Die Alyonushka-Pflaume ist bei vielen Gärtnern in unserem Land sehr beliebt. Das liegt an ihren zahlreichen Sorteneigenschaften. Sie ist frosthart und wächst kompakt. In voller Blüte ist sie ein wahrer Blickfang im Garten. Mit der richtigen und rechtzeitigen Pflege ist eine reiche Ernte während der gesamten Saison garantiert.

Geschichte der Auswahl
Die Sorte wurde am Allrussischen Forschungsinstitut in der Region Orjol entwickelt und entstand durch die Kreuzung der chinesischen Pflaumensorten Krasny Shar und Kitayanka. Die Züchterinnen G. B. Zhdanova und A. F. Kolesnikova arbeiteten 1977 an der Sorte, die jedoch erst 2001 in das staatliche Sortenregister aufgenommen wurde.
Einführung in die Vielfalt
Die Sorte Alyonushka ist ein herausragendes Beispiel für die chinesische Pflaume und sticht aus der Masse hervor. Bei sachgemäßer Pflanzung und Pflege erfreut sie mit wunderschönen Blüten und trägt jedes Jahr reiche Ernten saftiger, runder Früchte.
Beschreibung des Baumes
Es handelt sich um eine mittelgroße Sorte, die eine Höhe von maximal 2–2,5 m erreicht. Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- Die Pflanze entwickelt eine nicht allzu dichte, pyramidenförmige Krone mit dicken, geraden, schräg angeordneten Ästen.
- Der Stamm und die Äste sind rotbraun gefärbt.
- Schwach definierte Internodien.
- Die Blätter sind groß, hellgrün, oval mit zugespitztem Ende und stehen in Gruppen an Blattstielen.
Eigenschaften und Verwendungszweck von Früchten
Die Früchte sind wunderschön und perfekt rund. Vollreif ist ihre Schale dunkelrot, fast bordeauxrot. Die Pflaumen wiegen 30–35 g und messen 4,4 × 3,8 cm, sehen aber nahezu einheitlich aus.
Weitere besondere Merkmale:
- Das Fruchtfleisch der Orange ist saftig und hat einen ausgezeichneten süß-sauren Geschmack, der mit 4,3 von 5 Punkten bewertet wird.
- Die Samen lassen sich leicht vom Fruchtfleisch trennen.
- Die Früchte platzen beim Reifen nicht auf, was sie gut transportierbar macht.
Dessertpflaumen eignen sich hervorragend zum Frischverzehr und ergeben köstliche Kompotte und Marmeladen.
Vorteilhafte Eigenschaften
Vitamin C stärkt das Immunsystem, während Vitamin A die Sehkraft und die Hautgesundheit verbessert. Das Fruchtfleisch enthält Antioxidantien, die die Zellen vor freien Radikalen schützen und das Risiko chronischer Erkrankungen verringern. Ballaststoffe fördern die Verdauung und unterstützen die Darmfunktion.
Sie enthalten Mineralstoffe, darunter Kalium, das den Blutdruck reguliert, und Magnesium, das wichtig für die Herz-Kreislauf-Gesundheit ist. Der Verzehr von Obst normalisiert den Stoffwechsel.
Produktivität
Die Pflanze trägt zuverlässig in jeder Vegetationsperiode Früchte und benötigt keine Ruhephase. Der Ertrag ist hoch: Bis zu 20 kg Früchte können von einem einzigen Baum geerntet werden. Im industriellen Maßstab werden Erträge von etwa 147 Zentnern pro Hektar erzielt.
Fruchtbildung, Beginn der Blüte und Reifezeit
Die ersten Ernten erfolgen bereits im dritten Jahr nach der Pflanzung. Die Fruchtbildung ist regelmäßig und jährlich, unabhängig von den Witterungsbedingungen. Es handelt sich um eine frühreifende Sorte.
Die Blüte beginnt Anfang Mai, noch bevor die Blätter austreiben, und ist so üppig, dass die Krone wie eine schneeweiße Wolke aussieht. An den Enden der fruchttragenden Zweige bilden sich Blütenknospen, aus denen jeweils drei prächtige weiße Blüten entstehen.
