Creamy Nectar F1-Mais ist eine besonders süße Hybrid-Sorte mit hervorragendem Geschmack. Experten, Verkoster und sogar Maisliebhaber bestätigen, dass dieser Mais so köstlich und zart ist, dass er roh verzehrt werden kann.
Beschreibung der Sorte
Der Mais der Sorte „Creamy Nectar“ ist ein Produkt der Firma Russian Garden, die sich auf die Entwicklung exklusiver Sorten und Hybriden spezialisiert hat. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 1,5 bis 2 Metern und besitzt einen kräftigen, aufrechten Stängel mit üppigem Laub.
Die Kolben erreichen eine Länge von 18–20 cm und wiegen jeweils 220–300 g. Sie sitzen an der Spitze des Stängels, sind zylindrisch geformt und von festen, gelben, scheidenartigen Blättern umgeben. Die Körner sind saftig, leuchtend gelb und haben eine zarte Konsistenz.
Eigenschaften
Creamy Nectar ist eine frühreifende Maissorte. Von der Keimung bis zur ersten Kolbenbildung vergehen etwa 85–90 Tage. Die Körner haben einen süßen, sehr angenehmen Geschmack.
Pflanzdiagramm
Diese Sorte ist für den Anbau im Freien vorgesehen. Optimale Pflanzabstände sind 50 x 70 cm oder 30 x 35 cm. Die empfohlene Pflanztiefe beträgt etwa 7 cm. Je dichter und schwerer der Boden ist, desto geringer sollte die Pflanztiefe sein.
Der Aussaatzeitpunkt hängt von den klimatischen Bedingungen ab. Wählen Sie einen offenen, sonnigen Standort. In gemäßigten Klimazonen beginnt die Aussaat Mitte Mai; im Süden einige Wochen früher. Mais ist eine wärmeliebende Pflanze, und die Sorte Creamy Nectar bildet da keine Ausnahme; bei Temperaturen bis zu -2 °C bis -4 °C sterben die Pflanzen ab. Der optimale Temperaturbereich für das Maiswachstum liegt zwischen +15 °C und +24 °C.
Auswahl des Bodens
Diese Sorte gedeiht am besten auf leichten bis mittelschweren Lehmböden, sandigen Lehmböden und Sandböden. Auch humusreiche Podsolböden sind geeignet. Schwere, sandige und schlecht bearbeitete Böden sind für den Maisanbau völlig ungeeignet.
Nachbarschaft und Vorgänger
Mais eignet sich gut als Pflanzpartner neben Bohnen, Gurken, Kürbissen und Tomaten. Seine breiten Blätter beschatten den Boden, unterdrücken Unkraut und reduzieren die Verdunstung. Am besten pflanzt man Mais neben Wassermelonen, Melonen, Kartoffeln und Gründüngung.
Pflanzen Sie nicht jedes Jahr dieselbe Pflanze am selben Standort; wechseln Sie den Standort. Nach Mais empfiehlt es sich, Dill, Basilikum, Salbei, Rote Bete oder Zucchini im Garten anzubauen.
Anwachsende Sämlinge
In Regionen mit kurzen Sommern und langen Frühlingen empfiehlt sich die Anzucht von Mais aus Setzlingen, da dieser sonst möglicherweise nicht ausreift. Die Aussaat erfolgt Ende April. Die Anzucht der Maissetzlinge erfolgt nach Standardverfahren: Sie wachsen einen Monat lang in mit Substrat gefüllten Schalen oder Bechern.
- ✓ Das Substrat sollte leicht und atmungsaktiv sein und einen neutralen oder leicht sauren pH-Wert (6,0-6,5) aufweisen.
- ✓ Die Zugabe von Perlit oder Vermiculit ist zwingend erforderlich, um die Drainage und Belüftung zu verbessern.
Zum Auspflanzen ins Freiland benötigen Sie kräftige Sämlinge mit einem gut entwickelten Wurzelsystem. Zu tiefes Auspflanzen ist unbedingt zu vermeiden. Die Sämlinge sollten spätestens im dritten Laubblattstadium ins Freiland gesetzt werden. Die Pflanztiefe sollte etwas größer sein als die, in der sie in den Anzuchttöpfen vorgezogen wurden. Setzen Sie die Sämlinge vorsichtig in die Pflanzlöcher, gießen Sie sie an und häufeln Sie die Erde leicht an.
