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Eine Rezension der beliebten roten Johannisbeersorte 'Natalie'

Die Sorte „Natalie“ ist die beliebteste Beerensorte in den ländlichen Gärten unseres Landes. Sie zeichnet sich durch hervorragende Erträge, köstliche Beeren und Resistenz gegen verschiedene Krankheiten aus. Die meisten, die sich für diese Sorte entschieden haben, bestätigen dies.

Zuchtgeschichte und Zuchtregion

Diese rote Johannisbeersorte wurde durch interspezifische Kreuzung am Allrussischen Wissenschaftlichen Forschungsinstitut für Obstzüchtung und -anbau (VSTISP) von V. M. Litvinova und N. K. Smolyaninova gezüchtet. 1991 wurde sie in das staatliche Register der Züchtungserfolge aufgenommen. Sie wird für den Anbau in nahezu allen Regionen Russlands empfohlen.

Johannisbeeren sind von Natur aus anspruchslos und pflegeleicht. Daher kann die Sorte „Natalie“ in fast allen Regionen Russlands angebaut werden, mit Ausnahme von landwirtschaftlichen Betrieben und Sommerhäusern im unteren Wolgagebiet und in den nördlichen Regionen. Auch im russischen Fernen Osten ist die Sorte nicht verbreitet.

Die beste Region für den Anbau dieser Johannisbeersorte ist Zentralrussland.

Hauptmerkmale der Sorte 'Natalie'

'Natalie' ist ein locker wachsender, aber mittelgroßer und recht dichter Strauch. Seine aufrechten, grünen Triebe sind meist nicht sehr dick und behaart. Sie sind grün mit rötlichen Spitzen, ein charakteristisches Merkmal dieser Johannisbeersorte. Verholzte Triebe sind bräunlich und ebenfalls behaart.

Die Blätter der Sorte 'Natalie' sind fünflappig, mittelgroß, kahl, leicht runzelig und ledrig. Sie sind grün mit einem leichten Blaustich, matt und haben einen gewellten Rand. Der Blattstiel ist ebenfalls grün, von normaler Länge und Dicke und kahl.

Die Sorte 'Natalie' zeichnet sich durch ihre großen Blüten mit schalenförmigen, dunkelroten Kelchblättern aus. Diese Johannisbeersorte bildet mittelgroße Blütenstände – bis zu 10 cm – mit einer dichten, behaarten Blütenstandsachse.

Große, feste Beeren mit einem Gewicht zwischen 0,7 und 1 g. Sie sind rund und leicht länglich. Charakteristisch für sie sind ihre tiefrote Farbe und sie enthalten zahlreiche kleine Samen. Alle Beeren sind einheitlich im Aussehen.

Die Sorte zeichnet sich durch ein trockenes Pflückverhalten aus, ist aber nicht übermäßig trocken. Sie ist von einer relativ dichten Schale umgeben, was einen guten Transport der Beeren ermöglicht.

Die Beerensorte „Natalie“ hat einen süß-sauren, insgesamt aber sehr angenehmen Geschmack. Laut vielen Verkostern liegt die durchschnittliche Geschmacksbewertung bei 8 von 10 Punkten.

Der Zuckergehalt dieser Johannisbeersorte beträgt 6,5 % und der Glukosegehalt 39 mg pro 100 g Produkt.

Merkmale der Sorte

Es ist wichtig, die Eigenschaften einer Sorte zu kennen, bevor man mit dem Anbau beginnt. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Reifezeitpunkt, Ertrag, Transportfähigkeit und weitere Merkmale von Johannisbeeren.

Reifezeit

Die Sorte „Natalie“ ist eine mittelfrühe Sorte, das heißt, sie benötigt etwa 125 bis 135 Tage, um vollständig auszureifen.

Der beste Erntemonat ist Mitte Juli. Je nach Wachstumsbedingungen ist eine Ernte jedoch auch bis Anfang August möglich.

