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Merkmale der Rusalka-Johannisbeere und Feinheiten ihres Anbaus

Die Johannisbeersorte Rusalka ist bei Hobbygärtnern aufgrund ihrer frühen Reife und ihres hervorragenden Geschmacks sehr beliebt. Die Ernte kann bereits im Hochsommer erfolgen, jedoch ist es wichtig, die Anbau- und Pflegeanforderungen zu kennen. Johannisbeeren sind selbstfruchtbar, das heißt, sie benötigen in der Regel keine strengen Temperaturvorgaben.

Merkmale der Pflanze und ihrer Früchte

Der Strauch hat einen breit ausladenden Wuchs. Seine Höhe und Kronendichte sind mittel. Die Zweige sind kräftig, mitteldick und weisen eine gute Frost- und Trockenheitsresistenz auf. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:

  • Die Höhe des Busches beträgt bis zu 150-170 cm.
  • Die Blätter dieser Johannisbeere sind groß und bestehen aus fünf spitzen Lappen, die durch tiefe Zwischenräume getrennt sind. Sie haben eine satte grünliche Farbe. Die Blattoberfläche ist runzelig, mit metallischem Glanz und kontrastierenden Adern, während die Unterseite heller und matter ist.
  • Die Blätter sind mit beträchtlich langen Blattstielen an den Zweigen befestigt.
  • Die Knospen sind oval, klein, weich behaart und hellbraun. Sie befinden sich einzeln entlang des Triebes.
  • Johannisbeeren sind groß, von einer dünnen, schwarz mit violettem Schimmer überzogenen Haut umgeben und eignen sich zum Frischverzehr. Die Beeren wiegen zwischen 3 und 7 Gramm. Das Fruchtfleisch ist dunkelblau, rund und glatt und saftig.
  • Die Blüten dieser Sorte ähneln Miniaturkelchen. Die Blütenknospen sind rosa mit einem leichten Lavendelstich.

Merkmale der Pflanze und ihrer Früchte

Hauptmerkmale

Durch die Kreuzung zweier Johannisbeersorten – einer in Russland verbreiteten (Golubka) und einer skandinavischen (Bredtorp) – entstand die neue Sorte Rusalka. Ihre Entwicklung ist das Werk des angesehenen Züchters und Wissenschaftlers V. Ilyin.

Hauptmerkmale

Die Sorte wurde zehn Jahre lang einer strengen staatlichen Kontrolle unterzogen und 2004 offiziell in das staatliche Register eingetragen. Sie erlangte Anerkennung unter Experten und wurde für den Anbau in Russland empfohlen.

Geschmack und Zweck

Eine Beere mit einzigartigen Geschmackseigenschaften, die sie zu einem Marktführer macht. Die Früchte haben einen süßen Geschmack mit einer erfrischenden Säure und eignen sich daher ideal zum direkten Verzehr oder zur Herstellung einer Vielzahl von Süßspeisen und Getränken.

Johannisbeere

Weitere Merkmale:

  • Mermaid passt gut zu anderen Früchten und Beeren, sowohl in Salaten als auch in Getränken.
  • Die Geschmacksmerkmale kommen besonders gut zur Geltung bei der Herstellung von Marmeladen, Kompotten, Säften und Fruchtgetränken.
  • Die Beeren eignen sich ideal zur Herstellung verschiedener Getränke, Süßigkeiten und sogar zum Einmachen.
  • Diese Sorte ist bekannt für ihren hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen wie Vitamin C, Anthocyanen und Flavonoiden. Diese Substanzen stärken nicht nur das Immunsystem und fördern die allgemeine Gesundheit, sondern verleihen schwarzen Johannisbeeren auch ihren einzigartigen Geschmack und ihr Aroma.
  • Geschmacksexperten bewerten den Geschmack der Rusalka-Johannisbeeren mit der Höchstnote 5 von 5.

Schmecken

Boden- und Klimaanforderungen

Für den erfolgreichen Anbau dieser Sorte ist ein nährstoffreicher, ausreichend feuchter und gut durchlässiger Boden unerlässlich. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 5 und 6,5.

