Erdbeeren zählen zu den gesündesten und leckersten Beeren. Wer alle Regeln für Anbau und Pflege beachtet, kann sich auf eine reiche Ernte freuen! Vor dem Pflanzen von Erdbeeren sollte man jedoch die am besten geeignete Sorte auswählen.

Welche Erdbeersorte sollte ich zum Anpflanzen wählen?
Das Endprodukt der Frucht hängt maßgeblich von der Anbautechnik und der Sortenwahl ab. Es gibt zahlreiche Erdbeersorten, jede mit eigenem Geschmack, unterschiedlicher Beerengröße und eigenen Wachstumsbedingungen. Daher ist die Sortenwahl sehr individuell und richtet sich nach den Geschmacksvorlieben der Verbraucher und den Anbaubedingungen in der jeweiligen Region.
- ✓ Resistenz gegen Krankheiten einer bestimmten Region.
- ✓ Anforderungen an die Tageslichtstunden.
- ✓ Anpassung an die Bodenbeschaffenheit des Standorts.
Immerblühende Sorten:
- Elisabeth II.;
- Verlockung;
- Mara de bois;
- AlbionDie
Die besten frühen Sorten:
Die besten großfrüchtigen Sorten:
- Maschenka;
- Chamorra Turusi;
- Victoria;
- Gigantella;
- Marschall;
- Maxime;
- Zenga ZenganaDie
Besonderheiten beim Anpflanzen von Erdbeeren
Vor dem Anpflanzen von Erdbeeren ist es wichtig, die Grundregeln und -methoden zu kennen. Je nach Sorte und Jahreszeit wird eine bestimmte Pflanzmethode gewählt.
Pflanzmethoden
Es gibt 4 Hauptmethoden, Erdbeeren anzubauen:
- Buschig. Bei dieser Methode pflanzt man die Erdbeeren in einzelnen Gruppen mit einem Abstand von 45 bis 60 cm. Um ein Verheddern der Pflanzen zu vermeiden, sollten die Ranken regelmäßig entfernt werden. Dies fördert ein effizientes Wachstum und eine regelmäßige Fruchtbildung.
Die Nachteile dieser Methode liegen in ihrem hohen Arbeitsaufwand. Der Boden muss ständig aufgelockert und gemulcht werden, und Unkraut muss regelmäßig entfernt werden. Auch das regelmäßige Entfernen der Ausläufer ist unerlässlich.
Vorteile: Die Beeren sind recht groß, da die Anzahl der Sträucher gering ist und jede Pflanze gut belüftet wird, wodurch das Risiko von Pilzkrankheiten verringert wird. - Anpflanzen in Reihen. Bei dieser Methode pflanzt man die Sträucher in einem Abstand von etwa 15–20 cm in einer oder mehreren Reihen, wobei der Reihenabstand etwa 40 cm beträgt. Wie bei der Strauchpflanzung ist es auch hier wichtig, den Boden stets locker zu halten, Unkraut regelmäßig zu jäten und überflüssige Triebe zu entfernen.
Die Nachteile dieser Pflanzmethode entsprechen denen der ersten Methode. Der Vorteil besteht jedoch darin, dass eine so gepflanzte Pflanze bemerkenswert gut wächst und sich entwickelt und sechs Jahre lang Früchte tragen kann, ohne neu gepflanzt werden zu müssen. - Nestbau. Bilden Sie Erdbeernester. Pflanzen Sie eine Pflanze in die Mitte und setzen Sie sechs weitere im Abstand von 5–8 cm rundherum. Der Nachteil ist der hohe Pflanzbedarf und die Schwierigkeit, die Sträucher später zu ernten, da sie ineinander verschlungen sind. Der Vorteil ist eine reiche Ernte dank des großen Pflanzmaterials.
- Teppich. Dies ist die einfachste Pflanzmethode. Dabei bleiben die Ausläufer an Ort und Stelle, sodass sich die Erdbeeren über die gesamte Fläche ausbreiten können. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass sich unter den Sträuchern eine natürliche Mulchschicht bildet, die ein günstiges Mikroklima schafft und das Unkrautwachstum hemmt. Außerdem ist diese Methode deutlich pflegeleichter. Leider gibt es aber auch einen Nachteil: Die Beeren bleiben mit der Zeit klein.