Ist die Lufttemperatur insgesamt zu niedrig, was in einem kalten Sommer vorkommen kann, führt dies zu einem Problem mit den Beeren. Obwohl die Sorte nicht besonders frostempfindlich ist, verträgt sie Trockenheit nur schlecht. Dies kann den Geschmack der Beeren und die Gesundheit des Strauchs selbst beeinträchtigen.

Produktivität

Name Ertrag (kg pro Strauch) Frostbeständigkeit (°C) Krankheitsresistenz
Natalie 3.6 -25 Hoch
Gazelle 2.0 -20 Durchschnitt
Oryol-Stern 2.3 -22 Hoch

Die Sorte 'Natalie' zeichnet sich durch ihren beeindruckenden und reichen Ertrag aus. Ein Strauch kann etwa 3,6 kg Beeren tragen. Das ist deutlich mehr als bei anderen Johannisbeersorten. Zum Vergleich: 'Gazelle' und 'Orlovskaya Zvezda' liefern 2 kg bzw. 2,3 kg.

Das untenstehende Video zeigt die Johannisbeersorte „Natalie“:

Die Zahlen belegen eindeutig einen deutlichen Vorteil für Natalie hinsichtlich der Anzahl der gesammelten Beeren.

Dieser hohe Ertrag ist auf die Selbstfruchtbarkeit der Sorte zurückzuführen. Das bedeutet, dass die Johannisbeersorte bei der Bestäubung ausschließlich auf den Pollen ihrer eigenen Blüten angewiesen ist und keine externen Bestäuber wie Bienen benötigt.

Diese Sorte ist im Wesentlichen autark und kann ohne menschliches Zutun wachsen und gedeihen. Um jedoch den höchsten Ertrag zu erzielen, ist es ratsam, einige äußere Einflüsse einzubringen. Die Pflanze kann zwar auch ohne Pflege und Dünger wachsen, der Ernteertrag wird dann aber enttäuschend ausfallen.

Aufgrund der ungewöhnlichen Struktur der Johannisbeerstrauchblüte und des ebenso ungewöhnlichen Bestäubungsprozesses kann somit auch unter weniger günstigen Bedingungen und Standorten eine gute Ernte erzielt werden.

Trockenheits- und Frostresistenz

Feuchtigkeit ist ein entscheidender Faktor, ohne den die rote Johannisbeersorte „Natalie“ sich kaum weiterentwickeln kann. Obwohl die Sorte als trockenheitsresistent gilt und somit Trockenperioden gut übersteht, reagiert sie während der Blütezeit sehr empfindlich auf Wassermangel.

Bei der Bildung von Johannisbeeren ist eine ausreichende Bewässerung während der Reifezeit ein wichtiger Faktor. Sie beeinflusst maßgeblich Größe, Geschmack und Gesamtertrag der Beeren. Obwohl die Sorte „Natalie“ als trockenheitsresistent gilt, sollte man sie nicht vollständig austrocknen.

Hinsichtlich der Frostbeständigkeit ist die Sorte gegenüber kalten Temperaturen völlig unempfindlich und verträgt Temperaturen bis zu -25 °C. Auch kalte Sommertage verträgt sie problemlos.

Die Sorte „Natalie“ kann daher getrost als trockenheits- und frostresistent bezeichnet werden. Dies ist einer ihrer Hauptvorteile gegenüber anderen Sorten dieser Beeren.

Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge

Die Sorte 'Natalie' gilt als die robusteste und gesündeste Johannisbeersorte. Keine andere Sorte bietet eine so ausgezeichnete Resistenz gegen Pflanzenschädlinge und Gartenkrankheiten.

Die einzige Ursache für einen Befall der Johannisbeersorte 'Natalie' durch Pflanzenviren ist unsachgemäße Pflanzung und die Missachtung der richtigen Anbau- und Pflegehinweise. Diese schädlichen Praktiken können die Widerstandsfähigkeit des Strauchs schwächen und ihn anfälliger für Gartenkrankheiten machen.