Selbstbefruchtung und Bestäuber
Alyonushka ist eine selbststerile Sorte. Um den Ertrag zu steigern, pflanzen Sie andere Bäume mit ähnlicher Blütezeit in der Nähe. Die Skoroplodnaya-Pflaume eignet sich hervorragend als Nachbar. Auch verschiedene Kirschpflaumensorten sind geeignet.
Anwendung von Beeren
Die Früchte werden frisch verzehrt und weiterverarbeitet. Sie eignen sich ideal zur Winterkonservierung – Pflaumen werden zur Herstellung von Marmelade, Konfitüre, Kompott und anderen Desserts verwendet.
Trockenheits- und Frostresistenz
Beim Anbau dieser Kulturpflanze ist es wichtig, sowohl zu viel als auch zu wenig Bodenfeuchtigkeit zu vermeiden. Die Pflanze ist zwar recht trockenheitsresistent, benötigt aber regelmäßige Bewässerung. Pflaumen vertragen niedrige Temperaturen gut, junge Sämlinge sollten jedoch zum zusätzlichen Schutz abgedeckt werden.
Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge
Die Sorte Alyonushka weist eine erhöhte Resistenz gegen häufige Steinobstkrankheiten wie Moniliose und Lochfleckenkrankheit (Clasterosporium) auf. Unter den Schädlingen verursachen Blattläuse jedoch den größten Schaden an jungen Trieben und Blättern.
Landemerkmale
Der Anbau dieser Pflanze ist nicht besonders schwierig, erfordert aber einige wichtige Überlegungen. Selbst Gartenneulinge können diese Aufgabe bewältigen, da diese Sorte pflegeleicht ist und nur minimale Pflege benötigt.
Empfohlene Zeiträume
Der Beginn des aktiven Saftflusses, wenn der Boden bereits erwärmt ist, die Knospen an den Bäumen aber noch nicht geöffnet sind, liegt üblicherweise Ende April oder Anfang Mai. Dies ist besonders wichtig in Regionen mit kalten Wintern.
Wie wählt man einen geeigneten Standort zum Anpflanzen aus?
Wählen Sie einen offenen, sonnigen Standort. Wichtig ist, dass der Standort keine Senken aufweist, in denen sich Wasser sammeln kann. Stellen Sie den Sämling daher auf eine erhöhte Fläche. Dies beugt Fäulnis und Verrottung des Wurzelhalses bei Starkregen und Schneeschmelze vor.
Welche Nutzpflanzen können nebeneinander angebaut werden und welche nicht?
Pflanzen Sie in der Nähe von Alyonushka einige Beerensträucher, zum Beispiel schwarze Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren. Süß- und Sauerkirschen sind ungeeignete Nachbarn, ebenso wie Birnen, Walnüsse, Haselnüsse, Birken und Pappeln. Vermeiden Sie es, hohe Bäume in der Nähe zu pflanzen, da diese Schatten spenden.
Auswahl und Aufbereitung des Pflanzmaterials
Beim Kauf von Pflanzmaterial sind einige wichtige Punkte zu beachten. Beachten Sie folgende Kriterien:
- Alter. Am besten eignen sich ein- oder zweijährige Sämlinge zum Anpflanzen. Sie wurzeln leichter und tragen früher Früchte.
- Wurzelsystem. Die Wurzeln sollten gut entwickelt, flexibel und feucht sein. Sie dürfen keine Anzeichen von Austrocknung, Schimmel oder Beschädigung aufweisen. Falls sie trocken sind, weichen Sie sie vor dem Einpflanzen einige Stunden in Wasser ein.
- Stamm und Äste. Die Oberfläche muss glatt sein, ohne Risse oder Wucherungen. Die Rinde sollte frei von Beschädigungen oder Anzeichen von Krankheiten sein. Das Vorhandensein keimfähiger Knospen ist unerlässlich.
- Transplantat. Es sollte gut verheilt sein, ohne Risse oder Einrisse.
Zur weiteren Vorbereitung gehören folgende Schritte:
- Weichen Sie das Wurzelsystem 2–4 Stunden lang in einem Bewurzelungsstimulans (z. B. Kornevin) oder in klarem Wasser ein. Dies beschleunigt das Anwachsen der Pflanze.
- Wurde der Sämling in einer Gärtnerei oder einem Geschäft gekauft, sollte das Wurzelsystem mit einer Kaliumpermanganatlösung oder einem Fungizid behandelt werden, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.
