Der Apfelbaum Pepin Saffron ist bekannt für seinen hohen Ertrag, seinen hervorragenden Geschmack und sein attraktives Aussehen. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit aus – die Äpfel eignen sich sowohl für den Frischverzehr als auch für die Langzeitlagerung und den Transport. Bei sachgemäßer Anbauweise gedeiht die Sorte in verschiedenen Klimazonen.
Geschichte der Apfelbaumzüchtung und Anbaugebiete
Die Sorte wurde 1907 von I.V. Michurin in Michurinsk durch Kreuzung der Reinette d'Orleans mit Hybriden der Litauischen Pepinka und der Goldenen Kitajka entwickelt. Von allen von ihm entwickelten Sorten gilt diese als eine der erfolgreichsten.
1947 wurde sie in das staatliche Sortenregister aufgenommen und für den Anbau in den meisten Regionen Russlands empfohlen. Im Laufe der Zeit verbreitete sie sich über die Landesgrenzen hinaus und wird heute erfolgreich in den GUS-Staaten angebaut.
Auf ihrer Grundlage wurden mehr als 20 neue Arten geschaffen, darunter die folgenden:
- Gorno-Altai;
- Herbstfreude;
- Kirsche.
Diese Sorte ist besonders in der Ukraine, Weißrussland, Georgien, Armenien und den baltischen Staaten beliebt. Ihre große Anpassungsfähigkeit macht sie zu einem Dauerbrenner unter Hobbygärtnern.
Merkmale und Spezifikationen
Der Apfelbaum 'Saffron Pepin' ist eine bewährte, heimische Sorte mit besonderen Vorzügen und einigen Nachteilen. Vor dem Anpflanzen ist es wichtig, sich mit seinen Eigenschaften vertraut zu machen, um seine Eignung für die jeweiligen Gartenbedingungen zu beurteilen.
Das Aussehen des Baumes
Die Pflanze ist mittelgroß – die Höhe ohne Formschnitt beträgt 2,5–3,5 m. Besondere Merkmale:
- Krone - Dicht, weit ausladend, mit abgerundeten Konturen. Mit der Zeit kann sie eine hängende Form annehmen und muss regelmäßig zurückgeschnitten werden.
- Fluchten – Lange, dünne, gräulich überzogene und dicht behaarte Triebe wachsen rechtwinklig vom Stamm ab. Die Fruchtbildung konzentriert sich auf die Jahresringe und fruchttragenden Zweige.
- Blätter - Die Blätter sind klein, oval, zugespitzt und ledrig. Ihre Oberseite ist mattgrün, die Unterseite hingegen durch Behaarung gräulich. Die Blattränder sind gewellt und gesägt, und die Blätter selbst lassen sich bootsförmig einklappen.
Im Juni ist der Apfelbaum über und über mit kleinen, schneeweißen Blüten bedeckt.
Beschreibung der Früchte
Die Äpfel zeichnen sich durch ihre satte rote Farbe mit leuchtenden Streifen und ihre perfekt runde Form aus. Ihre Hauptmerkmale:
- Gewicht - im Durchschnitt etwa 85 g, bei jungen Bäumen können sie bis zu 130 g erreichen, werden aber mit der Zeit kleiner;
- Haut - glatt und dicht, mit einem ausgeprägten Rosaton;
- Blütenstiel – lang, und der Trichter ist schmal und tief;
- Zellstoff – leicht, saftig.
Der Geschmack ist deutlich süß-sauer mit einer leichten Schärfe. Verkoster bewerten ihn mit 4–4,5 Punkten. Die chemische Zusammensetzung der Frucht umfasst:
- Catechine (167 mg);
- Vitamin C (14 mg);
- Zucker (11 mg);
- Säuren (0,5 mg).
Äpfel sind vielseitig verwendbar – sie eignen sich sowohl für den Frischverzehr als auch zur Weiterverarbeitung: Man kann daraus Marmelade, Konfitüre, Konfitüre, Säfte und Kompotte herstellen.
Bestäuber, Reifung, Fruchtbildung und Ertrag
Die Safran-Pepin-Sorte ist selbstbefruchtend, ihre Produktivität steigt jedoch deutlich an, wenn sie mit anderen Sorten wie Melba, Antonovka Obyknovennaya, Welsey oder Slavyanka gekreuzt wird. Fremdbestäubung fördert eine gleichmäßigere und reichhaltigere Fruchtproduktion.
Der Apfelbaum Saffron Pepin beginnt Anfang Juni zu blühen. Auf Sämlingsunterlagen trägt er ab dem dritten bis fünften Jahr Früchte, auf Zwergunterlagen bereits im zweiten bis dritten Jahr nach der Pflanzung. Es handelt sich um eine Wintersorte: Die Äpfel sind zwischen dem 15. August und dem 10. September erntereif.
