Die Slava-Hybride gilt als eine der besten frühen Rebsorten. Sie zeichnet sich durch große, saftige und süße Beeren aus und ist daher eine ausgezeichnete Wahl sowohl für Hobbygärtner als auch für große Weinbaubetriebe.
Geschichte der Auswahl und der Autoren
Sie entstand durch die Kreuzung verschiedener Arten, deren Namen unbekannt sind. Der ukrainische Züchter Nikolai Pawlowitsch Wischnewezki arbeitete an ihrer Entwicklung.
Beschreibung der Sorte
Diese Sorte wird für technische Zwecke verwendet. Sie ist auch unter dem Namen Pleros bekannt. Sie ist sowohl bei Anfängern als auch bei erfahrenen Gärtnern beliebt.
Büsche
Ein gesunder, kräftig wachsender Strauch ist mit mitteldichten, sattgrünen Blättern bedeckt. Dies fördert eine gute Luftzirkulation und beugt Krankheiten vor.
Beeren
Sie sind oval und weiß. Jede Traube wiegt etwa 12 Gramm. Ihre weiche Schale verleiht ihnen einen angenehmen Geschmack. Sie enthalten 2–4 Kerne. Das Fruchtfleisch ist fleischig.
Cluster
Sie zeichnen sich durch eine zylindrisch-konische Form und mäßige Kompaktheit aus. Das Gewicht einer einzelnen Gruppe variiert zwischen 500 g und 1,5 kg. Gelegentlich werden auch größere Exemplare gefunden.
Schmecken
Die Beeren haben ein volles Aroma ohne ausgeprägte Noten. Süße dominiert, die Säure ist kaum wahrnehmbar. Leichte Muskateller-Anklänge sind erkennbar. Die Sorte eignet sich zum Frischverzehr, für Kompotte und Rosinen. Einige Winzer stellen daraus hausgemachten Tafelwein her.
Kurzbeschreibung
Slava-Trauben zeichnen sich nicht nur durch ihren hervorragenden Geschmack, sondern auch durch ihr attraktives Aussehen aus. Die Sträucher wachsen kräftig in die Höhe, daher ist das Verständnis der Pflanztechniken und anderer Feinheiten entscheidend.
Trockenresistenz, Frostresistenz
Sie verträgt Temperaturen bis zu -24 °C, benötigt aber zusätzlichen Schutz vor Wurzelfrost. Sie ist nicht trockenheitsverträglich. Unzureichende Bewässerung kann zu Wurzelaustrocknung und letztendlich zum Absterben der Pflanze führen.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Erfahrene Winzer schätzen die Widerstandsfähigkeit der Rebsorte gegen Krankheiten und Schädlinge sehr. Sie empfehlen jedoch vorbeugende Maßnahmen zur Erhaltung der Pflanzengesundheit.
Bestäubung, Blütezeit und Reifezeit
Eine Bestäubung ist nicht erforderlich, da die Pflanze beiderlei Geschlechts ausbildet. Die Rebe reift relativ schnell: Die Ernte kann bereits in der ersten Augusthälfte beginnen. Nach 100 Tagen ist die Pflanze voll ausgereift.
Produktivität und Fruchtbildung
Sie ist für ihren reichen Fruchtansatz bekannt. Bei richtiger Pflege kann ein einzelner Strauch bis zu 20 kg Beeren liefern.
Chemische Zusammensetzung der Beeren
Der Brennwert von 100 Gramm Weintrauben beträgt 60 kcal. Die chemische Zusammensetzung ist unten aufgeführt:
- Proteine: 0,70 g;
- Fette: 0,16 g;
- Kohlenhydrate: 18 g;
- Vitamin C: 10 mg;
- Vitamin A: 22 µg;
- Folsäure: 2 µg;
- Kalium: 191 mg;
- Kalzium: 10 mg;
- Phosphor: 20 mg;
- Eisen: 0,36 mg;
- Magnesium: 7 mg.
Vor- und Nachteile
Sie besitzt zahlreiche positive Eigenschaften. Vor der Anpflanzung ist es wichtig, die negativen Aspekte der Sorte zu berücksichtigen. Die Rebsorte Slava hat folgende Vorteile:
Landung
Weinreben werden meist auf Unterlagen vermehrt, eine Direktsaat ist aber auch möglich. Ist das Wurzelsystem zu trocken, sollte der Sämling vorher gewässert werden. Bei Einhaltung aller Pflanz- und Pflegehinweise lässt sich eine hohe Ernte erzielen.
- Pflanztermine. Herbst oder Frühling. Im Frühling sollte man auf beständig warmes Wetter (+15 °C) warten. Im Herbst sollte man spätestens zwei Wochen vor dem ersten Frost pflanzen, wenn die Bodentemperatur mindestens +10 °C beträgt.
- Auswahl eines Standorts. Der Standort sollte gut beleuchtet sein. Schützen Sie die Nordseite mit einem Zaun vor Zugluft und kaltem Wind. Vermeiden Sie es, große Bäume in der Nähe des Standorts zu pflanzen.
- Auswahl des Pflanzmaterials. Kaufen Sie Jungpflanzen in seriösen Fachgeschäften oder bei erfahrenen Gärtnern. Überprüfen Sie das Wurzelsystem und meiden Sie schwache Sträucher mit Krankheitsanzeichen. Schneiden Sie überschüssige Wurzeln ab.
