Die Johannisbeersorte „Black Giant“ ist sehr begehrt und zeichnet sich durch große Beeren und hervorragende Sorteneigenschaften aus. Sie ist sowohl bei Anfängern als auch bei erfahrenen Gärtnern beliebt. Diese Sorte vereint exzellenten Geschmack, hohe Widerstandsfähigkeit, Frostresistenz und Pflegeleichtigkeit. Die Beeren werden häufig zu Winterkonfitüre verarbeitet oder frisch verzehrt.
Beschreibung der Pflanze und der Früchte
Diese Pflanze wurde von russischen Züchtern entwickelt. Sie wächst als mittelgroßer Strauch mit aufrechten Trieben und erreicht eine Höhe von etwa 1,5 Metern.

Hauptmerkmale:
- Blätter - dunkelgrün, fünflappig, mit einer runzeligen und blasigen Oberfläche.
- Blumen – klein, weiß-rosa, mit einem angenehm süßlichen Duft.
- Beeren - Sie sind rund und wiegen zwischen 3 und 8 g. Ein Bund kann 6 bis 12 Früchte enthalten.
- Aroma – Mäßig, aber angenehm, und im Inneren befinden sich große Samen.
Johannisbeeren werden für verschiedene Zwecke verwendet:
- frisch verzehrt;
- Marmeladen, Gelees und Konfitüren zubereiten;
- wird zur Herstellung von Natursäften, Fruchtgetränken und Kompotten, Tinkturen und Likören verwendet;
Die Früchte sind süß und aromatisch und daher eine beliebte Zutat in Salaten, Desserts und sogar Snacks. Sie werden auch eingefroren und zum Backen im Winter verwendet, Porridge beigemischt oder zur Zubereitung von Wintergetränken genutzt.
Merkmale der Sorte
Die Beeren reifen je nach Klima der Region Mitte bis Ende Juli. Diese Sorte reift alle gleichzeitig, was die Ernte erleichtert. Einer der Hauptvorteile der Johannisbeersorte „Black Giant“ ist ihr hoher Ertrag – bis zu 5–6 kg Beeren pro Strauch.
Diese Sorte zeichnet sich durch minimalen Fruchtfall aus, was zu einer guten Produktivität beiträgt. Sie ist frost- und trockenheitsresistent und selten anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall.
Pflanz- und Pflegehinweise
Johannisbeeren bevorzugen sonnige oder halbschattige Standorte mit lockerem, gut durchlässigem und atmungsaktivem Boden. Pflanzen Sie sie an windgeschützten Orten.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme unbedingt zwischen 6,0 und 6,5 liegen.
- ✓ Um Wurzelfäule zu vermeiden, muss der Grundwasserstand mindestens 1,5 m betragen.
Befolgen Sie diese Empfehlungen:
- Die Fläche gründlich umgraben und organischen Dünger (z. B. Kompost oder Humus) einarbeiten. Der Boden sollte gut durchlässig sein und einen neutralen oder leicht sauren pH-Wert aufweisen.
- Beginnen Sie mit dem Pflanzen der Setzlinge im frühen Frühjahr oder Herbst. Graben Sie Löcher mit einem Durchmesser von 40–50 cm und einer Tiefe von 30–40 cm, geben Sie organische und mineralische Nährstoffe, wie z. B. Superphosphat, hinzu und vermischen Sie alles gründlich.
- Setzen Sie den Setzling in das Pflanzloch, füllen Sie es mit Erde auf, drücken Sie diese leicht an und befeuchten Sie sie. Wenn Sie mehrere Pflanzen gleichzeitig setzen möchten, halten Sie einen Abstand von 1,5 bis 2 Metern ein. Die Sträucher sollten gut wachsen und sich nicht gegenseitig beschatten.
- Gießen Sie die Pflanze regelmäßig, besonders in Trockenperioden. Befeuchten Sie die Wurzeln. Die Erde sollte mäßig feucht bleiben, aber vermeiden Sie Staunässe.
- In den ersten beiden Jahren erhalten die Pflanzen ausreichend Nährstoffe aus dem Boden. Anschließend sollten im Frühjahr Stickstoffdünger zur Förderung des Wachstums und im Herbst Kalium- und Phosphordünger zur Stärkung der Wurzeln und zur Vorbereitung auf den Winter ausgebracht werden. Organische Dünger wie Mist oder Kompost sowie mineralische Lösungen mit Spurenelementen sind wirksam.
- Im Frühjahr und Herbst sollten Sie einen Pflegeschnitt durchführen und abgestorbene, kranke oder beschädigte Äste entfernen. Um die Luftzirkulation und den Lichteinfall zu verbessern, lichten Sie den Strauch aus, indem Sie alte und schwache Zweige entfernen. Der Schnitt regt das Wachstum neuer Triebe an und fördert den Fruchtansatz.
- Um Krankheiten und Schädlingen (Echter Mehltau, Anthraknose und Knospenmilben) vorzubeugen, verwenden Sie biologische Produkte oder Hausmittel wie Knoblauchaufguss oder Seifenlauge. Kontrollieren Sie die Sträucher regelmäßig und behandeln Sie sie bei ersten Anzeichen einer Krankheit mit Fungiziden oder Insektiziden.
Um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und Unkrautwuchs zu verhindern, sollte der Boden um die Pflanzen herum mit einer Schicht Kompost, Torf oder Baumrinde gemulcht werden.
Rezensionen
Die Johannisbeersorte „Black Giant“ vereint viele positive Eigenschaften. Sie eignet sich ideal für den Anbau in verschiedenen Klimazonen und garantiert bei Einhaltung wichtiger Anbaupraktiken eine stabile und schmackhafte Ernte.



