Die Sibirische Johannisbeere ist eine robuste Sorte, die sich hervorragend an raue Klimazonen anpasst. Ihr hoher Ertrag und die geringe Pflege haben sie bei Hobbygärtnern in unserem Land beliebt gemacht. Mit der richtigen Pflege können Sie den Ertrag maximieren und sich an regelmäßigen, reichen Ernten erfreuen.
Beschreibung der Sorte
Sibirischer Strauch ist ein mittelgroßer Strauch mit einer mäßig dichten Krone, der bis zu 1 m hoch wird. Weitere charakteristische Merkmale:
- Blätter - dunkelgrün, glänzend, mit einer charakteristischen herzförmigen Gestalt;
- Blüte – Die Blütenstände sind im Mai-Juni zu beobachten und weiß oder grün.
- Beerenform – rund, bis zu 2,5 cm im Durchmesser, tiefschwarz;
- Fruchtgewicht – variiert zwischen 4 und 6 g;
- schmecken - überwiegend süß, mit einer leichten Säurenote;
- Aroma – ausgeprägt und angenehm.
Die Sorte eignet sich hervorragend zur Herstellung von Konfitüren, Gelees und Marmeladen.
Hauptmerkmale
Die Beeren der Sibirischen Johannisbeere reifen Ende Juni bis Anfang Juli. Diese Sorte zeichnet sich durch einen stabilen und hohen Ertrag aus: Bis zu 5–6 kg Früchte können von einem einzigen Strauch geerntet werden.
Die Pflanze weist eine gute Resistenz gegen die wichtigsten Krankheiten und Schädlinge auf. Gelegentlich kann sie jedoch von Blattläusen oder Knospenmilben befallen werden. In solchen Fällen empfiehlt sich die Behandlung mit speziellen Insektiziden.
Anbau und Pflege
Für den erfolgreichen Anbau der Sibirischen Johannisbeersorte ist die Wahl des richtigen Standorts und die Bodenvorbereitung entscheidend. Diese Sorte bevorzugt sonnige Plätze, gedeiht aber auch im Halbschatten. Am besten wächst sie in fruchtbarem, mäßig feuchtem, lockerem Boden mit einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert.
Vorbereitung des Standorts und des Pflanzlochs:
- Wählen Sie einen offenen, gut beleuchteten Standort, der vor starken Winden geschützt ist.
- Meiden Sie tiefliegende Gebiete, in denen sich Wasser staut, und Gebiete mit hohem Grundwasserspiegel.
- Den Boden 2-3 Wochen vor dem Pflanzen umgraben, Unkraut entfernen und organisches Material (Humus oder Kompost) hinzufügen.
- Graben Sie ein Loch mit den Maßen 50×50×50 cm. Legen Sie gegebenenfalls eine Drainage am Boden ein und geben Sie dann eine Mischung aus 10 kg Humus, 200 g Holzasche, 40 g Superphosphat und 20 g Kaliumsalz hinzu.
Landealgorithmus:
- Setzen Sie den Sämling in einem Winkel von 45 Grad in das Pflanzloch, um die Bildung von Basaltrieben zu fördern.
- Die Wurzeln vorsichtig begradigen und mit Erde bestreuen, die leicht angedrückt wird.
- Vertiefen Sie den Wurzelhals 6-8 cm unter die Erdoberfläche.
- Großzügig wässern (10-20 Liter Wasser pro Busch).
- Den Stammkreis des Baumes mit Torf, Humus oder trockener Erde bedecken.
- Kürzen Sie die Triebe, sodass an jedem Trieb 3-4 Knospen verbleiben.
Die Pflege dieser Pflanze ist einfach, erfordert aber Kontinuität. Damit die Sträucher gut gedeihen und regelmäßig Früchte tragen, benötigen sie die richtige Pflege und Aufmerksamkeit.
Befolgen Sie die üblichen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Bewässern Sie die Pflanze regelmäßig, besonders während der Blüte, der Beerenbildung und der Reifezeit. Geben Sie jedem Strauch alle 7–10 Tage 30–40 Liter Wasser (bei Trockenheit häufiger). Gießen Sie direkt an die Wurzeln und vermeiden Sie, dass Tropfen auf die Blätter gelangen.
- Topping. Die Pflanze reagiert gut auf Nährstoffe. Düngen Sie sie mehrmals pro Saison nach folgendem Schema:
- im Frühling – Stickstoffdünger (Harnstoff oder Königskerzenaufguss) zur Förderung des Triebwachstums;
- während der Blüte und Beerenbildung – komplexe Zusammensetzungen mit Kalium und Phosphor;
- nach der Ernte – Phosphor-Kalium-Dünger (Superphosphat, Asche) zur Vorbereitung auf den Winter.
- Trimmen. Führen Sie im zeitigen Frühjahr oder Herbst nach dem Laubfall einen jährlichen Pflegeschnitt durch. Entfernen Sie abgestorbene, beschädigte und zu dicht stehende Äste. Schneiden Sie alle Triebe, die älter als fünf Jahre sind, vollständig ab. Formen Sie den Strauch, indem Sie 10–12 kräftige Äste unterschiedlichen Alters stehen lassen.
- Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Zur Vorbeugung die Pflanze im Frühjahr mit einer Kupfersulfatlösung oder Bordeauxbrühe besprühen. Bei Befall mit Blattläusen oder Milben Insektizide (z. B. Fitoverm oder Actellic) einsetzen.
Bekämpfen Sie Pilzkrankheiten mit Fungiziden (z. B. Topaz, Skor). Entfernen und verbrennen Sie abgefallenes Laub und beschädigte Pflanzenteile.
Regelmäßige Pflege der Sibirischen Johannisbeeren gewährleistet hohe Erträge, gesunde Pflanzen und eine lange Lebensdauer der Sträucher.
Rezensionen
Die Sibirische Johannisbeere vereint Krankheitsresistenz mit hohem Ertrag. Ihre Beeren bestechen durch Geschmack und Aroma, und die Sträucher sind winterhart und pflegeleicht. Diese Sorte eignet sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Gärtner, die mit minimalem Aufwand eine reiche und qualitativ hochwertige Ernte erzielen möchten.








