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Merkmale und Sorten der Geißblattart Schapochnaya, Anbaumerkmale

Die Kappen-Heckenkirsche ist eine Zuchtform, die gemeinhin als Liguster-Heckenkirsche bekannt ist. Sie bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit und ein kühles Klima und produziert schöne Beeren, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Daher gilt der Strauch als reiner Zierstrauch und ist deshalb in der Gartengestaltung beliebt.

Herkunft

Die Geißblattart wächst in West- und Zentralchina, zumeist in Gebirgszügen und an Gebirgsflüssen. Man findet sie in lichten Wäldern und auf Privatgrundstücken.

Foto-Pflanzen-Geißblatt-Kappe-Strauch

Merkmale des Geißblatts

Diese Sorte ist ein immergrüner, kriechender Strauch. Sie schmückt Gärten drei Jahreszeiten lang: mit Blüten im Frühling, Beeren im Sommer und Laub im Herbst. Solange es keinen strengen Frost gibt, bleiben die Blätter über den Winter erhalten. Sie eignet sich als Bodendecker, da ihre Stängel bogenförmig wachsen und sich über den Boden ausbreiten.

Allgemeine Beschreibung des Strauchs und der Früchte

Das Aussehen des Strauchs und der Beeren hängt von der Pflanzenunterart und der jeweiligen Sorte ab, es gibt aber auch allgemeine Merkmale:

  • Busch. Ihre Höhe variiert zwischen 50 und 150 cm, daher eignet sie sich auch als Zimmerpflanze. Die Krone ist sehr üppig und ausladend und breitet sich am Boden aus.
    Busch
  • Fluchten. Sie sind stets schlank und biegsam und wachsen in verschiedene Richtungen. Das Laub ist üppig.
    Schießen
  • Blattspreite. Die Blätter und Knospen sind sehr klein. Sie sitzen an verkürzten Blattstielen und können lanzettlich oder eiförmig sein, ihre Basis ist jedoch keilförmig. Ihre Länge variiert zwischen 5 mm und 2 cm, ihre Breite zwischen 2 mm und 1,5 cm.
    Die Blattspitzen sind stumpf, die Oberseite glänzend und die Unterseite leicht behaart. Die Blättchen sind oberseits dunkelgrün und unterseits hellgrün. Die Bewimperung ist schwach, und die Blattadern sind deutlich sichtbar.
  • Blumen. Gekennzeichnet durch einen angenehmen, intensiven Duft. Die Blütenstiele sind aufrecht und 5 mm lang. Die Blütenblätter sind weiß, gelb, orange oder rosa. Weitere Merkmale:
    • Kronblatttyp – zweilippig, trichterförmig-röhrenförmig, bis zu 6-8 mm lang;
    • Die Oberfläche der Griffel und Staubblätter ist behaart;
    • Eierstocktyp – frei;
    • Die Deckblätter sind pfriemenförmig.
      lonicera-pileata
  • Beeren. Die kleinen Früchte haben einen Durchmesser von 5 mm, sind vollkommen rund und purpurviolett oder schneeweiß. Manchmal weisen sie rötliche Schattierungen auf. Da die Früchte giftig sind, ist ihr Verzehr strengstens verboten.
    Obst

 

Der intensive Duft der Blüten lockt Bienen und andere bestäubende Insekten an, und die Beeren locken Vögel an.

Eigenschaften

Immergrüne Sträucher bieten Gärtnern hervorragende Vorteile:

  • Frostbeständigkeit. Die Frosthärtezone der Pflanze ist 6a, was bedeutet, dass sie Temperaturen von -23 bis -20 Grad Celsius verträgt. Daher ist in südlichen Regionen kein Winterschutz erforderlich. Selbst wenn die Triebspitzen des Geißblatts bei starkem Frost erfrieren, erholen sie sich im Frühjahr von selbst.
  • Im Entstehen begriffen. Die Blütezeit des Geißblatts ist Mai-Juni.
  • Boden. Sie ist anspruchslos an die Bodenbeschaffenheit und gedeiht in einem pH-Bereich von leicht sauer bis alkalisch. Leichte, durchlässige Sandböden sind für ihr Wachstum am günstigsten.
  • Wachstumsrate. Das Wachstum beträgt etwa 15-20 cm pro Jahr, kann aber durch regelmäßiges Gießen der Pflanze und einmalige Gabe eines Volldüngers im Frühjahr gesteigert werden.
  • Resistenz gegenüber anderen negativen Faktoren. Geißblatt ist krankheits- und schädlingsresistent und widerstandsfähig gegen Hitze, Trockenheit und Luftverschmutzung, was es zu einer geeigneten Wahl für städtische Bedingungen macht.

