Die rote Johannisbeersorte Vixne ist lateinischer Herkunft, daher ihr ungewöhnlicher Name. Der Strauch ist in früh- und mittelfrühreifenden Sorten erhältlich, was praktisch ist, da er überall im Land angebaut werden kann. Vixne-Johannisbeeren tragen saftige und köstliche rote Früchte.
Herkunft
Die Viksne-Pflanze stammt aus einer Zuchtstation in Lettland. Dort entwickelten Züchter mithilfe experimenteller Methoden neue Sorten. Ihre Vorfahrin, die Sorte Varshavich, ist für ihre leuchtend gefärbten Früchte bekannt. 1997 wurde Viksne in das russische Sortenregister aufgenommen. Seitdem wird die Pflanze in nahezu allen ehemaligen GUS-Staaten angebaut.
Beschreibung des Hybrids
Die Vikse-Johannisbeersorte ist bei Gärtnern sehr beliebt. Sie ist sehr attraktiv und pflegeleicht.
| Name | Krankheitsresistenz | Bodenanforderungen | Reifezeit |
|---|---|---|---|
| Büsche | Hoch | Leichter, sandiger Lehm | Durchschnitt |
| Beeren | Durchschnitt | Feucht, nicht durchnässt | Früh |
Büsche
Die Zweige sind ausladend und etwa 1,5 m lang. Die Triebe sind groß, glatt und graubraun. Die Knospen sind länglich, klein und leicht abstehend. Die Blätter sind fünflappig mit gewellten, dunkelgrünen Rändern. Die Blattoberfläche ist glatt, die Unterseite leicht behaart. Die Zähne sind mittelgroß und erbsenförmig. Die Blüten sind klein und sitzen auf den großen Blättern.
Beeren
Das Durchschnittsgewicht liegt bei 0,8–0,9 g. Die Früchte sind rund und weisen deutlich sichtbare Adern auf. Sie verströmen ein intensives Aroma und schmecken süß-säuerlich. Bei einer Verkostungsausstellung bewerteten Fachleute den Geschmack mit fast 5 Sternen. Das Fruchtfleisch enthält wenige Kerne, und die Schale ist dünn, aber recht fest.
Granatäpfel haben eine leuchtend rote Farbe und werden deshalb manchmal auch Kirschgranatäpfel genannt. Sie enthalten Pektin (2,5 %) und Vitamin C (etwa 35 mg pro 100 g).
Vollreife Früchte trocknen nicht aus und verfaulen nicht; sie können recht lange an der Pflanze hängen bleiben und verlieren mit der Zeit nicht ihr marktfähiges Aussehen.
Eine Substanz wie Pektin hilft dabei, schädliche Stoffe aus dem Körper zu entfernen.
Sortenmerkmale
Diese mittelfrühe Sorte zeichnet sich durch hervorragende Erträge aus. Sie ist resistent gegen Viren, Hitze und Kälte und eignet sich daher ideal für den Anbau überall im Land.
Reifezeit und Ertrag
Diese Strauchsorte liefert einen hohen und gleichmäßigen Ertrag. Bei Pflanzung im September kann man im Juli eine kleine, aber schmackhafte Ernte (ca. 2 kg) erzielen. Der Strauch beginnt im späten Frühjahr zu blühen, und die Beeren reifen im Hochsommer.
Der Gärtner kann die größte Ernte im fünften oder sechsten Jahr nach der Pflanzung einfahren. Bei gutem Wetter und günstigen Bedingungen sind etwa 10 kg Früchte möglich. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei 6 kg.
Aus einem Hektar Land lassen sich etwa 16-18 Tonnen Johannisbeeren ernten, was ein guter Indikator für den Ertrag dieser Kulturpflanze ist.
Anwendung
Die Vixne hat vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Sie kann frisch verzehrt werden, weshalb sie auch angebaut wird, und die Beeren werden eingefroren oder eingemacht. Aus dem enthaltenen Pektin werden Marmelade und Kompott hergestellt.
Die wohltuenden Eigenschaften schwarzer Johannisbeeren helfen, hohes Fieber und Schwäche schnell zu überwinden. Der Saft der Beeren löscht nicht nur den Durst, sondern wirkt auch entzündungshemmend. Die roten Früchte fördern die Durchblutung, und Vixne wird zur Vorbeugung von Herzinfarkten eingesetzt.
