Himbeeren sind nicht nur köstlich, sondern auch sehr gesund und besitzen zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften. Der Anbau der Himbeersorte Husar erfordert besondere Aufmerksamkeit, da sie im Winter frostempfindlich ist. Ungünstige Bedingungen mindern Qualität und Ertrag der Ernte, und die Pflanze ist anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge.
Wie haben Züchter die Husarenrasse geschaffen?
Im Jahr 1999 entwickelte der Züchter Kazakov eine Himbeersorte, die er „Gusar“ nannte. Die Gusar-Himbeere wird erfolgreich in ganz Russland angebaut, ursprünglich war jedoch geplant, sie im Nordkaukasus zu kultivieren.
Diese Sorte gilt als frosthart und verträgt Temperaturen bis zu -40 °C problemlos über längere Zeiträume. Himbeeren sind zudem trockenheitsverträglich und gedeihen auch auf offenen Flächen und nährstoffarmen Böden.
Diese Himbeersorte wird für den Anbau in Zentral-, Nordwest-, Nordkaukasus-, Mittel-Wolga- und Wolga-Wjatka-Regionen empfohlen. Sie eignet sich auch für den Anbau in der Ukraine und in Weißrussland.
Besondere Merkmale der Hussar-Himbeere
Die Sorte Hussar erfreut sich bei Gärtnern großer Beliebtheit. Das ist nicht verwunderlich, denn die Himbeere hat wahrlich wertvolle Eigenschaften entwickelt:
- Dank seiner kräftigen Stängel hält er selbst starken Windböen problemlos stand. Unter idealen Bedingungen kann der Strauch bis zu 3 m hoch werden.
- Die Früchte sind groß, mit einem durchschnittlichen Beerengewicht von etwa 3 g, einige wiegen aber bis zu 12 g. Von einem einzigen Strauch kann man etwa 15 kg zarte Himbeeren ernten, allerdings nur, wenn er sehr ertragreich ist.
- Die Beeren sind kegelförmig und im vollreifen Zustand zart und süß mit einer leichten Säure. Himbeeren enthalten viel Vitamin B6, C und K.
- Die Fruchtäste befinden sich an der Oberfläche des Triebes.
- Die Blätter sind leicht behaart, leicht runzelig und haben eine satte dunkelgrüne Farbe.
- Die Früchte sind scharlachrot mit einem rubinroten Schimmer und einem ausgeprägten Beerenaroma.
- Die Pflanze verträgt Trockenheit und niedrige Temperaturen gut.
- Es weist eine hohe Resistenz gegenüber verschiedenen Pilz- und Viruserkrankungen auf.
- Der Zuckergehalt der Beeren beträgt maximal 10,9 %. Die Beeren enthalten etwa 37 % des Tagesbedarfs an Vitamin C.
Der Gärtner stellte die Himbeersorte „Hussar“ im folgenden Video zur Begutachtung vor:
Vor- und Nachteile
Die Himbeersorte Husar zählt zu den besten Sorten. Aufgrund ihrer vielen Vorteile erfreut sie sich großer Beliebtheit bei Gärtnern.
Die wichtigsten Vorteile der Hussar-Himbeere sind:
- große Beeren von sattroter Farbe;
- Angenehmer Beerengeschmack mit einer leichten Säure;
- Das Fruchtfleisch ist zart und aromatisch;
- Alle Beeren reifen in nur einem Monat;
- Die Sträucher wachsen schnell und können eine Länge von fast 3 m erreichen;
- Der Stängel selbst ist praktisch frei von Dornen, diese befinden sich am unteren Ende, sodass die Ernte problemlos verläuft.
- Die Früchte sind vielseitig verwendbar;
- Die Sorte ist trockenresistent und wird daher auch in heißen Regionen angebaut, und Trockenheit beeinträchtigt weder die Qualität noch die Menge der Ernte;
- Die Blätter und Stängel weisen einen leicht rötlichen Schimmer auf und ihre Oberfläche ist mit einer nahezu unsichtbaren Haarschicht bedeckt, die vor Trockenheit und anderen schädlichen Umwelteinflüssen schützt.
Bei richtiger und regelmäßiger Pflege kann ein Himbeerstrauch 10-15 kg saftige Beeren produzieren.