Transportierbarkeit

Sowohl ganze Trauben als auch einzelne Beeren lassen sich transportieren und behalten lange ihr ansprechendes Aussehen. Die Sorte Natalie übersteht zudem problemlos lange Transportwege, ohne an Geschmack einzubüßen.

Um sicherzustellen, dass unsere Johannisbeersorte ihre besten Eigenschaften nicht verliert oder während des Transports verdirbt, empfiehlt es sich, die Beeren und Trauben in kleinen Behältern zu transportieren, um die Schicht unter den Beeren selbst zu erhalten.

Die wichtigsten Vor- und Nachteile der Sorte

Nach eingehender Analyse der Hauptmerkmale von „Natalie“ können wir die wichtigsten Vorteile und möglichen Nachteile hervorheben.

Vorteile:

  • Frostbeständigkeit – hält Temperaturen von -25 bis -30 °C stand. Diese Eigenschaft hilft der Sorte, klimatischen und meteorologischen Herausforderungen problemlos zu begegnen.
  • Lange Lebensdauer. Dieser Vorteil bezieht sich auf eine lange Fruchtperiode. Ein gesunder Strauch kann 10 Jahre lang eine gute Ernte liefern.
  • Die Beeren bleiben lange fest und bleiben auch nach der vollständigen Reife und der Pflückreife noch über einen beträchtlichen Zeitraum unbeschädigt.
  • Die Beeren schmecken süß-sauer, aber angenehm.
  • Bequemer und komfortabler Transport.
  • Lange Haltbarkeit.
  • Resistenz gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten.

Die Sorte 'Natalie' hat wenige Nachteile. Experten weisen jedoch auf eine unerfreuliche Eigenschaft hin: Nach fünf Jahren wird der Strauch übermäßig groß und ausladend. Dadurch hängen die Triebe unter dem Gewicht der Beerenstände durch, werden zum Boden gezogen und neigen sich noch weiter. Um dies zu vermeiden, ist die Verwendung von Holzstützen notwendig.

Vorteile von roten Johannisbeeren

Die Rote Johannisbeere, auch bekannt als Gemeine Johannisbeere, ist ein kleiner Strauch aus der Familie der Stachelbeergewächse. Sie enthält 39 kcal pro 100 g, darunter 0,6 g Eiweiß, 0,2 g Fett und 11 g Kohlenhydrate.

Varietät "Natalie"

Sie enthalten eine beträchtliche Menge an Provitamin A. Rote Johannisbeeren sind außerdem reich an Biotin und Beta-Carotin. Sie enthalten auch organische und mineralische Substanzen wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Natrium.

Dank dieser wertvollen Inhaltsstoffe stärken rote Johannisbeeren die Knochen und verbessern das Sehvermögen. Sie fördern außerdem gesundes Haar, machen die Haut weich und spenden Feuchtigkeit und stärken das Immunsystem.

Die in roten Johannisbeeren enthaltenen Substanzen gelten als starke Antioxidantien. Sie helfen, vorzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken und die Zellteilung im Körper anzuregen. Daher können rote Johannisbeeren die Jugendlichkeit verlängern.

Darüber hinaus enthalten diese ohnehin schon medizinisch genutzten Beeren einen einzigartigen Bestandteil namens Oxycumarin. Dieser ist für die Blutgerinnung verantwortlich und dient der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkten.

Rote Johannisbeeren sind reich an Pektin, das hilft, überschüssiges Cholesterin aus dem Körper zu entfernen, wodurch dessen Spiegel auf ein akzeptables Niveau gesenkt und die damit verbundenen unangenehmen und schwerwiegenden Krankheiten vermieden werden.

Die in roten Johannisbeeren enthaltenen Ballaststoffe sind besonders vorteilhaft für alle, die abnehmen möchten. Dank ihres niedrigen Kaloriengehalts können sie bedenkenlos in den Speiseplan integriert werden, ohne dass man eine Gewichtszunahme befürchten muss. Daher sind Johannisbeeren eine hervorragende Ergänzung für jede Diät.