Bei richtiger Pflege kann ein einzelner Baum bis zu 280 kg Äpfel tragen. Die Ernte beginnt Mitte September, die Früchte erreichen ihre volle Reife jedoch erst nach einem Monat Lagerung. Sie sind überdurchschnittlich lange haltbar; unter den richtigen Bedingungen behalten sie lange ihren Geschmack und ihr Aussehen.
Resistenz gegen Frost, Krankheiten und Insekten
Der Apfelbaum der Sorte Saffron Pepin ist sehr frostbeständig und verträgt bei richtiger Pflege Temperaturen bis zu -38 °C. Um diese Frostbeständigkeit zu erhalten, ist es jedoch wichtig, den Baum richtig auf den Winter vorzubereiten: Dies hilft ihm nicht nur, die Kälte zu überstehen, sondern schützt ihn auch vor Krankheiten.
Junge Sämlinge werden mit Papier oder einem geeigneten Material abgedeckt, wobei die Zweige vorher zusammengebunden werden. Bei ausgewachsenen Pflanzen wird der Stamm bis zum Ansatz der knöchernen Äste isoliert und der Bereich um den Stamm mit Torf oder Humus gemulcht.
Trotz ihrer Kältetoleranz ist die Pflanze anfällig für Krankheiten. Sie kann Schorf, Mehltau, Zytosporose und Schädlinge, insbesondere den Apfelwickler, befallen. Diese werden mit gängigen landwirtschaftlichen und chemischen Methoden bekämpft, darunter gesundheitsfördernder Rückschnitt und die Behandlung mit Fungiziden und Insektiziden.
Lagerung von Ernteprodukten, Ernte
Entscheidend ist die Wahl des richtigen Behälters und die richtige Vorbereitung des Obstes. Holzkisten, Plastikbehälter oder Weidenkörbe eignen sich am besten.
Folgende Materialien eignen sich als Zwischenschicht:
- trockenes Sägemehl;
- sauberer Sand;
- Wachspapier.
Grundvoraussetzungen:
- Der Lagerraum sollte kühl sein, mit einer Temperatur von maximal +2 °C. Dies kann ein Keller, eine Speisekammer, ein Schuppen oder ein isolierter Balkon sein.
- Vor der Lagerung die Früchte sorgfältig sortieren: Sie sollten sauber und frei von Beschädigungen, Druckstellen oder Krankheitsanzeichen sein. Nur direkt vom Baum gepflückte Früchte verwenden, keine heruntergefallenen.
Es wird empfohlen, die Ernte nach Größe zu sortieren, da größere Exemplare nicht gut lagerfähig sind und schneller verderben.
Unterlagen und Unterarten
Der Apfelbaum 'Saffron Pepin' existiert in verschiedenen Formen, jede mit ihren eigenen Ansprüchen an Anbau und Pflege. Je nach Klimabedingungen und Unterlage können Gärtner die am besten geeignete Unterart dieser Sorte auswählen.
Nachfolgend eine Beschreibung der beiden gängigsten Optionen:
- Kriechend (verkümmert). Diese Unterart wird auf Zwerg- oder Halbzwergunterlagen veredelt. Die Pflege konzentriert sich hauptsächlich auf den Formationsschnitt: Der zentrale Basaltrieb wird entfernt und die Seitenzweige werden zum Boden gebogen.
Diese Form ermöglicht es, den Baum im Winter effektiv abzudecken, selbst wenn man ihn nur mit Schnee bestreut, was in Regionen mit rauem Klima besonders wichtig ist.
- Kultureller Winter. Diese Sorte eignet sich für den Anbau in Zentralrussland und in nördlicheren Regionen wie den Gebieten um Moskau und Leningrad. Bitte beachten Sie jedoch, dass Bäume dieser Unterart empfindlich auf saure Böden reagieren und diese selbst in geringem Maße nicht vertragen.
Sind die Indikatoren erhöht, ist eine regelmäßige Kalkung des Bodens erforderlich.
Landeregeln
Das Pflanzen von Setzlingen ist einfach, erfordert aber die Beachtung einiger Grundregeln. Es ist wichtig, hochwertiges Pflanzgut zu kaufen, da dieses den späteren Ertrag des Baumes bestimmt.
Wie wählt man beim Kauf die richtigen Setzlinge aus?
Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, den Apfelbaum Saffron Pepin auf Ihrem Grundstück zu pflanzen und planen, hochwertiges Pflanzmaterial zu kaufen, ist es wichtig, einige Empfehlungen für einen erfolgreichen Kauf zu befolgen.
