Faraday-Mais ist eine Futtermais-Hybride französischer Züchter. Er zeichnet sich durch hervorragende Eigenschaften und stabile Erträge aus und eignet sich daher ideal für den Anbau als Tierfutter.
Beschreibung des Faraday-Korns
Die Faraday-Pflanze ist hochwüchsig, kräftig und robust. Sie hat längliche, gerade Blätter, die einen leichten Winkel zum Stängel bilden. Die Ähren sind recht kurz – etwa 18–20 cm lang – und von mittlerer Dicke. Jede Ähre enthält 14 bis 16 Kornreihen.
Das Getreide ist von mittlerer Körnung, ähnlich wie Dent-Korn. Die Oberseite der Körner ist gelb, die Unterseite gelb-orange. 1000 Körner wiegen 315 g. Es befinden sich 28 Körner in einer Reihe.
Entstehungsgeschichte der Sorte
Die Faraday-Hybridsorte wurde von französischen Züchtern entwickelt. Der Ursprung dieser Maissorte liegt bei Lidea France. Die Hybridsorte wurde 2018 in das staatliche Sortenregister aufgenommen und steht seitdem russischen Landwirten zur Verfügung. Sie wird für den Anbau im Nordkaukasus empfohlen.
Der Geschmack von Faraday-Mais und seine Verwendung
Faraday-Mais hat einen angenehm süßen Geschmack und Duft. Seine Kolben werden von Rindern, Schweinen und Geflügel gern gefressen. Diese Futterpflanze findet auch in der Lebensmittelindustrie Verwendung. Aus seinen Körnern werden Maismehl, Maisgrieß, Stärke und andere Produkte hergestellt.
Produktivität und andere Merkmale
Faraday-Mais ist eine mittelfrühe Sorte und sehr ertragreich. Von der Keimung bis zur technischen Reife benötigt er 117 Tage.
Der Ertrag dieses Futtermaises im kommerziellen Anbau liegt bei 68,5 Zentnern pro Hektar, was einer Steigerung von 10,8 % gegenüber dem Standard entspricht. Der maximale Ertrag erreicht 99 Zentner pro Hektar. Die Hybride ist sehr trockenresistent.
Für und Wider
Die Faraday-Sorte hat ihre Vor- und Nachteile, die vor dem Anpflanzen unbedingt bekannt sein sollten. Dies hilft Ihnen festzustellen, ob diese hochwüchsige Futterhybride für Ihre Zwecke geeignet ist.
Wie pflanzt man Mais?
Faraday-Mais wird an sonnigen Standorten mit ausreichend Licht und Wärme angebaut. Das Pflanzmuster wird anhand der klimatischen Bedingungen gewählt.
- ✓ Der optimale pH-Wert des Bodens sollte für eine maximale Nährstoffaufnahme zwischen 6,0 und 6,8 liegen.
- ✓ Der Boden muss gut durchlässig sein, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden.
Landeeigenschaften:
- In ariden Regionen werden 65.000 Pflanzen pro Hektar gepflanzt, in mäßig feuchten Regionen 75.000 Pflanzen.
- Die Samen werden in etwa 7 cm tiefe Furchen gelegt.
- Ich halte einen Abstand von 40 cm zwischen benachbarten Samen und 50-60 cm zwischen den Reihen ein.
- Die ausgesäten Samen werden mit angefeuchteter Erde bestreut, und die Pflanzen werden anschließend mit trockener Erde abgedeckt.
Pflegehinweise
Faraday-Futtermais ist recht anspruchslos, aber um eine gute, reiche und qualitativ hochwertige Ernte zu erzielen, benötigt die Kulturpflanze eine gewisse Pflege.
Pflegehinweise:
- Die Bewässerung sollte mäßig erfolgen; Wassermangel beeinträchtigt den Ertrag, während zu viel Wasser zur Ausbreitung von Krankheiten führen kann. Von der Keimung bis zur Blüte empfiehlt es sich, Mais einmal wöchentlich zu gießen. Nach der Blüte sollte die Bewässerungshäufigkeit verdoppelt werden. Der beste Zeitpunkt zum Gießen ist der frühe Morgen oder der Abend.
- Lockern Sie alle drei bis vier Wochen den Boden zwischen den Reihen, damit die Wurzeln ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Je älter die Pflanzen werden, desto weniger tief sollte der Boden aufgelockert werden, da sonst die oberflächlichen Wurzeln beschädigt werden könnten.
- Sobald die Pflanze 5–6 Blätter gebildet hat, sollte organische Substanz, Kompost oder Torf aus dem Flachland zugegeben werden. Stallmist beschleunigt das Wachstum der Grünmasse und der Kolben. Auf Schwarzerdeböden werden 20 Tonnen verrotteter Stallmist pro Hektar ausgebracht, auf Podsolböden 20–35 Tonnen. Verdünnter Hühnermist und Mineraldünger werden ebenfalls zur Maisdüngung verwendet.
Krankheiten und Schädlinge
Faraday-Mais ist gegen die meisten gängigen Krankheiten und Schädlinge resistent. Insbesondere ist er nahezu immun gegen Stängel- und Kolbenfäule (Fusarium). Unter ungünstigen Bedingungen besteht die Gefahr von Flugbrand.
Um Krankheiten vorzubeugen, sollten Sie die Maisfliege und andere Insekten, die Maiskolben schädigen, bekämpfen, das Saatgut vor der Aussaat behandeln, düngen und die Pflanzreihenfolge einhalten, um zu dichtes Pflanzen zu vermeiden. Es ist außerdem wichtig, befallene Kolben umgehend zu entfernen und den Boden im Herbst umzugraben, um Maisreste zu beseitigen.
Ernte und Lagerung
Mais ist erntereif, wenn man seine äußeren Merkmale erkennt: Blätter und Stängel vergilben und trocknen aus, die Hüllblätter der Kolben öffnen sich, und die Kolbenspitzen mit den Körnern, die hart werden und sich ebenfalls gelb verfärben, werden sichtbar. Maiskörner sollten bei Temperaturen bis zu 10 °C und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 14 % gelagert werden.
Rezensionen
Faraday-Mais ist eine vielversprechende Futtermaissorte mit hervorragenden agronomischen Eigenschaften. Er liefert ausgezeichnete Erträge, ist bei Nutztieren beliebt und kann sogar in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden.






