Die Sorte Black Beauty zeichnet sich durch hohe Erträge und Krankheitsresistenz aus. Gärtner schätzen zudem ihre schönen, großen Früchte mit zartem, nicht bitterem Fruchtfleisch. Erfahren Sie mehr über alle Eigenschaften dieser Sorte, ihre Pflanzung und ihren Anbau.
Die Geschichte der Selektion der Auberginensorte „Black Beauty“.
Die Auberginensorte „Black Beauty“ ist relativ neu. Sie wurde Anfang der 2000er-Jahre von russischen Züchtern entwickelt. Diese neue Sorte wurde drei Jahre lang getestet und 2006 in das staatliche Sortenregister eingetragen.
Die Sorte eignet sich sowohl für offene als auch für geschützte Anbauflächen. Sie wird für den Anbau im Nordkaukasus und in der zentralen Schwarzerderegion empfohlen. Im Süden des Landes kann „Black Beauty“ ohne Abdeckung angebaut werden, während sie im zentralen Teil des Landes und im Ural eine Abdeckung benötigt.
Beschreibung und Merkmale der Sorte
Die Sorte „Black Beauty“ hat ihren Namen nicht umsonst verdient. Sowohl die Pflanze als auch die Frucht verkörpern das Beste der Aubergine.
Büsche
Die Sträucher sind kompakt und niedrig wachsend und gut verzweigt. Sie sind recht robust und können das Gewicht ihrer Früchte problemlos tragen.
Pflanzenmerkmale:
- Höhe – 60-70 cm;
- Stängel behaart;
- Die Blätter sind klein, haben gesägte Ränder und eine smaragdgrüne Farbe;
- Die Blüten sind groß, hellviolett und blühen die ganze Saison über.
- Die ersten Früchte bilden sich im unteren Teil.
Obst
Die Früchte der Sorte Black Beauty zeichnen sich durch ein schönes Aussehen und hervorragende kommerzielle Eigenschaften aus.
Fruchteigenschaften:
- Form – birnenförmig;
- Länge – 13-15 cm;
- Durchmesser – 11-12 cm;
- Gewicht – bis zu 900 g;
- Hautfarbe - Dunkelviolett;
- Vor Erreichen der technischen Reife kann die Frucht einen weißen oder rosa Schimmer aufweisen;
- Die Haut ist dünn;
- Es sind praktisch keine Samen enthalten;
- Das Fruchtfleisch ist cremig, mit ausgezeichneten Geschmackseigenschaften und ohne bitteren Nachgeschmack;
Eigenschaften
Die Sorte gehört zur Kategorie der mittelfrühen Sorten und zeichnet sich durch hervorragende Eigenschaften aus, weshalb sie bei Gärtnern sehr gefragt ist.
Merkmale der Auberginensorte „Black Beauty“:
| Eigenschaften/Parameter | Beschreibung/Bedeutung |
| Reifezeit | 120–140 Tage – im Freiland, 100–120 Tage – im Gewächshaus |
| Produktivität | 12 kg pro Quadratmeter, von einem Busch – 3-4 kg |
| Dauer der Fruchtbildung | 2 Monate |
| Anwendung | Universal |
| Krankheitsresistenz | Hoch |
| Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Bedingungen | Hoch |
Anwendungsmöglichkeiten der Früchte der Schwarzen Schönheit:
- Trocknung;
- Einfrieren;
- Zubereitung von warmen Speisen und kalten Vorspeisen;
- Einmachen;
- Salzen und Einlegen.
Die Auberginensorte „Black Beauty“ trotzt rauen Wetterbedingungen. Sie trägt selbst bei kühlem und regnerischem Wetter weiterhin Früchte, was für Auberginen ungewöhnlich ist.
Vor- und Nachteile der Sorte
Ein Vergleich der Vor- und Nachteile dieser Sorte wird Ihnen bei der Entscheidung für die Anpflanzung von „Black Beauty“ helfen.
Vorteile:
- hohe und stabile Erträge;
- hervorragende Marktfähigkeit der Früchte;
- einfache Agrartechnologie;
- hohe Immunität und Vitalität;
- universell einsetzbar beim Kochen;
- Geeignet für den Anbau auf jede Art – im offenen oder geschlossenen Boden;
- schonende Reifung der Früchte;
- Die Früchte vertragen den Transport gut;
- Auberginen behalten während der Lagerung ihren Geschmack und ihre handelsüblichen Eigenschaften.
Pflanz- und Pflegehinweise
Um eine frühe Ernte zu erzielen, werden Auberginen aus Setzlingen gezogen, und die Sorte „Black Beauty“ bildet da keine Ausnahme. Erfahren Sie, wie Sie sich richtig darauf vorbereiten. wachsende Sämlingeund wie man es pflegt.
