Madras-Erbsen sind für ihre hohe Qualität bekannt und daher bei Hobbygärtnern und Landwirten sehr beliebt. Diese Kulturpflanze ist frostbeständig und pflegeleicht. Bei richtiger Pflege entwickelt sie eine hohe Widerstandsfähigkeit und liefert gute Erträge.
Merkmale der Sorte
Sie zeichnet sich durch eine mittlere bis späte Reifezeit aus, was eine lange Ernteperiode ermöglicht. Die Vegetationsperiode beträgt 63–95 Tage. Die blattlose Natur der Sorte erleichtert die Ernte. Dadurch reduziert sich der Pflegeaufwand.
Merkmale des Aussehens der Pflanze, der Bohnen und der Samen
Die durchschnittliche Anzahl der Knoten vor dem ersten fertilen Knoten ist hoch. Charakteristische Merkmale der Kultur:
- Die Pflanzenhöhe variiert zwischen 44 und 82 cm.
- Die Nebenblätter sind gut entwickelt, der Grad der Fleckenbildung ist sehr gering.
- Jeder Knoten kann bis zu zwei Blüten enthalten, deren Farbe von weiß bis cremefarben variiert.
- Die Bohnen zeichnen sich durch eine leichte Krümmung und eine stumpfe Spitze aus.
- Die Samen sind eiförmig, ihre Keimblätter sind grün und das Hilum ist hell.
- ✓ Hohe Widerstandsfähigkeit gegen Einknicken auch bei starkem Wind.
- ✓ Geringe Blattfleckenbildung, wodurch das Krankheitsrisiko verringert wird.
Zweck und Geschmack
Madras-Erbsen sind vielseitig verwendbar und haben einen hervorragenden Geschmack. Hier sind einige ihrer Vorteile:
- Frisch verzehrt. Grüne Erbsen eignen sich hervorragend zum Frischverzehr in Salaten, Gemüsemischungen oder als Beilage zu Hauptgerichten. Sie haben einen feinen, leicht süßlichen Geschmack, der Speisen ein unverwechselbares Aroma verleiht.
- Kulinarische Zubereitungen. Es wird in einer Vielzahl von Gerichten verwendet: Suppen, Eintöpfen, Pürees, Breien und Vorspeisen. Es behält auch nach dem Kochen seine Konsistenz und seinen Geschmack.
- Erhaltung. Dank seiner dichten Konsistenz und seines delikaten Geschmacks kann es eingelegt, eingefroren oder in Dosen konserviert und so lange gelagert werden, ohne dass es an Geschmack oder Nährwert verliert.
- Protein- und Nährstoffzusammensetzung. Erbsen sind reich an Eiweiß, Nährstoffen und Ballaststoffen und stellen somit eine wertvolle Ergänzung der Ernährung dar. Sie liefern dem Körper Energie und tragen so zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden bei.
Eigenschaften der Madras-Sorte
Gekeimte Madras-Erbsen besitzen verjüngende, antioxidative und krebshemmende Eigenschaften. Sie fördern die Zellregeneration und wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.
Weitere Eigenschaften der Kultur:
- Dank des hohen Gehalts an Ballaststoffen verbessert es die Verdauung und hilft, überschüssiges Cholesterin, Giftstoffe und schädliche Substanzen auszuscheiden.
- Es kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren, was bei Diabetes und Fettleibigkeit von Vorteil ist.
- Der regelmäßige Verzehr von gekeimten grünen Erbsen stärkt und regeneriert den Körper und ist besonders nach einer Krankheit von Vorteil.
- Es ist nützlich bei Erkrankungen des Urogenitalsystems, da es die Auflösung und Entfernung von Steinen aus Blase und Nieren fördert.
- Empfohlen bei Verstopfung, Arteriosklerose und Bluthochdruck.
Morphologische und produktionstechnische Merkmale
Der durchschnittliche Ertrag in der Zentralregion beträgt 21,8 Zentner pro Hektar. In der zentralen Schwarzerderegion liegt er bei 17,1 Zentner pro Hektar. Die Sorte ist mäßig trockenheitsresistent und sehr standfest und ausfallsicher.
Das Tausendkorngewicht liegt zwischen 225 und 288 g. Kulinarisch gesehen gilt es als hochwertig. Es weist eine gute Krankheits- und Schädlingsresistenz auf und ist daher relativ zuverlässig im Anbau.
Empfohlene Regionen
Empfohlene Anbaugebiete: Zentral- und Zentralschwarzerde. Empfohlen für den Anbau in den Regionen Moskau, Rjasan, Smolensk und Kursk.
Informationen zur Zulassung von Madras-Erbsen aus dem Register der Staatlichen Kommission der Russischen Föderation
Der Antrag auf Registrierung Nr. 59539 wurde am 15. November 2012 eingereicht. Die Madras-Erbsensorte wurde 2016 in das Register der zugelassenen Sorten aufgenommen.
Patentinformationen zur Madras-Erbsensorte
Die Madras-Sorte ist patentiert von TOFT PLANT BREEDING APS, eingetragen in SWEDEVEJ 1, HARRE, DK 7870 ROSLEV, DÄNEMARK. Die Patentanmeldung Nr. 59540 wurde am 15. November 2012 eingereicht.
Das Patent mit der Nummer 8459 wurde am 14. April 2016 erteilt. Es wird erwartet, dass das Patent am 31. Dezember 2046 ausläuft.
Anbau und Pflege
Für einen erfolgreichen Anbau von Nutzpflanzen müssen mehrere wichtige Aspekte berücksichtigt werden:
- Auswahl des Standorts und des Bodens. Erbsen bevorzugen sonnige Standorte mit gut durchlässigem Boden. Der optimale pH-Wert des Bodens sollte neutral bis leicht sauer sein.
- Aussaat. Erbsen werden nach den letzten Frösten im Frühjahr oder Frühherbst ausgesät, sofern das Klima es zulässt. Die Pflanztiefe beträgt etwa 3–5 cm.
- Bewässerung. Regelmäßiges Gießen ist wichtig für ein gutes Pflanzenwachstum und eine gesunde Entwicklung, insbesondere in Trockenperioden.
- Dünger. Vor der Pflanzung und während des Wachstums organische Substanz verwenden.
- Schutz vor Schädlingen. Schützen Sie die Pflanzen vor Schädlingen (Erbsenflohkäfer und Blattwickler) durch geeignete Bekämpfungsmaßnahmen, einschließlich organischer und chemischer Methoden.
Madras-Erbsen sind eine wertvolle Pflanze mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen. Sie liefern gute Erträge und sind einfach anzubauen, da sie nur wenig Pflege benötigen. Bei richtiger Pflege gedeihen sie prächtig und können vielseitig verwendet werden.