Kaufen Sie Pflanzen am besten in Fachgeschäften für Gartenbedarf, die Ihnen bei Bedarf ein Qualitätszertifikat ausstellen können. Bitte beachten Sie Folgendes:
- Höhe - nicht höher als 1,6 m;
- optimales Alter – 1-2 Jahre;
- Impfstelle – deutlich sichtbar am Stamm, in einem Abstand von bis zu 12 cm von der Wurzel;
Der Sämling sollte gesund und frisch aussehen: ohne mechanische Beschädigungen, mit hellgrünem, elastischem und attraktiv aussehendem Holz unter der Rinde sowie elastischen und feuchten Wurzeln.
Optimale Auswahl von Landezeit und -ort
Apfelbäume können sowohl im Frühjahr als auch im Herbst gepflanzt werden. Im Frühjahr wurzeln sie leichter und sind besser auf den Winter vorbereitet. Im Herbst hingegen ist eine besondere Vorbereitung auf die Kälte notwendig. Wichtig ist, die Bäume in gut vorbereiteten Boden zu pflanzen.
Bei der Wahl eines Landeplatzes sollten Sie mehrere wichtige Punkte beachten:
- Handlung - muss dauerhaft sein, da Apfelbäume Verpflanzungen nicht gut vertragen;
- Boden - feste, nicht sumpfige, idealerweise lehmige, sandige Lehm- und Auenböden sowie ausgelaugte Schwarzerde.
- Beleuchtung – Ausgezeichnet, da Lichtmangel zu kleineren und weniger süßen Früchten führen kann.
Vorbereitung des Standorts und der Setzlinge
Wenn Sie Ihren Apfelbaum im Herbst pflanzen möchten, beginnen Sie im August mit der Bodenbearbeitung. Pro Quadratmeter Boden geben Sie Folgendes hinzu:
- 40 g Kaliumsalz;
- 50 g Superphosphat;
- 5 kg Mist oder Kompost.
Vermischen Sie alle Komponenten gründlich und verteilen Sie sie gleichmäßig auf der Fläche. Graben Sie anschließend den Boden auf, damit der Dünger tief genug eindringen kann.
Bei der Pflanzung im Frühjahr sollte der Bereich im Voraus vorbereitet werden:
- Im Herbst sollte eine Pflanzgrube von bis zu 1 m Tiefe und etwa 1,5 m Durchmesser ausgehoben werden.
- Vermischen Sie die Erde aus dem Pflanzloch mit Kuhmist oder Kompost, 450 g Holzasche und 250 g Azophoska. Füllen Sie das Loch mit dieser Mischung und lassen Sie sie bis zum Frühjahr ruhen.
Vor dem Einpflanzen sollten die Wurzeln der Setzlinge in einer Insektizidlösung, z. B. Aktara, eingeweicht werden, um sie vor Schädlingen zu schützen. Alternativ können sie auch einfach in klares Wasser getaucht werden – dies fördert die Wurzelbildung und das Anwachsen.
Pflanzdiagramm und -prozess
Beim Pflanzen eines Apfelbaums ist es wichtig, den Setzling nicht zu tief einzupflanzen – die Baumkrone sollte 5–8 cm über der Erde liegen. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Grabe ein Loch von etwa 80 cm Tiefe und etwa 1 m Durchmesser und häufe am Boden einen kleinen Hügel an.
- Setzen Sie den Sämling mit geraden, durchfeuchteten und gesunden Wurzeln vorsichtig auf diesen Hügel und bedecken Sie ihn mit Erde.
- Den Boden um den Baum herum sorgfältig verdichten.
- Schlagen Sie zwei Pfähle in die Seiten des Lochs und binden Sie die Pflanze daran fest, um ihr Stabilität zu verleihen.
- Gieße den Apfelbaum großzügig mit 10 Litern Wasser.
Weitere Pflege des Safran-Pepin-Apfelbaums
Safran-Pepin ist zwar eine einfach anzubauende Pflanze, dennoch ist es wichtig, grundlegende Anbaumethoden zu befolgen. Dies gewährleistet eine höhere Produktivität und reiche Ernten.
Bewässerungssystem
Dies ist ein wichtiger landwirtschaftlicher Vorgang, der die Gesundheit des Baumes und die Qualität der Ernte bestimmt. Feuchtigkeit ist besonders in Trockenperioden notwendig: während des aktiven Triebwachstums, der Blüte, der Fruchtreife und nach der Apfelernte.
Grundregeln für die Bewässerung eines Apfelbaums:
- Junge Bäume (bis zu -5 Jahre) Sie benötigen regelmäßige Bewässerung – etwa alle 7–10 Tage, wenn es nicht regnet. Der Wasserverbrauch liegt bei 20–30 Litern pro Baum.
- Fruchttragende, ausgewachsene Apfelbäume Weniger häufig, dafür aber reichlicher wässern: 4-5 Mal pro Saison mit 40-60 Litern Wasser, je nach Alter und Wetterlage.
