Golden Cob Mais ist bei vielen Hobbygärtnern und Feinschmeckern gleichermaßen beliebt. Sein einzigartiger Geschmack und die großen Kolben machen diese Sorte zu einer der ertragreichsten. Bei richtiger Pflege und zum richtigen Anbau entwickeln die Pflanzen eine hohe Widerstandsfähigkeit und produzieren qualitativ hochwertige Körner.
Einführung in die Vielfalt
Golden Cob ist eine frühreifende Zuckermaissorte, die 2017 in das staatliche Sortenregister eingetragen wurde. Die Autoren sind V. G. Kachainik, M. N. Gulkin, S. V. Matyunina und O. A. Karmanova von Agrofirm Aelita LLC.
Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 2 m und hat grüne Blätter. Weitere Merkmale:
- Das untere Ohr befindet sich in einer Höhe von 75-80 cm über dem Boden.
- Die Maiskolben sind leicht kegelförmig, etwa 22 cm lang und wiegen ungefähr 240 g.
- Mais enthält bis zu 18 Reihen großer, wohlgeformter gelber Körner.
- Die Maiskolben sind dicht aneinander gepackt, was ihnen ein ästhetisches Aussehen verleiht.
- Die Körner haben eine dünne und zarte Schale und eine sehr weiche Konsistenz und einen angenehmen Geschmack.
- Der Geschmack ist hervorragend, besonders wenn er gekocht wird, was durch den hohen Zuckergehalt der Körner erklärt wird.
Pflanzenbiologie
Golden Cob-Mais weist eine Reihe von Merkmalen auf, die typisch für diese Maissorte insgesamt sind. Wie andere Sorten besitzt auch diese Sorte ein gut entwickeltes Wurzelsystem, das tief in den Boden eindringen kann, um Wasser und Nährstoffe aufzunehmen.
Beleuchtung
Mais ist eine lichtliebende Pflanze, die bei einer Tageslänge von 8–9 Stunden am schnellsten in die generative Entwicklungsphase eintritt. Bei mehr als 12–14 Stunden Tageslicht verlängern sich die vegetative Phase und die gesamte Wachstumsperiode.
Daher müssen für nördliche Regionen bestimmte Hybriden genetisch an die Langtagbedingungen angepasst sein. Dieselbe Sorte bildet in nördlichen Regionen mehr Internodien und Blätter als in südlichen.
Boden
Mais gedeiht gut auf mittel- und leichtlehmigen, sandigen Lehmböden und sandigen Böden mit Moränenlehmuntergrund sowie auf podsoligen Böden mit hohem Humusgehalt.
Schlecht bewirtschaftete, schwere Lehmböden und sandige Böden mit sandigem Untergrund sind für den Maisanbau ungeeignet. Die Bodenansprüche hängen eng mit den klimatischen Bedingungen zusammen.
Temperaturbedingungen
Mais kann bei Temperaturen unter -2 bis -4 °C absterben. Die optimale Temperatur für sein Wachstum und seine Entwicklung liegt zwischen 15 und 24 °C.
Anwachsende Sämlinge
Maisanbau ist nicht schwierig, erfordert aber etwas Aufmerksamkeit vom Gärtner. Bodenvorbereitung und korrekte Aussaat sind unerlässlich.
- ✓ Die optimale Bodentemperatur für die Aussaat von Maissamen sollte mindestens +10°C betragen.
- ✓ Der Abstand zwischen den Pflanzen beim Pflanzen von Setzlingen sollte 30-40 cm betragen, der Abstand zwischen den Reihen 60-70 cm, um ausreichend Platz für das Wachstum zu gewährleisten.
Erde zum Aussäen
Pflanzen Sie Maiskörner in Papier- oder Torfbecher, die mit einer nährstoffreichen Mischung aus Torf, Kompost und Sand im Verhältnis 1:2:1 gefüllt sind. Geben Sie Asche hinzu, etwa 400 g pro 10 kg Mischung, oder verwenden Sie handelsüblichen Gemüsekompost.
Aussaat
In nördlichen Regionen, wo die konventionelle Aussaat die Reife des Maises verhindert, wird Mais aus Setzlingen gezogen. Die Kolben reifen in 70–90 Tagen. Für die Aussaat im Freiland verwendet man 30 Tage alte Setzlinge. Diese werden 3 cm tief gepflanzt und mit Sand bestreut.
Zehn Tage vor dem Auspflanzen der Setzlinge sollten diese gedüngt und großzügig gegossen werden. Vorgekeimte Samen können ausgesät werden: Dazu legt man die mit Fungizid behandelten Samen einige Tage vor der Aussaat auf ein feuchtes Mulltuch oder Filterpapier.
Agrartechnologie
Der Ertrag und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen hängen von ihrer Pflege ab. Es ist wichtig, einfache Anbaumethoden anzuwenden, damit die Pflanzen große, qualitativ hochwertige Kolben liefern.
Transplantation
Beim Auspflanzen von Maissetzlingen ins Freiland sollten diese ein gut entwickeltes Wurzelsystem aufweisen. Die Setzlinge sollten nicht länger als bis zum Dreiblattstadium im Haus gehalten werden. Beim Auspflanzen ins Freiland sollten sie etwas tiefer gesetzt werden, als sie zuvor in den Anzuchttöpfen gewachsen sind.
Pflanzenpflege und -bildung
Manche Maissorten neigen zur Bildung zahlreicher Seitentriebe, die Nährstoffe entziehen und die Entwicklung voll entwickelter Maiskolben behindern. Daher empfiehlt es sich, alle Seitentriebe zu entfernen und nur 2–4 Hauptkolben stehen zu lassen.
- Die erste Düngung sollte erfolgen, sobald 3-4 Blätter sichtbar sind, und zwar mit einem komplexen Mineraldünger.
- Die zweite Düngung sollte im 6-8-Blatt-Stadium erfolgen, vorzugsweise mit organischen Düngemitteln.
- Die dritte Düngung sollte zu Beginn der Kolbenbildung mit Kalium-Phosphor-Düngemitteln erfolgen.
Düngemittel und Pflanzenschutzmittel
Mais reagiert gut auf organische Düngemittel wie Kompost, Hühner- und Kuhmist sowie verrotteten Mist. Diese Zusätze fördern Wachstum und Entwicklung. Flüssige anorganische Düngemittel wie Kalium, Superphosphat und Ammoniumnitrat tragen ebenfalls zu positiven Ergebnissen bei.
Düngen Sie den Boden, sobald der Stängel sechs Blätter hat. Mais profitiert von regelmäßigem Jäten und Auflockern des Bodens; führen Sie dies daher mindestens dreimal während der Wachstumsperiode durch. Jäten Sie beim letzten Mal nicht zu tief, um die Adventivwurzeln nicht zu beschädigen.
Das ein- bis zweimalige Anhäufeln der Pflanzen fördert das Wachstum zusätzlicher Seitenwurzeln, die den Stängel stärken und ein Absterben des Maises verhindern. Entfernen Sie Seitentriebe, da diese das Wachstum und die Reifung der Kolben verlangsamen können.
Rezensionen
Goldener Mais ist ein wahres Gartenjuwel und eine Quelle köstlicher kulinarischer Genüsse. Seine saftigen, süßen Kolben verleihen vielen Gerichten ein einzigartiges Aroma und einen unverwechselbaren Geschmack. Dank seiner einfachen Kultivierung und des hohen Ertrags ist diese Sorte bei Anfängern wie erfahrenen Gärtnern gleichermaßen beliebt. Die richtige Pflege ist unerlässlich.




