Die polnische Melone Malaga F1 erfreut sich großer Beliebtheit bei Hobbygärtnern und Selbstversorgern. Sie zeichnet sich durch hervorragende Eigenschaften, einen wunderbaren Geschmack und hohe Marktgängigkeit aus und ist somit eine ausgezeichnete Wahl für alle, die süße Melonen lieben.
Beschreibung der Malaga-Melone
Die Pflanze zeichnet sich durch kräftige Stängel, große Blätter und robuste Wurzeln aus. Dank dieser Wurzeln erhält der widerstandsfähige Strauch ausreichend Nährstoffe, um kleine, aber schmackhafte Melonen hervorzubringen.

Beschreibung der Früchte:
- Form – kugelförmig;
- Oberfläche - uneben, gerippt, mit feinem Netzgewebe;
- Färbung – gelblich-orange, mit kaum wahrnehmbaren dunklen Streifen;
- Das Fruchtfleisch ist dicht, saftig und von öliger Konsistenz;
- Fruchtfleischfarbe – bei reifen Früchten nimmt es eine lachsfarbene Farbe an;
- Aroma – angenehm, reichhaltig;
- Gewicht - 0,9-1,2 kg.
Entstehungsgeschichte der Sorte
Die Melone Malaga F1 wurde von polnischen Züchtern entwickelt. Der Züchter dieser Sorte ist PHN W. Legutko (Polen). Diese Hybridmelone eignet sich für den Anbau in allen Bodentypen, sowohl in offenen als auch in geschlossenen.
Geschmack und Zweck
Die Malaga-Melone besticht durch ihren wunderbaren Geschmack und Duft, ist süß und saftig. Diese Sorte ist vielseitig: Frisch ist sie ein Genuss, aber sie eignet sich auch hervorragend für Säfte, Breie und allerlei Desserts. Aus dieser süßen Melone lässt sich eine köstliche Melonenmarmelade zubereiten.
Reifezeit und Ertrag
Die Melone Malaga F1 ist eine mittelfrühe Sorte mit einer Reifezeit von 80–85 Tagen von der Keimung bis zur Fruchtreife. Sie ist ertragreich und liefert im Polycarbonat-Gewächshaus 3–4 kg pro Quadratmeter. Der Ertrag im Freiland hängt maßgeblich von den Anbaubedingungen und der Pflege ab.
Für und Wider
Die Malaga-Melone ist aus gutem Grund bei Gärtnern beliebt. Diese Sorte bietet viele Vorteile, die Gärtner sicherlich zu schätzen wissen. Sie hat zwar auch ein paar Nachteile, aber es ist ratsam, sich im Vorfeld darüber zu informieren.
Wie pflanzt man Malaga-Melonen?
Die Malaga-Melone wird durch Aussaat oder Jungpflanzen vermehrt. Die Aussaat erfolgt typischerweise in südlichen Regionen, während in nördlicheren Regionen Jungpflanzen verwendet werden, um die Ernte zu beschleunigen. Die Aussaat erfolgt im April, die Jungpflanzen im Mai. Melonen benötigen Wärme, daher ist es wichtig, wiederkehrende Fröste zu vermeiden.
- ✓ Die Bodentemperatur während der Pflanzung sollte für eine optimale Keimung der Samen mindestens +15°C betragen.
- ✓ Es ist notwendig, die Jungpflanzen vor Wind zu schützen, insbesondere während der Anfangsphase ihres Wachstums, um Schäden zu vermeiden.
Landeeigenschaften:
- Melonenbeete sollten an einem hellen, warmen und sonnigen Standort angelegt werden. Am besten eignen sich Hänge im Süden, Südwesten oder Südosten des Grundstücks. Senken und Gebiete mit stehendem Wasser sind für Melonen nicht empfehlenswert.
- Melonen benötigen leichte, fruchtbare und gut durchlässige Böden. Sie gedeihen am besten in sandigen Lehmböden oder lehmigen Schwarzerdeböden mit einem neutralen oder alkalischen pH-Wert (6-7).
- Als gute Vorpflanzen für Melonen eignen sich einjährige und mehrjährige Gräser, Wintergemüse und Hülsenfrüchte. Es wird nicht empfohlen, Melonen nach Kartoffeln, Wurzelgemüse und anderen Melonen anzubauen.
- Vor der Pflanzung wird der Boden sorgfältig vorbereitet. Im Herbst wird er etwa 30 cm tief umgegraben. Im Frühjahr, vor der Aussaat, wird der Boden geeggt und zwei- bis dreimal im Rahmen einer Massenbearbeitung bearbeitet. Im Garten wird der Boden gründlich aufgelockert; er sollte sehr locker sein. Die Pflanzung erfolgt im Abstand von 100 x 50 cm.
Wie pflegt man?
Um sicherzustellen, dass die Malaga-Melone gute Erträge liefert und ihre Früchte die Größe und den Geschmack aufweisen, die den Sorteneigenschaften entsprechen, ist eine angemessene Pflege erforderlich.
So pflegen Sie die Malaga-Melone:
- Verwenden Sie zum Gießen warmes, abgestandenes Wasser. Kaltes Wasser ist nicht geeignet, da es Stress verursacht und Fäulnis begünstigt. Gießen Sie das Wasser nur direkt auf die Erde und vermeiden Sie den Kontakt mit den Blättern.
- Melonen werden alle zwei Wochen gedüngt. Komplexdünger wie Nitroammophoska oder Ammophoska sind empfehlenswert. Diese werden als Lösung unter die Wurzeln gegeben. Die Düngung erfolgt vor der Blüte, sobald sich die Fruchtknoten bilden. Anschließend wird auf Superphosphat umgestellt, und während der Reifezeit kommt Holzasche zum Einsatz.
- Die Beete werden regelmäßig aufgelockert, gejätet und die Vegetation samt Wurzeln entfernt, um ein erneutes Wurzelwachstum zu verhindern. Das Auflockern erfolgt sehr sorgfältig, um die oberflächlichen Wurzeln nicht zu beschädigen.
Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen
Die Malaga-Melone ist sehr resistent gegen Mehltau und wird praktisch nicht befallen. Um einer Erkrankung vorzubeugen, werden die Pflanzen regelmäßig auf Symptome untersucht. Diese Sorte besitzt eine recht hohe Immunität, doch bei unsachgemäßer Pflege können Infektionen verschiedener Art nicht ausgeschlossen werden.
Wie erntet man?
Im Süden reift die Malaga-Melone bereits im Juli, in nördlicheren Regionen später. Die Früchte werden morgens oder abends geerntet; von der Ernte bei heißem Wetter wird abgeraten. Der Reifegrad wird an der Farbe – sie färbt sich gelb-orange – und der Entwicklung des Aromas erkannt. Beim Ernten sollte der etwa 5 cm lange Stiel an der Frucht bleiben.
Lagermelonen werden sonnengetrocknet und kühl und trocken gelagert. Frühe Melonen sind nicht lange haltbar. Unter günstigen Bedingungen behalten Malaga-Melonen ihre Frische, ihren Geschmack, ihr Aroma und ihr verkaufsfähiges Aussehen etwa einen Monat lang. Es wird empfohlen, Melonen bei +1 bis +3 °C und 70–80 % Luftfeuchtigkeit zu lagern.
Rezensionen
Die Malaga-Melone ist eine interessante und vielversprechende Sorte mit exzellentem Geschmack. Sie eignet sich besonders für alle, die kleinere Melonen bevorzugen. Um jedoch wirklich schmackhafte Melonen anzubauen, ist es wichtig, die richtigen Wachstumsbedingungen zu schaffen.