Die Johannisbeere Natalie eignet sich zur Zubereitung verschiedener Desserts und anderer Gerichte. Sie wird für Kompotte, Marmeladen und Gelees verwendet und verleiht Saucen und Salaten eine pikante Note. Wunderschöne Büschel roter Johannisbeeren sind eine attraktive Ergänzung für jede Festtafel.

Landemerkmale

Die Johannisbeersorte „Natalie“ hat ihre eigenen Pflanzansprüche. Lesen Sie unten mehr über alle Details.

Auswahl der Sämlinge

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, rote Johannisbeersträucher der Sorte 'Natalie' in Ihrem Garten oder Hof zu pflanzen, werden Ihnen unsere Tipps für optimale Ergebnisse beim Kauf junger Setzlinge hilfreich sein.

Bei der Auswahl sollten Sie sich an folgenden Daten orientieren:

  • Die Sämlinge sind kräftig und ausgewachsen. Sie haben 1-2 feste, gerade Triebe von etwa 25-45 cm Länge.
  • An den Trieben befinden sich mehrere gesunde und gut sichtbare Knospen.
  • Pflanzbereite Sämlinge besitzen 3–6 grobe, skelettartige Wurzeln von hellgelber Farbe. Die Seitenwurzeln sollten ein gut entwickeltes Faserwurzelsystem aufweisen – also ein System ohne Hauptwurzel, das hauptsächlich aus Adventivwurzeln besteht.
Kriterien für die Auswahl von Sämlingen
  • ✓ Prüfen Sie, ob ein faseriges Wurzelsystem vorhanden ist, das für die schnelle Anpassung der Pflanze entscheidend ist.
  • ✓ Überprüfen Sie Triebe und Blätter auf Anzeichen von Krankheiten.

Am besten kauft man Jungpflanzen in spezialisierten Baumschulen oder professionellen Gärtnereien. So ist man vor Betrug geschützt und kann sicher sein, die richtige Sorte zu erwerben. Außerdem wird das Risiko minimiert, dass die Jungpflanzen mit Krankheiten befallen sind.

Johannisbeer-Sämlinge

Landezeit

Die beste Pflanzzeit für 'Natalie' ist Ende April/Anfang Mai. Da sie frosthart ist, kann sie aber auch Ende September für den Winter gepflanzt werden. Man sollte jedoch beachten, dass die Jahreszeiten variieren und daher neben dem genauen Monat auch andere Faktoren berücksichtigt werden sollten.

Die wichtigste Voraussetzung ist ein ausreichend warmer Boden. Johannisbeeren sollten nicht bei Temperaturen unter 14 °C gepflanzt werden. Der vorbereitete Boden muss zudem befeuchtet sein. Nach Niederschlägen ist dies zu vermeiden. Der Boden sollte locker und gut durchmischt sein.

Landewarnungen
  • × Vermeiden Sie das Pflanzen in Böden mit Temperaturen unter 14°C, da dies zum Absterben des Sämlings führen kann.
  • × Nach Niederschlägen sollte nicht in wassergesättigten Boden gepflanzt werden, da dies die Entwicklung von Wurzelfäule begünstigt.

Bodenvorbereitung

Nach dem Kauf eines Setzlings muss der Pflanzort sorgfältig vorbereitet werden:

  1. Zuerst muss der Boden von Unkraut und schädlichen Wurzeln befreit werden.
  2. Dann graben Sie die Erde gründlich aus und lockern Sie sie gründlich auf.
  3. Düngen Sie anschließend den Boden. Eine Mischung aus Superphosphat, Holzasche und einfachem Kompost eignet sich am besten. Verteilen Sie den Dünger einen Meter vom vorgesehenen Pflanzort entfernt.
Bodenvorbereitungsplan
  1. Überprüfen Sie den pH-Wert des Bodens; der optimale Wert für Johannisbeeren liegt bei 6,0-6,5.
  2. Einen Monat vor der Pflanzung sollte organischer Dünger ausgebracht werden, um die Bodenstruktur zu verbessern.

