Die Vogelmilchmelone macht ihrem klangvollen Namen alle Ehre: Ihr Fruchtfleisch besticht durch einen feinen Geschmack und ein intensives Melonenaroma. Diese Sorte ist nicht nur bei Hobbygärtnern, sondern auch bei Landwirten und Händlern beliebt – ihre köstlichen und ansprechenden Früchte lassen sich gut transportieren und lagern und sind bei den Verbrauchern sehr gefragt.
Schöpfungsgeschichte
Diese Sorte ist relativ neu, und es fehlen Informationen über ihre Züchtung. Es gibt Hinweise darauf, dass sie speziell für Gebiete mit instabilen landwirtschaftlichen Bedingungen entwickelt wurde; insbesondere wird sie für den Anbau in der Region Altai empfohlen.
allgemeine Informationen
Diese Sorte ist pflegeleicht und für alle Anbauarten geeignet. Im Süden kann die Vogelmilchmelone ohne Abdeckung im Garten gepflanzt werden. In Regionen mit kurzen Sommern empfiehlt sich die Anzucht von Jungpflanzen, da die Früchte sonst nicht ausreichend reifen.
Beschreibung der Pflanze und der Früchte
Die Sträucher zeichnen sich durch lange Ranken aus, und die Blätter sind regelmäßig, von einheitlicher Größe und Form. Die Früchte werden groß und können unter günstigen Bedingungen bis zu 2 kg wiegen.
- ✓ Unter optimalen Wachstumsbedingungen erreichen die Früchte ein Gewicht von bis zu 2 kg.
- ✓ Die Sorte weist eine erhöhte Resistenz gegen Mehltau auf.
Die Melonen sind goldgelb und ihre Schale ist von einem feinen, lockeren Netzgewebe bedeckt. Die Früchte sind oval und glatt. Das Fruchtfleisch ist buttrig, cremig und saftig mit einer sehr zarten Textur.
Zweck und Geschmack
Melonen sind extrem süß und schmecken sehr angenehm, ideal zum Frischverzehr. Auch in Scheiben geschnitten sehen sie wunderschön aus. Aus der Frucht lassen sich Marmelade, Konfitüre, Smoothies und Kompotte herstellen, und sie eignet sich auch als Füllung für Backwaren.
Die Vogelmilchmelone lässt sich auch einkochen und Obstsalaten sowie Eiscreme beifügen. Scheiben dieser Melone harmonieren hervorragend mit Pfirsichen, Grapefruits und Erdbeeren.
Reifezeit
Diese Sorte gehört zu den frühreifenden Melonen. Von der Keimung bis zur Fruchtreife vergehen 60 bis 65 Tage. Gärtner ernten die ersten reifen Melonen bereits Mitte Juli.
Produktivität
Die Melone „Ptichye Moloko“ erzielt einen recht hohen Ertrag von 3–5 kg pro Quadratmeter. Im Vergleich dazu liefert die beliebte Sorte „Kolkhoznitsa“ nicht mehr als 2,5 kg pro Quadratmeter. Anbaubedingungen und Pflege beeinflussen den Ertrag der jeweiligen Sorte maßgeblich.
Vor- und Nachteile
Die Sorte „Bird's Milk“ bietet viele Vorteile, über die man sich vor dem Anpflanzen informieren sollte. Es ist auch hilfreich, mögliche Nachteile im Voraus zu kennen.
Landung
Der Erfolg beim Anbau von Vogelmilchmelonen hängt maßgeblich von der richtigen Pflanzung ab. Es ist wichtig, einen geeigneten Standort zu wählen, gutes Saatgut zu finden und dieses anschließend gemäß der richtigen Pflanztechnik und dem richtigen Pflanzmuster auszusäen.
- ✓ Die Bodentemperatur für die Aussaat sollte nicht unter +12°C und die Lufttemperatur nicht unter +17°C liegen, da dies für die Keimung der Samen entscheidend ist.
- ✓ Das Abhärten der Sämlinge vor dem Auspflanzen ins Freiland ist notwendig, um die Pflanzen an die äußeren Bedingungen anzupassen.
In südlichen Regionen werden die Samen direkt ins Freiland gesät, während in anderen Regionen zunächst Setzlinge vorgezogen werden. In gemäßigten Klimazonen sind die Sommer kurz, oft regnerisch und kühl; werden Melonen ohne Setzlinge angebaut, reifen sie nicht rechtzeitig.
Empfehlungen zum Anpflanzen der Vogelmilchmelone:
- Wählen Sie einen sonnigen, warmen, ebenen oder erhöhten Standort. Senkrechte oder sumpfige Gebiete sind ungeeignet; die Pflanze verträgt keine Staunässe.
- Der Boden sollte leicht, locker, fruchtbar und pH-neutral sein. Schwere Böden erfordern die Zugabe von Sand und Humus.