Trotz ihrer positiven Eigenschaften weist die Husarenrasse auch eine Reihe von Nachteilen auf, darunter:
- Die Beeren sind zu weich und nicht fest genug, daher können sie nicht lange gelagert werden.
- Aufgrund der Weichheit der Beeren ist ein Transport der Früchte nicht möglich, da die Gefahr besteht, die Ernte zu verlieren.
- Die Himbeer-Hussar-Pflanze benötigt sorgfältige und ständige Pflege sowie eine große Anbaufläche.
- Diese Sorte ist frosthart, aber das Wurzelsystem muss geschützt werden. Andernfalls erfrieren die Himbeeren.
Vorbereitung zur Landung
Bevor Sie Gusar-Himbeersetzlinge kaufen, überlegen Sie sich gut, wo Sie sie pflanzen möchten. Es ist wichtig, einen Standort zu wählen, der nicht zu dunkel ist und mäßiges Sonnenlicht erhält.
Das Gebiet sollte vor Wind geschützt sein, damit die Himbeeren schnell wachsen und bald eine reiche Ernte bringen.
Pflanzmaterial
Um sicherzustellen, dass Ihr Himbeerstrauch gut wächst und eine qualitativ hochwertige Ernte liefert, müssen Sie den richtigen Setzling auswählen.
- ✓ Prüfen Sie, ob sich am Ansatz des Triebes mindestens eine lebende Knospe befindet.
- ✓ Achten Sie darauf, dass das Wurzelsystem des Sämlings nicht zu trocken ist und gesund aussieht.
Bitte beachten Sie folgende Richtlinien:
- Der Sämling sollte nur einen Trieb haben.
- An der Basis sollte der Trieb ein Volumen von maximal 1 cm aufweisen.
- Die Länge des oberen Stammes beträgt höchstens 45 cm, das Rhizom ist mindestens 15 cm lang.
- Kaufen Sie Setzlinge nur in seriösen und spezialisierten Gartencentern, um hochwertiges Pflanzgut zu erhalten. Minderwertige Pflanzen sterben ab, bevor sie überhaupt die erste Ernte bringen.
- Kaufen Sie keinen Sämling mit sichtbaren äußeren Schäden oder wenn er nicht den Hauptmerkmalen der Sorte entspricht.
Sie sollten keine Setzlinge zum Pflanzen auswählen, deren Blätter bereits vollständig geöffnet sind, da die Pflanzen sonst nicht anwachsen, ständig krank werden und schließlich absterben.
Fläche für ein Himbeerbeet
Die Himbeersorte Hussar hat keine hohen Ansprüche an den Boden, daher wurzeln die Sämlinge in fast jedem Gebiet leicht und schnell.
Um eine maximale Ernte zu erzielen und duftende, saftige Beeren zu genießen, wählen Sie einen guten Standort für den Anbau.
Die Empfehlung lautet wie folgt:
- Wählen Sie für Ihre Himbeersträucher einen Standort mit ausreichend Tageslicht. Im Schatten wachsen die Sträucher schlecht und sind nicht widerstandsfähig genug, um den Winter zu überstehen.
- Der ideale Standort für ein Himbeerbeet wäre eine ebene Fläche, aber eine leichte Hanglage ist auch akzeptabel.
- Achten Sie darauf, dass der Grundwasserspiegel nicht mehr als 1,5 Meter unter der Oberfläche liegt, da Himbeeren nicht überwässert werden sollten. Andernfalls kann die Pflanze absterben.
- Die Bodenqualität im ausgewählten Gebiet ist ebenfalls wichtig. Gut durchlässiger Boden ist ideal. Der pH-Wert sollte 6 nicht überschreiten.
- Vermeiden Sie die Pflanzung auf Böden, auf denen im Vorjahr Kartoffeln, Erdbeeren, Karotten oder Auberginen angebaut wurden. Krankheitserreger und Schädlingslarven, die im Boden verblieben sind, können zukünftige Himbeerernten schwer schädigen.
Bodenbearbeitung
Die Gartenpflanzen gedeihen hervorragend auf leichten lehmigen oder sandigen Lehmböden.
Es ist wichtig, einen Boden mit neutralem pH-Wert zu wählen. Die Pflanze gedeiht am besten in Lehmböden.