- Baustellenvorbereitung. Düngen Sie den Boden vor dem Pflanzen. Verwenden Sie Asche, Superphosphat und Sand.
- ✓ Die Pflanztiefe der Setzlinge sollte mindestens 50 cm betragen, um Stabilität und Zugang zu Feuchtigkeit zu gewährleisten.
- ✓ Der Abstand zwischen den Sträuchern sollte 2-2,5 m betragen, um ausreichend Platz für das Wurzelwachstum und die Luftzirkulation zu gewährleisten.
Anbau und Pflege
Bei richtiger Pflege trägt die Pflanze reichlich Früchte. Die Sträucher sind leicht anzubauen, aber grundlegende Pflege ist erforderlich, um hervorragende Ergebnisse zu erzielen:
- Bewässerung. Regelmäßige Pflege ist wichtig – alle zwei Wochen. Die Erde sollte bis in eine Tiefe von 40–50 cm durchfeuchtet sein. Junge Sämlinge benötigen häufigeres Gießen – einmal wöchentlich. Wassermangel kann zum Absterben der Wurzeln führen.
Während der Blüte und der Beerenfärbung sollte die Pflanze nicht bewässert werden, um einen Zuckerverlust in den Früchten zu vermeiden. - Düngemittel. Für eine reiche Ernte ist Düngung erforderlich. Düngen Sie dreimal pro Saison zu festgelegten Zeitpunkten: vor der Blüte, nach dem Blattaustrieb und vor dem Fruchtansatz. Verwenden Sie organische Düngemittel und mischen Sie dem Boden Mist bei, um die Wurzeln mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen.
- Trimmen. Im ersten Fruchtjahr genügt es, eine einzige Traube zu erhalten. Im zweiten Jahr sollte man auf den allgemeinen Zustand des Strauchs achten: Ist er schwach, sollte man ebenfalls nur wenige Trauben stehen lassen; wächst die Rebe hingegen kräftig und besteht die Gefahr des Dickwerdens, sollten es 3–4 Trauben pro Trieb sein.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Sie weist eine mäßige Resistenz gegen Mehltau und Echten Mehltau auf, weshalb drei vorbeugende Maßnahmen erforderlich sind. Der allgemeine Behandlungsplan für den gesamten Strauch ist universell und trägt dazu bei, die Sauberkeit sowohl der Trauben als auch der Reben zu erhalten:
- Die erste Behandlung erfolgt, wenn sich an jedem Trieb 4-5 Blätter gebildet haben, mit 1%iger Bordeauxbrühe.
- Die zweite Behandlung erfolgt einige Tage vor der Blüte. Verwenden Sie Ridomil Gold gegen Mehltau (25 g/10 l Wasser) und Falcon (5 ml/10 l) oder Topaz (2 ml/10 l) gegen Echten Mehltau.
- Die dritte Behandlung, bei der die zweite wiederholt wird, erfolgt im Erbsenstadium.
Einige Regeln und nützliche Tipps:
- Falls Ihre Weintrauben in den vergangenen Saisons von Spinnmilben oder Erdbeermilben befallen waren, sollten Sie jeder Behandlung ein Akarizid hinzufügen. Geeignete Produkte sind beispielsweise Actellic, Sanmite, Omite, Nissoran und Neoron.
- Zur Behandlung wird eine Tankmischung der Präparate verwendet, die vor der Anwendung in einem Sprühgerät gemischt wird.
- Einen Monat vor der Ernte sollten alle Behandlungen eingestellt werden. Während dieser Zeit kann man entweder das Auftreten bestimmter Krankheiten in Kauf nehmen oder sichere Heilmittel wie Kaliumiodid aus der Apotheke (2–3 g/10 l Wasser) oder, in extremen Fällen, Horus im Abstand von 7–10 Tagen anwenden.
Spinnmilben sind leicht zu erkennen – sie bilden Pusteln und feine Gespinste auf den Blättern. Echter Mehltau verursacht einen weißen Belag auf Blättern und Beeren. Außerdem bildet er ölige, gelbe Flecken auf den Blättern.
- ✓ Spinnmilben hinterlassen feine Gespinste und Pusteln auf den Blättern.
- ✓ Oidium erscheint als weißes Pulver auf Blättern und Beeren.
Reproduktion
Um mehrere neue Rebstöcke zu gewinnen, ist die einfachste Methode die Verwendung von Stecklingen. Dies ist besonders praktisch beim Herbstschnitt, wenn eine beträchtliche Menge an Material gewonnen werden kann.
Die Vorgehensweise ist ganz einfach: Die Stecklinge auf 3–4 Knospen kürzen, in einen Beutel geben und im Kühlschrank oder Keller aufbewahren. Im Frühjahr wurzeln sie.
Wenn Sie ein bis zwei neue Pflanzen benötigen, verwenden Sie die vegetative Vermehrung. Die Vorgehensweise ist einfach: Stecken Sie den Trieb in die Erde, halten Sie sie feucht, und die Pflanze wird erfolgreich Wurzeln schlagen.
Rezensionen
Weintrauben sind nicht nur eine wunderschöne Bereicherung für den Garten, sondern auch eine wertvolle Pflanze, die mit saftigen und köstlichen Trauben erfreut. Unter den vielen Sorten sticht die edle und beliebte Slava-Hybride hervor. Um eine reiche Ernte zu erzielen, ist es wichtig, Anbau, Pflege und Eigenschaften dieser Rebsorte zu kennen.