Optimale Pflanzzeiten
Es ist unmöglich, eine eindeutige Antwort auf die Frage nach dem optimalen Pflanzzeitpunkt für Erdbeeren zu geben, da dieser von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter die Pflanzensorte, der Anbauzweck und das Klima. Pflanzen mit geschlossenen Wurzelsystemen gedeihen am besten, wenn sie im Herbst gepflanzt werden. Sämlinge mit offenen Wurzelsystemen wachsen im Frühjahr besser.
Es empfiehlt sich, gewöhnliche Erdbeeren im Spätsommer oder Frühherbst zu pflanzen, immertragende Sorten hingegen im Frühjahr nach dem Ende der Fröste.
Erde für Erdbeeren
Einer der Schlüsselfaktoren für eine gute Erdbeerernte ist die Qualität und Zusammensetzung des Bodens, an dem die Erdbeeren angebaut werden sollen. Wichtige Faktoren sind der Nährstoffgehalt und der Säuregrad des Bodens.
- Zwei Wochen vor der Pflanzung Humus in einer Menge von 5 kg pro m² hinzufügen.
- Überprüfen Sie den pH-Wert des Bodens und passen Sie ihn gegebenenfalls auf 5,5-6,5 an.
- Behandeln Sie den Boden zur Desinfektion mit einer Kaliumpermanganatlösung.
Vor dem Pflanzen muss der Boden sorgfältig vorbereitet werden. Er sollte locker sein und Feuchtigkeit und Nährstoffe gut durchlassen. Erdbeeren gedeihen gut in Schwarzerde und sandigem Lehmboden. In Lehm- und Torfböden wachsen sie hingegen nicht.
Vor dem Pflanzen gegebenenfalls Sand untermischen, um den Boden aufzulockern. Erdbeeren bevorzugen sauren Boden mit einem pH-Wert von etwa 5,5–6,5.
Erdbeeren im Frühling pflanzen
Einer der Hauptvorteile Frühjahrspflanzung von ErdbeerenDer Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die Pflanze bis zum Herbst genügend Zeit hat, ein gutes Wurzelsystem zu entwickeln und weniger anfällig für Winterfrost ist. Da der Boden das Schmelzwasser aufgenommen hat, benötigt die Pflanze weniger Wasser. Der größte Nachteil ist, dass mit einer guten Ernte erst im Folgejahr zu rechnen ist.
Erdbeeren im Herbst pflanzen
Der Vorteil der Erdbeerpflanzung im Herbst liegt darin, dass man im Folgejahr ernten kann. Im Herbst ist die Auswahl an Pflanzgut größer, und die Erdbeeren wurzeln im sommererwärmten Boden leichter, sodass die Sträucher schneller und besser wachsen.
Im folgenden Video teilt ein Gärtner seine langjährige Erfahrung mit dem Anpflanzen von Erdbeeren im Freiland:
Einziger Nachteil der Herbstpflanzung: Der Strauch muss vor dem ersten Frost Zeit zum Anwurzeln haben.
Erdbeeren pflegen
Nun wollen wir uns mit den Besonderheiten der Erdbeerpflege befassen.
Bewässerung
Für eine reiche Erdbeerernte benötigen Erdbeeren regelmäßige Bewässerung, besonders wenn sie in lehmigem Boden wachsen. Gießen Sie morgens, damit die Feuchtigkeit vor Einbruch der Dunkelheit einziehen kann. Bevor die ersten Blüten erscheinen, kann man mit einem Rasensprenger bewässern. Sobald sich die Blüten gebildet haben, sollten sie nicht mehr bespritzt werden.
Für die Ausbildung großer Beeren benötigen Erdbeerpflanzen ausreichend Wasser. Eine Möglichkeit hierfür ist die Verwendung eines Tropfbewässerungssystems.
Nach dem Einpflanzen sollte der Strauch regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Dies verbessert die Wasserspeicherung im Boden. Besonders in den ersten Wochen ist häufiges Gießen wichtig, damit die Pflanze gut anwächst. Später kann das Gießen auf alle zwei bis drei Tage reduziert werden.
Man sollte Erdbeeren auch nicht zu viel gießen, da sie sonst weniger widerstandsfähig gegen Frost und verschiedene Krankheiten werden.
Dünger
Für eine reiche Erdbeerernte reicht es nicht, einfach nur die richtige Sorte zu pflanzen und regelmäßig zu gießen. Auch die Düngung ist wichtig, sonst bleiben die Beeren klein und verlieren mit der Zeit an Süße. Der Dünger wird üblicherweise im Voraus auf den Boden ausgebracht; das kann man beim Umgraben im Herbst tun.