Vermeiden Sie Staunässe, da diese zu schnellem Strauchwachstum und geringem Fruchtansatz führt. Daher empfiehlt es sich, lehmige Böden zusätzlich mit einem Eimer Sand pro Quadratmeter anzureichern. Saure Böden benötigen Kalkung: 500 g Kalk pro Quadratmeter.
Pflanztermine
Die Himbeersorte „Husar“ kann im Frühjahr oder Herbst gepflanzt werden. Bei einer Pflanzung im Frühjahr ist es wichtig, dass die Temperatur eine Woche lang nicht unter 0 °C fällt. Temperaturen über Null Grad sind ideal, da sich der Boden vor dem Pflanzen gut erwärmen muss.
Bei Himbeeren im Frühling pflanzenErwarten Sie keine reiche Fruchtbildung, da die Pflanze ihre ganze Energie in die Etablierung an ihrem neuen Standort stecken wird.
Himbeeren pflanzt man am besten im Herbst, spätestens jedoch 20 Tage vor dem ersten Frost. So haben die Setzlinge genügend Zeit, sich an ihrem neuen Standort zu etablieren, Wurzeln zu schlagen und gut auf den Winter vorbereitet zu sein. Im Frühjahr dann steckt die Himbeere all ihre Energie in die Triebbildung und die Ertragssteigerung.
Richtige Passform: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Himbeeren anzupflanzen: im Graben, in Streifen oder als Busch.
In jedem Fall sollten zusätzlich organische Düngemittel verwendet werden. Humus ist eine ausgezeichnete Wahl, aber auch gut verrotteter Mist eignet sich. Um zu verhindern, dass die Wurzeln des Sämlings mit dem Dünger in Berührung kommen, sollte dieser zusätzlich mit Erde bedeckt werden, was Verbrennungen vorbeugt.
Vor dem Einpflanzen werden die Setzlinge für 2 Stunden in Wasser gestellt, damit sie an Kraft gewinnen und sich schnell an den neuen Standort gewöhnen können.
Grabenmethode Die Landung erfolgt wie folgt:
- Graben Sie einen ausreichend langen Graben, mindestens 20 cm tief.
- Füllen Sie den Graben mit Wasser, sodass es sich gleichmäßig verteilt.
- Vorselektierte Düngemittel hinzufügen.
- Setzen Sie die Setzlinge vorsichtig ein und lassen Sie einen Abstand von mindestens 50 cm zwischen ihnen.
- Bedecken Sie die Himbeeren leicht mit Erde. Denken Sie daran, die Sämlinge zu stützen, damit sie aufrecht stehen können.
- Den Boden leicht verdichten.
- Nachdem alle Setzlinge gepflanzt sind, sollten sie unbedingt gegossen werden.
Zur Berechnung der erforderlichen Grabenlänge müssen die Anzahl der Setzlinge sowie der Abstand, der beim Pflanzen zwischen ihnen gelassen werden sollte, berücksichtigt werden.
Klebebandmethode Das Anpflanzen ist ganz einfach, befolgen Sie einfach diese Tipps:
- Graben Sie mehrere Löcher in einer Reihe und berücksichtigen Sie dabei die Anzahl der Setzlinge, die gepflanzt werden sollen.
- Zwischen den Löchern sollte ein Abstand von etwa 30-40 cm eingehalten werden.
- Die Breite des Lochs sollte 40 cm und die Tiefe 50 cm betragen.
- Wenn Sie mehrere Reihen Setzlinge gleichzeitig pflanzen, lassen Sie zwischen den einzelnen Reihen einen Abstand von 2 m.
- Geben Sie den vorbereiteten Dünger in jedes Loch, füllen Sie es etwa bis zur Hälfte und geben Sie etwas Erde darüber.
- Setzen Sie die Setzlinge in das Pflanzloch und richten Sie die Wurzeln vorsichtig aus.
- Halten Sie die Setzlinge aufrecht, geben Sie Erde hinzu und drücken Sie diese leicht an, aber nicht zu fest, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden.
- Setzen Sie die Setzlinge nicht zu tief in die Erde – die Basalknospen sollten über der Erdoberfläche liegen. Andernfalls kann es zu Fäulnis kommen.
