Die kompakte Größe der Malutka-Kirsche macht sie zu einer beliebten Wahl für die Pflanzung auf engem Raum. Dieser Baum zeichnet sich durch zahlreiche einzigartige Eigenschaften aus und liefert bei rechtzeitiger Pflege und vorbeugender Behandlung gegen Krankheiten und Schädlinge reiche Ernten.
Beschreibung und Merkmale der Kirschsorte Malyshka
Bevor Sie eine neue Sorte in Ihrem Garten anpflanzen, empfiehlt es sich, sich mit ihren grundlegenden Eigenschaften vertraut zu machen, wie z. B. Ertrag, Geschmack, Handelsqualität und Reifezeit.
Beschreibung des Strauchs und der Früchte
Eine Zwergkirschensorte, die eine Höhe von maximal 2,5 m erreicht. Charakteristische Merkmale der Pflanze:
- Die Krone ist von mittlerer Dichte, hat eine sphärische Form und lässt sich leicht formen.
- Die Triebe sind kräftig, muskulös, braun gefärbt und haben eine dichte Rinde.
- Die Blätter sind spitz, dick und dunkelgrün.
- ✓ Die Blätter haben eine charakteristische dunkelgrüne Farbe und eine spitze Form, wodurch sie sich von anderen Sorten unterscheiden.
- ✓ Die Früchte haben einen einzigartigen süß-sauren Geschmack mit erfrischenden Noten, was ein charakteristisches Merkmal dieser Sorte ist.
Fruchteigenschaften:
- Das Gewicht beträgt ungefähr 6 g, das Fruchtfleisch ist fest und saftig.
- Sie sind in einem satten Rotton bemalt und haben eine glänzende, schimmernde Haut.
- Der Geschmack zeichnet sich durch erfrischende Noten und eine süß-saure Nuance aus.
- Der Stein ist groß und lässt sich leicht vom Fruchtfleisch trennen.
- Dank ihrer dichten Schale überstehen sie lange Transportwege gut und sind lange haltbar.
- Geeignet zum Frischverzehr oder zur Herstellung von Marmelade, Kompott und Saft.
Die Jungpflanze ist kompakt und benötigt weniger Platz als höhere, buschigere Pflanzen. Durch ihre geringe Größe ist sie leichter zu pflegen und zu ernten.
Frost- und Trockenresistenz
Die Pflanze wird erfolgreich in den Regionen Saratow, Swerdlowsk, Orenburg, Samara und Woronesch angebaut. Sie ist kälteresistent und verträgt Temperaturen bis zu -20 °C. Auch kurzzeitiger Frost übersteht sie unbeschadet.
Sie ist mäßig trockenheitstolerant und reagiert in den ersten Anbaujahren empfindlich auf unzureichende Bewässerung. Bei häufigen Sommerregen werden die Früchte größer und saftiger.
Resistenz der Sorte gegenüber Krankheiten und Schädlingen
Sie weist eine hohe Resistenz gegen die häufige Pflanzenkrankheit Kokzomykose auf. Die Resistenz gegen Moniliose, Anthraknose und Rost wird als mittel eingestuft. Bei sachgemäßer Anbauweise sind die Sträucher nicht anfällig für Insektenschädlinge.
Bestäuber der Sorte
Diese Sorte ist selbststeril. Achten Sie daher beim Anpflanzen auf geeignete Bestäuber. Damit sich aus der Blüte eine Frucht entwickelt, muss der Pollen einer anderen Kirsch- oder Süßkirschensorte den Stempel erreichen. Geeignete Bestäuber sind beispielsweise die Sorten Vstrecha, Nochka, Turgenevka und Igrushka.
Bestäuber können Insekten sein, insbesondere Bienen und Wespen. Bei kaltem oder nassem Wetter sind Insekten möglicherweise inaktiv. Um möglichen Problemen vorzubeugen, pflanzen Sie mehrere andere Sorten in der Nähe, um eine zuverlässige Bestäubung und eine gute Ernte zu gewährleisten.
