Die Johannisbeersorte Dana ist beliebt und vereint hervorragenden Geschmack, Krankheits- und Frostresistenz mit einfacher Pflege. Sie eignet sich ideal für den Anbau im Garten und im Ferienhaus und erfreut mit qualitativ hochwertigen Früchten. Bei richtiger Anbauweise können Sie Jahr für Jahr reiche Ernten einfahren.
Herkunft
Die Dana-Johannisbeersorte wurde von russischen Züchtern am Allrussischen Forschungsinstitut für Obstzüchtung unter der Leitung von O. D. Golyaeva, L. V. Bayanova und M. A. Makarkina entwickelt und entstand durch die Kreuzung der Sorten Rote Spätlese und Jonker van Tets. Nach erfolgreichem Bestehen der Versuche wurde sie 2007 für den kommerziellen Anbau zugelassen.
Aussehen des Busches
Diese wüchsige, mäßig ausbreitende und dichte Pflanze erreicht eine Höhe von 140–170 cm. Besondere Merkmale:
- Fluchten – Gerade und kräftig, mit einem grünlichen Schimmer und einem leichten Anthocyanbraun, charakteristisch für diese Sorte.
- Blätter - klein, dicht, matt, dunkelgrün.
- Bürsten – länglich und dicht mit Beeren besetzt (bis zu 20 Stück), ihre Länge beträgt mit dem Stiel 8-11 cm.
Beeren und ihre Geschmackseigenschaften
Die Früchte sind hellrot. Bei richtiger Pflege wiegen sie 0,6–0,9 g und sind mittelgroß bis groß. Sie sind rundlich-oval und haben eine dünne, zarte Schale.
Der Geschmack ist süß mit einer leichten Säure, die Beeren erhalten eine Bewertung von 4,2 Punkten. Sie sind vielseitig verwendbar und enthalten 2,5 % Säure, 7,5 % Zucker und 46,8 mg Vitamin C.
Reifezeit und Ertrag
Die Dana-Johannisbeersorte zeichnet sich durch ihre spät reifenden Früchte aus. Bei richtiger Pflege kann die Kultur hohe Erträge erzielen – bis zu 227,5 Zentner pro Hektar.
Weitere Merkmale der Dana-Johannisbeere
Sie zeichnet sich durch hohe Trocken- und Frostresistenz sowie gute Selbstfruchtbarkeit aus. Die Pflanze besitzt ein starkes Immunsystem und ist, sofern alle landwirtschaftlichen Praktiken eingehalten werden, selten anfällig für Krankheiten und Insektenbefall.
Richtige Pflanzung von Dana-Johannisbeeren
Pflanzen Sie die Setzlinge in fruchtbare, gut durchlässige Erde mit einem pH-Wert von 5-6. Wählen Sie einen sonnigen Standort, damit die Pflanze ausreichend Licht erhält und gut gedeiht.
- ✓ Die Sämlinge müssen ein gesundes Wurzelsystem ohne Anzeichen von Fäulnis oder Beschädigung aufweisen.
- ✓ Das optimale Alter eines Sämlings zum Auspflanzen beträgt 1-2 Jahre.
- ✓ Vorhandensein von 3-5 gut entwickelten Trieben.
Befolgen Sie die Empfehlungen:
- Graben Sie ein Loch von 40 x 40 cm und etwa 40 cm Tiefe. Mischen Sie den Oberboden mit 10–20 kg Humus und geben Sie 100 g Superphosphat und 50 g Kaliumsulfat (oder einen ähnlichen Dünger) hinzu. Streuen Sie etwas von der Mischung auf den Boden des Lochs.
- Vor dem Einpflanzen die Wurzeln des Sämlings prüfen und beschädigte oder trockene Stellen entfernen. Das Wurzelsystem 2–3 Stunden in Wasser einweichen, um es anzufeuchten.
- Setzen Sie die Pflanze mittig und in einem Winkel von etwa 45° ein, um die Bildung zusätzlicher Wurzeln und Triebe anzuregen. Positionieren Sie die Wurzeln des Sämlings und füllen Sie die Erde mit dem restlichen Beet auf. Drücken Sie jede Schicht leicht an, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Der Wurzelhals sollte 5–7 cm unter der Erdoberfläche liegen.
- Gießen Sie den Sämling großzügig (etwa 10 Liter Wasser). Dies hilft den Wurzeln, sich besser im Boden zu verankern und den Wurzelprozess zu beginnen.
- Bedecken Sie den Boden mit Stroh, Sägemehl oder Torf in einer Tiefe von 5-7 cm. Mulch speichert Feuchtigkeit, verhindert Unkrautwuchs und schützt die Wurzeln vor Temperaturschwankungen.
Im ersten Jahr sollte die Bodenfeuchtigkeit mäßig gehalten werden; der Strauch sollte regelmäßig gegossen und die Erde um ihn herum aufgelockert werden.