- Die Sämlinge gießen: 1 Eimer Wasser pro Steckling.
Himbeeren pflanzen Hussar durch handwerkliche Methode wird nach folgendem Schema durchgeführt:
- Graben Sie Pflanzlöcher mit einem Abstand von etwa 1-1,5 m.
- Die Tiefe und Breite des Lochs sollte 50 cm betragen.
- Dünger hinzufügen, Wasser nicht vergessen.
- Teilen Sie die Sämlinge in Gruppen von jeweils 10 Stück auf.
- Setzen Sie 10 Setzlinge pro Pflanzloch.
- Füge so viel Erde hinzu, dass die Wurzelknospen an der Oberfläche liegen.
- Den Boden leicht verdichten.
- Achten Sie darauf, jede Pflanze zu gießen, das beschleunigt die Wurzelbildung.
Tipps zur Pflege der Husar-Himbeere
Um in jeder Saison eine reiche Ernte zu erzielen, genügt es nicht, einfach nur Gusar-Himbeersetzlinge zu pflanzen und dabei alle Regeln und Feinheiten dieses Prozesses zu beachten.
Diese Pflanze benötigt regelmäßige Pflege, dazu gehören rechtzeitiges Düngen, Anbinden, Gießen, Beschneiden und natürlich sollte man nicht vergessen, die Pflanze im Winter abzudecken, was hilft, das Einfrieren bei starkem Frost zu verhindern.
Bewässerung
Obwohl die Pflanze Trockenperioden recht gut verträgt, sollte sie regelmäßig gegossen werden, insbesondere in trockenen Sommern. Es wird empfohlen, die Himbeersträucher alle 7–9 Tage mit etwa 10 Litern Wasser pro Strauch zu gießen.
Es gibt verschiedene Bewässerungsmethoden, beispielsweise die Simulation von Regen. Mit einem Sprühgerät werden Boden, Luft und Blätter befeuchtet. Diese Methode ist jedoch strengstens verboten, sobald die Fruchtbildung beginnt, da sie zu Beerenfäule führen kann.
In den meisten Fällen erfolgt die Bewässerung über Furchen, die zuvor um die Sträucher oder zwischen den Reihen in einem Himbeerbeet angelegt werden müssen. Nach dem Bewässern ist es wichtig, jede Furche wieder zu verschließen.
Die Tropfbewässerung, bei der spezielle Tropfbänder mit Tropfern verwendet werden, ist ebenfalls beliebt. Das Wasser wird diesen Bändern unter hohem Druck zugeführt. Diese Bewässerungsmethode erhält die optimale Bodenfeuchtigkeit aufrecht und reduziert den Wasserverbrauch.
Vor dem ersten Frost ist eine Bewässerung unbedingt erforderlich, wobei mit einem Wasserverbrauch von 20 Litern pro Strauch zu rechnen ist.
Unterstützt
Beim Anbau der Gusar-Himbeere ist eine Stütze nicht notwendig. Eine ihrer besonderen Eigenschaften sind die relativ kräftigen Stängel. Während der Reifezeit werden jedoch zusätzliche Stützen verwendet. Das Stützen der Himbeeren verbessert die Fruchtqualität.
Bei starker Fruchtbildung übt das hohe Gewicht erhöhten Druck auf die dünnen Stängel aus. In diesem Fall ist die Verwendung von Stützen zur zusätzlichen Stabilisierung unerlässlich.
Es gibt verschiedene Arten von Himbeerstrumpfbändern:
- fächerförmig Stecken Sie auf beiden Seiten des Stängels Pfähle in den Boden. Binden Sie die Stängel vorsichtig in einem kleinen Abstand (etwa 5–10 cm) fest. Nach dem Festbinden ähneln die Himbeersträucher einem Fächer, daher der Name.
- Gitter Schlagen Sie Stützpfähle rund um das gesamte Himbeerbeet ein und spannen Sie dann ein Seil zwischen ihnen, um die Zweige der Pflanze zu fixieren. Diese Befestigungsmethode sorgt dafür, dass der Strauch aufrecht bleibt.
Trimmen
Einer der wichtigsten Aspekte bei der Himbeerpflege ist der Rückschnitt. Diese Maßnahme steigert den Ertrag der Sorte deutlich und wirkt sich positiv auf das Erscheinungsbild des Gartens aus.
