Die Brombeersorte „Black Gem“ ist dank ihrer hohen Winterhärte eine zuverlässige Wahl für Gärtner und eignet sich daher auch für Regionen mit strengen Wintern. Reichliche und regelmäßige Ernten mit großen, süßen Beeren machen diese Sorte besonders attraktiv. Für gute Ergebnisse ist die rechtzeitige Pflege unerlässlich.
Geschichte der Auswahl
Es wurde 1917 in Amerika im Bundesstaat Arkansas entwickelt. Es erfreute sich schnell großer Beliebtheit und verbreitete sich in andere Regionen der Vereinigten Staaten und darüber hinaus, einschließlich Russland.
Botanische Darstellung der Black Jam-Brombeere
Der Strauch ist kompakt und hat gerade, aufrechte Triebe, wodurch er sich ideal für begrenzte Platzverhältnisse eignet. Zu den Merkmalen und dem Aussehen von Black Gem gehören:
- Junge Triebe haben einen grünlichen Schimmer, der mit der Zeit gräulich wird.
- Ein ausgewachsener Strauch erreicht eine Höhe von etwa 1,5 m.
- Das Fehlen von Dornen an der Oberfläche der Zweige erleichtert die Pflege der Pflanzen und die Ernte.
- Die Beeren sind groß und wiegen 20–25 g. Sie sind kegelförmig-länglich und tiefschwarz. Ihre glänzende Oberfläche lässt sie in der Sonne funkeln.
- Die Früchte haben einen ausgeprägten süßen Geschmack mit einer kaum wahrnehmbaren Säure.
- Das Fruchtfleisch ist saftig, fest und reißt beim Transport nicht.
- ✓ Das Fehlen von Dornen an den Trieben erleichtert die Pflege und die Ernte.
- ✓ Kegelförmig-längliche Beeren mit glänzender Oberfläche.
Merkmale des Brombeerstrauchs „Black Jam“
Diese Sorte ist bekannt für ihren hohen Ertrag, ihre Resistenz gegen verschiedene Krankheiten und ihre ausgezeichnete Winterhärte. Sie ist die perfekte Wahl für alle, die den ganzen Sommer und bis in den frühen Herbst hinein frische Beeren genießen möchten.
Wenn sie blüht und reift, ist der Ertrag
Die Brombeersorte „Black Gem“ ist remontierend und trägt zweimal pro Saison Früchte. Die Hauptfruchternte erfolgt im Juli, eine zweite im späten August und September. Die Blütezeit ist im Juni und Juli. Diese Sorte zeichnet sich durch hohe Erträge aus und liefert bis zu 6,5 kg Beeren pro Strauch.
Resistenz gegen Trockenheit und Frost
Sie ist sehr winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -28 °C. In südlichen Regionen überstehen junge Sträucher den Winter problemlos ohne Schutz. In kälteren Regionen benötigen die Pflanzen einen Schutz vor der Kälte. Die Pflanze reagiert empfindlich auf Wasser und benötigt regelmäßige Feuchtigkeit.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Sie zeichnet sich durch eine gute Immunität aus, kann aber bei unsachgemäßer Pflege oder ungünstigen Witterungsbedingungen anfällig für verschiedene Krankheiten werden. Der Strauch ist anfällig für folgende Krankheiten: Purpurfleckenkrankheit, Septoria-Blattfleckenkrankheit, Grauschimmel, Triebsterben und andere.
Sträucher können von Maulwurfsgrillen, Blattläusen, Käfern und anderen Schädlingen befallen werden. Es ist wichtig, rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um Ihre Pflanzen zu schützen.
Vor- und Nachteile der Vielfalt
Obwohl die Sorte „Black Jam“ erst seit relativ kurzer Zeit auf dem Markt ist, hat sie sich bereits aufgrund ihrer positiven Eigenschaften einen Namen gemacht. Die Sorte zeichnet sich durch folgende positive Merkmale aus:
Zu den Nachteilen dieser Sorte zählen laut Gärtnern die geringe Haltbarkeit der Beeren und die Notwendigkeit eines Schutzes in Regionen mit strengen Wintern.
Landemerkmale
Sie können einen Setzling im Frühjahr oder Herbst ins Freiland pflanzen. Bei einer Pflanzung im April können Sie ihn später im Jahr ernten. Die Herbstpflanzung hat ihre Vorteile: Der Setzling hat Zeit, vor dem Winter Wurzeln zu schlagen und wächst im Frühjahr schnell kräftig.
Bei der Wahl eines Landeplatzes sollten mehrere Kriterien berücksichtigt werden:
- gute Beleuchtung;
- fruchtbarer und lockerer Boden;
- neutrales oder leicht saures Milieu (pH = 6-7);
- Schutz vor Zugluft;
- kein stehendes Wasser (niederliegende Gebiete sollten besser gemieden werden).
Vor dem Pflanzen den Boden vorbereiten und umgraben. Kompost, Humus oder einen mineralischen Mehrnährstoffdünger untermischen. Bei schwerem Lehmboden Sägemehl, Vermiculit oder Sand hinzufügen.
