Slastena ist eine zuverlässige Johannisbeersorte, die hohe Erträge, exzellenten Geschmack und Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen vereint. Ihre Pflegeleichtigkeit, Selbstfruchtbarkeit und Frostresistenz machen sie für Gärtner unverzichtbar und gewährleisten selbst in schwierigen Klimazonen eine beständige, qualitativ hochwertige Ernte.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Diese Sorte wurde von den russischen Züchtern T. P. Ogoltsov und S. D. Knyazev, Wissenschaftlern am Allrussischen Forschungsinstitut für Obstzüchtung, entwickelt. Sie entstand durch die Kreuzung der beiden Sorten Lentyai und Sunerbyurn.
Aussehen des Strauchs und der Beeren
Die Pflanze ist mittelgroß, bis zu 150 cm hoch, halb ausladend und mit kräftigen, aufrechten Trieben besetzt, die große, dunkelgrüne Blätter mit einem gräulichen Schimmer tragen. Die fünflappigen, mäßig tief eingeschnittenen Blattspreiten haben eine glänzende, runzelige Oberfläche und verströmen einen ausgeprägten Johannisbeerduft.

Besondere Merkmale der Früchte:
- Groß, schwarz, bis zu 4 g schwer, mit einer dichten, aber dünnen Haut, die man praktisch nicht spürt und die beim Verzehr keine Beschwerden verursacht.
- Die Trennung erfolgt trocken, wodurch die Beeren ohne Beschädigungsgefahr transportiert und später eingefroren oder weiterverarbeitet werden können.
Die Produktivität des Strauchs ist so erstaunlich, dass sich die Triebe unter dem Gewicht der Früchte bis zum Boden biegen können. Um die Pflanzen zu stützen, empfiehlt es sich, Zäune oder Rankhilfen anzubringen.
Merkmale der Sorte
Slastona zählt zu den süßesten Johannisbeersorten. Um eine reiche Ernte zu erzielen, ist es wichtig, sich mit ihren Vorzügen vertraut zu machen und der Pflanze die richtigen Wachstumsbedingungen zu bieten.
Besondere Merkmale:
- Geschmackseigenschaften. Das Fruchtfleisch hat eine satte smaragdgrüne Farbe. Es ist saftig, überraschend süß und zart duftend. Eine leichte Säure unterstreicht den exquisiten Dessertgeschmack. Dieses kalorienarme Produkt enthält nur 44 kcal pro 100 g, praktisch kein Eiweiß und Fett, ist aber reich an Vitaminen und Kohlenhydraten.
Johannisbeeren haben fiebersenkende, entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkungen. - Kulinarische Verwendung. Die Beeren eignen sich zum Frischverzehr und werden zur Herstellung von Gelee, Marmelade und anderen verarbeiteten Produkten verwendet. Sie können auch eingefroren werden.
- Selbstbefruchtung. Diese Sorte ist selbstfruchtbar und kann ohne zusätzliche Bestäuber Früchte tragen. Um den Ertrag zu steigern, empfiehlt es sich jedoch, in der Nähe andere Johannisbeersorten mit ähnlicher Blüte- und Fruchtzeit anzupflanzen.
- Reifezeit und Ertrag. Es handelt sich um eine mittelfrühe Sorte, deren Früchte Ende Juni reifen. Der Ertrag ist hoch; von einem einzigen Strauch können bis zu 4 kg Beeren geerntet werden.
- Standort- und Bodenanforderungen. Schwarze Johannisbeeren gedeihen am besten an sonnigen Standorten, idealerweise in der Nähe eines Hauses oder eines anderen Gebäudes, um sie vor Wind und Zugluft zu schützen. Lockerer, fruchtbarer Boden mit guter Drainage und leicht alkalischem pH-Wert ist optimal.
- Wachstumsregionen. Die Sträucher sind gut an die zentrale Zone und die Regionen Sibiriens angepasst.
- Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge. Die Pflanze besitzt eine gute Vitalität und ist resistent gegen Pilz-, Virus- und Bakterienkrankheiten sowie wirksam gegen Knospenmilben.
Es ist wichtig, die Pflanzen ordnungsgemäß auf den Winter vorzubereiten, für ausreichend Feuchtigkeit zu sorgen und Behandlungen durchzuführen, damit geschwächte Sträucher nach dem Winter nicht anfällig für Krankheiten sind.
Feinheiten des Pflanzens
Die Pflanze gedeiht am besten an hellen Standorten auf fruchtbaren Podsol- oder Schwarzerdeböden mit neutralem pH-Wert. Obwohl die Sorte Halbschatten verträgt, sind sonnige Standorte für optimales Wachstum und reiche Fruchtbildung vorzuziehen.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme unbedingt zwischen 6,0 und 6,5 liegen.
