Der Mais mit dem ungewöhnlichen Namen „Triple Sweet“ ist eine Sorte, keine Hybride, mit früher Erntezeit. Er zeichnet sich durch erhöhte Süße, Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturschwankungen und gute Fruchtbarkeit aus. Allerdings ist er anfällig für Fremdbestäubung, was die Genetik beeinträchtigt und zu Kolben führt, die nicht den geforderten Standards entsprechen.
Zuchtgeschichte
Die Herkunft der Sorte ist unbekannt – sie wird in offiziellen Quellen nicht erwähnt. Einige behaupten, Triple Sweet sei von Wissenschaftlern des Sibirischen Gartens entwickelt worden.
Welche Sorte gibt es?
Unter den zahlreichen Maissorten sticht Triple Sweet besonders hervor und ist bei Gärtnern sehr begehrt. Für den erfolgreichen Anbau dieser Sorte ist es wichtig, alle Feinheiten ihrer Kultivierung zu verstehen.
Merkmale externer Indikatoren
Die Sträucher sind hoch und erreichen eine Höhe von 200 cm und manchmal auch mehr. Die Kolben hingegen sind von durchschnittlicher Größe. Weitere Sortenmerkmale:
- Die Körner haben einen klassischen gelben Farbton und sind groß.
- Das Gewicht der Maiskolben beträgt etwa 190-210 g bei einer Länge von 17-20 cm;
- Das Getreidefleisch ist zart und saftig;
- Die Haut ist berühmt für ihre Dünne, sodass man sie beim Essen fast nicht spürt.
Zweck und Geschmackseigenschaften
Diese Sorte zeichnet sich durch ihren süßen Geschmack aus, der auch beim Einmachen und Kochen erhalten bleibt. Sie wird am häufigsten zum Einkochen und Einfrieren sowie zum Kochen verwendet. Frisch wird sie selten verzehrt.
Im reifen Zustand beträgt der Ertrag
Die Sorte Triple Sweetness zeichnet sich durch ihre frühe Reife aus; die Wachstumsperiode von den ersten grünen Trieben bis zu den voll ausgereiften Knollen beträgt nur 100-105 Tage.
Diese Sorte ist für ihren hohen Ertrag bekannt. Abgesehen von den allgemein anerkannten Angaben zu ihrer Produktivität gibt es jedoch keine offizielle Bestätigung. Gärtner beklagen häufig, dass an jedem Strauch nur eine Knospe ausreift.
Regionalität des Anbaus
Diese Sorte eignet sich ideal für den Anbau in südlichen Klimazonen, aber dank ihrer schnellen Reife und ihrer Fähigkeit, niedrigen Temperaturen standzuhalten, kann sie auch in der zentralen Zone reife Knollen hervorbringen, selbst wenn sie Ende Mai oder Anfang Juni direkt in den Boden gesät wird.
Agrartechnologie der Sorte
Von April bis Juni wird Mais direkt ins Freiland gesät. In gemäßigten Klimazonen, wo das Wetter stark schwanken kann, müssen die Jungpflanzen, insbesondere in kalten Nächten, mit Plastikfolie oder anderem Abdeckmaterial geschützt werden.
- ✓ Der Boden muss in Pflanztiefe auf mindestens 10°C erwärmt sein.
- ✓ Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte mindestens 50 cm betragen, um ausreichend Platz für das Wachstum zu gewährleisten.
Bei starkem Frost empfiehlt es sich, die Setzlinge auszusäen und sie später ins Freiland zu verpflanzen. Mais verträgt sowohl den Transport als auch das Umpflanzen mitunter recht gut.
Anbaumerkmale:
- Die Samen werden 4-7 cm tief in die Erde gelegt.
- Um einen hohen Ertrag zu erzielen, ist es wichtig, den Abstand zwischen den Pflanzen und den Reihen sorgfältig zu überwachen. Ein geeigneter Abstand beträgt 50–55 cm für die Pflanzen und 70–75 cm für die Reihen.
- Sonnige, vor kalten Winden geschützte Gebiete eignen sich für den Anbau.
- Die Bodenmischung sollte locker sein, Wasser und Luft gut durchlassen und reich an organischem Material und Mineralien sein.
- Sobald die Maiskeimlinge schnell wachsen, werden ihre oberen Wurzeln sichtbar. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Maispflanzen getrocknet werden, ähnlich wie Kartoffeln.
- Nach dem Trocknen können an Maispflanzen seitlich Triebe austreiben. Diese jungen Triebe ähneln denen von Tomaten. Sie sollten entfernt werden, da sie keine Samen produzieren und der Pflanze die für ihr Wachstum notwendige Energie entziehen.
Befeuchten, Düngen
Mais ist zwar sehr trockenheitsresistent, das heißt aber nicht, dass er die gesamte Wachstumsperiode ohne Wasser auskommt. Bei starker Trockenheit sollte man ihn etwa alle 8–10 Tage gründlich bewässern.
Diese Pflanze besitzt eine beträchtliche Menge an Grünmasse, was zu einer hohen Wasserverdunstung führt. Um den Feuchtigkeitsmangel auszugleichen, wird daher empfohlen, die Pflanze zu gießen.
Was Düngemittel betrifft, so müssen diese nicht nur während der Wachstumsperiode des Maises ausgebracht werden (wenn der Boden vor der Aussaat bereits gemäß den festgelegten Standards mit allen notwendigen Substanzen angereichert wurde).
Krankheiten und Schädlinge
Triple Sweet ist sehr resistent gegen verschiedene Viren und Krankheiten, dennoch werden vorbeugende Maßnahmen empfohlen, um den Ertrag zu maximieren. Ungünstige Faktoren können Mais anfällig für Fäulnis, Rost und Brandpilze machen.
Um diese Krankheiten zu verhindern, werden die Samen vor der Aussaat einer speziellen Behandlung unterzogen, die unter anderem die Behandlung mit einer Manganlösung umfasst.
Zu den häufigsten Schädlingen des Maises zählen Maisblattläuse, Drahtwürmer, Schachbrettfliegen und Getreideblattläuse. Diese Schädlinge sollten mit systemischen Insektiziden bekämpft werden.
Vor- und Nachteile
Diese Maissorte weist eine Reihe einzigartiger Eigenschaften auf. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
Für diese Sorte wurden keine besonderen Nachteile festgestellt.
Rezensionen
Die Sorte Triple Sweet gilt aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit, ihrer schnellen Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wetterbedingungen und ihrer beeindruckenden Erträge als Königin der Gartenkulturen. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre außergewöhnlich süßen und saftigen Körner aus.








