Die Nochka-Pflaume ist eine neue Tafelpflaumensorte, die aus der Kreuzung einer Sauerkirsche und einer Süßkirsche entstanden ist. Sie bringt süße und köstliche Früchte mit einem wunderbaren Kirscharoma und hervorragenden Eigenschaften hervor. Diese Sorte ist recht frosthart und eignet sich daher für den Anbau in den meisten Regionen unseres Landes.
Die Geschichte der Nochka-Pflaume
Die Nochka-Pflaume entstand durch die Kreuzung der Nordstern- und der Valery-Kirsche. Diese einheimische Pflaumensorte wurde von russischen Pflanzenzüchtern der Staatlichen Haushaltswissenschaftlichen Universität „I.W. Michurin“ entwickelt.
Beschreibung des Baumes
Der Nochka-Pflaumenbaum ist mittelgroß und erreicht eine Höhe von 2,8 bis 3,5 m. Seine Krone ist kugelförmig, ausladend und leicht erhöht mit mittlerer Dichte. Die Äste sind dunkelgrau mit glatter Rinde, die Triebe gerade, bräunlich-rot und kahl mit wenigen Lentizellen.
Beschreibung der Früchte
Die Früchte sind breit rundlich mit rauer Schale. Ihre Grundfarbe ist grün mit einer dunkelvioletten Deckschicht. Die Oberfläche ist glatt und mit einer dicken Wachsschicht überzogen. Das Fruchtfleisch ist saftig, bernsteinfarben und duftet dezent nach Kirsche. Der Kern ist mittelgroß. Die Früchte wiegen 30–35 g.
Geschmack und Verwendungszweck von Früchten
Die Sorte Nochka ist eine Tafel-Orangensorte und eignet sich ideal zum Frischverzehr und zur Herstellung von Konfitüren. Die Früchte enthalten 16 % Trockenmasse, 10 % Zucker und 2,5 % Säure. Sie sind außerdem reich an Vitamin C und Pektin. Der Geschmack ist sehr gut. Die Geschmacksbewertung liegt bei 4,5.
Eigenschaften
Die Nochka-Pflaume ist eine mittelfrühe Sorte, die Ende Mai oder Anfang Juni blüht. Die Früchte reifen Ende Juli bis Anfang August. Diese Sorte liefert einen mittleren Ertrag von etwa 88 Zentnern pro Hektar. Sie ist selbststeril und benötigt Befruchter; als beste gelten die Sorten Etude, Utro, Siny Dar und Renklod Sovetsky.
Für und Wider
Die Nochka-Pflaume bietet viele Vorteile und ist daher bei Hobbygärtnern und Profis gleichermaßen beliebt. Bevor Sie diese Kirsch-Süßkirsch-Hybride in Ihrem Garten anpflanzen, sollten Sie sich jedoch genauer mit ihren Vorzügen auseinandersetzen.
Bei der Nochka-Pflaume wurden keine besonderen Nachteile festgestellt, außer dem Bedarf an Bestäubern und der schlechten Transportierbarkeit.
Landemerkmale
Im Süden werden Pflaumen im Herbst oder in den letzten zehn Märztagen gepflanzt. Im Ural und in Sibirien beginnen die Gärtner im Mai mit der Pflanzung, in anderen Regionen Ende April. Die Herbstpflanzung erfolgt einen bis anderthalb Monate vor dem ersten Frost.
- ✓ Die Grundwassertiefe muss mindestens 1,5 Meter unter der Oberfläche betragen.
- ✓ Der optimale pH-Wert des Bodens für die Nochka-Pflaume liegt zwischen 6,0 und 7,0. Bei Bedarf 6 Monate vor der Pflanzung Kalk ausbringen.
Merkmale des Pflanzens von Pflaumen Nochka:
- Der Standort sollte gut beleuchtet sein. Ideal sind leicht saure und fruchtbare Böden. Es sollte vor starkem Wind und Zugluft geschützt sein. Der Abstand zu anderen Bäumen sollte mindestens 4 Meter und zum Apfelbaum 6–8 Meter betragen.