Die Pflanze reagiert empfindlich auf die Bodenqualität und bevorzugt mittlere und leichte Böden, die mit organischem Material und Mineralien angereichert sind.

Klimapräferenzen:

  • Rusalka ist frostbeständiger und übersteht auch strenge Winter. Um jedoch maximale Erträge und qualitativ hochwertige Beeren zu erzielen, benötigt diese Sorte ein gemäßigtes Klima mit viel Sonne und Feuchtigkeit.
  • Diese Sorte zeichnet sich durch ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Bedingungen aus und kann in verschiedenen Regionen angebaut werden. Es ist jedoch wichtig, das lokale Klima und die Bodenbeschaffenheit zu berücksichtigen, um optimale Bedingungen für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung der Pflanze zu schaffen.

Resistenz gegen Trockenheit und Frost

Diese Sorte ist temperaturunempfindlich und übersteht sowohl heiße, trockene Tage als auch Frost ohne großen Pflegeaufwand oder Frostschutz. Trotz ihrer vielen Vorteile ist die richtige Pflege unerlässlich.

Es wird in weiten Teilen Russlands angebaut, von der Leningrader Region bis in die Weiten Sibiriens. Es ist gut kältetolerant, erreicht aber seine beste Entwicklung und Fruchtbarkeit im gemäßigten Kontinentalklima Zentralrusslands.

Produktivität, Reifezeit, Bestäubung

Diese Sorte zählt zu den Sträuchern mit mittlerer Reifezeit. Sie trägt ab dem 12. bis 15. Juli Früchte, die bis Ende August reifen. Die Beeren sind sehr transportfest und behalten ihr Aroma lange.

Produktivität, Reifezeit, Bestäubung

Bei Einhaltung aller landwirtschaftlichen Praktiken kann ein Strauch 2 bis 4 kg Beeren liefern, und in günstigen Jahren kann diese Zahl laut Gärtnern auf 6 kg steigen.

Pflanzmerkmale der Rusalka-Johannisbeere

Für eine reiche Beerenernte ist die strikte Einhaltung der Anbauempfehlungen unerlässlich. Die meisten davon gelten allgemein für alle Johannisbeersorten, es gibt jedoch einige Besonderheiten, die speziell für die Sorte Rusalka gelten.

Der optimale Zeitpunkt zum Pflanzen von Johannisbeersträuchern

Experten empfehlen in der Regel, Beerensträucher im Herbst, im Oktober, zu pflanzen. Aufgrund der Unvorhersehbarkeit der Wetterbedingungen im Land können die genauen Termine jedoch je nach Klimazone variieren. Besondere Hinweise:

  • Um Risiken zu minimieren, empfehlen erfahrene Gärtner, Wettertagebücher zu führen und alle Wetterveränderungen festzuhalten. Als Kriterium für den Pflanzbeginn gilt ein Abstand von mindestens drei Wochen zwischen Pflanzung und erstem Frost. So können sich Wurzelsystem und oberirdische Pflanzenteile an die neuen Bedingungen anpassen und sind für den Winter gerüstet.
  • In Regionen mit besonders strengen Wintern und langen Frühlingen kann die Pflanzung bis zum Frühjahr verschoben werden, wenn der Boden ausreichend warm und für die Aussaat von Setzlingen geeignet ist.

Setzlinge – wie wählt man die richtigen aus?

Wählen Sie Pflanzen, die bereits im zweiten Wachstumsjahr sind. Diese haben in der Regel mindestens drei Haupttriebe mit einer Länge von bis zu 40 cm. Achten Sie besonders auf die Qualität des Pflanzguts, das den Anforderungen der jeweiligen Art entsprechen muss.

Setzlinge – wie man die richtigen auswählt

Bitte beachten Sie Folgendes:

  • Es empfiehlt sich, Setzlinge in spezialisierten Baumschulen zu kaufen, da dort gefälschte Sorten, Krankheiten und Schäden am Wurzelsystem seltener vorkommen.
  • Sämlinge mit nackten Wurzeln sollten sofort nach dem Kauf gepflanzt werden. Containerpflanzen hingegen können zu einem späteren Zeitpunkt an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden.
  • Vor dem Kauf sollte der Sämling sorgfältig untersucht werden: Blätter, Stängel und Wurzeln sollten frei von Anzeichen von Krankheiten und Schäden durch Schädlinge, Fäulnis oder Trockenheit sein.