Die Beschneidungsregeln lauten wie folgt:
- Beginnen Sie mit dem Rückschnitt, nachdem alle Feldfrüchte geerntet sind und im frühen Frühling, sobald die Fröste vorüber sind.
- Beim Himbeerschnitt nach der Fruchtreife sollten Sie etwa 30 cm zurückschneiden und alle Zweige entfernen, die keine Früchte getragen haben. Informationen zum richtigen Himbeerschnitt im Herbst finden Sie hier: HierDie
- Mit Beginn des Frühlings sollten alle unnötigen Äste entfernt werden, die den Busch zu dicht erscheinen lassen.
- Schneiden Sie die fruchttragenden Triebe etwa 20 cm über dem Boden ab.
- Sollten Sie die Zweige zu stark kürzen, ist das kein Problem, denn Himbeeren wachsen sehr schnell, und das Erscheinen der ersten Seitenzweige gleicht die geringe Höhe des Stammes problemlos aus.
Durch das Entfernen überschüssiger Äste wird es bei der Ernte keine Schwierigkeiten geben.
Lockerung und Unkraut
Beim Anbau der Gusar-Himbeere ist zu beachten, dass diese Sorte regelmäßiges Auflockern des Bodens benötigt. Durch diese einfache Maßnahme gelangen wertvolle Nährstoffe optimal in das Wurzelsystem, was ein schnelleres Wachstum fördert.
Die Erde wird bis zu einer Tiefe von etwa 7 cm aufgelockert, wobei darauf geachtet werden muss, das Wurzelsystem nicht zu beschädigen. Anschließend wird eine Schicht aus Humus und Stroh auf die Erde aufgebracht.
Es ist wichtig, Ihr Himbeerbeet regelmäßig zu jäten, um Unkraut zu entfernen. Gras erstickt die Himbeeren und verhindert, dass sie die notwendigen Nährstoffe erhalten. Jäten Sie alle 14–20 Tage.
Düngen und Mulchen
Sobald das warme Wetter einsetzt, die Fröste vollständig vorüber sind und neue Blätter an den Himbeerstängeln erscheinen, sollte man mit dem Düngen beginnen.
- Um das Wachstum anzuregen, sollte im frühen Frühjahr Stickstoffdünger ausgebracht werden.
- Während der Blütezeit sollte Kalium-Phosphor-Dünger zugegeben werden, um den Fruchtansatz zu verbessern.
- Im Herbst sollte organischer Dünger ausgebracht werden, um die Pflanze auf den Winter vorzubereiten.
Düngemittel werden folgendermaßen ausgebracht:
- Wenn der Boden aufgetaut ist, geben Sie unter jeden Busch verrotteten Mist (nicht mehr als 1 Eimer).
- Verwenden Sie zunächst organischen Dünger. Kuhmist eignet sich gut, sollte aber im Verhältnis 1:5 mit Wasser verdünnt werden. Alternativ können Sie auch eine Lösung aus Vogelkot und Wasser (1:10) verwenden. Pro Himbeerstrauch wird ein Liter Dünger benötigt.
- Sobald die Blütezeit beginnt, die zweite Düngung durchführen. Verwenden Sie folgende Mischung: Kalium- und Phosphordünger (je 10 g) mit Zugabe von organischem Aufguss (genau 10 Liter).
- Führen Sie diese Prozedur im Herbst durch, so wie Sie es nach Beginn der Blüte tun würden. Wenn der Strauch jedoch sehr üppig wächst und kräftig gedeiht, ist diese Prozedur nicht notwendig, da der Boden ausreichend Nährstoffe enthält.
- Im Sommer alle zwei Wochen Holzasche zwischen die Himbeerreihen streuen – 500 ml Asche pro Quadratmeter verwenden.
Vorbereitung auf den Winter
Wird die Gusar-Himbeere als einjährige Pflanze mit zurückgeschnittenen Stängeln angebaut, verträgt sie Winterkälte problemlos. Es genügt, die Wurzeln mit Mulch abzudecken.
Gärtner ernten jedoch in der Regel mehrmals pro Saison. Daher sollten mit Beginn des Herbstes nur mehrjährige Triebe entfernt und einjährige Triebe abgedeckt werden.
