-2 Jahren sollten in dem ausgewählten Gebiet keine Kartoffeln, Auberginen, Tomaten oder andere Vertreter der Nachtschattengewächse angebaut werden.
- Der Standort sollte gut beleuchtet, aber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein.
- So weit wie möglich vor Entwürfen geschützt.
- Mindestens 1,5 m über dem Grundwasserspiegel gelegen.
- Der Boden sollte locker und gedüngt sein.
Werden die Pflanzen zu dicht beieinander gesetzt, kann die Ernte darunter leiden, da sie nicht genügend Sonnenlicht erhalten. Um den Boden zu verbessern, sollte er mit Asche und mineralischen Zusätzen angereichert werden.
Wie pflegt man sie im Freiland?
Um eine erfolgreiche Eingewöhnung der Sämlinge zu gewährleisten, sollten diese direkt nach dem Umpflanzen großzügig gegossen und mit Plastikfolie abgedeckt werden, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. Anzeichen von Trockenstress können hängende Blätter und eine Vergilbung der blauen Blätter sein.
Hilfreiche Pflegetipps:
- Mit warmem Wasser gießen, dabei die Wurzeln vorsichtig benetzen und den Kontakt mit den Blättern vermeiden.
- Während der Vegetationsperiode sollten Sie 3-4 Gaben eines Mehrnährstoffdüngers mit Spurenelementen und Mineralien ausbringen. Achten Sie darauf, es nicht zu übertreiben, da ein zu hoher Gehalt an organischer Substanz die Qualität der späteren Ernte beeinträchtigen kann.
- Binden Sie die wachsenden Triebe zusammen, damit sie unter dem Gewicht der Ernte nicht abbrechen. Agronomen empfehlen, Unkraut zu jäten, den Boden um die Sträucher herum vorsichtig aufzulockern und die Pflanzen regelmäßig auf Krankheiten und Schädlinge zu untersuchen.
Gemüse kann recht lang werden und den Boden berühren, daher sollte das Beet mit Stroh oder einem speziellen Material ausgelegt werden, um Fäulnis vorzubeugen und die Ernte zu erhalten.
Krankheiten und Schädlinge: Bekämpfung und Vorbeugung
Trotz der Widerstandsfähigkeit der Auberginensorte gegen Krankheiten und Schädlinge besteht ein gewisses Risiko. Auberginen sind anfällig für folgende Krankheiten:
- Rauschbrand.Es äußert sich durch Verdunkelung und Zerstörung des Wurzelhalses. Befallene Pflanzen sollten umgehend aus dem Beet entfernt, die Erde um die Pflanzstelle aufgelockert und mit Asche bestreut werden.
- Krautfäule.Charakterisiert durch das Auftreten dunkler Flecken an den unteren Blättern, Früchten und Blütenständen. Zur Behandlung kupferhaltige Produkte verwenden.
Zu den Schädlingen, die Nutzpflanzen bedrohen, zählen unter anderem folgende:
- Blattläuse;
- Kartoffelkäfer (Colorado);
- Nacktschnecke.
Wann ernten?
Die Reifung dauert 2,5 bis 3 Monate. Da es sich um einen allmählichen Prozess handelt, sollten Sie alle 3 bis 4 Tage reife Früchte gezielt pflücken, um die Bildung neuer Früchte anzuregen. Schneiden Sie die Früchte beim Ernten mit einem Messer ab und lassen Sie einen 3 bis 5 cm langen Stiel stehen.
Lagerung und Verwendung
Blaubeeren lagern Sie am besten an einem dunklen, kühlen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit. Unter diesen Bedingungen sind sie bis zu zwei Monate haltbar. Bei einer Luftfeuchtigkeit unter 80 % wird die Schale schrumpelig und das Fruchtfleisch verliert seinen Saft.
Violette Früchte sind vielseitig in der Küche einsetzbar. Sie lassen sich braten, schmoren, Gemüseeintöpfen beifügen und einkochen. Auch für die Zubereitung von köstlichem Kaviar, Salaten und Vorspeisen werden sie verwendet. Auberginen können eingefroren werden, wodurch ihr Nährwert über den Winter erhalten bleibt. Diese Sorte ist sowohl bei Hobbygärtnern als auch bei Besitzern großer Gewächshäuser sehr beliebt.
Rezensionen
Die Auberginensorte „King of the Market“ bietet zahlreiche Vorteile. Zur Pflege gehören regelmäßiges Gießen, Düngen, Stützen und Jäten. Sorgfältige Pflege garantiert eine reiche Ernte an köstlichem und gesundem Gemüse.