Auswahl eines Standorts

Die Rusalka-Johannisbeersorte erzielt höhere Erträge an Standorten mit ausreichend Licht. Idealerweise sollten diese Sträucher im Süden oder Südwesten des Grundstücks gepflanzt werden.

Wichtigste Aspekte:

  • Beim Anpflanzen von Sträuchern an den Rändern eines Grundstücks sollte ein Abstand von 150 cm zum Zaun eingehalten werden.
  • Der optimale Abstand zwischen den Sämlingen beträgt 125 bis 150 cm. Dies fördert eine optimale Entwicklung des Strauchs – Licht und Luft können ungehindert in die Krone eindringen, was eine reiche Ernte und Schutz vor Pilzinfektionen gewährleistet.
  • Zu dichte Anpflanzungen erschweren die Pflege der Sträucher, während zu spärlich oder isoliert stehende Sträucher im Winter starken Winden und in Dürreperioden trockenen Winden ausgesetzt sind.
Kritische Parameter für eine erfolgreiche Kultivierung
  • ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme unbedingt im Bereich von 5-6,5 liegen.
  • ✓ Der Abstand zwischen den Sträuchern sollte mindestens 125 cm betragen, um ausreichend Licht und Belüftung zu gewährleisten.

Schwarze Johannisbeere Rusalka pflanzen

Bereiten Sie die Pflanzlöcher 10–15 Tage vor. Verwenden Sie dazu eine Mischung aus Kompost, Superphosphat und Kaliumsulfat, die gleichmäßig vermischt und vom Pflanzloch aus in die Erde gestreut wird.

Schwarze Johannisbeere Rusalka pflanzen

Pflanzen vorbereiten:

  • Die Triebe der Sämlinge werden auf eine Länge von 15–20 cm zurückgeschnitten. Dies fördert die Kronenbildung und verringert die Verdunstungsfläche. Der Rückschnitt regt zudem die Wurzelbildung an.
  • Für wurzelnackte Setzlinge ist eine besondere Vorbereitung erforderlich: Die Wurzeln werden in ein Gemisch aus Erde und Ton gelegt, um ein Austrocknen während des Einpflanzens zu verhindern.

Die Tiefe und Größe des Pflanzlochs richten sich nach der Wurzelgröße: Die Wurzeln müssen ausreichend Platz haben. Um die Bewurzelung zu beschleunigen, empfiehlt es sich, einen kleinen Rand um das Pflanzloch herum zu lassen und diesen mit nährstoffreicher Erde zu füllen.

Weitere Feinheiten:

  • Beim Einpflanzen ist es wichtig, die Position der Wurzelspitzen zu überwachen und ein Verdrehen zu vermeiden. Sie sollten in einem Winkel von etwa 45 Grad zur Bodenoberfläche stehen und nach unten zeigen.
  • Der Wurzelhals des Sämlings kann etwas tiefer, etwa 2–3 cm unterhalb seiner ursprünglichen Position im Topf, eingepflanzt werden. Dies regt das Wachstum neuer Triebe an und stärkt die Pflanze.
  • Beim Einpflanzen sollte der Strauch nach jeder Erdschicht gegossen werden. Dadurch wird die Bildung von Hohlräumen um die Wurzeln verhindert.
  • Im letzten Schritt wird die Bodenoberfläche unter der Krone mit einer Mulchschicht aus Torf und Humus abgedeckt, die dazu beiträgt, Feuchtigkeit und Nährstoffe zu speichern.

Pflege von Rusalka-Johannisbeeren

Die Pflege der Sträucher in Zukunft ist ganz einfach – befolgen Sie einfach die Empfehlungen bezüglich der sortenspezifischen Anforderungen.