- Die Aussaat der Setzlinge erfolgt im März/April. Die Samen werden zuvor in Kaliumpermanganat eingeweicht und anschließend abgespült. Ausgepflanzt werden die Setzlinge, sobald sie drei bis vier Laubblätter entwickelt haben. Günstige Witterungsbedingungen sind ebenfalls unerlässlich.
- In südlichen Regionen erfolgt die Aussaat im April/Mai, wenn sich der Boden auf 12 °C erwärmt hat und die Lufttemperatur 17 °C erreicht. Unter ähnlichen Witterungsbedingungen werden auch vorgehärtete Setzlinge gepflanzt, diese müssen jedoch mit Plastikfolie abgedeckt werden, um Frostschäden zu vermeiden.
In Regionen, in denen die Sommer nicht nur kurz, sondern auch kalt sind, empfiehlt es sich, Melonen im Gewächshaus anzubauen. - Beim Anbau von Melonen im Freien wird ein Pflanzabstand von 100 x 140 cm verwendet. Im Gewächshaus empfiehlt sich ein anderer Abstand von 70 x 100 cm. Ausgewachsene Pflanzen im Gewächshaus werden an Rankgittern befestigt.
Pflegehinweise
Die richtige Pflege ist der Schlüssel zu einer guten Ernte. Beim Anbau von Melonen ist es wichtig, es nicht zu übertreiben, da zu viel Wasser oder Nährstoffe genauso schädlich sind wie zu wenig. Vor allem aber beeinträchtigen beide unmittelbar die Qualität der Ernte, die Größe und den Geschmack der Früchte.
Pflegetipps:
- Bewässern Sie die Melonenbeete nur mit warmem Wasser, am besten abends oder morgens. Während der Blütezeit gießen Sie die Melonen 2-3 Mal pro Woche; während der Fruchtbildung reduzieren Sie die Gießhäufigkeit. Zwei Wochen vor der Ernte stellen Sie die Bewässerung ein.
- Nach dem Gießen wird die Erde aufgelockert, damit Luft an die Wurzeln gelangt. Das Auflockern wird fortgesetzt, bis sich die Triebe schließen.
- Düngemittel – organische und mineralische Verbindungen – werden mehrmals an die Wurzeln ausgebracht. Kalium und Phosphor werden während der Fruchtreife empfohlen.
- Für eine gute Ernte empfiehlt es sich, den Haupttrieb oberhalb des fünften Blattes abzuknipsen. An jedem Strauch verbleiben drei Fruchtknoten. Dadurch werden besonders große Melonen produziert.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Die Sorte ist sehr resistent gegen Mehltau, und andere Krankheiten befallen sie selten. Auch Schädlinge sind bei der Ptichye Moloko-Melone eher unwahrscheinlich. Sicherheitshalber können jedoch vorbeugende Spritzungen, beispielsweise mit Fitosporin, durchgeführt werden.
Zur Vorbeugung können die Pflanzen mit einer Jod-Molke-Lösung besprüht werden: 1 Liter Molke mit 1 Liter Wasser mischen und 4 Tropfen Jod hinzufügen. Bei Regenwetter sollten die Melonenbeete alle 4 Tage, bei Trockenheit einmal wöchentlich besprüht werden.
Sollten Spinnmilben, Erdraupen oder Blattläuse an Ihren Pflanzen auftreten, ist sofortiges Handeln erforderlich. Es wird empfohlen, Ihre Melonen mit Fufanol, Actofit, Fitoverm oder ähnlichen Produkten zu besprühen.
Ernte
Die Reife einer Melone erkennt man an der Farbe ihrer Schale – sie sollte ein sattes Gelb aufweisen und ein intensives Melonenaroma verströmen. Ist die Frucht vollreif, lässt sie sich leicht vom Stiel schälen. Soll die Melone gelagert werden, lässt man einen 5 cm langen Stiel an der Frucht. Die Melone „Ptichye Moloko“ ist eine frühe Sorte und sollte daher nicht länger als eine Woche gelagert werden.
Die Ernte erfolgt nur bei trockenem Wetter. Nach der Ernte sollten die Früchte mit der dem Boden zugewandten Seite in der Sonne vollständig trocknen. Dadurch wird eine gute Haltbarkeit und ein problemloser Transport gewährleistet. Melonen werden bei einer Temperatur von +1 bis +3 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 70–80 % gelagert.
Rezensionen
Die Melone Ptichye Moloko setzt unter ihren Konkurrenten wahrlich Maßstäbe. Melonenliebhaber schätzen diese Sorte wegen ihrer perfekten Kombination aus Eigenschaften: köstliches, zartes Fruchtfleisch und hervorragende agronomische Merkmale.