Die für die Johannisbeersorte Natalie günstigsten Böden zeichnen sich durch hohe Wasserspeicherfähigkeit und einen relativ neutralen pH-Wert aus. Diese Böden weisen die notwendige Balance an Mikroorganismen auf, damit rote Johannisbeeren optimal gedeihen. Beispiele für solche Böden sind Schwarzerde, Lehmböden und sandige Lehmböden.

Vermehrung von Johannisbeeren

Die beste Zeit für die Vermehrung ist Ende August und Anfang September. Das ist wichtig, damit Sie kein Geld für neue Setzlinge ausgeben müssen und sie selbst ziehen können. So erhalten Sie garantiert die gewünschten Pflanzen.

Die Sorte 'Natalie' lässt sich am einfachsten vermehren, indem man beim Rückschnitt einige gesunde Triebe auswählt, alle Blätter entfernt und sie in 20 cm lange Stücke schneidet. Diese werden dann mit einem Bewurzelungsstimulator behandelt und in nährstoffreiche Erde gepflanzt, wo sie Wurzeln schlagen.

Schritt-für-Schritt-Pflanzdiagramm

Vor dem Einpflanzen der Setzlinge sollten Pflanzlöcher ausgehoben werden. Jedes Loch sollte 25–35 cm lang und 50–60 cm breit sein.

Das Landeverfahren wird wie folgt durchgeführt:

  1. Setzen Sie den Sämling in das Loch und verteilen Sie die Wurzeln gleichmäßig.
  2. Neigen Sie den Sämling. Dies fördert die Entwicklung von Seitenwurzeln und neuen Knospen.
  3. Füllen Sie das Loch bis zur Hälfte mit Erde und verdichten Sie die Erde gründlich.
  4. Füllen Sie einen halben Eimer mit Wasser.
  5. Füllen Sie den restlichen Boden auf.
  6. Bewässern Sie den Busch mit 10-14 Litern Wasser.
  7. Düngen Sie den Boden um den Sämling herum. Sie können Mist und Sägemehl verwenden.
  8. Schneiden Sie den Sämling so zurück, dass die Trieblänge 14 cm nicht überschreitet.

Pflege von roten Johannisbeeren

Die Pflege der Johannisbeersorte Natalie erfordert eine hochwertige und zeitgerechte Versorgung. Alle Details dazu finden Sie weiter unten.

Wir empfehlen Ihnen, den Artikel über Wie man Johannisbeersträucher im Herbst pflegtDie

Bewässerung

Die Rose 'Natalie' ist pflegeleicht und benötigt nur wenig Wasser. Im Sommer sollte sie etwa einmal wöchentlich gegossen werden, in Trockenperioden zwei- bis dreimal wöchentlich. Dafür werden ungefähr 10 Liter Wasser mit Zimmertemperatur benötigt.

Johannisbeeren gießen

Die Bewässerung der Sorte 'Natalie' ist besonders während der Reifephase wichtig. Gießen Sie sie in dieser Zeit jeden zweiten Tag, damit die Beeren ihren saftigen, vollen Geschmack behalten.

Topdressing

Nach drei Jahren benötigt die Johannisbeersorte 'Natalie' zusätzliche Düngung. Im Frühjahr düngen Sie die Sträucher mit verdünntem Kompost. Im Herbst empfiehlt sich die Verwendung von mineralischen Düngemitteln, die mit Gartenerde verdünnt werden.

Es wäre ratsam, den Boden um die Johannisbeeren herum regelmäßig aufzulockern und Unkraut sowie andere Schädlinge zu entfernen, die die Mikroflora der Sorte Natalie beeinträchtigen.