- Wenn der Baum zu lange oder beschädigte Äste hat, schneiden Sie diese zurück und lassen Sie die Haupttriebe stehen. Dadurch wird die Energie der Pflanze gleichmäßig zwischen Wurzelsystem und oberirdischem Teil verteilt.
Ein gut vorbereiteter Sämling wurzelt schneller und passt sich besser an einen neuen Standort an.
Pflanzreihenfolge
Zwei Wochen vor dem Pflanzen ein 40 x 50 cm großes Loch vorbereiten und einen Pfahl hineinstecken. Anschließend diese Anweisungen befolgen:
- Setzen Sie den Sämling vorsichtig in das Pflanzloch und breiten Sie die Wurzeln aus. Ist das Wurzelsystem geschlossen, pflanzen Sie ihn mitsamt dem Wurzelballen wieder ein.
- Den verbleibenden Raum mit Nährboden auffüllen und diesen nach und nach verdichten, um die Bildung von Hohlräumen zu vermeiden.
Nach dem Einpflanzen die Pflanzen wässern und den Bereich um den Baumstamm herum mulchen.
Wie pflegt man den Pflaumenbaum weiter?
Die richtige Pflege der Alyonushka-Pflaume ist entscheidend für eine hohe Erntequalität. Durch die richtige Pflege der Pflanze sichern Sie sich nicht nur eine gute Ernte, sondern auch ein langes Leben. Wichtig ist dabei die Einhaltung einfacher Anbaumethoden.
Bewässerung und Düngung eines Obstbaums
Die Pflanze benötigt regelmäßiges Gießen, besonders in Trockenperioden. Gießen Sie sie alle zwei bis drei Wochen und reduzieren Sie die Gießhäufigkeit bei häufigem Regen.
Beginnen Sie drei Jahre nach der Pflanzung mit dem Düngen. Beachten Sie folgende Empfehlungen:
- Im zeitigen Frühjahr, vor dem Austrieb, mit stickstoffreichen Düngemitteln düngen. Harnstoff in einer Menge von 20 g pro Quadratmeter verwenden.
- Während der Blütezeit Blattdünger anwenden. Borsäure oder Zavyaz sind wirksam.
- Zu Beginn der Blütezeit sollten Sie einen Komplexdünger mit Phosphor, Kalium und Spurenelementen verwenden. Holzasche eignet sich für diese Phase – 200 g auf 10 Liter Wasser.
Phosphor- und Kaliumdünger sind nach der Fruchtbildung für das Wurzelwachstum und die Wurzelstärkung nützlich. Sie können ausgestreut (20 g pro m²) oder in Wasser (10 l) aufgelöst werden.
Pflaumenschnitt
Dies ist ein wichtiger Pflegefaktor, der eine gesunde Kronenbildung und einen höheren Ertrag fördert. Beachten Sie diese hilfreichen Tipps:
- Schneiden Sie die Pflanze ab dem dritten Jahr nach der Pflanzung jährlich zurück. Entfernen Sie vorrangig abgestorbene, kranke und beschädigte Zweige sowie nach innen wachsende Zweige, um eine gute Belüftung zu gewährleisten.
- Führen Sie den Formationsschnitt im zeitigen Frühjahr durch, bevor der Saftfluss einsetzt. Kürzen Sie die Triebe, um die Verzweigung und größere Früchte anzuregen. Achten Sie auf eine gleichmäßige Astverteilung, um ein zu dichtes Wachstum zu vermeiden.
Im Herbst sollte man mit dem hygienischen Rückschnitt beginnen und alle überflüssigen Triebe sowie erfrorene Äste entfernen. Der Rückschnitt fördert nicht nur Wachstum und Fruchtbildung, sondern schützt den Baum auch vor Krankheiten und Schädlingen.
Vorbereitung auf den Winter
Dazu gehören mehrere wichtige Maßnahmen, um die Gesundheit des Baumes zu gewährleisten und ihn vor widrigen Bedingungen zu schützen. Bedecken Sie den Bereich um den Stamm mit Humus oder Baumrinde, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Wurzeln vor Kälte zu schützen.
Decken Sie den Stammfuß und die Wurzeln des Sämlings mit Fichtenzweigen oder speziellem Abdeckmaterial ab, um sie vor Frost zu schützen.