Während der Wachstumsperiode kann die Pflanze dreimal gedüngt werden: im Frühling(vor der ersten Blüte), im Sommer (nach der Fruchtbildung) und im Herbst (vor der Wintervorbereitung). Ist der Boden in der Region nährstoffarm, sollte regelmäßig mit mineralischen und organischen Düngemitteln gedüngt werden.
Für eine reiche Ernte und optimales Pflanzenwachstum empfiehlt sich die Stickstoffdüngung im Herbst. Beim Umgraben im Herbst sollten Sie außerdem Kalium und Phosphor hinzufügen; dies fördert die Wurzelentwicklung und sorgt für süßere Beeren.
Bei Bedarf können Sie mineralische Düngemittel durch mit Wasser verdünnten Stallmist oder Hühnermist ersetzen. Achten Sie jedoch darauf, den Dünger gemäß der empfohlenen Dosierung auszubringen, da eine Überdüngung die Pflanzengesundheit und die Erntequalität beeinträchtigen kann.
Wir empfehlen Ihnen, den Artikel über Erdbeeren im Herbst düngenDie
Überweisen
Sobald die Erdbeerernte nachlässt und der Boden ausgelaugt ist, sollte man über eine Neupflanzung nachdenken. Erdbeeren gedeihen nach dem Umpflanzen zu jeder Jahreszeit außer im Winter. Beachten Sie beim Umpflanzen folgende Hinweise:
- Die Setzlinge müssen jung und gesund sein, damit sie sich erholen und eine Ernte bringen können.
- Verpflanzen Sie ausschließlich mit Ausläufern von 3-5 Jahre alten Pflanzen.
- Erdbeeren wurzeln gut an Stellen, an denen zuvor Hülsenfrüchte wuchsen; es ist sehr unerwünscht, Erdbeeren nach Nachtschattengewächsen zu pflanzen.
- Erdbeerpflanzen sollten abends oder an einem bewölkten Tag verpflanzt werden, damit die Setzlinge nicht durch die Sonne austrocknen. Idealerweise sollte die Lufttemperatur unter 20 Grad Celsius liegen.
Sehen Sie sich das folgende Video zum Umpflanzen von Erdbeeren an einen neuen Standort an:
Wenn Sie all diese Grundprinzipien befolgen, werden die Erdbeeren gut anwachsen und im folgenden Jahr eine reiche Ernte bringen.
Unkrautbekämpfung
Die Unkrautbekämpfung ist beim Erdbeeranbau ebenso wichtig. Erdbeerwurzeln liegen sehr nah an der Oberfläche und sind empfindlich gegenüber mechanischen Beschädigungen. Daher ist es entscheidend, Unkraut im Garten von vornherein zu verhindern, anstatt es später zu bekämpfen.
Vor der Pflanzung muss die Fläche gründlich von Unkraut und den Rhizomen mehrjähriger Pflanzen befreit werden. Bei großen und stark unkrautbefallenen Flächen müssen Totalherbizide eingesetzt werden.
Während der Erdbeeranbausaison bietet sich die Verwendung von Mulch an. Strohmulch ist beispielsweise eine gute Lösung, die Schicht sollte jedoch mindestens 6–8 cm dick sein und jährlich erneuert werden.
Alternativ kann man schwarze Folie verwenden; diese schützt die Pflanze zwar vor Unkraut, schafft aber Bedingungen für die Entwicklung von Pilzkrankheiten und das Auftreten von Schnecken.
Moderne Vliesstoffe für die Abdeckung von Beeren erfreuen sich in letzter Zeit großer Beliebtheit und bieten eine nahezu ideale Lösung. Diese Materialien lassen Feuchtigkeit und Luft ungehindert zirkulieren und können mindestens drei Saisons lang verwendet werden. Sie verhindern Pilzbefall und Schneckenfraß, und der Boden erwärmt sich schneller, was eine frühere Beerenernte ermöglicht.
Erdbeeren beschneiden
Beim Beschneiden einer Pflanze ist große Vorsicht geboten, da es sowohl positive als auch negative Aspekte gibt.
Vorteile:
- Die Frostresistenz wird erhöht, da die Blätter weniger anfällig für schädliche Einflüsse sind und die gesamte Energie im Wurzelsystem konzentriert wird.
- Dadurch werden Schädlinge wirksam bekämpft, die auf trockenen Blättern überwintern.
- Das Wurzelsystem der Pflanze entwickelt sich besser – alle Mineralien bleiben in der Wurzel und stärken sie.