Die Himbeersorte Husar ist frosthart und übersteht den Winter problemlos, ohne zusätzlichen Schutz vor Schnee zu benötigen. Bei schneelosen Wintern und ungünstigen Wachstumsbedingungen besteht jedoch die Gefahr von Wurzelfäule.
Um die Himbeersträucher auf den Winter vorzubereiten, gießen Sie sie vor dem Winter und mulchen Sie sie anschließend mit Kompost. Biegen Sie die Stängel bogenförmig und befestigen Sie sie an einem entlang der Reihe gespannten Draht. Decken Sie die Triebspitzen mit Vlies ab, um Fäulnis zu vermeiden. Die Triebe sollten frühestens eine Woche vor dem ersten Frost abgedeckt werden.
Himbeerernte und -lagerung
Anfang Juni beginnt die Ernte der ersten Husar-Himbeeren.
Führen Sie diese Prozedur möglichst bei trockenem Wetter durch: wenn es nicht regnet und das Gras vollständig trocken ist. Andernfalls verderben die Beeren schnell, und die gesamte Ernte geht verloren.
Vollreife Beeren haben eine tiefrote Farbe. Wenn die Früchte anfangen, dunkler zu werden, sind sie überreif. Dies beeinträchtigt zwar nicht den Geschmack, erschwert aber den Transport erheblich. Trennen Sie die Beeren vorsichtig von den Stielen, da das saftige Fruchtfleisch leicht beschädigt werden kann und die Früchte sonst matschig werden.
Wenn Sie Himbeeren transportieren möchten, schneiden Sie die Stiele vorsichtig ab, ohne den Fruchtboden zu beschädigen. Berühren Sie die Beeren möglichst nicht.
Zur Ernte eignen sich trockene und saubere Glasgefäße; auch die Behälter, in denen die Ernte transportiert wird, sind geeignet.
Sobald Sie mit dem Pflücken fertig sind, legen Sie die Beeren unbedingt in den Schatten, damit sie nicht sauer werden oder beim Sonneneinstrahlung zerfallen.
Die Ernte sollte 2-3 Tage im Kühlschrank bei einer Temperatur von mindestens +5°C und einer Luftfeuchtigkeit von 85% gelagert werden.
Versuchen Sie, die Beeren schnell zu verarbeiten – machen Sie Marmelade, Beerenkonfitüre oder Kompott; Himbeeren, die mit Zucker püriert werden (die Zutaten werden in gleichen Mengen verwendet), schmecken sehr gut.
Reproduktion
Diese Himbeersorte lässt sich auf verschiedene Arten vermehren. Die Vermehrung über Samen ist äußerst selten, da sie sehr zeitaufwendig und mühsam ist und die wichtigsten Sorteneigenschaften verloren gehen können.
Vermehrung durch Stecklinge:
- Im Frühsommer schneidet man junge Triebe etwa 5 cm unterhalb der Erdoberfläche ab und platziert sie in einem Winkel von etwa 45 Grad im Gewächshaus.
- Die Stecklinge regelmäßig lüften und befeuchten.
- Die Wurzelbildung erfolgt in etwa 15 Tagen.
- Eine Oberflächendüngung mit Mehrnährstoffdünger ausbringen.
- Nach einer Woche pflanzen Sie die Stecklinge im Garten in einem 10x30 cm großen Pflanzmuster.
- Im Herbst werden die Himbeeren an einen vorbereiteten Standort im Garten verpflanzt.
Die Himbeer-Hussar-Pflanze vermehrt sich schnell über Wurzelausläufer:
- Im Sommer gräbt man die etwa 15 cm hohen Triebe samt Wurzeln aus.
- In ein vorbereitetes Gebiet verpflanzen.
- Himbeeren lassen sich durch Teilung des Strauchs vermehren – der Strauch wird in Teile geteilt.
- Schneiden Sie jedes Teil auf 45 cm ab und pflanzen Sie sie dann als einzelne Zweige ein.
Die Vermehrung von Himbeeren erfolgt auch über Wurzelstecklinge:
- Am Ende der Saison die Triebe in etwa 10 cm lange Stücke schneiden.
- Pflanzen Sie in einem vorbereiteten Bereich und vergessen Sie nicht, vorher Dünger auszubringen.