Blüte- und Reifezeit, Ertrag
Die erste Ernte erfolgt im dritten oder vierten Jahr nach der Pflanzung. Die Beerenernte findet je nach Anbaugebiet und lokalem Klima Mitte bis Ende Juni statt. Jeder Strauch trägt den ganzen Sommer über bis zu 15 kg saftige und aromatische Beeren.
Setzlinge pflanzen
Der optimale Standort für Kirschbäume ist ein sonniger, windgeschützter Platz. Leicht erhöhte Lagen sind empfehlenswert, um Staunässe zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass der gewählte Standort eine ausreichende Luftzirkulation um den Kirschbaum herum ermöglicht.
- ✓ Die Pflanztiefe der Sämlinge sollte so gewählt werden, dass der Wurzelhals 2-3 cm über dem Bodenniveau liegt.
- ✓ Der Abstand zwischen den Sämlingen sollte mindestens 3 m betragen, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten und Krankheiten vorzubeugen.
Der Boden sollte gut durchlässig, aber nicht überflutet sein. Der optimale pH-Wert für Kirschen liegt zwischen 6 und 6,5. Führen Sie eine Bodenanalyse durch und nehmen Sie gegebenenfalls notwendige Verbesserungen vor, einschließlich der Verwendung von organischem Dünger.
Kaufen Sie gesunde Setzlinge von seriösen Anbietern. Wählen Sie zweijährige Pflanzen mit einem ausgeprägten Wurzelsystem.
Schritt-für-Schritt-Algorithmus:
- Bereiten Sie im Voraus ein Pflanzloch mit einem Durchmesser von etwa 60–70 cm und einer Tiefe von 50 cm vor. Entfernen Sie Unkraut und große Steine aus dem Boden. Führen Sie diese Arbeiten rechtzeitig, am besten im Herbst, vor dem Pflanzen durch.
- Setzen Sie den Sämling mittig in das Loch und breiten Sie seine Wurzeln zu den Seiten aus.
- Füllen Sie das Loch mit Erde und drücken Sie die Erde um die Wurzeln herum leicht an.
- Gießen Sie den Sämling nach dem Einpflanzen großzügig.
- Stützen Sie die Setzlinge, damit sie nicht umkippen, insbesondere in windigen Klimazonen.
- Bedecken Sie den Boden um den Sämling herum mit Mulch, um die Feuchtigkeit zu erhalten und das Unkrautwachstum zu unterdrücken.
In Trockenperioden regelmäßig wässern und den Boden kontrollieren. Geeignete Maßnahmen zur Schädlings- und Krankheitsbekämpfung ergreifen und den Zustand von Blättern und Früchten regelmäßig überprüfen. Den empfohlenen Pflanzabstand von mindestens 2,5 m einhalten.
Feinheiten der weiteren Betreuung
Es ist wichtig, bestimmte Pflegehinweise zu beachten, darunter rechtzeitiges Gießen, Düngen, Formgebung und Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Beachten Sie folgende wichtige Pflegemaßnahmen für die Pflanze:
- Bewässerung. Im Frühling und Sommer sollte während der Wachstums- und Fruchtphase regelmäßig gegossen werden. In Trockenperioden sollte der Boden durchdringend befeuchtet werden, Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
- Topping. Bringen Sie im Frühjahr vor Beginn der Wachstumsperiode organischen Dünger (Mist, Kompost) am Stamm des Baumes aus. Düngen Sie anschließend mit mineralischen Düngemitteln mit hohem Kalium- und Phosphorgehalt, wie z. B. Superphosphat und Kaliumsalz. Wiederholen Sie diesen Vorgang alle 4–6 Wochen bis zum Ende des Sommers.
- Trimmen. Führen Sie vor Beginn der Wachstumsperiode einen Formationsschnitt durch und entfernen Sie schwache und kranke Äste. Führen Sie einen Instandsetzungsschnitt durch, um vertrocknete und erfrorene Triebe zu entfernen. Nach der Ernte erfolgt der Herbstschnitt. Schneiden Sie unnötige, überlappende Äste ab und formen Sie die Krone.