Trimmen

Das Beschneiden und Formen der Strauchvegetation ist ein Schlüsselelement beim Anbau dieser Sorte, um den Ertrag zu steigern. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, ist ein tiefes Verständnis der biologischen Prozesse im Strauch unerlässlich.

Trimmen

Johannisbeerknospen weisen je nach Standort unterschiedliche Eigenschaften auf:

  • Die Knospen am unteren Ende des Strauchs tragen zur Bildung kräftiger Triebe bei.
  • Aus den Knospen im mittleren Bereich entwickeln sich meist Fruchtstände und Ersatztriebe.
  • Apikale Knospen sind in der Regel Wachstumsknospen und führen nur selten zur Bildung von Fruchtständen.
  • Wenn aus den Knospen des alten Holzes neue Triebe wachsen, ist kein nennenswerter Fruchtansatz zu erwarten, da die Beeren solcher Triebe oft nicht reifen und schnell abfallen.
  • Die Haupternte der Johannisbeeren erfolgt an Trieben, die im Vorjahr gebildet wurden, und besteht aus Früchten, die in der ersten und zweiten Wachstumsordnung und selten in der dritten erscheinen.

Die Ziele des Buschbildungsprozesses:

  • Bildung neuer Vegetation und Vorbereitung auf das Erscheinen von Früchten;
  • Gewährleistung des kontinuierlichen Wachstums des Busches;
  • Entfernung abgenutzter, kranker und beschädigter Teile des Busches;
  • Schaffung optimaler Bedingungen für die Reifung der Früchte im Inneren des Strauchs.

Es wird empfohlen, Johannisbeersträucher jährlich zu schneiden. Der optimale Zeitpunkt dafür ist das zeitige Frühjahr, wenn die Knospen noch ruhen. Ein Rückschnitt ist aber auch im Herbst möglich.

Innerhalb eines Jahres nach dem ersten Rückschnitt bilden sich in der Regel 3–4 kräftige Triebe am Fuß des Strauchs. Mit fünf Jahren sollte der Strauch etwa 20 Zweige unterschiedlichen Alters aufweisen.

Der jährliche Beschneidungsplan sieht folgendermaßen aus:

  • Ein Jahr nach der Pflanzung sollten drei Triebe stehen bleiben, die dann so weit zurückgeschnitten werden, dass noch zwei oder drei entwickelte Knospen vorhanden sind.
  • Zweites Jahr. Zusätzlich zu den drei einjährigen Trieben werden vier weitere kräftige Triebe, beginnend an der Basis des Strauchs, hinzugefügt, und die übrigen werden entfernt, indem man sie zusammen mit den Wurzeln abschneidet.
  • Drittes und viertes Jahr. Beschädigte und dreijährige Äste werden entfernt.
Warnhinweise zum Beschneiden
  • × Um den Strauch nicht zu schwächen, sollten Sie nicht mehr als ein Drittel der Äste auf einmal abschneiden.
  • × Vermeiden Sie das Beschneiden während der Periode des aktiven Saftflusses, um Saftverluste zu verhindern.

Die Architektur des entstehenden Busches umfasst folgende Anzahl von Trieben:

  • Neu gebildete Triebe - drei bis sechs;
  • Schießen im zweiten Jahr – von drei auf vier;
  • Zweige des dritten und vierten Lebensjahres - drei bis vier.

Als Folge davon wird der Busch bis zum fünften Jahrestag etwa 12 bis 20 Triebe haben.

Beim anschließenden Rückschnitt werden alte, nicht fruchttragende Zweige entfernt. Um die Fruchtbildung an zwei- und dreijährigen Trieben anzuregen, werden diese bis auf fünf Knospen an der Spitze zurückgeschnitten. Bei Trieben ab vier Jahren werden lediglich die vertrockneten Triebspitzen entfernt.

Bewässerung

Bei anhaltender Trockenheit sollte die Rusalka-Johannisbeere alle zwei Wochen gegossen werden. Sobald es regnet, ist kein weiteres Gießen mehr nötig. Im Frühjahr sollte gegossen werden, sobald der Boden zu trocknen beginnt.

