Der Sanddorn 'Gnome', bekannt für seine kompakte Krone und seine dekorativen Eigenschaften, ist eine attraktive Gartenpflanze. Die männliche Sorte, die zwar keine essbaren Früchte trägt, bereichert den Garten mit viel Grün und Ästhetik. Es ist wichtig, die Wachstumsbedingungen dieser Pflanze zu kennen und sie richtig zu pflegen.
Ursprung der Varietät
Die Entwicklung erfolgte durch Elizaveta Ivanovna Panteleeva und Tamara Mikhailovna Pletneva am Federal Altai Scientific Center for Agrobiotechnology. Der Antrag auf Aufnahme in das Register wurde 1997 eingereicht, die offizielle Aufnahme erfolgte jedoch erst 11 Jahre später, im Jahr 2008.
Morphologische Merkmale
Als Mitglied der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) ist sie eine männliche Sorte. Sie wird häufig in Hausgärten als Bestäuber für weibliche Sanddornsorten eingesetzt, was den Ertrag steigert.
Beschreibung des Aussehens des Busches
Bei richtiger Pflege erreicht diese Pflanze eine Höhe von über 2,5 m. Der Strauch besitzt eine kompakte Krone, die nur wenig Schnitt benötigt. Junge Triebe sind glatt und sattgrün. Mit zunehmendem Alter werden sie gebogen, dicker und nehmen einen bräunlichen Schimmer an. Eine leichte Rippung ist in der Mitte der Zweige erkennbar.
Zu den Merkmalen gehören:
- Fehlender Fruchtansatz.
- Große, dunkelgrüne Blätter.
- Das Vorhandensein feiner gelblicher Härchen auf den Blattspreiten.
- Zunehmende Behaarung der Blätter im oberen Teil der Triebe.
- Langes Rhizom mit oberflächlichen Wurzeln.
Wachstumsregionen
Der Strauch lässt sich in verschiedenen Klimazonen erfolgreich anbauen. Er passt sich gut an unterschiedliche Bedingungen an und kann in vielen Regionen gedeihen, bevorzugt aber gemäßigte und kalte Klimazonen.
Blüte- und Reifezeiten
Die Pflanze hat keine festgelegte Reifezeit. Männliche Blütenknospen bilden sich Mitte bis Ende April. Sie unterscheiden sich von weiblichen Knospen in Aussehen und Größe und sind mit zahlreichen dünnen Schuppen bedeckt, die an winzige Ananas oder kleine Nadelbaumzapfen erinnern.
Die Blüte ist ein wichtiger Abschnitt im biologischen Zyklus.
Reproduktionsmethoden
Jungpflanzen sind in Gärtnereien und Blumenläden leicht erhältlich, aber auch die Selbstzucht ist nicht besonders schwierig. Diese Sorte lässt sich mit fast allen vegetativen Methoden erfolgreich vermehren, außer durch Aussaat. Gärtner verwenden folgende Vermehrungsmethoden:
- Schichtung;
- Impfungen;
- das Buschland teilen;
- junges Wachstum.
Die gängigste Methode ist die Bewurzelung durch Stecklinge. Stecklinge können im Frühjahr oder Herbst geschnitten werden. Für die Herbststecklinge verwendet man dicke, verholzte Triebe, schneidet diese in etwa 15 cm lange Stücke, bindet sie zu Bündeln zusammen, wickelt sie ein und vergräbt sie an einem kühlen Ort.
Für die Frühjahrsstecklinge eignen sich zweijährige oder junge grüne Zweige. Nach dem Schneiden trocknen lassen und mit Wachstums- oder Bewurzelungsstimulanzien behandeln. Anschließend schräg in lockere, feuchte Erde pflanzen, sodass der Zweigabschnitt mit einigen Knospen sichtbar ist.
Nach dem Einpflanzen der Stecklinge sollte die Erde bei Bedarf befeuchtet werden. Nach einigen Wochen beginnen die Sämlinge kräftig zu wachsen, was sich durch das Austreiben neuer Blätter zeigt. Dann ist es Zeit, sie in separate Töpfe oder vorbereitete Pflanzlöcher im Garten umzupflanzen.