Wie bereitet man Saatgut richtig vor?
Im Landwirtschaftsfachhandel gekaufte Samen sind in der Regel behandelt und sofort aussaatfertig. Sie müssen nicht vorbereitet werden. Unbehandelte oder selbst gesammelte Samen müssen jedoch vor der Aussaat vorbereitet werden.
Saatgutbehandlungsverfahren:
- Sortierung. Wählen Sie Samen mit ungewöhnlicher Größe aus. Samen ähnlicher Größe keimen gleichzeitig. Sortieren Sie außerdem Samen mit Beschädigungen oder Schimmelspuren aus.
- Überprüfung auf Keimung. Die Samen 20 Minuten in Salzwasser einweichen. Alle Samen, die an die Oberfläche steigen, aussortieren – sie sind nicht keimfähig. Nach dem Einweichen die Samen trocknen.
- Desinfektion. Es gibt mehrere Möglichkeiten:
- Die Samen 20 Minuten lang in einer 1%igen Kaliumpermanganatlösung einweichen.
- Die Samen 20 Minuten lang in heißem Wasser (50 °C) einweichen. Anschließend eine Minute lang in kaltem Wasser einweichen.
- Behandlung im Stimulator. Für eine bessere Keimfähigkeit weichen Sie das Pflanzmaterial in einer der folgenden Lösungen ein:
- Holzaschenlösung;
- Natriumhumat;
- Honiglösung;
- Aloe-Saft;
- Nitrophoska (10 g pro 1 Liter Wasser);
- Fertigpräparate – Epin, Zircon usw.
- Härten. Die verarbeiteten und getrockneten Samen 24 Stunden lang im Kühlschrank aufbewahren.
Auberginensamen brauchen lange zum Keimen, deshalb lassen viele Gärtner sie lieber vor der Aussaat keimen.
Keimungsreihenfolge:
- Die in Salzlösung gewaschenen Samen auf feuchte Gaze legen.
- Legen Sie die mit Samen gefüllte Gaze in ein flaches Gefäß.
- Legen Sie die Samen zum Keimen an einen warmen Ort, zum Beispiel in die Nähe eines Heizkörpers.
- Befeuchten Sie das Käsetuch nach Bedarf. Achten Sie darauf, dass die Samen nicht austrocknen, auch nicht für kurze Zeit.
- Sobald die Keimlinge erscheinen, sind die Samen bereit zum Einpflanzen.
Auswahl eines geeigneten Behälters für Sämlinge
Auberginensämlinge haben empfindliche Wurzeln, die das Umpflanzen nicht gut vertragen. Deshalb säen die meisten Gärtner die Samen lieber in einzelne Töpfe, um das Umpflanzen zu vermeiden.
Die Anzucht von Sämlingen in Containern ist ebenfalls gängige Praxis. Sobald die Sämlinge ein bestimmtes Alter erreicht haben, sollten sie in einzelne Töpfe umgepflanzt werden.
Folgende Behälter eignen sich zur Anzucht von Setzlingen:
- Einzelbehälter (Gläser). Dies ist die optimale Methode zur Anzucht von Sämlingen – sie werden in Bechern gezogen, ohne geerntet zu werden.
- Torftöpfe. Eine praktische, aber teurere Option. Dadurch entfällt das Umtopfen. Zum Einpflanzen werden die Setzlinge direkt im Topf in die Erde gesetzt.
- Torftabletten. Wenn die Sämlinge größer sind, werden sie zusammen mit den mit Wasser gequollenen Tabletten in einzelne, mit Erde gefüllte Behälter gesetzt.
- Container. Das ist die umständlichste Option. Man kann zwar viele Sämlinge auf einmal aussäen, aber dann müssen sie verpflanzt – pikiert – werden.
Bodenvorbereitung
Die Sämlinge werden in einem Nährsubstrat gezogen, das im Fachhandel gekauft oder selbst hergestellt werden kann.
Bodenansprüche für Sämlinge:
- Abwesenheit von Unkrautsamen;
- vollständige Desinfektion – es dürfen keine Pilze oder Schädlinge mehr vorhanden sein;
- hoher Nährwert;
- neutraler Säuregrad;
- lockere Struktur.
Gekaufte Blumenerde ist praktisch, weil sie sofort einsatzbereit ist und alle notwendigen Nährstoffe enthält. Diese Nährstoffe sind zudem genau so dosiert, dass Sämlinge ohne zusätzliche Düngung wachsen können. Dieses Substrat hat jedoch einen Nachteil: Es ist teuer.