Transportierbarkeit
Vixne ist eine hervorragende Sorte für den großflächigen Anbau. Die Früchte haben eine robuste Schale und eignen sich daher gut für den Transport. Außerdem bleiben die Beeren lange am Johannisbeerstrauch hängen, ohne zu faulen.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Johannisbeersträucher besitzen ein starkes Immunsystem und sind resistent gegen Pilzkrankheiten, werden aber häufig von Blattläusen befallen. Um zu verhindern, dass diese Insekten überhaupt an die Pflanze gelangen, muss Unkraut ständig entfernt werden, da es den Schädlingen als Brutstätte dient.
Anthraknose ist ebenfalls schädlich; ihr Hauptsymptom ist die Rötung des Laubs. Die Sorte ist nicht besonders resistent gegen diese Krankheit. Um Wurzelfäule vorzubeugen, sollte die Pflanze regelmäßig gegossen und nicht an Standorten mit hohem Grundwasserspiegel gepflanzt werden.
Trockenheits- und Frostresistenz
Vixne ist eine winterharte Sorte. Wind und extreme Kälte schaden dem Strauch nicht wesentlich, können aber zu einer Beeinträchtigung der Fruchtknospen führen. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Ernte, da die Früchte im Frühjahr wieder vollständig austreiben.
Diese Sorte verträgt keine Trockenheit und Hitze. Wenn sie in dieser Zeit nicht genügend Wasser erhält, werden die Beeren viel kleiner und weniger zahlreich.
Vor- und Nachteile
Der Vixne-Johannisbeerstrauch hat, wie andere Nutzpflanzen auch, seine Vor- und Nachteile, die beim Anpflanzen berücksichtigt werden müssen.
Vorteile der Vielfalt:
- Übersteht niedrige Temperaturen, Wind und Kälte auch ohne besonderen Schutz;
- relative Trockenresistenz;
- Verträgt unerwartete Temperatur- und Wetteränderungen im Allgemeinen gut;
- bringt eine reiche und schmackhafte Ernte;
- Die Früchte haben ein marktgerechtes Aussehen;
- transportabel.
Nachteile der Sorte:
- Verträgt Blattlausbefall nicht gut;
- Die Knospen erfrieren und brauchen dann lange Zeit, um sich zu erholen;
- Bei heißem Wetter und unzureichender Bewässerung werden die Beeren kleiner;
- Frisch geerntete Ware kann nicht länger als 2 Wochen gelagert werden.
Überreife und unreife Früchte enthalten deutlich weniger nützliche Mikroelemente.
Landemerkmale
Eine ertragreiche Pflanze kann man nur dann anbauen, wenn man die Pflanzempfehlungen befolgt.
Pflanztermine
Vixne pflanzt man am besten im Herbst. Warten Sie mindestens zwei Monate vor dem ersten Frost, damit die Stecklinge anwachsen können. Die Pflanze treibt im Frühjahr aus.
Sie können den Strauch im März pflanzen, aber tun Sie dies, bevor der Saftfluss einsetzt. Die Pflanze wächst ganzjährig. Die erste Ernte erfolgt erst im zweiten Jahr nach der Pflanzung. Sollte es im Spätherbst bereits sehr kalt geworden sein und der erste Frost eingesetzt haben, pflanzen Sie den Strauch im März.
Auswahl eines Sämlings
Kaufen Sie Vixne-Johannisbeerstecklinge nur von seriösen Anbietern. Die Sämlinge sollten ein gesundes Wurzelsystem und kräftige Zweige haben.
Die Rinde kann einreißen oder sich ablösen – das ist völlig normal, und der Sämling wird gut gedeihen. Achten Sie auf wenige Blätter und Triebe; am besten eignet sich ein zweijähriger Sämling mit kräftigen Wurzeln.
Standortwahl und -vorbereitung
Vixne schlägt nur dann Wurzeln und liefert nur dann eine ausgezeichnete Ernte, wenn der Standort für die Anpflanzung des Strauchs sorgfältig ausgewählt wird.
Regeln für die Wahl eines Ortes:
- Wählen Sie einen sonnigen, aber zugluftgeschützten Standort. Der Strauch gedeiht zwar auch im Halbschatten, aber nicht im tiefen Schatten. Am besten eignet sich die Nähe zu niedrigen Gebäuden.
- Suchen Sie einen Standort mit feuchtem Boden, achten Sie aber darauf, dass dieser nicht durchnässt wird.