Es wird auch als notwendig erachtet BodenmulchenFür die Sorte „Natalie“ empfiehlt sich Moorschlamm oder Gülle. Dadurch wird die Feuchtigkeit im Boden besser gespeichert und die Nährstoffe für eine fruchtbare Erde und eine gute Ernte angereichert. Außerdem wird das Wurzelsystem geschützt und Unkrautwuchs gehemmt.

Trimmen

Die Sorte 'Natalie' muss jedes Jahr gründlich zurückgeschnitten werden. Das liegt an ihrem größten Nachteil: Die Pflanze wächst jedes Jahr größer und beeinträchtigt dadurch ihre eigene Fruchtbarkeit.

Beginnen Sie am besten im zeitigen Frühjahr, bevor der Saft in die Zweige fließt. Entfernen Sie alte und trockene Zweige, die voraussichtlich keine gute Ernte bringen werden. Behandeln Sie die betroffenen Stellen nach dem Schnitt mit Aktivkohle.

Als Nächstes müssen Sie die nach innen wachsenden Zweige zurückschneiden. Dies ist notwendig, damit das Sonnenlicht auf seinem Weg zu den Beeren nicht auf Hindernisse stößt.

Gelegentlich ist auch ein vorbeugender Rückschnitt notwendig. Entfernen Sie unterentwickelte Zweige, die voraussichtlich nicht mehr austreiben werden. Beschädigte oder trockene Zweige sollten nicht verschont werden. Schneiden Sie alle Blätter ab, die Anzeichen einer möglichen Krankheit aufweisen.

Ernte und Lagerung

Wie bereits beschrieben, reifen die ersten Beeren der Sorte „Natalie“ schon Mitte Juli, und ein einzelner Strauch kann durchschnittlich etwa 3,5 kg Beeren liefern. Daher ist es an der Zeit, über die Ernte nachzudenken.

Um die Fruchtknospen nicht zu beschädigen, gehen Sie beim Pflücken der Beeren äußerst vorsichtig vor. Heben Sie den Fruchtstand vor dem Pflücken leicht an.

Man erkennt leicht, wann eine Johannisbeere reif ist. Im optimalen Reifezustand löst sie sich ganz einfach vom Zweig. Achten Sie darauf, den fruchttragenden Zweig nicht zu beschädigen.

Die beste Zeit zum Beerenpflücken ist trockenes, windstilles Wetter. Johannisbeeren lassen sich in Behältern und Schalen aufbewahren. Anschließend sollten sie in Gläser abgefüllt werden. So sind sie im Kühlschrank bis zu vier Wochen haltbar.

Um Johannisbeeren ein Jahr lang haltbar zu machen, müssen sie zunächst gründlich gewaschen und anschließend getrocknet werden. Dadurch werden unerwünschte Bakterien von den Beeren entfernt, die den Verderb beschleunigen können. Die Johannisbeeren werden dann in Beutel verpackt und eingefroren.

Vorbereitung auf den Winter

Die rote Johannisbeersorte „Natalie“ zählt zu den frosthärtesten. Das bedeutet aber nicht, dass man die Winterpflege vernachlässigen kann.

Um die Fruchtbarkeit der Johannisbeerpflanze zu erhalten und das Überwintern so einfach wie möglich zu gestalten, sollte man den Strauch und den umliegenden Boden mit Humus oder Moorschlamm bedecken.

Es schützt die Pflanze nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Nagetieren und anderen Schädlingen, die die jungen Triebe beschädigen könnten. Zudem liefert es dem Strauch zusätzliche Nährstoffe.

Vergessen Sie das Mulchen nicht. Diese Mühe, Ihre Pflanze zu verbessern, wird sich in Form von köstlichen Beeren und einer kräftigen Pflanze mit gesunden Trieben auszahlen.