Nachteile:
- Nach dem Rückschnitt muss die Pflanze viel Energie für die Regeneration aufwenden, was sich negativ auf den Ertrag auswirken kann.
- Beim Beschneiden besteht die Gefahr, die generativen Knospen zu beschädigen, was sich negativ auf die zukünftige Ernte auswirken kann.
- Wird eine Pflanze radikal zurückgeschnitten, wird der Prozess der Photosynthese behindert, was zu langsamem Wachstum und langsamer Entwicklung der Pflanze führt.
Um alle Risiken beim Beschneiden auszuschließen, entfernen Sie das Laub mit äußerster Vorsicht. Achten Sie genau auf die Knospen der Pflanze und wählen Sie den optimalen Zeitpunkt für den Rückschnitt, um das Wachstum nicht zu beeinträchtigen und eine qualitativ hochwertige Ernte zu gewährleisten.
In diesem Video können Sie deutlich sehen, wie man Erdbeerbäume beschneidet:
Erdbeerenpflege während der Blütezeit
Erdbeeren benötigen regelmäßige Pflege, auch während der Blütezeit. In dieser Zeit muss die Pflanze gedüngt, regelmäßig gegossen und vor Pilzkrankheiten und Schädlingen geschützt werden. Zu den wirksamsten Maßnahmen gehören:
- Auflockern des Bodens – hilft nicht nur bei der Unkrautbekämpfung, sondern versorgt die Pflanzenwurzeln auch mit Sauerstoff, was sich positiv auf Wachstum und Entwicklung auswirkt.
- Bewässerung Die Anwendung erfolgt per Tropfbewässerung oder Wurzelapplikation, wobei darauf zu achten ist, dass die Wurzeln nicht freiliegen. Dies geschieht morgens und abends, wenn die Sonneneinstrahlung nicht mehr so stark ist.
- Topdressing Eine einmalige Anwendung eines Düngemittelkomplexes ist ausreichend; Sie können die Pflanze auch mit Borax düngen, was die Pflanze stärkt und einen guten Ertrag ermöglicht.
- Ranken und Blätter beschneiden – Dadurch wird die Pflanze entlastet, sodass ihre gesamte Energie produktiv für die Ernte genutzt werden kann. Außerdem verringert sich die Beschattung, was sich positiv auf die Qualität der Beeren auswirkt.
- Überschüssige Farben entfernen – Die ersten Blüten sind in der Regel klein und schwach, daher müssen sie entfernt werden, damit die Pflanze keine zusätzliche Energie an sie verschwendet, sondern sich effektiv entwickelt und anschließend in der Lage ist, gute, große Beeren zu produzieren.
Vorbereitung auf den Winter
Um im nächsten Jahr eine gute Ernte zu gewährleisten, ist es unerlässlich, die Pflanzen richtig auf den Winter vorzubereiten. Folgende Schritte sind dabei unbedingt notwendig:
- Im Herbst sollte der Boden weiterhin aufgelockert, gedüngt und die Erdbeeren gegossen werden.
- Entfernen Sie trockene und schwache Blätter, aber entfernen Sie sie nicht vollständig, da dies die Pflanze stark schwächen würde.
- Wenn Sie die Pflanzen nicht vermehren möchten, entfernen Sie alle überschüssigen Ranken.
- Falls Unkraut vorhanden ist, muss dieses ebenfalls entfernt werden; anschließend kann das Material als Mulch verwendet werden.
- Erdbeerpflanzen sind frostempfindlich und werden geschädigt, wenn die Temperaturen unter -8 °C fallen und kein Schnee liegt. Um die Pflanzen zu schützen, müssen die Sträucher daher mit einer Mulchschicht bedeckt werden. Stroh, Humus oder Laub eignen sich dafür. Die Mulchschicht sollte mindestens 6 cm dick sein. Dies sollte jedoch erst erfolgen, wenn der Boden bereits gefroren ist; andernfalls faulen die Erdbeersträucher bei feuchtem Boden und sterben ab. Mehr Informationen zum Mulchen von Erdbeeren finden Sie hier. dieser ArtikelDie
Erdbeervermehrung
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Erdbeeren zu vermehren. Es ist wichtig, alle zu kennen, um die am besten geeignete Methode auszuwählen.
Vermehrung durch Teilung der Sträucher
Es gibt einige Erdbeersorten, die keine oder nur wenige Ausläufer bilden; in diesem Fall wäre die optimale Vermehrungsmethode die Teilung des Strauchs.
Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die Vermehrung von Mitte Frühling bis zum ersten Frost möglich ist. Mit dieser Methode wurzelt die Pflanze in 90 % der Fälle, und der junge Strauch trägt im Folgejahr Früchte.
Vermehrung von kleinfrüchtigen, immertragenden Erdbeeren durch Samen
Zur Vermehrung durch Samen müssen Sie die geeignete Sorte auswählen. Der gesamte Vorgang ist sehr einfach und kann selbst von einem unerfahrenen Gärtner durchgeführt werden:
- Weichen Sie die Samen 2-3 Tage lang in Regenwasser ein, um die Keimung zu beschleunigen.
- Stellen Sie den Beutel mit den keimenden Samen an einen warmen Ort, aber vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
- Sobald die Samen gekeimt sind, setzen Sie sie in eine Plastik- oder Holzkiste mit den Maßen etwa 50x30 cm oder in einen Behälter für andere Pflanzen.
- Die Aussaat im Freiland sollte erfolgen, sobald die Pflanze mindestens 5 Blätter hat.
Ansonsten, kümmern Sie sich um Erdbeeren aus Samen gezogenDiese Vermehrungsmethode unterscheidet sich nicht von den bisherigen. Achten Sie auf regelmäßiges Gießen, hochwertigen Dünger und Unkrautbekämpfung.
Vermehrung von Erdbeeren durch Ausläufer
Eine Methode zur Erdbeervermehrung ist die Ausläufervermehrung. Dabei wächst ein Trieb aus der Mutterpflanze, der neue Rosetten und Wurzeln entwickelt. Sobald die Wurzeln im Boden Fuß gefasst haben, vertrocknet der Trieb, und die Jungpflanze wird von der Mutterpflanze getrennt.
Dies ist die einfachste Methode und erfordert kein Eingreifen von außen. Allerdings benötigt die Bildung neuer Rosetten viel Pflanzenenergie, und man kann von einem solchen Strauch keine reiche Ernte erwarten. Daher ist es ratsam, festzulegen, welche Sträucher zur Vermehrung neuer Pflanzen verwendet werden und welche Früchte tragen sollen.
Schädlingsbekämpfung
Um eine gute und reiche Ernte dieser schmackhaften und aromatischen Beere zu erzielen, ist es außerdem notwendig, eine Reihe von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen durchzuführen.
Erdbeeren werden am häufigsten von Insekten wie beispielsweise folgenden befallen:
- Erdbeermilbe;
- Spinnmilbe;
- transparentes Häkchen;
- Ameisen;
- Nacktschnecken;
- Kellerasseln.
Die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen gegen Schädlinge sind rechtzeitige und effektive Unkrautbekämpfung sowie sachgemäße Bewässerung. Vermeiden Sie, dass die Fläche zuwuchert; beim Anbau von Erdbeeren im Gewächshaus ist die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit wichtig.
Sollten Schädlinge auftreten, können chemische Mittel zur Bekämpfung eingesetzt werden, diese sollten jedoch nicht während der Wachstumsperiode der Pflanze verwendet werden. Bitte verwenden Sie die Mittel ausschließlich gemäß der Gebrauchsanweisung.
Biologische Schädlingsbekämpfungsmittel:
- Fitosporin;
- Phyto-plus;
- Zirkon.
Erdbeerkrankheiten und deren Behandlung
Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Kampf gegen Erdbeerkrankheiten gewidmet werden, wie zum Beispiel:
- Echter Mehltau
- weiße oder braune Flecken,
- Graufäule.
Um diesen Krankheiten vorzubeugen, muss das richtige Mikroklima aufrechterhalten und die Möglichkeit einer Infektion verhindert werden.
Um Erdbeeren vor Krankheiten zu schützen, sollten Sie in erster Linie gesunde, junge Setzlinge kaufen, da diese widerstandsfähiger gegen Krankheiten sind. Achten Sie außerdem darauf, dass das Erdbeerbeet sonnig und gut belüftet ist.
Krankheiten lassen sich auch mit Chemikalien bekämpfen, aber wie bei Schädlingen ist es notwendig, die Anweisungen zu befolgen.
Erdbeeren sind leicht anzubauen und gedeihen in nahezu jedem Garten oder Sommerhaus. Für eine gute Ernte mit großen, schmackhaften und süßen Beeren ist es wichtig, einige grundlegende Pflegeregeln zu beachten.