Geißblatt

Innerspezifische Varietäten

Name Buschhöhe (cm) Blattfarbe Blütenfarbe Farbe der Beeren
Lonicera Pileata var. linearis Rehder 50-150 Dunkelgrün Weiß, Gelb, Orange, Rosa Weiß, Lila
Lonicera Pileata var. yunnanensis Franch 50-150 Dunkelgrün Weiß, Gelb, Orange, Rosa Lila, rötlich, violett
Moosgrün 50-150 Hellgrün Weiß, Gelb, Orange, Rosa Violett-lila
Variegata 50-150 Sattes Grün mit cremefarbenem Rand Weiß, Gelb, Orange, Rosa Violett-lila

Das Geißblatt wird in zwei Hauptunterarten unterteilt:

  • Lonicera Pileata var. linearis Rehder. Der Unterschied liegt in der Farbe der Beeren – sie können weiß oder violett sein.
  • Lonicera Pileata var. yunnanensis Franch. Es handelt sich um einen auffälligen Vertreter der Geißblattart mit purpurfarbenen, rötlichen und violetten Beeren.

Ausgehend von der Etymologie der Bedeutung „Lonicera“ stammt das Wort vom deutschen Naturforscher Adam Lonicer aus dem 16. Jahrhundert. Das Epitheton „pileata“ bedeutet „Hut“.

Beliebte Sorten

Unter den Geißblattarten sind die folgenden die beliebtesten und am weitesten verbreiteten:

  • Moosgrün. Charakterisiert durch eine sehr breite Krone und klassische hellgrüne Blätter.
    Moosgrün
  • Variegata. Der Hauptunterschied dieser Sorte besteht im hellcremefarbenen Rand der sattgrünen Blätter.
    Variegata

Feinheiten des Pflanzens

Geißblatt pflanzt man am besten im Frühjahr oder Herbst ins Freiland. Wichtig ist, dass der Boden nach dem Pflanzen nicht gefriert. Die optimale Pflanzzeit ist im Frühjahr von Ende April bis Mai und im Herbst von Anfang September bis Anfang Oktober.

Landung

Setzlinge mit einem geschlossenen Wurzelsystem (mit einem Erdklumpen) können die ganze Saison über gepflanzt werden.

Da der Geißblattstrauch sich recht stark ausbreitet, ist es notwendig, einen Abstand zwischen den Sämlingen einzuhalten:

  • Bei der Begrünung von Hängen oder Dämmen empfiehlt es sich, 5 bis 8 Setzlinge pro Quadratmeter zu pflanzen.
  • Beim Anlegen eines Steingartens oder einer Hecke sollte der Abstand zwischen den Pflanzen mindestens 80 cm betragen, damit die Zwischenräume schnell gefüllt werden können.

Schritt-für-Schritt-Pflanzanleitung:

  1. Bereiten Sie den Pflanzbereich vor: Lockern Sie den Boden auf und fügen Sie Sand oder Kies hinzu, um die Drainage zu verbessern.
  2. Graben Sie ein Pflanzloch, dessen Breite und Tiefe das Doppelte der Abmessungen des Wurzelsystems betragen sollten.
  3. Besteht die Gefahr von stehendem Wasser in dem Bereich, sollte am Boden des Lochs eine Drainageschicht aus Kies angelegt werden.
  4. Setzen Sie den Setzling in die Mitte des Lochs.
  5. Mit Erde bedecken und die Erde um den Sämling herum festdrücken.
  6. Gießen Sie die Pflanze – etwa 20 Liter Wasser pro Setzling.

Merkmale des Anbaus

Der Anbau von Geißblatt im Freiland erfordert eine Reihe von Standardverfahren.