Die Bewässerungstiefe sollte 40–60 cm betragen, damit die Wurzeln ausreichend Feuchtigkeit erhalten. Am besten gießt man morgens oder abends. Für eine einfachere Anwendung können Furchen oder Wurzelkreise um den Stamm gezogen werden. Gärtner empfehlen die Tropfbewässerung.
Baumdüngung
Den ersten Dünger geben Sie im zweiten Jahr nach dem Pflanzen. Im ersten Jahr werden die Wurzeln durch Humus oder Kompost, der in das Pflanzloch gegeben wird, mit Nährstoffen versorgt.
Befolgen Sie diese Empfehlungen:
- Vom zweiten bis zum dritten Jahr sollte die Kultur regelmäßig gedüngt werden – 4-5 Düngergaben pro Saison.
- Während der Blüte- und Fruchtzeit mit einem Standarddünger düngen. Im Sommer die Pflanze je nach Bedarf zweimal mit verdünntem organischem Material düngen.
- Vogelkot darf nicht in konzentrierter Form angewendet werden.
- Mineralien wie Stickstoff, Kalium und Phosphor sind für Apfelbäume von Vorteil.
- Bei der Verwendung von Kombinationsdüngern sollte zwischen den Anwendungen eine Pause von 1-2 Wochen eingehalten werden.
Beschneiden des Safran-Pepin-Apfelbaums
Schneiden Sie Ihre Haare zweimal im Jahr. Beachten Sie dabei folgende Richtlinien:
- Im Frühling, im März-April, Führen Sie einen Formschnitt durch, um eine runde oder längliche Krone zu erzielen. Verwenden Sie dazu eine mit Desinfektionsmittel vorbehandelte Gartenschere. Entfernen Sie alte und krumme Äste.
- Im Herbst Ein hygienischer Rückschnitt ist erforderlich – alte und kranke Triebe sollten entfernt werden. Nach dem Schneiden die Schnittstellen mit Gartenpech behandeln.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Apfelbäume sind anfällig für verschiedene Krankheiten, die häufig durch Pflegefehler verursacht werden. Zu den häufigsten Problemen zählen:
- Zytosporose - Eine Pilzinfektion, die sich durch das Absterben einzelner Abschnitte des Stammes und der Äste äußert. Bei leichten Infektionen helfen Hausmittel, in schweren Fällen sind jedoch spezielle Medikamente wie Hom, Ordan oder Topsin-M erforderlich.
- Schorf Die Krankheit äußert sich durch schwarze Flecken auf Blättern, Trieben und Früchten. Äpfel bekommen Risse, die sich mit der Zeit verdunkeln und verformen. Die Behandlung erfolgt mit Bordeauxbrühe und kolloidalem Schwefel.
- Echter Mehltau - Charakteristisch ist ein weißer, mehlartiger Belag. Er bildet sich an den Blütenständen, verursacht Fäulnis und verhindert den Fruchtansatz. Die Behandlung kann nur während der Vegetationsperiode mit Fungiziden wie Topaz und Skor erfolgen.
Darüber hinaus werden Apfelbäume häufig von Schädlingen wie Schildläusen und Apfelwicklern befallen. Krankheiten und Schädlinge lassen sich durch vorbeugende Maßnahmen leichter verhindern.
Für und Wider
Ähnliche Sorten
Es gibt mehrere ähnliche Sorten von Pepin-Safran. Folgende Sorten sind bekannte Analoga:
| Name | Beschreibung |
| Saratow-Safran | Es handelt sich um einen hohen Baum von 1,5 bis 2 m Höhe mit einer breiten, pyramidenförmigen Krone und dichtem Laub.
Hauptmerkmale:
Die Früchte sitzen fest an den Zweigen und fallen nicht ab. |
| Wintersafran | Diese Sorte wurde in den 1990er Jahren speziell für die rauen Bedingungen Sibiriens entwickelt. Besondere Merkmale:
|
| Sayan-Safran | Aufgrund ihrer kompakten Größe erfreuen sich die Bäume bei privaten Grundstücksbesitzern großer Beliebtheit.
Positive Eigenschaften der Kultur:
Äpfel sind vielseitig und gut lagerfähig. |
| Taschenlampe | Die Pflanze besitzt eine kompakte, oval-schmal-pyramidale Krone von mittlerer Dichte. Charakteristische Merkmale:
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Rezensionen
Die Apfelsorte Saffron Pepin vereint hohe Produktivität, Robustheit gegenüber widrigen Bedingungen und exzellenten Fruchtgeschmack. Sie zählt zu den besten Winterapfelsorten, ist pflegeleicht und liefert dennoch reiche Ernten hochwertiger Äpfel. Ideal für Gartenneulinge.




