Weiterkultivierung
Für optimales Wachstum benötigen Dana-Johannisbeeren ständige Aufmerksamkeit und Pflege. Beachten Sie die üblichen landwirtschaftlichen Praktiken:
- Bewässerung. Bewässern Sie die Sträucher mäßig, sodass sie weder austrocknen noch zu viel Wasser bekommen. In Trockenperioden gießen Sie einmal wöchentlich mit etwa 20–30 Litern Wasser, insbesondere während der Blüte, der Fruchtbildung und der Fruchtreife. Auch die Bewässerung vor dem Winter ist wichtig.
- Topping. Im Frühjahr Stickstoffdünger zur Wachstumsförderung ausbringen. Im Sommer Kalium-Phosphor-Dünger zur Steigerung des Fruchtansatzes verwenden. Auch Holzasche ist wirksam. Im Herbst mit organischem Material (Humus oder Kompost) düngen, um die Pflanze für den Winter mit Nährstoffen zu versorgen.
- Trimmen. Schneiden Sie die Pflanze im Frühjahr vor dem Austrieb oder im Herbst nach dem Laubfall. Entfernen Sie beschädigte, schwache und ältere Zweige (älter als 5–6 Jahre) und lassen Sie kräftige junge Triebe stehen. Ein jährlicher Rückschnitt fördert die Verjüngung und steigert den Ertrag.
- Lockerung. Verbessert die Wurzelbelüftung und fördert das Eindringen von Wasser und Nährstoffen in den Boden. Lockern Sie den Boden regelmäßig, insbesondere nach dem Gießen oder Regen, um eine Verkrustung der Oberfläche zu verhindern.
Dies hilft, Unkraut zu beseitigen, das mit der Pflanze um Nährstoffe und Wasser konkurrieren könnte. Lockern Sie den Boden vorsichtig bis zu einer Tiefe von maximal 5–7 cm, um die Wurzeln nicht zu beschädigen.
Mulchen ist eine weitere wichtige Gartentechnik, die hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren, Unkrautwuchs zu verhindern und optimale Wurzeltemperaturen aufrechtzuerhalten. Verwenden Sie organische Materialien wie Kompost, Stroh, Sägemehl oder Torf.
Krankheiten, Schädlinge
Trotz eines starken Immunsystems kann die Pflanze anfällig für verschiedene Probleme sein. Es ist wichtig, diese Herausforderungen frühzeitig anzugehen:
| Krankheit/Schädling | Schilder | Behandlung |
| Echter Mehltau | Weißer, staubiger Belag auf Blättern, Trieben und Beeren. | Einsatz von Fungiziden (Topaz, Fundazol), Entfernung der befallenen Pflanzenteile. |
| Septoria (Weißfleckenkrankheit) | Auf den Blättern befinden sich helle Flecken mit dunklem Rand, die vergilben und abfallen. | Behandlung mit kupferhaltigen Präparaten (z. B. Bordeauxbrühe), regelmäßiges Entfernen beschädigter Blätter. |
| Blattlaus | Das Auftreten kleiner Insekten auf der Unterseite der Pflanzen, Verformung von Blättern und Trieben. | Verwendung von Insektiziden (Aktara, Karbofos), Volksheilmittel (Aufguss aus Knoblauch oder Tabakstaub). |
| Spinnmilbe | Kleine rote oder grüne Punkte auf den Blättern, die wie ein dünnes Spinnennetz aussehen. | Behandlung mit Akariziden (Fitoverm), Besprühen mit Wasser und Seife. |
| Johannisbeerfliege | Es ist Überträger von Viruskrankheiten und schädigt die Beeren, die dadurch schwarz werden und sich nicht entwickeln. | Fallen aufstellen und während der Blütezeit mit Insektiziden behandeln. |
| Eulenfalter | Beschädigungen an Blättern, Löcher, abfallende Pflanzenteile. | Einsatz von Insektiziden (Decis, Karate), manuelle Sammlung von Raupen. |
Positive und negative Eigenschaften
Bevor Sie einen Setzling in Ihrem Garten einpflanzen, ist es wichtig, dessen Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen. Dies hilft Ihnen, sich auf mögliche Herausforderungen in der Zukunft vorzubereiten.
Trotz zahlreicher positiver Bewertungen weisen Dana-Johannisbeeren auch einige Nachteile auf. Gärtner bemängeln durchschnittliche Erträge, kleine Beeren, anspruchsvolle Wachstumsbedingungen und die Notwendigkeit vorbeugender Maßnahmen.
Rezensionen
Die Johannisbeersorte Dana ist eine ausgezeichnete Wahl für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen. Ihre hohe Frostbeständigkeit, die saftigen Beeren und die Krankheitsresistenz machen sie besonders beliebt. Bei richtiger Pflege und optimalem Standort können Sie sich die ganze Saison über an einer reichen Ernte erfreuen.





Diese Saison wollte ich meine Johannisbeerauswahl etwas erweitern und konnte mich nicht für eine Sorte entscheiden. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung – Sie haben alle wichtigen Aspekte (Geschmack, Ertrag, Anbaugebiete, Sortenansprüche usw.) berücksichtigt. Das hat mir geholfen, die rote Johannisbeersorte „Dana“ auszuwählen!