  • Bewässerung. Diese Geißblattart ist sehr anspruchsvoll, was die Feuchtigkeit betrifft. Sämlinge benötigen regelmäßiges Gießen, während ausgewachsene Sträucher kurze Trockenperioden vertragen. Bei längeren Trockenperioden sollten die Pflanzen täglich gegossen werden.
    Geißblatt ist immergrün, daher empfiehlt es sich, es auch in der kalten Jahreszeit zu gießen, besonders an frost- und schneefreien Tagen. Das Gießen im Winter beugt physiologischer Trockenheit vor, die sich im Frühjahr durch braune Blätter bemerkbar machen kann. Im Sommer gießt man die Pflanzen am besten morgens oder abends, wobei das Wasser direkt an die Wurzeln geleitet werden sollte und die Blätter nicht benetzt werden dürfen.
  • Dünger. Diese Geißblatt-Sorte benötigt lediglich im Frühjahr Kompost, der an die Wurzeln gegeben wird. In fruchtbarem Boden ist eine zusätzliche Düngung möglicherweise nicht nötig. Topfpflanzen sollten monatlich mit Flüssigdünger versorgt werden. Bei Mineraldüngern ist darauf zu achten, dass diese weniger Stickstoff und mehr Kalium und Phosphor enthalten.
  • Bildung. Geißblatt wird oft als Hecke gepflanzt, daher ist ein regelmäßiger Rückschnitt unerlässlich. Große Triebe müssen entfernt werden, um die Größe des Strauchs zu kontrollieren. Die Pflanze verträgt einen intensiven Rückschnitt gut, was zu dichteren Hecken führt und die Verzweigung beschleunigt.
  • Trimmen. Es erfordert die Einhaltung der folgenden Regeln:
    • Frühling - Dies geschieht zwischen März und April, bevor das Triebwachstum beginnt. Der Strauch kann um 8–9 cm zurückgeschnitten werden, wobei die mittleren Triebe erhalten bleiben, um eine üppige Verzweigung zu gewährleisten.
    • Blitz – Diese Maßnahme wird im Winter durchgeführt, um übermäßig dichte und geschwächte Äste zu entfernen und so den zentralen Trieben mehr Licht zuzuführen.
    • Bildung – kann jederzeit durchgeführt werden, jedoch unter mäßigem Entfernen von Ästen, um die Pflanze nicht zu schwächen.
    • Verjüngend – Es wird empfohlen, den Strauch nach der Blüte zu erneuern; dabei dürfen bis zu einem Viertel der alten Zweige entfernt werden.
  • Überwinterung. Um Geißblatt über den Winter zu schützen, empfiehlt es sich, die Sträucher mit einer dicken Mulchschicht zu bedecken und mit Fichtenzweigen oder Agrofaser abzudecken. Geißblatt kann auch in Töpfen gezogen werden, die vor Wintereinbruch an einen hellen, kühlen und frostfreien Ort gestellt werden sollten.
Wintervorbereitungsplan
  1. Die Anwendung von Stickstoffdüngern sollte 2 Wochen vor dem ersten Frost eingestellt werden.
  2. Um das Wurzelsystem vor Frost zu schützen, sollte die Mulchschicht um den Strauch auf 10 cm erhöht werden.
  3. Vor dem Einsetzen anhaltender Fröste sollte der Strauch mit Agrofaser umwickelt oder ein Rahmenschutzdach aufgestellt werden.

Weitere Aspekte der Geißblattpflege können je nach Standort variieren. So kann beispielsweise bei Einzelpflanzungen eine Stütze erforderlich sein, um ein aufrechtes Wachstum zu gewährleisten. Da die Pflanze von Natur aus kriechend wächst, kann sie mit Bambusstäben oder Rankgittern gestützt werden.

In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist es wichtig, den Wurzelbereich regelmäßig zu jäten, um Unkraut zu entfernen, das mit den Wurzeln des Strauchs konkurriert.