Bewässerung

Überwässerung sollte vermieden werden, da dies zu Wurzelfäule führen kann, was sich negativ auf die Gesundheit der Pflanze auswirkt.

Empfehlungen zur Organisation der Bewässerung:

  • Um die Bewässerungseffizienz zu steigern, bereiten Sie den Boden um den Baumstamm vor. Entfernen Sie zunächst die alte Mulchschicht und abgefallenes Laub. Lockern Sie anschließend den Boden auf.
  • Beim Auflockern des Bodens sollte man nicht tiefer als 5–8 cm graben und einen Abstand von 20 cm zum Pflanzenstamm einhalten. So wird das Wurzelsystem ausreichend mit Sauerstoff versorgt und vor Insektenbefall geschützt.
  • Es empfiehlt sich, einen kleinen Graben um die Krone des Busches anzulegen, durch den die Bewässerung erfolgen kann.
  • Ein Strauch benötigt 35-40 Liter Wasser, um den Boden bis in eine Tiefe von 25 cm zu durchfeuchten.
Bewässerungsoptimierung
  • • Verwenden Sie eine Tropfbewässerung, um den Boden gleichmäßig zu befeuchten, ohne ihn zu überwässern.
  • • Gießen Sie am frühen Morgen oder späten Abend, um die Wasserverdunstung zu minimieren.

Düngung

Für eine reiche Fruchternte muss der Boden mit den notwendigen Nährstoffen versorgt werden. Organische Substanz ist dabei unerlässlich. Kompost oder ein Gemisch aus Torf und Humus eignen sich ideal. Die Düngermenge hängt von der Bodenfruchtbarkeit und dem Alter der Pflanze ab.

Düngung

Es gibt ein bestimmtes Fütterungsschema:

  • Phosphor-Kalium-Dünger, auch organische, sollten entlang der Wurzeln verteilt werden.
  • Stickstoffdünger sind für das frühe Frühjahr vorgesehen. Sie werden in Abständen von 70 bis 90 cm von den Wurzeln ausgebracht.
  • Vogelkot und Kompost sollten verdünnt werden. Kompost wird im Verhältnis 1:2 mit Wasser vermischt, Vogelkot im Verhältnis 1:10. Für einen ausgewachsenen Strauch werden 8–12 kg benötigt.
  • Zu den mineralischen Düngemitteln zählen Ammoniumnitrat, Superphosphat und Kaliumsulfat.

Am besten düngt man während der Fruchtansatzzeit, die in der Zentralregion den zweiten zehn Tagen des Juni und in den nördlichen Regionen den ersten zehn Tagen des Juli entspricht.

Kalkung

Damit der Strauch Früchte trägt, benötigt er neutralen oder leicht sauren Boden. Zu saurer Boden beeinträchtigt den Geschmack der Früchte, verringert den Ertrag und macht die Pflanzen anfällig für Pilz- und Bakterienkrankheiten. Bei zu niedrigem Säuregehalt vergilben die Blätter der Johannisbeersträucher und die Beeren fallen ab.

Um den Säuregehalt des Bodens in Ihrer Gegend zu bestimmen, können Sie Schnelltests durchführen oder eine Bodenprobe an ein spezialisiertes Labor schicken. Ist dies nicht möglich, orientieren Sie sich an den Pflanzen, die bereits in Ihrer Gegend wachsen: Hahnenfuß, Sauerampfer und Schachtelhalm bevorzugen saure Böden, während Klee in neutralen oder leicht alkalischen Böden gut gedeiht.

Zur Verbesserung des Säure-Basen-Gleichgewichts werden verschiedene Mittel zur Reduzierung des Säuregehalts eingesetzt:

  • Gelöschter Kalk hat sich als besonders wirksam erwiesen. Er fördert zudem das Wachstum nützlicher Mikroorganismen. Eine Kalkung wird alle 6–7 Jahre empfohlen.
  • Holzasche reduziert nicht nur den Säuregehalt des Bodens, sondern reichert ihn auch mit Mikroelementen an, was sich positiv auf den Geschmack der Früchte auswirkt und ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten erhöht.

