Megaton-Mais wurde von französischen Wissenschaftlern entwickelt, wird aber in Russland weit verbreitet angebaut. Er zeichnet sich durch hohes Wachstum, große Kolben, mittlere Reifezeit und erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Stress, Krankheiten und Schädlinge aus. Er eignet sich sowohl für den Anbau im Hausgarten als auch für den kommerziellen und landwirtschaftlichen Anbau.
Wer hat diese Sorte entwickelt und wann?
Die Sorte Megaton wurde von Spezialisten der französischen Firma Clause entwickelt, die in der Weltrangliste der Hersteller von Gemüse- und Gartenpflanzensaatgut eine führende Position einnimmt und den 4. Platz belegte.
Nachdem alle notwendigen Tests erfolgreich bestanden wurden, wurde dieser Hybrid im Jahr 2013 offiziell in das staatliche Register der Russischen Föderation eingetragen.
Welche Sorte gibt es?
Megaton ist eine unter Gärtnern bereits bekannte Zuckermaissorte. Diese Hybride wird im Freien angebaut und bietet mehrere Vorteile. Sie ist bekannt für ihren hohen Ertrag und ihre Trockenheitstoleranz, was den Anbau erleichtert.
Äußerliche Merkmale der Sorte
Die Stämme erreichen eine Höhe von bis zu 220 cm. Sie wachsen aufrecht und sind sehr widerstandsfähig, sodass selbst starke Winde sie nicht brechen können.
- ✓ Hohe Trockenheitstoleranz, aber Bewässerung ist während der Ährenbildung entscheidend.
- ✓ Die dünne Haut der Bohnen erfordert bei der Ernte und beim Transport eine sorgfältige Behandlung.
Es gibt außerdem weitere charakteristische Sortenmerkmale:
- Das Wurzelsystem gilt als mächtig, da es aus mehreren Ebenen und vielen Verzweigungen besteht;
- Das Laub ist kräftig;
- Die Blattspreiten sind mittelbreit und von normaler grüner Farbe;
- Die Blätter sind quirlständig angeordnet, mit leicht ausgeprägter Aderung, zugespitzt und an den Rändern leicht gewellt;
- Die Anzahl der Kolben an einer Pflanze beträgt maximal 2 Stück.
- verkürzter Blütenstiel;
- Die Köpfe sind leicht kegelförmig, die Länge beträgt etwa 20 cm und das Gewicht 180-200 g;
- Die Körner sind wunderschön in 15 gleichmäßigen Reihen angeordnet und haben einen leuchtend orange-gelben Farbton;
- Die Samen sind saftig und zart, mit einer dünnen Haut.
Leistung der Anlagenkomponenten:
- Getreide – 30-33%;
- Maiskolben – 65-70%.
Zweck und Geschmack
Diese Hybride besticht durch ihren süßen, delikaten Geschmack, der auch nach dem Kochen erhalten bleibt und ihre Samen zu einer unverzichtbaren Zutat in der Küche macht. Sie werden frisch verzehrt, Suppen beigefügt, zu Pürees und Salaten verarbeitet und als Snack pur oder gemischt mit anderem Gemüse eingemacht.
Im reifen Zustand beträgt der Ertrag
Megaton ist eine spät reifende Sorte – die Zeit von der Keimung bis zur technischen Reife beträgt 80–86 Tage. Diese Hybride ist aufgrund ihres hohen Ertrags bei Hobbygärtnern sehr beliebt. Bei richtiger Pflege können bis zu 600 Gramm reine Maiskörner pro Quadratmeter geerntet werden.
Anbau und Pflege
Für den erfolgreichen Anbau gibt es zwei Möglichkeiten: die Anzucht mit Setzlingen oder die Direktsaat. Bei der Anzucht mit Setzlingen werden die Samen im Mai ausgesät und drei bis vier Wochen später, nach den letzten Frösten, ins Freiland verpflanzt. Bei der Direktsaat werden die Samen direkt ins Beet gesät, sobald die Temperatur über 1 °C liegt.
- ✓ Der pH-Wert des Bodens sollte für eine optimale Nährstoffaufnahme unbedingt zwischen 6,0 und 6,8 liegen.
- ✓ Der Boden sollte ein hohes Wasserspeichervermögen besitzen, gleichzeitig aber eine gute Drainage gewährleisten.