Merkmale der Pflanzung und des Wachstums
Wählen Sie für die Pflanzung Standorte, die den Großteil des Tages volle Sonne erhalten. Obwohl der Strauch auch im Halbschatten gedeihen kann, kann dies seine dekorativen Eigenschaften beeinträchtigen, da die Triebe übermäßig lang werden und die Blütenknospenbildung verzögert ist.
Hilfreiche Tipps:
- Sanddorn ist nicht empfindlich gegenüber starkem Wind und kann daher problemlos im Freien gepflanzt werden. Er bevorzugt leichte, gut durchlässige, fruchtbare Böden mit neutralem pH-Wert.
- Um eine reiche Fruchtbildung weiblicher Sträucher zu gewährleisten, genügen 1–2 Pflanzen pro Beet. Erfahrene Gärtner empfehlen jedoch, mehrere Pflanzen zu setzen, da Frostschäden die Gefahr des Absterbens der Pflanzen bergen.
- Beim Pflanzen in ein tiefes und breites Loch sofort Dünger hinzufügen, einschließlich komplexer mineralischer und organischer Düngemittel mit den notwendigen Nährstoffen.
- Die beste Pflanzzeit ist der Frühling, sobald es dauerhaft wärmer geworden ist. Eine Herbstpflanzung kann riskant sein, da die Setzlinge möglicherweise nicht genügend Zeit haben, Wurzeln zu schlagen und sich auf den Winter vorzubereiten.
In südlichen Regionen, wo Februar und Anfang März relativ warm sind, besteht die Gefahr eines vorzeitigen Knospenaustriebs. Treten anschließend Fröste auf, könnte dies im Frühjahr zu einer ausbleibenden Blüte führen.
Am besten pflanzt man die Setzlinge im April oder Mai. Junge Sanddornpflanzen stärken sich über den Sommer und überstehen den Winter problemlos.
Richtige Pflege des Strauchs
Unter bestimmten klimatischen Bedingungen oder bei mangelhaften Anbaumethoden wird die Kulturpflanze anfällig für Schädlingsbefall oder Schimmelpilzinfektionen. Eine monatliche Behandlung mit Insektiziden und Fungiziden ist daher unerlässlich.
Hilfreiche Pflegetipps:
- Überprüfen Sie die Pflanzen Ende März, um ihren Zustand nach dem Winter zu beurteilen. Sollten Sie Schäden an den Zweigen feststellen, entfernen Sie Schmutz und abgestorbene Pflanzenteile und behandeln Sie die Zweige anschließend mit einer 3%igen Kupfersulfatlösung.
- Die Pflanze bildet nur dann viele Knospen, wenn sie in gleichmäßig feuchter Erde wächst. Gießen Sie den Strauch, ohne dass die Erde vollständig austrocknet. Eine ausgewachsene Pflanze benötigt etwa 70 Liter Wasser, das direkt an die Wurzeln gegeben wird.
Die Wassermenge wird bei häufigen Sommerregen angepasst. Ein wichtiger Aspekt der richtigen Pflege ist das großzügige Wässern vor dem Einsetzen anhaltender Kälte, wodurch der Strauch den Winter unbeschadet übersteht.
- Lockern Sie die Erde unmittelbar nach dem Gießen. Die Pflanze bildet zahlreiche Knöllchen in ihrem Wurzelsystem, die nützlichen Bakterien als Lebensraum dienen. Diese Bakterien erfüllen wichtige Funktionen: Sie nehmen Stickstoff aus der Luft auf, der für ihre Lebensfunktionen unerlässlich ist, und reichern den Boden um die Wurzeln mit mineralischen Stickstoffverbindungen an.
Beim Auflockern sollte man das Gartengerät nicht zu tief eingraben, da die Wurzeln senkrecht und nahe an der Bodenoberfläche verlaufen.
Gärtnerbewertungen
Der Sanddorn 'Gnome' ist die perfekte Wahl für alle, die ihrem Garten oder Grundstück einen besonderen Charme verleihen möchten. Seine kompakte Krone, die großen Blätter und die männlichen Blütenknospen machen ihn zu einem unverzichtbaren Dekorationselement. Die Sträucher sind pflegeleicht und gedeihen in verschiedenen Klimazonen.