- ✓ Die Grundwassertiefe beträgt mindestens 1,5 m unter der Oberfläche, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Beachten Sie bei der Vorbereitung der Pflanzlöcher folgende Empfehlungen:
- Der Abstand zwischen den Sträuchern beträgt 1,5 m, der Abstand zwischen den Reihen 2 m. Die Triebe sollen frei wachsen können.
- Graben Sie Löcher mit den Maßen 70x70x70 cm. Geben Sie eine Drainageschicht und eine organische Einstreu aus verrottetem Mist, trockenem Gras oder Heu auf den Boden.
- Darauf kommt angereicherte Erde, die Humus, Vogelkot, Kompost, Mineraldünger, Superphosphat und Holzasche enthält.
- Nach dem Einpflanzen der Setzlinge den Baumstammkreis verdichten und mit 30 Litern warmem Wasser befeuchten.
Pflege und Kultivierung
Die Pflege von Johannisbeeren umfasst mehrere wichtige Aspekte, die ein gesundes Pflanzenwachstum und eine gute Ernte gewährleisten. Befolgen Sie die üblichen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Die Pflanze benötigt regelmäßiges Gießen, insbesondere während der Blüte und Fruchtreife. Gießen Sie die Wurzeln mit warmem, abgestandenem Wasser, vermeiden Sie dabei den Kontakt mit Blättern und Beeren. Bei Trockenheit sollte die Wassergabe erhöht werden, um ein Austrocknen des Bodens zu verhindern.
- Düngemittel. Sträucher benötigen regelmäßige Düngung, um eine hohe Produktivität zu erhalten. Verwenden Sie organische Substanzen (Humus, Kompost, Vogelkot) und komplexe Mineraldünger mit Phosphor- und Kaliumzusatz. Düngen Sie im Frühjahr, vor der Blüte und während der Fruchtbildung.
- Mulchen. Um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und eine Verkrustung der Oberfläche zu verhindern, sollte der Bereich um den Baumstamm gemulcht werden. Mulch schützt den Boden vor Überhitzung und sorgt für optimale Bodenfeuchtigkeit. Verwenden Sie Torfmoos, getrocknetes Laub, Stroh oder Holzspäne.
- Lockerung. Lockern Sie nach jedem Gießen die Erde vorsichtig auf, um eine gute Belüftung der Wurzeln zu gewährleisten und Verkrustungen vorzubeugen. Durch das Auflockern der Erde lässt sich Unkraut leichter eindämmen.
Merkmale des Beschneidens
Im Herbst sollten abgestorbene, kranke und geschwächte Äste umgehend entfernt werden. Bei älteren Sträuchern werden die Triebe zurückgeschnitten, die keine Früchte mehr tragen.
Behandeln Sie die Schnittstellen mit Gartenpech. Dies beugt Infektionen vor.
Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen
Der Duft-Duftbaum ist resistent gegen Mehltau und viele Pilzkrankheiten, erfahrene Gärtner empfehlen jedoch vorbeugendes Spritzen. Die Pflanze kann anfällig für Knospenmilben sein, daher sollte man besonders auf deren Bekämpfung achten.
- ✓ Angeschwollene Knospen im Winter, die sich im Frühling nicht öffnen.
- ✓ Das Auftreten kleiner, deformierter Blätter an den betroffenen Trieben.
Befolgen Sie diese Empfehlungen:
- Im frühen Frühling sollten Zweige mit geschwollenen Knospen zurückgeschnitten und entfernt werden; nach der Blüte sollte mit einer 1%igen Lösung von kolloidalem Schwefel besprüht werden.
- Um möglichen Krankheiten frühzeitig entgegenzuwirken, sollten Sie Laub und Triebe auf Symptome untersuchen. Entfernen Sie vorbeugend regelmäßig abgefallenes Laub und Unkraut aus dem betroffenen Bereich.
- Den Boden regelmäßig auflockern und düngen.
Bei richtiger Pflege entwickeln Sträucher eine gute Immunität.
Für und Wider
Um eine optimale Entwicklung und einen gleichmäßigen Fruchtansatz zu gewährleisten, ist es wichtig, vor dem Anpflanzen alle Eigenschaften der jeweiligen Kulturpflanze zu kennen. Die Johannisbeersorte Slastena bietet viele Vorteile:
Zu den Nachteilen gehört die Möglichkeit, dass die Sträucher von Knospenmilben befallen werden.
Rezensionen
Die Johannisbeersorte Slastena ist aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit und ihres hohen Ertrags sehr geschätzt. Die Beeren sind groß, süß und aromatisch und eignen sich ideal zum Frischverzehr und zur Weiterverarbeitung. Diese Sorte ist krankheits- und frostresistent und benötigt wenig Pflege, was sie zu einer idealen Wahl für Hobbygärtner und Selbstversorger macht.



