Die Mangomelone hebt sich durch ihren einzigartigen Geschmack und ihr Aroma von anderen Sorten ab und begeistert selbst Kenner. Neben ihrem exotischen Geschmack überzeugt diese Sorte Gärtner durch ihren guten Ertrag und ihre Krankheitsresistenz.
Ursprungsgeschichte
Die Mangomelone ist eine chinesische Züchtung. Diese alte und bewährte Sorte wurde Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Über diese ungewöhnliche Melone ist sonst nichts bekannt.
Beschreibung der Pflanze und der Früchte
Diese Kletterpflanze hat Stängel und Blätter, die denen einer klassischen Melone zum Verwechseln ähnlich sehen. Was diese Sorte jedoch auszeichnet, sind ihre kleinen Früchte mit einem Gewicht von bis zu 400 g. Die Melonen sind oval und leuchtend gelb. Ihre Oberfläche ist samtig, die Schale dünn. Das Fruchtfleisch ist sehr saftig und hat einen weiß-rosa Farbton.
Zweck und Geschmack
Die Mangomelone ist sehr saftig und süß und hat einen Hauch von Mango – einer exotischen Frucht. Diese Eigenschaft gab der Sorte ihren Namen. Die reifen Früchte werden frisch gegessen, eingelegt, zum Backen verwendet, in Obstsalaten verarbeitet und zu allerlei Konfitüren und Marmeladen verarbeitet.
Reifezeit und Ertrag
Diese Sorte ist frühreif und ertragreich. Von der Keimung bis zur Vollreife vergehen 80–90 Tage. Der Ertrag hängt nicht nur von der Pflege, sondern auch von Klima und Bodenbeschaffenheit ab. Im Nordkaukasus liegen die Erträge zwischen 90 und 110 Zentnern pro Hektar, während sie im unteren Wolgagebiet 120–160 Zentner erreichen.
Für und Wider
Bevor Sie Mangomelonen in Ihrem Garten anpflanzen, sollten Sie sich mit allen Vor- und Nachteilen vertraut machen, um festzustellen, ob diese Sorte für Ihre Bedürfnisse geeignet ist.
Bodenanforderungen
Für ein gesundes Wachstum benötigt die Mangomelone einen nährstoffreichen, lockeren und gut durchlässigen Boden. Schwere Lehmböden sind nicht geeignet. Bei einem zu hohen Lehmanteil sollte beim Umgraben Sand – etwa 10 kg pro Quadratmeter – eingearbeitet werden. Es empfiehlt sich außerdem, die gleiche Menge Kompost hinzuzufügen.
- ✓ Der Grundwasserspiegel sollte 0,8 m nicht überschreiten, um eine Verformung der Früchte zu vermeiden.
- ✓ Der optimale Säuregrad des Bodens sollte im pH-Bereich von 5,9-6,2 liegen, um eine bessere Nährstoffaufnahme zu gewährleisten.
Die günstigsten Böden für Melonen sind Podsol- und sandige Lehmböden sowie gut durchlüftete und durchlässige Lehmböden. Der optimale Säuregrad liegt nahe dem Neutralpunkt (pH 5,9–6,2).
Die Pflanze gedeiht nicht auf lehmigen und wassergesättigten Böden mit hohem Grundwasserspiegel. Steigt der Grundwasserspiegel über 0,8 m, wachsen Melonen schlecht, ihre Früchte verformen sich und reifen spät.
Merkmale des Anbaus
Für eine gute Ernte – qualitativ hochwertig und reichlich – ist es notwendig, die Mangomelone richtig zu pflanzen und sie regelmäßig und sachgemäß zu pflegen.
Besonderheiten des Mangoanbaus:
- Anbaumethode. Im Süden werden Mangomelonen direkt ins Freiland gesät, während in nördlicheren Regionen Jungpflanzen verwendet werden; andernfalls reifen die Melonen möglicherweise nicht ausreichend. Zudem birgt die frühe Aussaat im Freiland ein hohes Risiko von Frostschäden.
- Aussaattermine. Mangomelonen werden (in südlichen Regionen) im April im Freien ausgesät. Die Setzlinge werden Ende April ausgesät und Ende Mai ausgepflanzt.
- Auswahl eines Standorts. Pflanzen Sie an einem hellen, sonnigen Standort – die Lichtmenge beeinflusst den Ertrag direkt. Der Standort sollte vor Zugluft geschützt sein. Eine Süd- oder Südostlage in der Nähe eines Zauns oder Gebäudes ist ideal.
- Aussaatplan. Der empfohlene Abstand zwischen benachbarten Löchern beträgt 75 cm und zwischen den Reihen 150 cm.
- Landung. Die Beete werden etwa einen Monat vor der Pflanzung vorbereitet. Der Boden im ausgewählten Bereich wird umgegraben, gedüngt und mit strukturverbessernden Zusätzen versehen. Vor der Pflanzung werden Reihen oder Löcher ausgehoben, in die die gekeimten Samen gelegt werden.
- Bewässerung. In der ersten Woche nach dem Pflanzen sollten die Melonen wöchentlich gegossen werden. Danach nur noch bei Trockenheit. Sobald die Früchte erscheinen, wird das Gießen eingestellt, da zu viel Feuchtigkeit den Geschmack der Früchte beeinträchtigt.
- Topping. Mangomelonen werden dreimal pro Saison gedüngt. Die erste Düngung erfolgt zwei Wochen nach dem Auspflanzen an ihren endgültigen Standort. Die zweite Düngung erfolgt nach der Blüte und die dritte vor der Fruchtbildung. Die Sorte reagiert sehr gut auf organische Düngemittel wie Humus, Kompost und Ähnliches.
Rezensionen der verschiedenen Sorten
Mango ist eine wunderbare Sorte, die Liebhaber kleinfrüchtiger Melonen und ungewöhnlicher Aromen begeistern wird. Diese vielseitige Melone ist pflegeleicht und robust; entscheidend ist die Wahl des richtigen Standorts und die Vorbereitung des Bodens auf eine hohe Qualität.