Schritt-für-Schritt-Algorithmus:
- Bereiten Sie ein Loch mit den Maßen 50x50 cm vor.
- Legen Sie eine dünne Schicht kleiner Steine auf den Boden.
- Setzen Sie den Setzling in die Mitte des Lochs und bestreuen Sie ihn mit fruchtbarer Erde.
- Nach der Verdichtung sollte der Wurzelhals in einer geringen Tiefe (2-3 cm) liegen.
- Nach dem Einpflanzen mit 10 Litern abgestandenem Wasser gießen.
- Bringen Sie eine Schicht Mulch auf: Sägemehl, Heu, Stroh, Nadeln usw.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Wurzelbildung sollte nicht unter +10°C liegen.
- ✓ Die Pflanztiefe des Wurzelhalses muss unbedingt auf 2-3 cm begrenzt werden, um Fäulnis zu vermeiden.
Beim Pflanzen mehrerer Setzlinge sollte ein Abstand von mindestens 2 m zwischen ihnen eingehalten werden, um zu verhindern, dass sie zu dicht wachsen und später Probleme bei der Pflege verursachen.
Pflegehinweise
Für den Anbau dieser Nutzpflanze sind keine komplexen landwirtschaftlichen Kenntnisse erforderlich. Befolgen Sie diese Richtlinien:
- Bewässerung. Regelmäßiges und ausreichendes Gießen ist wichtig. Bei ausbleibendem Regen sollte die Pflanze wöchentlich gegossen werden. Junge Sämlinge benötigen mindestens 5 Liter, ausgewachsene Pflanzen 10 bis 20 Liter. Das Wasser sollte gut abtropfen, die Erdoberfläche jedoch antrocknen können.
- Auflockern und Unkraut jäten. Nach dem Gießen oder starkem Regen sollte der Boden aufgelockert und Unkraut entfernt werden. Um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, empfiehlt es sich, den Stammbereich mit Stroh, Sägemehl, Kiefernnadeln und anderen natürlichen Materialien zu mulchen.
- Topping. Da diese Sorte zweimal promontierend ist, sollte sie regelmäßig alle 3–4 Wochen gedüngt werden. Im Frühjahr empfiehlt sich Ammoniumnitrat oder Harnstoff, während der Blüte Superphosphat und Kaliumsulfat. Nach der Ernte im Herbst sollte mit Holzasche gedüngt werden.
- Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Im frühen Frühjahr sollten vorbeugende Behandlungen gegen Krankheiten und Schädlinge mit Fungiziden durchgeführt werden: Bordeauxbrühe, HOM, Fundazol, Ridomil Gold usw.
- Trimmen. Im Frühjahr einen hygienischen Rückschnitt durchführen; im Herbst die Krone auslichten und alte Triebe entfernen.
In kalten Regionen sollte für gute Abdeckung gesorgt werden. Entfernen Sie die Äste von den Stützen, biegen Sie sie zum Boden und bedecken Sie sie mit Sägemehl, Stroh und Agrofaser.
Reproduktionsmethoden
Die Brombeersorte „Black Jam“ lässt sich auf verschiedene Weise vermehren, unter anderem durch Aussaat. Vegetative Vermehrungsmethoden werden meist bevorzugt, da sie einfacher durchzuführen sind, alle Sorteneigenschaften erhalten und ein schnelles Erreichen des gewünschten Ergebnisses ermöglichen.
Zu den vegetativen Vermehrungsmethoden der Brombeersorte „Black Gem“ zählen folgende:
- Grüne Stecklinge. Schneiden Sie Ende Mai Stecklinge von ausgewachsenen Sträuchern. Pflanzen Sie diese bis zum Herbst in fruchtbare, feuchte Erde und decken Sie sie anschließend mit Mulch ab. Verpflanzen Sie die Sämlinge im folgenden Frühjahr an ihren endgültigen Standort.
- Wurzelausläufer. Wählen Sie mehrere Wurzelausläufer aus, die in der Nähe des Hauptstrauchs wachsen. Schneiden Sie diese auf mindestens 30 cm Länge zurück, pflanzen Sie sie dann in fruchtbare Erde, gießen und düngen Sie sie.
- Das Buschland teilen. Im Frühjahr den Strauch ausgraben und sein Rhizom in mehrere Teile teilen, wobei darauf zu achten ist, dass jeder Teil mehrere gesunde Triebe hat. Diese in separate Pflanzlöcher setzen.
Die Wahl der Vermehrungsmethode hängt von den Gegebenheiten und den persönlichen Vorlieben ab. Mit diesen Methoden lässt sich die Anzahl der Pflanzen zu Hause effektiv vermehren.
Gärtnerbewertungen der Black Jam-Brombeeren
Die Brombeersorte „Black Gem“ ist beliebt und genießt das Vertrauen vieler Gärtner im ganzen Land. Sie zeichnet sich durch ihre hohe Winterhärte aus und besitzt zahlreiche positive Sorteneigenschaften. Die richtige Pflege ist unerlässlich für eine gute Ernte und eine robuste Widerstandsfähigkeit.