Bildung der Eierstöcke

Johannisbeeren blühen Ende Mai. In dieser Zeit, die für verschiedene Regionen Russlands typisch ist, kann es kurzzeitig zu Frost kommen, meist nachts. Diese Temperaturschwankungen schädigen die Knospen.

Bildung der Eierstöcke

Als Reaktion auf solche Phänomene ergreifen Gärtner Maßnahmen, um die Bestäubung neu gebildeter Früchte anzuregen. Eine wirksame Methode besteht darin, bestäubende Insekten mit speziellen Mischungen anzulocken:

  • Die wichtigste Zutat in solchen Mischungen ist Bienenhonig. Um eine Lösung herzustellen, mischen Sie 80-100 g Honig mit 10 Litern Wasser und besprühen Sie die Johannisbeersträucher damit.
  • Anpflanzen von Honigpflanzen. Eine Möglichkeit besteht darin, Gründüngung, beispielsweise durch Phacelia, auszusäen. Diese Pflanze lockt nicht nur nützliche Insekten zur Bestäubung an, sondern verbessert auch die Bodenbeschaffenheit, unterdrückt Unkraut und dient als dekoratives Element.
Es gibt auch andere Pflanzen – Lungenkraut, Rosensträucher und Narzissen.

Winterunterkunft

Die Johannisbeersorte Rusalka ist für ihre Kälteresistenz bekannt. In gemäßigten Klimazonen benötigt sie keinen Winterschutz, da sie Temperaturen bis zu -28 bis -30 °C unbeschadet übersteht.

Wer vor dem Einsetzen der kalten Jahreszeit einige Vorkehrungen trifft, wird den Winter leichter überstehen:

  • Bringen Sie eine Mulchschicht um den Strauch herum aus. Kleine Holzspäne oder eine Mischung aus Torf und Kompost eignen sich ideal; verteilen Sie diese in einem Abstand von 10 cm vom Wurzelhals.
  • In Gebieten mit windigen Wintern werden Sträucher mit spiralförmig gedrehten Seilen gesichert. Der Schnee wird dann vorsichtig unter die Sträucher geschoben. Bei ausreichender Schneehöhe können die Sträucher vollständig mit Schnee bedeckt werden.

Krankheiten und Schädlinge

Die Russalka ist resistent gegen Echten Mehltau, aber nicht immun gegen andere Krankheiten. So schützen Sie die Pflanze vor Krankheiten:

  • Der Zustand des Strauchs sollte regelmäßig überprüft werden. Werden Anzeichen irreversibler Veränderungen an Struktur oder Aussehen betroffener Teile festgestellt, müssen diese entfernt werden. Befallene Strauchteile sollten durch Abbrennen vernichtet werden.
  • Bordeauxbrühe, die auch zur Behandlung von Infektionen eingesetzt wird, kann auch vorbeugend verwendet werden. Hierfür wird eine 3%ige Lösung benötigt; zur Prophylaxe wird eine 1%ige Lösung verwendet.

Krankheiten und Schädlinge

Ernte und Lagerung

Die Rusalka-Sorte ist insofern einzigartig, als alle Beeren gleichzeitig reifen und somit nur einmal geerntet werden müssen. Am besten pflückt man die Früchte im Ganzen von den Sträuchern, wodurch sie länger haltbar sind und der Transport vereinfacht wird.

Regeln:

  • Wenn schwarze Johannisbeeren über weite Strecken transportiert werden, werden sie gepflückt, bevor alle Beeren im Büschel vollreif sind – die Früchte reifen während des Transports zwar weiter nach, aber ihr Geschmack ist dann nicht mehr so ​​intensiv wie der von direkt vom Strauch gepflückten Beeren.
  • Sollen die Johannisbeeren sofort verzehrt werden, sollte man warten, bis die Beeren die technische Reife erreicht haben.
  • Bei Lagerung im Kühlschrank bleiben Johannisbeeren 6-8 Tage lang frisch, während bei Zimmertemperatur bereits nach 3 Tagen Anzeichen von Verderb auftreten.
  • Für die Ernte empfiehlt sich die Verwendung von Körben, um eine gute Belüftung zu gewährleisten. Sammelt man die Beeren in Glas- oder Metallbehältern, verlieren sie schnell ihre Form.