- Schutz für den Winter. Bereiten Sie den Kirschbaum auf den Winter vor, indem Sie alle abgefallenen Blätter entfernen und ihn ein letztes Mal gießen. Mulchen Sie anschließend den Wurzelbereich mit Stroh oder trockenem Gras. Schützen Sie den Baum vor Maulwürfen und Hasen. Decken Sie ihn mit einem Agrarvlies oder einem anderen geeigneten Material ab, um die Rinde vor Schäden durch Temperaturschwankungen zu bewahren.
Wenn Sie diese Empfehlungen befolgen, gewährleisten Sie eine sorgfältige und effektive Pflege Ihrer Pflanzen und schaffen so die Voraussetzungen für deren Gesundheit, Wachstum und eine gute Ernte.
Schädlings- und Krankheitsbekämpfung
Krankheiten an Kirschbäumen können durch Mineralstoffmangel oder -überschuss, verunreinigten Boden oder übermäßige Feuchtigkeit verursacht werden. Die Tabelle listet häufige Krankheiten und Schädlinge sowie deren Bekämpfungsmethoden auf:
| Krankheit/Schädling | Symptome | Behandlung/Prävention |
| Moniliose (Graufäule) | Braungraue Flecken an Trieben und Blättern. Welkeerscheinungen der Pflanze. Brandflecken an der Rinde. | Regelmäßig zurückschneiden, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Staunässe vermeiden. Im Frühjahr und Herbst mit Bordeauxbrühe behandeln. Bei starkem Befall Zineb verwenden. |
| Rost | Orangerote Schwellungen an Blättern und Trieben. Die Pflanzenkraft lässt nach und die Fruchtentwicklung ist gehemmt. | Befallene Zweige und Blätter regelmäßig entfernen. Die Pflanze an den Wurzeln gießen, dabei die Blätter nicht benetzen. Vorbeugende Behandlungen durchführen. Bei starkem Befall HOM verwenden. |
| Schorf | Braune Flecken auf den Beeren. Einrollen der Blätter und Abfallen der Früchte. | Befallene Blätter und Früchte entfernen. Für optimale Luftzirkulation auf ausreichenden Pflanzenabstand achten. Regelmäßig mit Bordeauxbrühe behandeln. |
| Sägewespen | Welken der Pflanzen und Abfallen der Beeren. Die Befälle treten im Juni und Juli auf. | Decken Sie die Pflanze mit einem Netz ab, um Schädlinge fernzuhalten. Kontrollieren Sie sie regelmäßig auf Insektenbefall. Wenden Sie bei Bedarf Insektizide wie z. B. Piriton an. |
Ernte und Lagerung
Die Fruchtbildung erstreckt sich über einen langen Zeitraum. Die Ernte beginnt, sobald die ersten reifen Beeren erscheinen, fest sind und eine kräftige burgunderrote Farbe angenommen haben. Um die Ernte haltbar zu machen oder sie über weite Strecken zu transportieren, sollten sie zwei bis drei Tage vor der vollen Reife geerntet werden.
Ernten Sie abends bei trockenem Wetter, um Tau und intensive Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Um Geschmacksbeeinträchtigungen zu verhindern, sollten Sie die Ernte bei Regenwetter vermeiden, da die Früchte sonst sauer oder fade schmecken können.
Vor- und Nachteile
Die Anpflanzung einer neuen Kirschbaumsorte sollte erst nach sorgfältiger Prüfung ihrer positiven und negativen Eigenschaften erfolgen. Diese Sorte weist folgende Vorteile auf:
Gärtnerbewertungen
Die Malutka-Kirsche ist eine beliebte Sorte, die sowohl bei Anfängern als auch bei erfahrenen Gärtnern immer beliebter wird. Sie zeichnet sich durch viele positive Eigenschaften und Vorteile aus. Für eine gute Ernte und eine robuste Widerstandsfähigkeit ist die richtige Pflege unerlässlich.