Um den Kauf von Pflanzsubstrat zu vermeiden, mischen Gärtner ihre eigene Blumenerde. Die Zutaten werden in folgenden Verhältnissen gemischt:
- verrotteter Mist oder Humus – 2 Teile;
- Torf – 1 Teil;
- verrottetes Sägemehl – 0,5 Teile;
- Grober Sand – 0,5 Teile.
Selbstgemischte Erdmischungen müssen mit einer Kaliumpermanganatlösung desinfiziert werden. Es wird außerdem empfohlen, der Erdmischung eine kleine Menge Holzasche beizufügen – 1 Tasse pro 10 Liter Mischung.
Aussaat
Die Aussaat von Setzlingen beginnt 60 bis 75 Tage vor dem Auspflanztermin im Freiland oder Gewächshaus. Der Aussaatzeitpunkt wird je nach Klima der Region so berechnet, dass die Setzlinge bis zum festgelegten Termin gut wachsen.
Auberginensamen werden typischerweise im Februar oder Anfang März ausgesät. Die Keimlinge keimen dann bis Mai, wenn Boden und Luft warm genug zum Auspflanzen sind.
Aussaat auf traditionelle Weise:
- Zwei Stunden vor der Aussaat den Boden mit einer warmen Kaliumpermanganatlösung wässern. Verwenden Sie eine schwache, hellrosa Lösung.
- Die Samen werden 0,5–1 cm tief in die Erde gelegt. Die Aussaat erfolgt in:
- Einzelne Becher oder Torftöpfe verwenden. In die Mitte jedes Bechers 1 oder 2 Samen geben.
- Pflanzgefäße. Säen Sie die Samen in Reihen mit 5–6 cm Abstand zwischen den Reihen. Lassen Sie benachbarte Samen 2 cm voneinander entfernt. Befeuchten Sie die Furchen vor der Aussaat mit warmem Wasser.
- Bedecken Sie die ausgesäten Samen mit Erde und drücken Sie diese leicht mit den Fingern an.
- Bewässern Sie die Pflanzen mit einer Gießkanne oder Sprühflasche mit warmem, abgestandenem Wasser.
- Decken Sie die Samen mit einem transparenten Material wie Folie oder Glas ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort. Die optimale Temperatur für die Keimung liegt bei 20–26 °C.
Vorgekeimte Samen keimen am 5. Tag, ungekeimte Samen keimen am 8. bis 10. Tag.
Pflege von Sämlingen
Die Pflege der Sämlinge ist einer der wichtigsten Schritte beim Anbau von Auberginen. Um kräftige Sämlinge zu gewährleisten, ist es unerlässlich, optimale Bedingungen für diese zarten und empfindlichen Pflanzen zu schaffen.
Pflegemaßnahmen für Black Beauty-Sämlinge:
- Bewässerung. Gießen Sie die Sämlinge in den ersten 10 Tagen nach der Keimung einmal wöchentlich, um Staunässe zu vermeiden. Verwenden Sie ausschließlich warmes Wasser (25–28 °C). Steigern Sie mit zunehmendem Wachstum die Häufigkeit und Menge des Gießens allmählich, aber gehen Sie dabei vorsichtig vor, da Staunässe zu Wurzelfäule führen kann.
Beim Gießen darauf achten, dass kein Wasser auf die Blätter gelangt, da Feuchtigkeit Pilzkrankheiten begünstigen kann. Zur Vorbeugung die Sämlinge mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung gießen. - Topping. Anfangs verfügen die Sämlinge über ausreichende Nährstoffreserven, benötigen aber mit zunehmendem Wachstum zusätzliche Düngung. Eine Woche vor dem Auspflanzen erhalten die Sämlinge eine einmalige Düngung mit einem Komplexdünger. Lösen Sie dazu 25 Gramm Dünger in einem Eimer Wasser auf. Die Lösung wird anstelle von Wasser zum Gießen verwendet. Weitere Dünger, die für die Erstdüngung geeignet sind, sind beispielsweise Rastvorin, Kemira-Universal und Nitrophoska.
Die zweite Düngung sollte Kalium und Phosphor enthalten. Lösen Sie 1 g Ammoniumnitrat, 1,5 g Superphosphat und 1 g Kaliumsulfat in 1 Liter Wasser auf. Sie können auch einen organischen Dünger wie z. B. Biohumus hinzufügen. - Temperaturbedingungen. Die Pflanzen reagieren empfindlich auf Temperaturschwankungen. Die Tagestemperaturen sollten zwischen 23 und 25 °C liegen. Die Nachttemperaturen sollten nicht unter 16 °C und die Tagestemperaturen nicht unter 18 °C fallen.