Um eine reiche Ernte zu gewährleisten, befolgen Sie diese einfachen landwirtschaftlichen Empfehlungen:
- Mais sollte in fruchtbarem, neutralem Boden angebaut werden. Er gedeiht am besten in leichten, gut durchlässigen Böden, vorzugsweise sandigen oder lehmigen.
- Die Vorbereitung des Standorts beginnt früh im Herbst mit dem Umgraben des Gartens auf eine Tiefe von etwa 25-30 cm. Kalium- und Phosphordünger sowie organisches Material werden gleichzeitig hinzugefügt.
- Im Frühjahr sollten die zukünftigen Beete erneut aufgelockert werden, diesmal jedoch um 10-12 cm, und die Oberfläche sollte sorgfältig eingeebnet werden.
- Es wird empfohlen, 8-10 Tage vor Arbeitsbeginn stickstoffhaltige Mittel in einer Menge von 50-80 g pro Quadratmeter hinzuzufügen.
- Um das Wachstum anzuregen, werden die Samen 24 Stunden lang in warmem Wasser eingeweicht und anschließend 20–30 Minuten lang in einer schwachen Kaliumpermanganatlösung desinfiziert. Zur Beschleunigung der Keimung werden die Samen 4–5 Tage lang in ein feuchtes Tuch gelegt, danach können sie ausgesät werden.
- Maiskörner werden in geraden Reihen bis zu einer maximalen Tiefe von 5 cm und mit Abständen von 30-40 cm ausgesät.
- Vor der Aussaat ist es wichtig, den Boden gründlich zu wässern. Jede Aussaat besteht in der Regel aus vier Körnern, und das Vereinzeln der Maispflanzen sollte erfolgen, sobald der Mais drei Blätter hat.
- Damit der Mais nicht herunterfällt, muss er angehäufelt werden.
- Das Maiswachstum kann anfangs langsam sein, wird aber mit der Zeit zunehmen. Während dieser Zeit ist es wichtig, den Boden regelmäßig aufzulockern, eine trockene Kruste zu vermeiden und Unkraut zu entfernen.
- Diese Maissorte ist trockenheitsresistent, benötigt aber dennoch regelmäßige Bewässerung. Ohne diese bildet sie keinen saftigen Mais. Gießen Sie täglich mit zimmerwarmem Wasser. Vermeiden Sie Staunässe, da durchnässter Boden zu Fäulnis und Krankheiten führen kann.
- Die Düngung spielt eine entscheidende Rolle bei der Maispflege. Die erste Düngung sollte erfolgen, sobald das achte oder neunte Blatt erscheint, was auf aktives Wachstum hindeutet. In dieser Phase kann Mais täglich 5–7 cm wachsen. Daher empfiehlt sich die Düngung mit einer leicht sauren Harnstofflösung. Erfahrene Gärtner raten außerdem dazu, Kalium- und Superphosphatdünger zwischen den Reihen zu verteilen.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Diese Sorte weist eine hervorragende Resistenz gegen häufige Krankheiten wie Fäulnis, Rost und Fusarium auf. Nach der Aussaat ist keine vorbeugende Behandlung erforderlich, jedoch wird eine Vorbehandlung des Saatguts mit einer Kaliumpermanganatlösung empfohlen.
Zu den Maisschädlingen zählen insbesondere Motten, Blattläuse, Maiszünsler und Schnellkäfer. Um deren Ausbreitung zu verhindern, ist die Einhaltung gängiger Anbaumethoden und einer strikten Fruchtfolge unerlässlich. Bei Schädlingsbefall sollten befallene Triebe entfernt und vernichtet sowie gesunder Mais mit einem wirksamen Insektizid behandelt werden.
Was sind die Vor- und Nachteile?
Die Sorte Megaton zeichnet sich durch ihren hohen Ertrag und ihre großen Kolben aus. Weitere positive Eigenschaften dieses Maises sind:
Zu den Nachteilen dieser Getreideart zählen ihre späte Reifezeit sowie die Tatsache, dass aufgrund der Fragilität der Kornstruktur und der dünnen Schale die Langzeitlagerung und der Langzeittransport dieser Sorte problematisch sind.
Rezensionen
Megaton-Mais zählt zu den besten Allzweck-Maissorten ohne Ziercharakter. Er ist bekannt für seinen hohen Ertrag und seine Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Schädlinge, Trockenheit und Stress. Für optimale Erträge ist es jedoch wichtig, ihn in möglichst fruchtbarem und durchlässigem Boden anzubauen.