- Johannisbeersträucher gedeihen am besten in leichten, sandigen Lehmböden. In lehmigen und schweren Böden werden die Wurzeln geschwächt.
- Die Pflanzfläche sollte eben oder leicht erhöht sein.
- 60 Tage vor der Pflanzung sollte die Fläche von Gras, Wurzeln anderer Pflanzen und Unrat befreit werden.
- Lockern Sie die Erde auf, damit die Feuchtigkeit besser aufgenommen werden kann und die Wurzeln atmen können.
- Wenn Sie im Frühjahr einen Setzling pflanzen, dann erledigen Sie die gesamte Arbeit im Herbst.
- ✓ Für optimales Wachstum sollte der pH-Wert des Bodens zwischen 6,0 und 6,5 liegen.
- ✓ Der Abstand zwischen den Sträuchern beträgt mindestens 1,5 m, um eine ausreichende Belüftung und Beleuchtung zu gewährleisten.
Johannisbeeren können am selben Standort nicht länger als 15 Jahre wachsen.
Der Pflanzprozess: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Vor dem Einpflanzen des Setzlings ist es notwendig, diesen zu untersuchen und alle trockenen und beschädigten Stellen zu entfernen.
Landealgorithmus:
- Graben Sie Löcher mit den Maßen 0,4 x 0,45 m. Halten Sie einen Abstand von etwa 1,5 m zwischen den Büschen ein.
- Füllen Sie das Loch zu 2/3 mit einer Mischung aus Humus (1 Teil), Torf (2 Teile), Superphosphat (250 g) und Kaliumdünger (60 g).
- Gießen Sie das Pflanzloch mit 5 Litern Wasser.
- Spreize die Wurzeln des Stecklings, neige ihn leicht und setze ihn in das Loch.
- Mit Erde auffüllen, den Wurzelhals um 60 mm vertiefen, dadurch wird die Pflanze anfangen, mehr Wurzeln zu bilden.
- Die Erde um den Busch herum festtreten und ihn gut mit warmem Wasser wässern.
- Die Triebe sollten bewurzelt werden, wobei an jedem Trieb nicht mehr als fünf Knospen verbleiben sollten. Dies entspricht etwa 0,2 m Abstand zur Bodenoberfläche.
- Mulchen Sie den Bodenum eine schnelle Verdunstung des Wassers zu verhindern.
Informationen zum Anpflanzen von roten Johannisbeeren im Frühjahr und Herbst finden Sie im Video:
Pflegehinweise
Obwohl der Johannisbeerstrauch 'Vixne' pflegeleicht ist, benötigt er dennoch eine minimale, aber qualitativ hochwertige Pflege.
Bewässerung
Die Pflanze benötigt Wasser, insbesondere während der Fruchtbildung. Gießen Sie sie rund um den Stamm. Die benötigte Wassermenge hängt von der Lufttemperatur und dem Feuchtigkeitsgehalt des Bodens ab.
Gießen Sie zweimal alle 10 Tage. Verwenden Sie je nach Pflanzengröße und Bodenfeuchtigkeit etwa 2–4 Eimer Wasser pro Pflanze. Ist die Erde noch feucht, können Sie das Gießen aussetzen.
Pflege des Baumstammkreises
Der Boden um den Stamm des Strauchs benötigt regelmäßige Pflege. Jegliches Gras muss entfernt werden, da es den Boden verstopft und das Wachstum des Johannisbeerstrauchs behindert. Gras dient außerdem als Brutstätte für Johannisbeerblattläuse.
Nach dem Gießen die Erde auflockern und mit Laub mulchen; so bleibt die Feuchtigkeit länger erhalten. Da das Wurzelsystem nicht sehr tief reicht, ist beim Umgang mit der Pflanze Vorsicht geboten, um die Wurzeln nicht zu beschädigen.
Topdressing
Vixen wird zweimal gedüngt: nach der Blüte und zwei Wochen vor Erntebeginn. Während der Wachstumsperiode, die im Mai oder Juni beginnt, sollte Stickstoff zur Förderung des Grünwachstums zugeführt werden. Ammoniumnitrat (30 g pro Pflanze) oder Harnstoff (30 g pro Strauch) eignen sich hierfür hervorragend.
Hilfreiche Tipps für Frühjahrsfütterung von Johannisbeeren Lesen Sie weiter auf den Seiten unserer Website.
