Erdbeermais ist eine neue Sorte mit einem sehr ungewöhnlichen Aussehen. Er wird hauptsächlich als Zierpflanze verwendet, aber die Körner sind aufgrund ihres hohen Nährstoffgehalts auch essbar. Es handelt sich um eine wärmeliebende Pflanze, die sich nicht nur im Süden, sondern auch in kühleren Klimazonen anbauen lässt.

Sortenmerkmale
Erdbeermais ist eine einzigartige Maissorte, die sich durch ihr ungewöhnliches Reifeverhalten auszeichnet. Bei richtiger Pflege und Nährstoffversorgung entwickeln sich aktiv neue Triebe am Stängelansatz, die sich unregelmäßig ausbreiten.
Charakteristische Merkmale des Aussehens
Diese einjährige Getreideart zeichnet sich durch eine mittlere Wuchshöhe – 150 bis 200 cm (manchmal sogar 300 cm) – und sehr kräftige, schlanke Triebe aus. Die Sorte lässt sich auch anhand anderer Merkmale identifizieren:
- Blätter:
- sind abwechselnd am Stängel angeordnet und zeichnen sich durch eine bandartige Struktur aus;
- Die Farbe des Laubes ist grün und satt, die Blätter erreichen eine Länge von bis zu 50-70 cm und sind nur 5-8 cm breit;
- Auf der Oberfläche der Blätter befinden sich längliche, helle Streifen;
- Die Struktur der Blattspreiten ist eher hart und rau.
- Maiskolben:
- klein – ihre Länge beträgt nicht mehr als 8–10 cm und ihr Durchmesser 6–8 cm;
- Die Form entspricht der eines typischen Maiskolbens, allerdings mit einer breiteren Basis, die sich zu einer schmalen Spitze verjüngt;
- Vom Aussehen her ähneln sie vielen Tannenzapfen oder Erdbeeren;
- Das Gewicht eines Maiskolbens variiert zwischen 60 und 75 g;
- Die Köpfe erscheinen früh aus den Blättern, wenn diese gerade erst anfangen zu reifen.
- Getreide:
- klein und zahlreich;
- Ihre Form ist spitzoval;
- Die Farbe ist ein leuchtendes Rubinrot.
- Ährchen:
- sind Blütenstände;
- enthalten eine große Anzahl von Knospen unterschiedlichen Geschlechts;
- befinden sich entlang der Mittellinie.
Zweck und Geschmack
Erdbeermais ist vielseitig einsetzbar – er eignet sich zur Anpflanzung von Hecken, zur Abgrenzung größerer Flächen und zur Dekoration von Blumenbeeten. Früchte und Blätter lassen sich zu ästhetischen Arrangements kombinieren. Maispflanzen mit attraktivem Laub bilden den perfekten Hintergrund für Blumenbeete.
Darüber hinaus sind Maiskörner aufgrund ihres Vitamin- und Mineralstoffgehalts ein wertvolles Lebensmittel. Sie werden zu Mehl und Maisgrieß verarbeitet, und die unreifen Knospen eignen sich hervorragend als Tierfutter. Seit Kurzem werden diese Maiskörner auch zur Herstellung natürlicher Lebensmittelfarbstoffe verwendet.
Wann ernten?
Die Ernte reift in 80–90 Tagen, die Massenernte erfolgt im August/September. Die Reife des Getreides lässt sich einfach prüfen: Bei Druck tritt eine weißliche Flüssigkeit aus, und die Knospen beginnen leicht abzusterben.
Für die Zubereitung von Speisen bestimmte Ernten sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden, während andere Pflanzenteile mehrere Jahre lang in einem kühlen Raum mit Zugang zu frischer Luft gelagert werden können.
Produktivität
Erdbeermais erzielt hohe Erträge, da sich an jedem Stängel 2–4 Kolben bilden. Maximale Erträge werden erzielt, wenn die Pflanzen getrennt angebaut werden.
Anbau und Pflege
Erdbeermais wird sowohl aus Samen als auch aus Setzlingen gezogen. Die erstgenannte Methode gilt als beliebter und rentabler.
Merkmale und Sortenanforderungen:
- Der beste Zeitpunkt für die Aussaat ist Anfang Mai, wenn die Boden- und Lufttemperatur +13…+18 Grad erreicht.
- Mais benötigt einen Standort mit viel Sonnenlicht und Schutz vor Wind.
- Sie bevorzugt leichte, luftige Böden mit einem hohen Anteil an organischer Substanz und guter Belüftung.
- Zu den besten Vorläufern von Mais zählen Bohnen, andere Hülsenfrüchte, Luzerne und Kartoffeln.
- Vor der Aussaat werden die Samen 24 Stunden lang in der Sonne erwärmt und in Wasser eingeweicht.
- Zum Anpflanzen werden Löcher gemacht, in die jeweils mehrere Samen gelegt und bis zu einer Tiefe von maximal 7 cm in die Erde eingedrückt.
- Mais verträgt keine dichte Pflanzung, daher sollte der Abstand zwischen den Pflanzen 45-50 x 45-50 cm betragen.
- Die Keimung der Samen ist etwa zwei Wochen nach der Aussaat zu beobachten.
Bewässerung und Düngung
Zur Maispflege gehören Bewässerung in Trockenperioden, regelmäßiges Auflockern des Bodens, Jäten, Entfernen von Seitentrieben, Ausdünnen der Pflanzen nach dem ersten Auflaufen und zweimaliges Düngen mit organischen und mineralischen Düngemitteln pro Vegetationsperiode. Auch die Vorbeugung von Krankheiten ist wichtig.
Besonderheiten:
- Es ist wichtig, die Pflanze vorsichtig zu gießen, damit das Wurzelsystem nicht ausgespült wird. Idealerweise legt man flache Gräben zwischen den Maisreihen an, damit sich das Wasser sammeln kann.
- Die Düngung von Maispflanzen ist entscheidend für gesundes Wachstum. Sie erfordert sowohl mineralische als auch organische Düngemittel, die während der intensiven Wachstumsphasen und vor dem Austrieb ausgebracht werden sollten.
Krankheiten und Schädlinge
Erdbeeren sind anfällig für verschiedene Pilzinfektionen, darunter Flugbrand, Fusariumwelke, Stängelgrundfäule und Brandpilz. Zur Vorbeugung dieser Krankheiten sollte der Boden vor der Aussaat desinfiziert und das Saatgut mit speziellen Präparaten behandelt werden.
Zu den Insekten, die Mais schädigen können, zählen Wurzelläuse, Baumwollkapselwürmer und Schwedenfliegen zu den gefährlichsten. Breitbandinsektizide sind ein wirksames Mittel zur Schädlingsbekämpfung.
Vor- und Nachteile
Erdbeermais, eine dekorative Sorte, hat eine Reihe von Vorteilen:
Rezensionen
Erdbeermais ist eine neue Sorte in unserem Land. Er gilt als Zierpflanze, aber die Kolben eignen sich auch zum Verzehr, zum Einmachen und für andere Zwecke. Bei optimalen Anbaubedingungen liefert diese Sorte reiche Ernten. Entscheidend ist die vorbeugende Behandlung gegen Krankheiten und Schädlinge im Frühjahr sowie die rechtzeitige Düngung mit organischem Material und Mineralien.