- Zu den ungünstigen Nachbarn zählen Birne, Johannisbeere, Walnuss und Birke. Schwarzer Holunder gilt als guter Nachbar.
- Ein- bis zweijährige Setzlinge werden üblicherweise im Herbst gekauft und im Frühjahr gepflanzt. Zur Lagerung werden die Setzlinge in 60 cm tiefen Gräben vergraben.
- Das Pflanzloch wird drei Wochen vor dem Pflanzen 60 cm tief ausgehoben. Füllen Sie das Loch mit einer Mischung aus fruchtbarer Erde, Humus und Mineraldünger.
Pflaumenbaumpflege
Um Jahr für Jahr eine gute Ernte zu erzielen, benötigt die Nochka-Pflaume etwas Pflege. Sie ist aber weder besonders anspruchsvoll noch schwierig anzubauen, sodass auch Gartenneulinge diese Sorte problemlos kultivieren können.
So pflegen Sie die Nochka-Pflaume:
- Der Stammbereich des Baumes wird regelmäßig aufgelockert und von Unkraut befreit. Wurzelausläufer werden während der Vegetationsperiode mindestens 4-5 Mal entfernt. Nach zwei Jahren können Herbizide ausgebracht werden; dabei ist darauf zu achten, dass diese nicht mit Stamm oder Blättern in Berührung kommen.
- Junge Sämlinge werden anfangs bis zum Herbst einmal wöchentlich gegossen. Ausgewachsene Bäume werden nach Bedarf bewässert. Nach dem Gießen wird der Bereich um den Stamm mit Stroh, Torf oder Sägemehl abgedeckt. Durch das Mulchen erübrigt sich der Einsatz von Herbiziden.
- Zwei Jahre nach dem Pflanzen beginnen Bäume, Dünger zu benötigen; bis dahin reichen die in die Pflanzlöcher eingebrachten Nährstoffe aus. Zur Düngung werden sowohl organische als auch mineralische Düngemittel verwendet. Pflaumen profitieren beispielsweise von Harnstoff und Carbamid, Nitrophosphat, Superphosphat und Kaliumsulfat.
Krankheiten und Schädlinge
Die Nochka-Pflaume ist resistent gegen Moniliose und wird nur geringfügig von Clasterosporium befallen. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen, mangelhaften Anbaumethoden und anderen negativen Faktoren kann der Baum jedoch anfällig für Pilz- und Bakterieninfektionen werden.
Pflaumen sind besonders anfällig für Fruchtfäule, Rost und Braunfleckenkrankheit. Zu den gefährlichsten Schädlingen zählen Blattläuse, Weißdornmotten und Pflaumenwickler. Gängige Vorbeugemaßnahmen wie die Reinigung des Stammbereichs, das Weißeln der Stämme und das Spritzen können das Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall verringern.
Wie erntet man?
Pflaumen erntet man am besten, wenn sie eine Wachsschicht entwickelt haben und die für die jeweilige Sorte typische Größe und Farbe erreicht haben. Die Früchte sollten geerntet werden, wenn sie reif sind. Beim Pflücken ist es wichtig, die Früchte nicht zu quetschen oder die Wachsschicht abzureiben.
Die Ernte sollte bei trockenem Wetter, morgens oder abends und im Schatten erfolgen. Bei feuchtem Wetter sollten die Früchte vor der Lagerung im Schatten getrocknet werden. Früchte mit Flecken oder Wurmbefall dürfen nicht gelagert werden.
Rezensionen
Die Nochka-Pflaume ist eine sehr interessante und vielversprechende Sorte, die alle wertvollen Eigenschaften von Obstbäumen vereint. Diese Hybride ist ertragreich, schmackhaft und pflegeleicht – eine ausgezeichnete Wahl für jeden Garten oder jedes Grundstück.