Reproduktionsmethoden

Kletterndes Geißblatt lässt sich auf verschiedene Weise vermehren, die folgenden Methoden gelten jedoch als die erfolgreichsten:

  • Stecklinge. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr durch das Abschneiden von 10 bis 20 cm langen, verholzten Trieben. Es sollten keine neuen Austriebe vorhanden sein. Die Stecklinge werden in einen Topf mit Erde gesteckt und leicht angedrückt, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
    Der Behälter wird an einem warmen, geschützten Ort unter Folie oder einer aufgeschnittenen Plastikflasche aufgestellt und das Substrat wird feucht gehalten, bis die Wurzelbildung einsetzt.
  • Schichten. Das Verfahren ist einfach und natürlich: Die herabhängenden Triebe werden mit Erde bedeckt, befestigt und dürfen selbstständig weiterwachsen. Anschließend können sie abgetrennt und an der gewünschten Stelle eingepflanzt werden.
Kritische Parameter für eine erfolgreiche Bewurzelung von Stecklingen
  • ✓ Die Stecklinge sollten eine optimale Länge von mindestens 15 cm haben, um eine ausreichende Nährstoffversorgung zu gewährleisten.
  • ✓ Die Substrattemperatur sollte bei 20-22°C gehalten werden, um die Wurzelbildung anzuregen.

Reproduktionsmethoden

Landschaftsgestaltung für Geißblatt

Diese Pflanze gewinnt zunehmend an Beliebtheit bei Gartenbesitzern und Landschaftsarchitekten. Der Strauch eignet sich ideal für die Bepflanzung von Hängen und Böschungen und wirkt auch auf ebenen Flächen prächtig. Er kann als Solitärpflanze im Rasen oder in der Nähe eines Teichs oder als Teil einer formalen Hecke verwendet werden.

in der Landschaft

Es eignet sich ideal zum Anlegen von Reihen und niedrigen Hecken, um verschiedene Bereiche des Gartens voneinander abzugrenzen.

Dank seiner niedrigen Krone fügt sich das Geißblatt in Kombination mit anderen Bodendeckern perfekt in große Steingärten ein:

  • kriechende Rosensorten;
  • glänzendes goldenes Geißblatt;
  • blühende Kletterpflanzen.

Dank seiner mäßigen Winterhärte eignet sich Geißblatt in milden Klimazonen ganzjährig. Diese Pflanze fügt sich gut in verschiedene Gartenstile ein, insbesondere in solche mit orientalischem Flair.

Rezensionen

Vitalina Fedorova, 58 Jahre alt, Kasan.
Eine wirklich wunderschöne Geißblattart. Wir pflanzen sie in der Nähe unserer Gartenhäuser und unseres Teichs. Aber ich möchte Sie gleich warnen: Pflanzen Sie sie etwas weiter vom Wasser entfernt, sonst stehen die Zweige ständig unter Wasser und faulen.
Natalia Bublik, 46 Jahre alt, Jeisk.
Manchmal bereue ich es, diese Schönheit in meinem Garten gepflanzt zu haben. Wenn meine Tochter Gäste hat, versuchen alle Kinder, die leckeren Beeren zu naschen, obwohl sie diese nicht essen dürfen. Aber insgesamt sehen die Sträucher ansehnlich aus und locken Vögel an, die die Raupen an unseren Obstbäumen fressen.

Die Geißblatt-Sorte „Shapochnaya“ zeichnet sich durch ihre Frostresistenz, ihren üppigen, ausladenden Wuchs und ihre kleinen, glänzenden Blätter aus. Diese pflegeleichte Pflanze wächst schnell und bildet selbst im Schatten einen dichten, grünen Teppich. Wichtig ist dabei die richtige Pflege.

Häufig gestellte Fragen

Welche Bodenart eignet sich am besten für den Anbau von Geißblatt?

Kann man einen Busch in eine vertikale Position bringen?

Wie oft sollte man in trockenen Gebieten wässern?

Welche Begleitpflanzen eignen sich für eine gemeinsame Pflanzung?

Wie kann man einen Strauch vor Schnecken schützen?

Ist eine Vermehrung durch Samen möglich und wie lange dauert die Keimung?

Was ist die minimale Temperaturschwelle für das Überwintern ohne Schutz?

Welche Schädlinge befallen diese Art am häufigsten?

Wie erzielt man die üppigste Blüte?

Kann man auf einem Balkon in Töpfen anbauen?

Wie schnell wächst der Busch in der Breite?

Warum verfärben sich Blätter im Sommer gelb?

Ist ein Rückschnitt notwendig und wie geht man dabei vor?

Kann es zur Hangbefestigung verwendet werden?

In welcher Zeit blühen Blumen?

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