Die Melone mit dem märchenhaften Namen „Khoja Nasreddin“ hebt sich durch ihre geringe Größe von anderen Sorten ab, was viele Verbraucher besonders anspricht. Dank dieser Eigenschaft lässt sie sich nicht nur im Gartenbeet, sondern auch auf Balkonen und Fensterbänken anbauen. Ein weiteres besonderes Merkmal ist die sehr geringe Anzahl an Samen und die kleine Samenkammer, wodurch praktisch kein Abfall entsteht.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Über den Ursprung dieser Sorte liegen keine genauen Daten vor. Man vermutet, dass Khoja Nasreddin aus einem der zentralasiatischen Länder stammt, was jedoch nicht stimmt. Denn ihre Entwicklung wurde von einheimischen Züchtern vorangetrieben.
Beschreibung der Sorte
Diese Melonensorte zeichnet sich durch die geringe Größe ihrer Früchte aus, die jeweils nicht mehr als 250 g wiegen. Dennoch sind diese Pflanzen bemerkenswert ertragreich, da sie bis zu 30 Melonen pro Strauch hervorbringen können, was Experten als einen recht hohen Ertrag betrachten.

Zu den Vorteilen dieser Sorte zählen neben dem guten Ertrag auch:
- frühe Reife;
- reichhaltiges Aroma;
- hoher Zuckergehalt;
- gute Haltbarkeit.
Die Melone „Khodja Nasreddin“ gedeiht sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland, wobei letzteres nur für warme Regionen Russlands geeignet ist. Ihr hoher Zierwert, der auf der einzigartigen Fruchtfarbe beruht, ist ein weiterer bedeutender Vorteil dieser Sorte.
Melonenzüchter, selbst erfahrene, stehen jedoch bei der Kultivierung dieser Melonensorte vor Herausforderungen. Um sicherzustellen, dass die Früchte wirklich duftend und süß sind, ist es unerlässlich, die folgenden Techniken strikt einzuhalten:
- den Zeitpunkt der Aussaat, der Sämlinge und des Einpflanzens der Pflanzen beachten;
- für ausreichend Sonnenlicht und gute Bodenqualität sorgen.
Charakteristische Merkmale des Aussehens von Melonen
Die Melone gehört zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und zur Gattung Cucurbitaceae, was bedeutet, dass ihre Stängel denen von Kürbissen und ihre Blätter denen von Gurken ähneln. Die Sorte weist folgende charakteristische Merkmale auf:
- Die Form der Melonenbeeren ist oval;
- Haut - dünn;
- Peitschen - kraftvoll, zum Klettern geeignet;
- Schalenfarbe – hauptsächlich dunkles Karamell, längs verlaufende gelbliche Streifen;
- Ähnlichkeit im Aussehen – mit einer Wassermelone.
Geschmacksmerkmale und Verwendung
Die Früchte sind süß, haben einen hohen Zuckergehalt und sind mittel saftig. Ihr Aroma ist lang anhaltend. Sie werden üblicherweise frisch verzehrt, eignen sich aber auch zum Einmachen. Melonen können bis zu zwei Wochen an einem kühlen, trockenen Ort, auch im Kühlschrank, gelagert werden, ohne dass Geschmack oder Nährwert verloren gehen.
Bemerkenswert ist, dass diese Früchte im Vergleich zu anderen Melonensorten einen höheren Fruchtfleischanteil im Verhältnis zum Gesamtgewicht und weniger Kerne aufweisen.
Reifung und Ertrag
Diese Sorte reift früh: In südlichen Regionen kann die Ernte bereits im Juli eingebracht werden, während sie in nördlicheren Regionen erst in der letzten Augustwoche oder sogar Anfang September erfolgt. Der Ertrag pro Pflanze liegt bei etwa 6–9 kg, was für eine Sorte mit so kleinen Früchten hervorragend ist.
Feinheiten der Agrartechnologie
Der Anbau von Khoja Nasreddin erfordert ähnliche Bedingungen wie der von Gurken. Der optimale Pflanzzeitpunkt für diese Sorte hängt vom regionalen Klima ab.
Die Sorte reagiert empfindlich auf Veränderungen im künstlichen Mikroklima und passt sich diesen aktiv an. So benötigt Khoja Nasreddin beispielsweise für ein optimales Wachstum Temperaturen zwischen 21 und 25 Grad Celsius.
In den südlichen Regionen unseres Landes (von der Kuban-Region bis zur Dagestan-Region) sind Gewächshäuser möglicherweise nicht notwendig, während sie in den Regionen Rostow, Moskau und Woronesch aufgrund der Gefahr von Spätfrösten unverzichtbar sind.
Um eine qualitativ hochwertige und geschmackvolle Ernte zu erzielen, sollten folgende Anbaunuancen beachtet werden:
- Die Aussaat für Setzlinge erfolgt im März in einem warmen Raum in Torftöpfen oder -bechern.
- Die Direktsaat ins Freiland ist in den südlichen Regionen Ende Mai möglich, wenn die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist und die durchschnittliche Tagestemperatur über 22 Grad Celsius liegt.
- Die Sämlinge werden in ein Gewächshaus verpflanzt, sobald sie vier echte Blätter gebildet haben.
- Pflanzmuster: Der Abstand zwischen den Sträuchern in einer Reihe beträgt 45–55 cm, der Reihenabstand 65–75 cm. Für einen bequemen Zugang sollte nach jeweils zwei Reihen ein mindestens 100 cm breiter Weg freigelassen werden.
- Pflanzen sollten mäßig gegossen werden, Staunässe sollte vermieden werden.
- Es ist besser, den Boden nach jedem zweiten Gießen aufzulockern und dabei gleichzeitig Unkraut zu entfernen.
- Die Oberflächendüngung erfolgt mit mineralischen Düngemitteln, die Kalium, Phosphor und Stickstoff enthalten, entsprechend der Zusammensetzung des Bodens.
- Düngemittel werden vor der Blüte und während der Fruchtbildung ausgebracht.
- Für die vollständige Reifung und die Anreicherung von Zucker benötigt die Melonensorte Khodja Nasreddin reichlich Sonnenlicht.
- Vor der Blüte: 10 g Ammoniumnitrat, 15 g Superphosphat, 10 g Kaliumsalz pro 1 m².
- Während der Fruchtbildung: 15 g Superphosphat, 20 g Kaliumsalz pro 1 m².
Rezensionen der verschiedenen Sorten
Die Khodja-Nasreddin-Melone zeichnet sich durch zwei besondere Merkmale aus: kleine Früchte, eine ungewöhnliche Farbe und wenige Kerne. Sie ist leicht anzubauen und daher bei Melonenzüchtern sehr beliebt. Die Früchte sind vielseitig verwendbar und reich an Nährstoffen, die Pflanze benötigt jedoch einen fruchtbaren, gut durchlässigen Boden.