- Beleuchtung. Für normales Wachstum und Entwicklung benötigen Sämlinge 12–14 Stunden Tageslicht. Lichtmangel führt zu übermäßigem Längenwachstum und Ausdünnung der Stängel, verzögerter Knospenbildung und verminderter Lebensfähigkeit der Sämlinge.
Um Lichtmangel zu vermeiden, werden die Setzlinge auf Fensterbänke gestellt und zusätzlich mit LED- oder Leuchtstofflampen beleuchtet. - Abhärten der Sämlinge. Um sicherzustellen, dass die Sämlinge die Verpflanzung sicher und mit minimalem Stress überstehen, sollten sie rechtzeitig – etwa zwei Wochen vorher – an niedrigere Temperaturen gewöhnt werden. Die Temperatur im Anzuchtraum wird schrittweise auf 16 °C gesenkt.
Pflege von Auberginen im Freiland
Die Temperaturbedingungen sind für Auberginen besonders wichtig. Bewässerung und Düngung. Nur wenn der Pflanze günstige Wachstumsbedingungen geboten werden, kann man eine gute Ernte erwarten.
Zeitpunkt der Transplantation an einen dauerhaften Standort
Die Sämlinge der Sorte „Black Beauty“ werden zwei Wochen später als im Gewächshaus ins Freiland gepflanzt. Üblicherweise werden sie Ende Mai oder Anfang Juni verpflanzt, je nach Witterungsbedingungen.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Pflanzung von Setzlingen sollte nicht unter +15°C liegen.
- ✓ Beim Einpflanzen sollte ein Abstand von mindestens 30 cm zwischen den Pflanzen eingehalten werden, um ausreichend Platz für das Wachstum zu gewährleisten.
Die Lufttemperatur dient als Richtwert für das Pflanzen von Auberginensetzlingen; sie sollte konstant bei +15…+18 °C liegen.
Verpflanzen von Sämlingen ins Freiland
Es wird empfohlen, Auberginensetzlinge abends zu pflanzen, wenn das Wetter sonnig ist, oder morgens, wenn es bewölkt ist.
Transplantationsregeln:
- Ein paar Tage vor dem Pflanzen wird die Bewässerung eingestellt.
- 1-2 Stunden vor dem Umpflanzen die Sämlinge großzügig wässern, damit sich der Erdklumpen leichter entfernen lässt.
- Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf, indem Sie den Stängel des Sämlings zwischen Mittel- und Zeigefinger zusammendrücken. Drehen Sie den Topf mit der anderen Hand um und ziehen Sie ihn zu sich heran.
Transplantationsverfahren:
- Bereiten Sie Pflanzlöcher vor. Tiefe: 25 cm. Reihenabstand: 60–70 cm. Abstand zwischen benachbarten Pflanzen: 30–50 cm.
- Nehmen Sie den Sämling aus dem Topf und setzen Sie ihn, den Erdballen festhaltend, zügig in das vorbereitete Pflanzloch. Wenn die Sämlinge in Torftöpfen gezogen wurden, müssen Sie diese nicht herausnehmen – setzen Sie sie einfach zusammen mit dem Topf in das Pflanzloch.
- Den Boden um den Stängel des Sämlings herum mäßig verdichten, um Erosion zu verhindern, aber nicht zu stark verdichten.
- Bewässern Sie die eingepflanzten Setzlinge mit warmem, abgestandenem Wasser, und zwar 1,5-2 Liter pro Pflanze.
- Bedecken Sie die Pflanzen mit Mulch – Kompost, Torf oder Stroh. Alternativ können Sie auch Vliesstoff verwenden. Breiten Sie diesen vor dem Pflanzen aus und befestigen Sie ihn. Stechen Sie anschließend an den gewünschten Stellen Löcher in die Erde.
Bewässerung und Düngung
Die Auberginensorte „Black Beauty“ benötigt regelmäßige Bewässerung und Düngung. Dies ist besonders wichtig während der Fruchtbildungsphase.
Bewässerungsregeln:
- Die Sträucher werden 3-4 Tage nach dem Einpflanzen zum ersten Mal bewässert;
- Bewässerungshäufigkeit – einmal pro Woche, abhängig von Wetter und Niederschlagsmenge;
- Bewässerungsmenge – 30 l pro 1 m²;
- Wasser - warm und ruhig;
- Während der Fruchtreifephase und bei heißem Wetter wird die Bewässerungshäufigkeit erhöht;
- Die Pflanzen werden nur an den Wurzeln gegossen; Beregnung ist kontraindiziert.