Johannisbeeren mulchen

Krankheiten und Schädlinge

Obwohl die Johannisbeere 'Natalie' zu den gesündesten Sorten zählt, ist sie nicht immer immun gegen Schädlinge und Krankheiten. Wir werden nun die häufigsten Probleme, die bei dieser Beerenart auftreten können, und deren Lösungen besprechen:

  • Echter Mehltau. Ihr Strauch kann im Spätsommer von dieser Krankheit befallen werden. Um sie zu bekämpfen, behandeln Sie den Strauch nach der Blüte und zwei Wochen vor der Ernte mit Topaz.
  • Anthraknose. Zur Bekämpfung benötigen Sie eine Eisen(II)-sulfat-Lösung. Mischen Sie dazu 300 g der Lösung mit 10 Litern Wasser. Bei regelmäßigem Rückschnitt bleibt Ihr Strauch von dieser Krankheit verschont.
  • Blattgallenlaus. Dieser Schädling befällt Johannisbeersträucher in großen Kolonien, was zu Wachstumsstörungen der Stängel und Verformungen der Triebe führen kann. Zur Bekämpfung der Blattläuse besprühen Sie den Strauch mit einer Malathionlösung und vernichten Sie das befallene Laub.
  • Stachelbeerblattwespe. Um diesen Schädling zu bekämpfen, behandeln Sie Ihren Johannisbeerstrauch mit Iskra DE. Vorbeugend sollten Sie ihn mulchen.

Gärtnerbewertungen

★★★★★
Nina, 29 Jahre alt, Sommergast in Mzensk.Ich finde es toll, wie viel man von einem einzigen Strauch ernten kann. Es reichte für Kompott und Marmelade, und es blieb sogar noch etwas für Oma übrig.
★★★★★
Vitaly, 48 Jahre alt, Hobbygärtner, Dorf Kanishchevo.Ich muss oft im Garten arbeiten, weil viele meiner Pflanzen ständig krank werden. Manchmal habe ich einen heftigen Blattlausbefall, manchmal bekomme ich einfach so Verbrennungen. Aber mit meiner Johannisbeersorte 'Natalie' hatte ich noch nie Probleme. Ich habe zwar von anderen gelesen, die Schwierigkeiten damit hatten, aber in den fünf Jahren, in denen meine Sträucher wachsen, ist absolut nichts passiert!
★★★★★
Ole, 36 Jahre alt, Bauarbeiter, Yelets.Ich arbeite für ein Bauunternehmen, und der Sommer ist meine Hauptsaison, deshalb kann ich nicht ständig auf der Datscha sein. Genau deshalb mag ich die Sorte 'Natalie' so gern. Sie ist völlig anspruchslos. Sie wächst auf der Datscha, während ich meinen Tätigkeiten nachgehe.

Die rote Johannisbeersorte 'Natalie' ist auf dem Beerenmarkt sehr beliebt. Wenn Sie Ihren Garten bepflanzen möchten oder einfach nur etwas anpflanzen wollen, ist 'Natalie' ein absolutes Muss. Und angesichts all ihrer Vorteile ist sie die richtige Wahl.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Abstand zwischen den Sträuchern ist beim Pflanzen optimal?

Welche Begleitpflanzen verbessern Wachstum und Ertrag?

Wie oft sollte man in trockenen Gebieten wässern?

Ist eine Vermehrung durch Stecklinge möglich, und wann ist der beste Zeitpunkt dafür?

Welche Mineraldünger sind für einen maximalen Ertrag entscheidend?

Wie kann man Beeren ohne Chemikalien vor Wespen und Vögeln schützen?

Bei welcher Temperatur werden Blumen durch Frost geschädigt?

Welcher pH-Wert des Bodens ist für diese Sorte ideal?

Wie viele Jahre lang behält der Busch seine hohe Produktivität bei?

Welche Fehler beim Beschneiden reduzieren den Ertrag?

Wie kann man die Haltbarkeit von frisch gepflückten Beeren verlängern?

Welche Hausmittel sind gegen Blattläuse wirksam?

Kann man auf einem Balkon in Töpfen anbauen?

Wie lässt sich zwischen Stickstoffmangel und Eisenmangel unterscheiden?

Wie hoch ist die maximale Erntemenge, die transportiert werden kann, ohne die Buschlandschaft zu beschädigen?

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