Schutz vor Nagetieren
Schädlinge können Rinde und Wurzelsystem schädigen und so die Gesundheit der Pflanze beeinträchtigen. Um zu verhindern, dass Schädlinge die Rinde erreichen, sollte der Stammfuß mit einem Schutznetz oder -stoff umwickelt werden. Auch gebrauchsfertige, duftende Abwehrmittel sind wirksam.
Kontrollieren Sie regelmäßig die Umgebung des Baumes und entfernen Sie Unrat und andere Versteckmöglichkeiten, die Nagetiere anlocken könnten. Fallen oder spezielle Geräte helfen bei der Bekämpfung von Kleinsäugern.
Methoden zur Bekämpfung und Vorbeugung von Krankheiten und Parasiten
Die Pflanze ist für ihre hohe Widerstandsfähigkeit bekannt, kann aber bei unsachgemäßer Pflege anfällig für bestimmte Probleme sein. Die Tabelle listet häufige Probleme auf:
| Krankheit/Schädling | Behandlung | Verhütung |
| Kokzomykose | Mit kupferhaltigen Präparaten (Kupfersulfat, Bordeauxbrühe) besprühen. | Sammeln Sie im Herbst Laub und verbrennen Sie es. Halten Sie den Bereich um den Baumstamm frei von Unkraut. |
| Zahnfleischfluss | Den Stamm mit einer 1%igen Kupfersulfatlösung behandeln und die Wunden mit Gartenpech verschließen. Stark befallene Triebe entfernen. | Den Stamm weiß streichen, für den Winter isolieren, die alte Rinde erhalten und vor Sonnenbrand schützen. |
| Pocken (Shark) | Verbrennen Sie alle beschädigten Pflaumen. | Behandeln Sie Bäume umgehend gegen Schädlinge, die die Krankheit verbreiten. |
| Blattlaus | Volksheilmittel wie eine Lösung aus Asche und Seife oder Ringelblumentee können helfen. Auch chemische Behandlungen sind wirksam: Besprühen Sie die Blattunterseiten mit einer 15%igen Karbofos-Lösung. | Jäten Sie den Bereich um den Baumstamm regelmäßig und zerstören Sie Ameisenhügel. |
| Pflaumenwickler | Zur Schädlingsbekämpfung eignen sich Produkte wie Fitoverm, Fufanon, Karbofos oder Iskra Bio. Auch Hausmittel wie eine Asche-Seifen-Lösung oder ein Aufguss aus Kiefernnadeln können helfen. | Entfernen Sie abgestorbene Rinde. Im Frühjahr und Herbst Malathion vorbeugend anwenden. Entfernen Sie herumliegende Pflanzenreste und andere Ablagerungen vom Boden um den Baum herum. |
| Schwarz-gelbe Sägewespe | Aufgüsse aus Kiefernnadeln oder Wermut können bei der Behandlung helfen. Bei starkem Befall sollten Entobacterin oder Lepitocide eingesetzt werden. | Im Herbst sollte der Bereich um den Baumstamm ausgegraben und der Boden zweimal gegen Schädlinge behandelt werden – im Frühjahr und im Herbst. |
Ernte und Lagerung
Ernten Sie die Früchte bei trockenem Wetter, einige Tage nach Regen oder Bewässerung, und achten Sie dabei auf den Reifegrad. Für die Lagerung sollten die Früchte reif und leicht fest sein. Ernten Sie die Früchte mit Stiel, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Die Ernte erfolgt von Hand mithilfe einer Leiter und einer Gartenschere, um die Früchte nicht zu beschädigen. Sie bleiben bei 85 % Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 0 °C und 2 °C bis zu zwei Monate frisch.
Positive und negative Eigenschaften
Bevor man eine Kulturpflanze anbaut, sollte man ihre Vor- und Nachteile abwägen. Alyonushka hat viele Vorteile, aber auch Nachteile.
Rezensionen
Die Alyonushka-Pflaume ist eine hervorragende Wahl für Gartenanfänger, da sie keine besonderen Ansprüche an den Anbau stellt. Ihr Geschmack und die regelmäßigen Erträge machen sie sowohl bei Frischobstliebhabern als auch bei Hobbygärtnern, die Obst selbst einkochen, attraktiv. Für optimale Ergebnisse ist die richtige Pflege und die Wahl der passenden Anbaubedingungen wichtig.