Pflegehinweise
Die Sorte reagiert sensibel auf Pflege, und davon hängen nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität der Ernte maßgeblich ab.
So pflegen Sie Mais:
- Nach Bedarf gießen. Die Wassergabe sollte mäßig sein, Staunässe ist zu vermeiden. Besonders wichtig ist die Bewässerung während der Blütezeit; ohne ausreichend Wasser verlieren die Samen ihre Saftigkeit.
- Nach jedem Gießen wird der Boden in den Reihen aufgelockert. Gleichzeitig wird Unkraut gejätet. Während der Vegetationsperiode wird der Boden etwa dreimal aufgelockert. Die letzte Auflockerung sollte nur oberflächlich erfolgen, um die Adventivwurzeln nicht zu beschädigen.
- Während der Vegetationsperiode wird der Mais zweimal angehäufelt, um das Wachstum von Seitenwurzeln anzuregen, die den Stängel stärken und ein Umknicken verhindern.
- Es wird empfohlen, Seitentriebe zu entfernen, da diese das Wachstum der Pflanze und die Reifung der Kolben negativ beeinflussen.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Krankheiten und Schädlinge beeinträchtigen die Ernteerträge negativ; viele Infektionen und Insekten verderben die Kolben, sodass diese weder zum Verzehr noch zum Verkauf auf dem Markt geeignet sind.
Die Sorte Creamy Nectar verfügt über ein starkes Immunsystem, kann aber im Falle einer weitverbreiteten Krankheit und widriger Faktoren (schlechte landwirtschaftliche Praktiken, schlechtes Wetter usw.) von verschiedenen Infektionen betroffen sein.
Am gefährlichsten für Mais: Cremiger Nektar.
- Fusarium. Sie verursacht eine rosa Belagbildung an den Kolben, eine Dunkelfärbung und die Zerstörung der Körner. Die Krankheit ist unheilbar, kann aber durch die Behandlung des Saatguts mit Fungiziden verhindert werden.
- Nigrosporose. Die Krankheit äußert sich durch Schädigungen der Ähren im Anfangsstadium ihrer Entwicklung. Betroffene Exemplare sind unterentwickelt und weisen eine lockere, gräuliche Ährenachse auf. Die Behandlung gestaltet sich schwierig; eine Saatgutbehandlung wird empfohlen.
- Stängelfäule. Es verursacht Flecken an Stängeln und Internodien. Die Pflanze verfault und stirbt ab. Es gibt kein Heilmittel gegen die Krankheit; nur eine Saatgutbehandlung vor der Aussaat kann sie verhindern.
- Rost. Sie geht mit dem Auftreten heller Flecken auf den Blättern einher, die sich anschließend gelb verfärben und austrocknen, bis schließlich die gesamte Pflanze befallen ist. Es gibt kein Heilmittel für diese Krankheit; Vorbeugung ist daher unerlässlich.
- Staubiger Schmutz. Es schädigt Kolben und Blütenstände und kann Landwirten bis zu 50 % ihrer Ernte kosten. Wie schon zuvor hilft nur Vorbeugung.
Zu den gefährlichsten Insekten für die Maissorte Creamy Nectar zählen die Schneckenfliege, Erdraupen, Wiesen- und Stängelbohrer sowie Drahtwürmer. Sollten diese Schädlinge an den Pflanzen oder Kolben auftreten, behandeln Sie diese umgehend mit Barguzin oder einem anderen Insektizid.
Wie erntet man richtig?
Werden die Maiskolben für den Verzehr oder zum Einmachen geerntet, erfolgt die Ernte im milchigen Reifestadium, wenn die Körner noch saftig und weich sind. Bei Erreichen der technischen Reife härten die Körner aus und eignen sich dann zum Trocknen und Einfrieren.
Reifer Mais kann bis zu einem halben Monat im Kühlschrank gelagert werden, muss aber regelmäßig gelüftet werden, um Fäulnis an den Kolben aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit zu verhindern.
Rezensionen
Die Maissorte Creamy Nectar ist sowohl für Hobbygärtner als auch für große und kleine Landwirtschaftsbetriebe attraktiv. Sie zeichnet sich durch hervorragenden Geschmack, einfache Pflege und hohe Erträge aus – alles, was Landwirte heutzutage an Mais schätzen.