Nach dem Gießen wird der Boden aufgelockert und Unkraut gejätet. Mulchen beugt Unkrautwuchs vor. Außerdem verhindert Mulch die Verdunstung von Feuchtigkeit aus dem Boden, sodass seltener gegossen werden muss.
Um einen hohen Ertrag zu erzielen, wird die Sorte „Black Beauty“ mit Mehrnährstoffdünger versorgt. Bei der Anwendung ist die Wachstumsperiode zu berücksichtigen. Anfangs benötigt die Pflanze Stickstoff, und sobald die Früchte ansetzen und reifen, werden Kalium und Phosphor zugegeben.
- Die erste Düngung sollte 2 Wochen nach dem Einpflanzen der Setzlinge mit einem Mehrnährstoffdünger mit überwiegendem Stickstoffanteil erfolgen.
- Die zweite Düngung sollte zu Beginn der Blüte erfolgen, wobei der Anteil an Kalium und Phosphor erhöht werden sollte.
- Die dritte Düngung sollte während der Fruchtbildungsphase mit kaliumreichen Düngemitteln erfolgen.
Regeln für die Ausbringung von Düngemitteln:
- Auberginen werden alle 10-14 Tage gedüngt, mindestens jedoch 3-4 Mal pro Saison.
- Die Pflanzen sollten nicht mit organischem Material überdüngt werden, da sie, nachdem sie viel Stickstoff erhalten haben, aktiv an Grünmasse zunehmen können, was zu Lasten des Ertrags geht;
- Zu Beginn der Wachstumsperiode benötigt die Pflanze Stickstoff, und wenn die Früchte ansetzen und reifen, benötigt sie Kalium und Phosphor.
Beispiel für die Fütterung von Auberginen:
- Nach dem Umpflanzen an den endgültigen Standort Nitroammophoska (40 g pro 10 Liter Wasser) ausbringen. Die empfohlene Dosierung pro Strauch beträgt 0,5 Liter.
- Während der Blütezeit einen Komplexdünger ausbringen und die Sträucher mit einer Boraxlösung (2 g pro 10 Liter Wasser) besprühen.
- Während der Fruchtbildungsphase wird eine 1:10-Mischung aus Königskerzenlösung angewendet. Die empfohlene Düngermenge beträgt 0,5 Liter Königskerzenlösung pro Pflanze.
- Anschließend werden je nach Bedarf komplexe Düngemittel hinzugefügt.
Buschformation
Ziel des Rückschnitts ist es, das Wachstum des Hauptstamms zu begrenzen. Um große Früchte zu gewährleisten, werden an jedem Strauch maximal ein Dutzend Fruchtknospen belassen. Vergilbte Blätter und beschädigte Früchte werden regelmäßig entfernt.
Das Auskneifen der Seitentriebe ist bei dieser Sorte nicht notwendig. Es wird üblicherweise durchgeführt, wenn die Pflanze geschwächt ist oder eine frühere Ernte gewünscht wird.
Behandlung gegen Krankheiten und Schädlinge
Die Sorte ist resistent gegen Krankheiten, erfordert aber vorbeugende Maßnahmen.
Empfohlene Behandlung:
- gegen Krautfäule - mit einer Lösung aus Holzasche;
- Eine Seifenlösung und Fitosporin helfen gegen Tabakmosaik;
- Bei Graufäule Horus oder Anthracnol verwenden;
- Trichodermin verhindert die sogenannte Schwarzbeinigkeit.
Die gefährlichsten Schädlinge:
- Maulwurfsgrille - sie wird mit Knoblauch vertrieben und Fallen werden aufgestellt;
- Nacktschnecken – Senf und Pfeffer werden dagegen gestreut;
- Kartoffelkäfer - bestäubt Eschensträucher.
Ernte
Die Auberginen werden geerntet. Die technische Reife tritt 30–40 Tage nach der Blüte ein. Auberginen reifen allmählich und werden selektiv geerntet. Die Früchte sollten dunkel gefärbt sein und festes Fruchtfleisch haben.
Die Früchte sind nicht lange haltbar; nach 2–4 Wochen verlieren sie an Geschmack und Frische. Zur Aufbewahrung werden sie im Keller oder Kühlschrank gelagert.
Ein Gärtner berichtet in folgendem Video über seine Erfahrungen beim Anbau der Auberginensorte Black Beauty:
Rezensionen der verschiedenen Sorten
Die Sorte „Black Beauty“ liefert nur unter günstigen Wachstumsbedingungen und bei richtiger Pflege eine gute Ernte. Der Lohn für diese Mühe sind reiche Erträge an köstlichen Auberginen.