- Bewässern Sie die Pflanzen, führen Sie durch BodenmulchenDie
- Im Winter sollten die Triebe unbedingt mit Kiefernzweigen abgedeckt werden.
- Im Frühjahr die Kiefernzweige entfernen und die Krone mit Folie abdecken.
- Sobald die ersten grünen Triebe erscheinen, entfernen Sie die Folie.
- Verpflanzen Sie die Sämlinge im Herbst an einen endgültigen Standort.
Krankheiten und Insekten, die Himbeeren befallen
Die Husar-Himbeere ist, wie jede andere Gartenpflanze, anfällig für verschiedene Krankheiten und Schädlinge. Einfache vorbeugende Maßnahmen können helfen, das Problem zu bekämpfen.
Die häufigsten Krankheiten sind:
- ÜberwucherungJunge Sämlinge sind betroffen, und die Pflanze bildet zahlreiche Triebe, die dichte Horste bilden. Dadurch stellen die Zweige ihr Wachstum und ihre Entwicklung frühzeitig ein. Befallene Sträucher sollten ausgegraben und verbrannt werden. Vorbeugend ist ein rechtzeitiger Rückschnitt, einschließlich eines Basisschnitts, unerlässlich.
- Gelbes MosaikAuf den befallenen Blättern bilden sich gelbe Flecken, die Blattränder rollen sich ein und die Triebe stellen das Wachstum ein. Breitet sich die Krankheit aus, muss der Strauch vollständig vernichtet werden. Um dies zu verhindern, sollten Himbeeren an einem hellen Standort gepflanzt werden.
- Lockiges HaarDie Triebe verkürzen sich und verformen sich, ihr Wachstum stellt sich ein und die Blätter rollen sich ein. Ein rechtzeitiger Rückschnitt der Himbeeren beugt dem vor.
- Grünes Mosaik— entsteht als Folge von Lichtmangel; die Blätter rollen sich nach unten ein, und es bilden sich dunkelgrüne Flecken auf ihrer Oberfläche.
Zur Behandlung wird jeder Strauch mit 1 Liter Fitoverm-Lösung behandelt. Um ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, sollte der Strauch an einem sonnigen, schattenfreien Standort gepflanzt werden.
Kann von Schädlingen wie beispielsweise folgenden befallen werden:
- HimbeerrüsselkäferDer Schädling frisst Löcher in die Oberfläche von Blättern und Blüten. Nach und nach trocknen die Blätter vollständig aus.
- Himbeerkäfer— fast die gesamte Ernte ist vernichtet, sowohl Blätter als auch Früchte sind beschädigt.
- HimbeermückeDie Larven sind auf der Rinde der Stängel zu sehen, woraufhin der Schädling ein Loch in die Mitte der Äste frisst. Der Ast trocknet schnell aus.
- Himbeermotte— Auch ausgewachsene Pflanzen leiden. Das Auftreten von Larven ist das erste Anzeichen für einen Schädlingsbefall.
Um Insektenbefall vorzubeugen, sollten Sie regelmäßig die Erde unter den Büschen umgraben und Unkraut in diesem Bereich rechtzeitig entfernen.
Himbeeren sollten an offenen, hellen Standorten gepflanzt werden. Vergessen Sie nicht, Ihre Himbeersträucher regelmäßig zu gießen.
Welcher Fehler raubt Gärtnern ihre Ernte?
Der häufigste Fehler, der zum Verlust der gesamten Ernte führen kann, ist die unzureichende Vorbereitung auf die kalte Witterung.
Die Sorte ist zwar frostbeständig, benötigt aber dennoch zusätzlichen Schutz und Wintervorbereitungen. Dies gilt insbesondere für schneearme Winter, in denen keine zusätzliche Isolierung durch eine Schneedecke vorhanden ist.
Rezensionen zur Himbeersorte Hussar
Die Himbeersorte 'Hussar' erfreut sich großer Beliebtheit bei Hobbygärtnern. Kein Wunder, denn sie verträgt kalte Winter problemlos und ist äußerst resistent gegen Krankheiten, Schädlinge und Trockenheit. Die Pflanze ist pflegeleicht und liefert eine reiche Ernte.