Für und Wider

Zu den Vorteilen der Vielfalt zählen insbesondere folgende:

ausgezeichnete Frostbeständigkeit;
Toleranz gegenüber Trockenperioden;
Fähigkeit zur Selbstbestäubung;
Der Geschmack bleibt sowohl nach der Wärmebehandlung als auch beim Einkochen erhalten;
gesteigerte Produktivität;
Attraktive, große Beeren mit gleichmäßiger Form.

Zu den Nachteilen dieser Sorte gehört ihre Anfälligkeit für Septoria-Blattflecken, weshalb rechtzeitige Schutzmaßnahmen wichtig sind. Sie ist außerdem anfällig für Knospenmilben, was das Absterben der Pflanze begünstigt.

Rezensionen

Anton Petkovich, 45 Jahre alt, Minsk.
Die Johannisbeersorte Rusalka hat sich in unserem Garten einen besonderen Platz erobert. Ihre Beeren sind groß, angenehm duftend und zart behaart. Der Geschmack ist süß mit einer leichten Säure. Eine ihrer Eigenschaften ist, dass die Früchte umso größer sind, je jünger der Strauch ist. Allerdings benötigt der Strauch regelmäßigen Rückschnitt und muss verjüngt werden. Außerdem ist er anfällig für Krankheiten, die mir gelegentlich begegnen.
Victor Murkin, 32 Jahre alt, Nowoworonesch.
Ich baue Johannisbeeren zum Verkauf an. Die Beeren eignen sich hervorragend für den Transport. Um sie bis zum Frühjahr zu lagern, friere ich sie ein, wodurch sie Form und Geschmack behalten. Sie verkaufen sich gut (sowohl frisch als auch gefroren).
Alina Kataeva, 51 Jahre alt, Pskow.
Ich baue seit einigen Jahren Rusalka-Johannisbeeren an und möchte Ihnen einen wichtigen Tipp geben: Achten Sie auf die Anzahl der Zweige an jungen Sträuchern, da diese in der Regel größere und zahlreichere Beeren tragen als ältere. Um die Größe und Anzahl der Beeren zu erhalten, entfernen Sie alte, neu gewachsene oder schwache Zweige. Dadurch steigern Sie den Johannisbeerertrag.

Die Rusalka-Sorte ist ein wahrer Schatz für Gärtner aller Erfahrungsstufen. Sie erfreut sich landesweit konstanter Nachfrage. Um den gewünschten Ertrag zu erzielen, sollten Sie die grundlegenden Gartenempfehlungen beachten. Optimaler Pflanzzeitpunkt und fachgerechter Rückschnitt steigern den Beerenertrag, schützen die Sträucher vor Krankheiten und verlängern die Fruchtperiode.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das optimale Bewässerungsintervall während Trockenperioden?

Welche Begleitpflanzen verbessern den Ertrag?

Welche Mulchart eignet sich am besten, um die Feuchtigkeit im Sommer zu speichern?

Ist eine Vermehrung durch Stecklinge im Herbst möglich?

Welche Mikroelemente sind entscheidend für die Erhöhung des Zuckergehalts von Beeren?

Wie kann man Blumen vor Frühlingsfrösten schützen?

Welche bestäuberfreundlichen Sorten erhöhen den Ertrag?

Wie lange können frische Beeren im Kühlschrank aufbewahrt werden?

Welche natürlichen Wurzelstimulanzien sind für Sämlinge wirksam?

In welcher Zeit ist die Anfälligkeit für Blattläuse am größten?

Welcher Düngeplan ist für einen ausgewachsenen Strauch erforderlich?

Wie kann man verhindern, dass Beeren bei Regen platzen?

Kann es in Töpfen angebaut werden?

Welche Pilzerkrankungen sind am gefährlichsten?

Was ist das Mindestalter eines Strauchs für einen maximalen Ertrag?

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