Nach der Blüte und während der Fruchtbildung Vogelkot (1:12) oder Königskerzenmehl (1:5) in einer Menge von 2 Eimern pro Strauch ausbringen. Im Herbst beim Umgraben Phosphor und Kalium düngen. Auch Holzasche, die viele nützliche Spurenelemente enthält, kann verwendet werden.
Ist die Pflanze groß, hat sie massive Blätter und liefert sie eine reiche Ernte, so ist im Herbst keine Düngung nötig.
Die besten Ergebnisse erzielt man mit einer Kombination aus mineralischen und organischen Düngemitteln. Vermeiden Sie chlorhaltige Substanzen, da Johannisbeeren sehr empfindlich auf diesen Inhaltsstoff reagieren.
Trimmen
Um ein schnelles Wachstum der Johannisbeeren zu gewährleisten, werden sie nach dem Pflanzen leicht zurückgeschnitten, wobei an jedem Trieb etwa drei Knospen verbleiben. Ausgewachsene Pflanzen bleiben unbeschnitten, da ältere Triebe noch Früchte tragen. Frühjahrsschnitt Alte, kranke und abgestorbene Äste können Sie verwenden, aber berühren Sie nicht die Spitze.
Lesen Sie mehr über das Beschneiden im Herbst. nächster ArtikelDie
Tipps zum Beschneiden von roten Johannisbeeren und zum Formen des Strauchs finden Sie im folgenden Video:
Reproduktion
Die Pflanze vermehrt sich auf verschiedene Weise:
- das Buschland teilen;
- Stecklinge;
- vertikale Schichtung;
- horizontale Schichtung;
- Samen.
| Verfahren | Zeit bis zur ersten Ernte | Komplexität |
|---|---|---|
| Stecklinge | 2 Jahre | Durchschnitt |
| Schichtung | 3 Jahre | Niedrig |
| Samen | 4 Jahre | Hoch |
Zur Vermehrung durch vertikale Absenker wird der Strauch stark, fast bis zum Boden, zurückgeschnitten. Im Hochsommer werden die jungen Triebe angehäufelt. Im Oktober werden sie in die Baumschule verpflanzt. Zur horizontalen Absenkervermehrung lässt man die bewurzelten Triebe bis zum frühen Frühjahr des folgenden Jahres stehen, biegt sie dann herunter und häufelt sie separat von der Mutterpflanze an.
Vorbereitung auf den Winter
Ausgewachsene Pflanzen benötigen keine Abdeckung, junge, frisch gepflanzte Sämlinge hingegen sterben ohne sie ab. Die Pflanzen sind mit herabgefallenen Blättern bedeckt.
Ernte und Lagerung
Die Johannisbeere ist eine ertragreiche Pflanze. Ein einzelner Strauch liefert etwa 6 kg Beeren. Die Reifezeit ist im Hochsommer. Die Beeren werden mit den ganzen Trauben geerntet, da die Ernte sonst beschädigt wird. Die Früchte werden in großem Umfang verarbeitet; frische Beeren sind bei Temperaturen von 1 bis 2 Grad Celsius bis zu 12 Tage haltbar.
Krankheiten und Schädlinge
Johannisbeeren sind gegen viele Krankheiten und Schädlinge resistent. Blattläuse schaden der Pflanze jedoch. Symptome sind rote Bläschen und Wucherungen. Die Insekten legen ihre Eier in die Blätter, und die geschlüpften Larven saugen den Pflanzensaft, was schließlich zum Absterben der Johannisbeere führt. Befallene Blätter werden abgepflückt und verbrannt, und der Strauch wird mit traditionellen Heilmitteln oder speziellen Behandlungsmethoden behandelt.
Wie man Blattläuse an Johannisbeeren loswird, lesen Sie hier. in diesem ArtikelDie
Bei Auftreten von Glaswürmern wird der Johannisbeerstrauch vollständig ausgegraben und verbrannt. Vixne ist relativ resistent gegen Anthraknose, weist jedoch eine schwache Immunität gegen Weißen Schorf, Becherrost und Septoria auf. Diese Krankheiten lassen sich nur mit kupferhaltigen Präparaten behandeln.
Gärtnerrezensionen zur Vixne-Johannisbeere
Die Johannisbeersorte Vixne ist nicht nur pflegeleicht und einfach zu pflanzen, sondern auch sehr schön. Während der Fruchtzeit sind die roten Beeren eine attraktive Bereicherung für jeden Garten, weshalb Gärtner sie oft an einem prominenten Standort pflanzen.


